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Periodical volume Nr. 252, 26.10.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

sowohl beim Ansatz des Urbetrages als auch bei der Fest 
setzung angemessener Abschreibungen und Neuwerte. 
2. Revision der Vermögensbestände bezüglich der angesetzten 
Höhe ihrer Werte unter Berücksichtigung kaufmännischer 
Grundsätze. — Der Magistrat wird ersucht: Beim nächsten 
Etat die städtischen Fonds in folgenden Abteilungen nachzu 
weisen: 1. Fonds, welche zur direkten Entlastung des Etats 
Verwendung finden können. 2. Sammelfonds, welche durch 
die Aufsichtsbehörde vorgeschrieben sind. 3. Fonds, deren 
späterer Verwendungszweck fest bestimmt ist durch Veschliisse 
der städtischen Körperschaften oder durch Stiftimgs- 
bestimmungcn. 4. Fonds, welche zur Durchführung geschäft 
licher Unternchmuugea der Stadt erforderlich sind. — Ter 
Magistrat wird um eine Vorlage ersucht, aus welcher die 
Kosten zn ersehen sind, welche entstehen, wenn der Schulbau- 
platz auf dem ehemaligen Kiekebusch'schen Gelände zu einem 
Spielplatz hergerichtet wird. 
—o Wie in den beiden Vorjahren haben die städtischen 
Kollegien auch in dem diesjährigen Etat Mittel von ins 
gesamt H500 M. zur Verfügung gestellt, um denjenigen 
Arbeitslosen, die nicht in der Lage sind, sich der Versicherung 
der Organisierten nnd Sparer anzuschließen, durch Verab 
reichung von Speisemarken über die Zeiten der Arbeitslosig 
keit im Winter hinwegzuhelfen. Zur Verwendung dieser 
Mittel bedarf es noch der Genehmigung der Grundsätze, 
nach denen die Gewährung von Speisemarken erfolgen soll. 
Im vorigen Jahr war die Ordnung vom 13. September 
1912 maßgebend. Der Magistrat empfiehlt, sie auch in 
diesem Jahr wieder einzuführen, und, da sie sich durchaus 
bewährt hat, sie solange in Geltung zu lassen, als die Mittel 
dafür im Etat bewilligt werden. 
—o Zwecks Herbeiführung einer Besserung in der stenc- 
graphischen Aufnahme der Stadtverordnetenverhandlungen 
werden dem gegenwärtig in der Stadtverordnetensttzung 
amtierenden Reichstagsstenographen Teuft die drei Magistrats- 
stenographen Hoffmann, Haß und Nürnberger dergestalt als 
Assistenten beigegeben, daß Teufl einerseits und Hoffmann, 
Haß und Nürnberger andererseits von Stunde zu Stunde in 
'Aufnahme des Stenogramms abwechseln. Jeder der beiden 
Teile hat die Ueberiragung des Stenogramms und Ab 
lieferung der Uebertraguug in der üblichen Weise, jedoch 
unter Einhaltung der noch folgenden Lieferungsbedingungen 
zn bewirken. Bei der Verteilung der Entschädigung auf 
beide Teile soll Teufl für die Dauer der 6 Monate dadurch 
bevorzugt werden, daß ihm der bisherigen Entschädigung 
zufallen, dagegen den Magistratsstenographcn Hoffmann, 
Haß lind Nürnberger zusammen nur V.a zufällt. 
—o Berlin - Schöneberger Hypothekeuverein. Schon 
ivührend der kurzen Zeit seines Bestehens hat der zurzeit 
etwa 00 Mitglieder zählende Verein eine nennenswerte Be 
leihungstätigkeit entfalten können. Obwohl die staatliche 
Genehmigung der Satzung erst am 2. September und die 
der Schätzungsordnung erst am 18. September eingegangen 
ist, konnten bereits zum 1. Oktober d. Js. 15 Schöneberger 
Hausgruudstücke mit Nachhypotheken im Gesamtwerte von 
rund 630 000 M. beliehen werden, wovon bereits über 
500 000 M. zur Auszahlung gekommen sind. Für die 
nächsten Termine sind weitere zahlreiche Beleihungsanträge 
sowie Anträge auf Aufnahme in den Verein eingegangen. 
