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Periodical volume Nr. 236, 07.10.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Berlin und Vororte 
go Die Abwanderungen aus Berlin halten an. In 
den letzten Monaten sind durchschnittlich 2000 Personen 
mehr aus Berlin fort- als zugezogen. Dieser Mehrfortzug 
wird durch die natürliche Vermehrung der Bevölkerung nicht 
ausgewogen. Infolgedessen findet eine Abnahme der Be 
völkerung statt, die in den letzten Monaten sich auf rund 
1000 Seelen pro Monat belief. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Ein Mietskontrakt in Versen. 
(Vielleicht können einzelne Paragraphen noch in dem einheit 
lichen Mietsverträge, den der Vorstand des Friedenaucr Grund- 
besitzcrvereins ausarbeitet, Verwendung finden.) 
§ 1. Das Hunde-, Katzen-, Vögelhalten 
Ist nicht gestattet Jung und Alten, 
lind wer 'nen Affen bringt nach Haus, 
Der muß am andern Morgen 'raus. 
§ 2. Sollt' in der Küche Rauch entstehen, 
So darf man-iiur ins.Freie gehen 
lind warten, bis er sich verzieht. 
Der Rep'raturen bin ich müd'. 
§ 3. Tie Abnutzung, das sollt' mir fehlen, 
Der Trepp' durch Schuster-, Schiieidcrseclcu, 
Streng zu verhindern Tag und Nacht, 
Muß jeder ziehn, der Schulden macht. 
§ 4. Kein Mieter darf mehr Kinder haben 
Als 2 — womöglich keinen Knaben, 
lind kommt noch später eins hinzu, 
Ist der Kontrakt verletzt ini Nu. 
§ 5. Das Tabakrauchen schwärzt die Wände. 
Drum ist's bei mir damit zu Ende, 
lind wer 'ne Prise nehmen will, 
Der tut's im Hofe überm Müll. 
§ 6. Das laute Schnarchen, Seufzen, Niesen 
Erschüttert's Haus und wird verwiesen, 
Auch Singen bis zum hohen C 
Ist nicht gestattet, sonst — Ade! 
§ 7. Bei Leuten, die Musik betreiben, 
Muß lautes lieben unterbleiben, 
Wcil's Clavycimbalnm sehr stört 
lind Hunde zum Geheul empört. 
§ 8. lim Feuchtigkeit ganz zu vermeiden, 
Kann ich im Haus nicht Tränen leiden. 
Bei wem sich Schmerz mit Tränen mischt, 
Der muß heraus, da hilft anal nischt. 
§ 9. Den läst'gen Staub nicht zu erregen, 
Ist's nicht gestattet, auszufegen, 
Das Kleiderreinigen geschicht 
Im Hofe, aber anders nicht. 
§ 10. Die Fußbekleidung muß bei Regen 
Ein Jeder vor dein Haus ablegen, 
So auch das nasse Parapluie, 
Im Hause duld' ich so was nie 
§ 11. Wer Lust verspürt, sich zu entleiben, 
Mag dieses anderswo betreiben, 
Tut's einer dennoch, mir zum Hohn 
Bei mir im Haus, folgt Exmission. 
§ 12. Hausschlüssel geb' ich nie dem Mieter, 
Sonst rückt er aus und komint nicht wieder. 
Ein Jeder muß stets Punkto neun 
Im ganzen Haus zu Bette sein. 
§ 13. Ich kann als Wirt in allen Welten, 
Wohl als humanes Vorbild gelten, 
Das Licht im Haus und Treppcnflur 
Besorgt allein der Mieter nur. 
§ 14. Die Miete wird gleich auf drei Jahre 
Voraus bezahlt, das bringt ins Klare, 
lind zwar nach abgelaufnem Jahr. 
Gleich wieder auf drei Jahre bar. 
Stirbt Mieter unter meinem Dache, 
Geht's mich nichts an, ist's seine Sache. 
Gerichtliches 
P. Wegen Ilebertretung des Gesetzes bctr. die Sicherung der 
Bauhandwerkerforderungen mußte sich der Architekt Franz Helding 
aus Friedenau vor der 2. Strafkammer des Landgerichts ll ver 
antworten. — Der Angeklagte führte im vergangenen Jahre in 
Wilmersdorf und in Friedenau Neubauten auf, am Rüdesheimer 
Platz usw. Die vorhandenen Mittel reichten nicht ans. Es blieben 
Verpflichtungen hängen, u. A. büßte der Stabholzbodenmeister 
Kuppig etwa 3000 M. ein. Eine durch den Sachverständigen 
Bücherrevisor Hcnninger abgegebene Begutachtung des vom Ange 
klagten geführten Baubuches, das nicht ordnungsgemäß geführt 
worden ivar, lag der Anklage zugrunde. Der Staatsanwalt bean 
tragte 100 M. Geldstrafe. Der Gerichtshof fand Milderungs- 
gründe und erkannte auf nur 50 M. Geldstrafe ev. 10 Tage Hast. 
Vermischtem 
*o Das Direktorium der Internationalen Baufach-Ausstellunb 
in Leipzig veranstaltet vom 9. bis 16. Oktober eine kommunal- 
technische und bauwissenschastliche Woche, durch die hauptsächlich 
bezweckt wird, den wissenschaftlichen Wert der Ausstellung den 
Jnteressenteir durch Sonderführungen und Erörterungen besser zu 
verdeutlichen, als es ohne solche fachwissenschaftliche Anleitung ge 
schehen könnte. Das Programm ist in drei Gruppen geteilt: 
Ingenieurbau, Städtebau und Hochbau, bietet also Technikern und 
Bermaltungsbcamten einen reichhaltigen Stoff der Anregung und 
Belehrung. 