Es ist hierdurch der Beweis erbracht, welchem dringenden 
und allgemeinen Bedürfnis die Stadt Schöneberg damit 
entsprochen hat, daß sie als erste Kommune.Deutschlands 
ein Pfandbriefinstitut für Nachhypotheken auf landschaftlicher 
Grundlage ins Leben gerufen hat. 
LZerlm und Vororte 
§o Die Bildungsanstalt Jagues-Dalcroze bietet in 
ihren Berliner Zweiganstalten von diesem Schuljahr an die 
Möglichkeit, sich für die Lehrerausbildungskurse in Hellerau 
vorzubereiten, derart, daß der in Hellerau obligatorische 
Vorkursus durch Absolvierung eines entsprechenden Kursus 
in Berlin erspart wird. Außerdem sind von jetzt ab Tanz- 
und Theaterkurse, sowie Kurse in Musiktheorie und 
Instrumental-Unterricht eingerichtet worden. Alle diese 
Kurse, mit Ausnahme der zuletzt genannten, werden nur im 
Hauplinstitut Polsdamerstr. 73 a abgehalten. 
o Berlin-Wilmersdorf. Der hier zu errichtenden 
Landkrankenkasse werden nach einer Berechnung des Ma 
gistrats rund 16 000 Mitglieder angehören, von denen 150 
in der Landwirtschaft, 10 im Wandergewerbe und 236 im 
Hausgewerbebetrieb beschäftigt sind. Den Mitgliederkreis 
der Landkrankenkasse bilden demnach ausschließlich die weib 
lichen Dienstboten, deren Zahl am 1. Januar 1014 rund 
10 500 betragen wird, sowie die Chauffeure, herrschaftlichen 
Kutscher und Diener, deren Zahl auf 600 geschätzt ist. Die 
Ausgaben sind ans insgesamt 367 614 M. veranschlagt. 
Znr Deckung der Ausgaben soll ein Betrag in Höhe von 
2 :, / 4 Proz. des Grundlohns erhoben werden. Die hiernach 
zu erwartenden Einnahmen getragen 420 274 M., sodaß 
ein Ueberschuß in Höhe von 52 660 Bl. verbleiben wird- 
o Berlin-Wilmersdorf. Der Städtische Arbeits 
nachweis — Männerabteilung —, Gasteiner Str. 11, Fern 
sprecher Uh land 3706, geöffnet täglich von 8—3, ist in 
den Monaten August und Septeinber sowohl von Arbeit 
gebern als auch von Arbeitnehmern aus Berlin-Wilmersdorf 
wie von den Vororten, wie Berlin-Friedenau, Berlin- 
Steglitz, Berlin-Schmargendorf, recht rege in Anspruch ge 
nommen morden. Während im Monat August auf 122 
offene Stellen 327 Arbeitnehmer kamen und 94 Stellen 
besetzt werden konnten, stellte sich das Verhältnis im Monat 
September derart, daß auf 275 offene Stellen 301 Arbeit 
nehmer kamen und 180 Stellen vermittelt werden konnten. 
Wenn auch der Umzugstermin teilweise an diesen günstigen 
Ergebnissen mitgewirkt hat, so kann doch konstatiert werden, 
daß sich die Berlin-Wilmersdorfer Arbeitgeber mehr und 
mehr des Arbeitsnachweises bedienen. Ganz besonders 
stark war in diesen Monaten die Nachfrage nach Elektro-! 
Monteuren,' Malern, Tapezierern und Laufburschen. Hier 
konnte leider die Nachfrage nicht immer gedeckt werden. 
Patenlscbau 
mitgeteilt vom Patentbüro Johannes Koch, Berlin NO. 18, Große, 
Frankfurterstr. 50. Abschriften billigst. Auskünfte kostenlos. 
Katharina Neukirch, geb. Knhr, Berlin-Friedenau, Blankenbcrg- 
straße 12: Borrichtung zum Massieren. (Angern. Pat.) 
Albert Leppin, Berlin - Friedenau Rheinstr. 48: Bogen-, 
anssührvorrichtnng für Haltzylinder-Schnellpressen. (Erl. Pat.) 
Landis & Gyr, G. in. b. H., Berlin-Friedenau: Vorrichtung 
zum Messen des Höchststromverbrauchs. (Ert. Patch 
Carl Späth, Berlin-Friedenau, Kirchstr. 17: Kragenstütze mit 
durchgedrückten Schleifen zur Einführung der Nadel. (GM.) 
Alfons Peter, Berlin-Friedenau, Fehlcrstrnße 18: Spielzeug,, 
bestehend ans einem guadratischen Ring und zivei bemalten 
Scheiben, die zusammen mittels ziveier Schnüre in Drehung versetzt 
iverden. (GM.) 
Zur Bekämpfung der Schund 
literatur. 
„Ein neuer Robinson“, — eine neue Scbundscric. 
So hat nun auch der wunderbare nie veraltende 
Robinson Dcsoes seinen ehrlichen Namen für eine Groschen- 
serie hergeben müssen! Ein rühriger Verleger bringt unter 
dem Titel „Ein neuer Robinson" Hefte heraus, die genug 
jugendliche Käufer anlocken werden. Wer Einfluß auf 
Kinder hat, sollte sie eindringlich vor diesem harmlos 
scheinenden Schund warnen. Daß Schund vorliegt, ergab 
eine Prüfung der ersten zehn Hefte; grobdrähtig ist die 
Handlung, wild die Technik. 
Der Anfang gibt sich recht bieder und ist, wenn man 
ein Auge zudrückt, noch leidlich. Ohne das große Vorbild 
wäre freilich das wenigste auch nur soweit gelungen. Jede 
seelische Vertiefung geht dem „neuen Robinson" ab; das 
Gottvertrauen und das Deutschtum Wilhelm Giesebrechts 
wird nur mit vielen Phrasen behauptet. Und was wir an 
Defeos Robinson so schätzen: wie ihn die Not erfinderisch 
macht, das wird hier nachgeahmt, Nur kann der vierzehn 
jährige Schiffsjunge viel mehr! Er kann alles, ihm gelingt 
alles! So wird erzählt, wie er Felsenmauern aufführt, — 
aber es ist alles andere als glaubhaft. Mit einem Taschen 
messer und einem selbstgemachten Steinbeil fällt und zer- 
kleineit er im Handumdrehen zahlreiche „Urwaldriesen". — 
„Auch den Bogen suchte er auf sinnreiche Weise zu ver 
bessern." Doch gerade das Köstlichste, das Wie wird uns 
vorenthalten. — „Der Garten wurde mit jungen Trieben 
aller Art in wechselnder Anordnung besteckt." Der Ver 
fasser hütet sich weislich, mehr zu verraten. — Der 
Fixigkeit Wilhelm Giesebrechts wird noch durch ein 
günstiges Geschick nächgeholfen. Er findet immer int 
rechten Augenblick, was er braucht, — Wasser, Salz, Lehm, 
Schiefer, Kalk, Früchte, usw. usw. Sv entdeckt er einen 
hohlen Baum mit 300 Pfund Honig und ebensoviel Wachs. 
Gut, aber warum? Nun, er muß „verschiedene hundert 
Kerzen" daraus machen, damit er die im nächsten Heft zu 
entdeckende Höhle auch erhellen kann! 
Etwa mit dem vierten Heft nimmt die Handlung ganz 
offenbaren Schundcharakter an. Wilhelm entdeckt eine Höhle 
— gibt es eine Schundserie ohne Höhlen? — und durch 
forscht sie; immer tiefer führt sie hinab, er trifft auf eine 
wasserdurchströmte Schlucht und berechnet ihre Tiefe mit 
herabfallenden Steinen — später ist es ein meilentiefer Ab 
grund! —, setzt darüber hinweg, durchkriecht weite Strecken 
und kvnimt endlich nach mehr als fünf Stunden ans 
Tageslicht, — auf einer anderen Südseeinsel! In der Tat: 
„Der Autor greift tief in den Schatz seiner Phantasie", wie 
es auf der Rückseite der Hefte heißt. Der geheime Gang 
ist später natürlich unentbehrlich. Sofort entdeckt Wilhelm 
auf der neuen Insel das Tagebuch eines Einsiedlers, er 
übersetzt es flott aus dem Englischen und sieht sich durch 
die Mitteilungen in den Besitz eines großen Seeräuber 
schatzes gesetzt. Nichtig findet er die Höhle des Einsiedlers 
mit dem Gerippe, acht Kisten Gold und zwei Waffenkisten. 
Fortan schwelgt Wilhelm so recht in Waffen. Er trägt 
ständig „eine Doppelbüchse und an einem breiten Leder- 
gürtel einen Hirschfänger auf der linken, einen achtschüssigen 
Revolver auf der rechten Seite, außerdem rechts noch ein 
kurzstieliges Beil und ein langes breites Messer". Worauf 
es ja bald die nötigen Kämpfe geben kann. — Vom ersten 
Tage an ist Wilhelins Bestreben, die Insel „immer unein 
nehmbarer" zumachen. DaschließlichdasMaterialfehlt, muß ein 
Schiff stranden; nun ist alles im Ueberfluß vorhanden, und 
gleich entsteht ein gewaltiger befestigter Bauernhof. Auf 
dem Wrack findet er einen gefesselten Neger („herkulisch ge 
baut", wie immer solche Menschen), den er befreit. In 
unglaublich kurzer Zeit lernt Leo, der „Häuptlingssohn des 
Sultans von Aljeh" deutsch, — um eine höchst verwickelte, 
unglaubliche Piratengcschichte zu erzählen. — Dann werden 
Menschenfresser entdeckt. Leo, der sich im Dienste Wilhelms 
aufgeopfert hat, entpuppt sich plötzlich auch als Menschen 
fresser und verbindet sich mit jenen. Folgen endlose Kümpfe 
mit den Wilden. Mit „zufällig" entdecktem Feuerwerk jagt 
Wilhelm sie mehrmals in die Flucht, er befreit einen 
andern Schiffsjungen, der wiederum eine Piratengeschichte 
zum besten gibt, und verrichtet geineinsam mit ihm die 
größten Heldentaten. Das Glück verläßt sie nie. Jeder Schuß 
sitzt. Ihre Schläue ist hinreißend. „Aus alter Erfahrung (!) 
wußte er, daß die Wilden erst nach einiger Zeit ihren An 
griff wiederholen würden." — Dann landen wieder See 
räuber und bringen ihren Raub in eine Höhle. „Zufällig" 
beobachtet sie Wilhelm, — er versteht natürlich auch 
Spanisch! — Und so geht die spannende Handlung weiter 
von Heft zu Heft. Blutrünstige Piratenfabeln und Menschen 
fressergeschichten mit ethnologischenUngeheuerlichkeiten wechseln 
mit abstoßenden Jagdschilderungen. Wer weiß, was uns 
der Verfasser, er nennt sich Heiz Waldau, noch alles beschert. 
Nach der ganzen Anlage stehn uns noch die tollsten Dinge 
bevor. — Die Vereinigten deutschen Prüfungsausschüsse 'für 
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