*o „Kaufmannsdeutsch." Das Deutsch des Kaufnianns ist 
schon oft getadelt worden; dessen ungeachtet werden immer wieder 
von großen und kleinen Geschäftsleuten in öffentlichen Bekannt 
machungen (Inseraten, Plakaten usw.), die zur Anpreisung von 
Waren dienen sollen, die gröbsten Sprachfehler gemacht. ' Hier 
möchte ich nur aus den berüchtigten Ausdruck „billige Preise" auf 
merksam machen, der bei groß und klein jetzt derartig eingewurzelt 
ist, daß mir ein Appell an die Oeffentlichkeit wirklich notivenüig 
erscheint. 'Zur Sache: Preise sind weder billig noch teuer, denn sic 
sind keine Ware, die verkauft ivird, sondern dienen zur Beivertung 
von Waren; Waren dagegen können billig oder teuer sein. Preise 
dürfen nur als niedrig oder als hoch bezeichnet werden. Eine 
billige Ware hat einen niedrigen Preis und eine teuere Ware hat 
einen hohen Preis. 
*o Künstlerneid. In Italien und Frankreich waren zu Anfang 
des vorigen Jahrhunderts zwei Komponisten, Paiscello und 
Zingarelli, sehr beliebt. Als jedoch Rossinis Opern immer größeren 
Anklang fanden, stand man den Kompositionen der erstgenannten 
Künstler bald interesselos gegenüber. Zingarelli als Direktor des 
Konservatoriuins für Musik in Neapel untersagte aus Neid seinen 
Schülern bei schwerer Strafe das Studium Rossinischer Partituren. 
Wer bei diesem Studium betroffen wurde, durfte das Konservatorium 
nicht mehr besuchen, Nur durch einen königlichen Befehl konnte 
Zingarelli schließlich dazu gebracht werden, dieses Berbot aufzu 
heben. Da traf eines Tages Zingarellis mit Rossini zusammen. 
Rossini kannte die Abneigung Zingarellis gegen seine Opernwerke. 
Zingarelli wurde von einem seiner Schüler begleitet und versuchte, 
Rossini, dadurch zu demütigen, daß er dem Meister seinen Schüler 
mit den Worten vorstellte: „Sehen Sie, lieber Rossini, dieser junge 
Mann ist auch so ein Nachahmer Ihrer Musik. Wollen Sie ihm 
nicht einmal ins Gewissen reden, daß er das unterläßt?" Rossini 
sah seinen eifersüchtigen Kollegen lächelnd an und sagte zu ihm 
mit vergnügter Miene: „Sie verlangen von mir Unnötiges, ver 
ehrter Direktor. Ich meine, Sie besorgen das bereits so gründlich, 
daß für mich nichts' mehr zu sagen übrig bleibt." 
"Literarisches 
Das Geld ist ein in: menschlichen Leben unentbehrliches Gut. 
Wohl dem, der es im nötigen Maße besitzt. Ja glücklich wird der 
gepriesen, der Vermögen ererbte oder sonstwie erivarb, obgleich 
das Geld nicht allein glücklich macht. Nicht leicht ist das Erwerben, 
mehr aber noch das Zusammenhalten und richtige Arbeiten mit 
Geld: das richtige Verwenden und Dermehr-n. Der Finanzier, 
Bank- und Börsenfachmann kennt sich hier wohl aus, der großen 
Menge des Privatpublikunis ist diese Weisheit zu ihrem Nachteil 
leider allzuoft gänzlich unbekannt und Verluste, die in die Tausende 
gehen, häufig sogar zum Bettelstab führen, sind die Lehrgelder der 
Laien. Beispiele dafür haben wir täglich vor Augen. Eine 
dankenswerte Aufgabe ist es daher, wenn der bekannte Handels- 
lehrer P. CH. Martens die Privalkreise über alles Wissenswerte 
ans diesem Gebiete aufklärt durch sein Buch: Wie man sein Geld 
vermehrt. Ein Ratgeber für Privatleute, die ihre Kapitalien nutz 
bringend und sicher anlegen wollen. Tritte vermehrte und ver 
besserte Auflage. Preis 1,80 M., gebunden 2,40 M. Verlagsanstalt 
Emil Abigt, Wiesbaden 35. 
„Das Berliner Tageblatt gegen die deutschen Turner", von 
einem alten Wetturner. Preis 25 Pfg. Im Verlage der Deutsch- 
nationalen Buchhandlung und Äerlagsanstalt, Hamburg 6, 
Karolinenstr. 16 erschiett unter obigem Titel eine Schrift, die in 
drängender Kürze eine Zusammenstellung der wichtigsten Aus 
lassungen der deutschen Presse gegen das „Berliner Tageblatt" an 
läßlich dessen Angriffe auf die deutschen Turner bringt. Die 
Broschüre wird zweiffellos in Turnerkreisen lebhaften Altklang finden. 
Illustrierte Hotel-Industrie, Zeitschrift für die Interessen der 
internationalen Hotelwelt. Herausgegeben vom Direktorium des 
Internat. Genfer Verbandes der Hotel- und Restaurant-Angestellten, 
Dresden-A. 1. Erscheint alle 14 Tage Donnerstags. Abonnements 
preis für Deutschland und Oesterreich-Ungarn 1,25 M. pro Quartal, 
1,50 M. für die anderen Länder. 1. Jahrgang. 
„Englischer Trichter" (Reiseführer) von Leopold Friedrich Weiß, 
Berlin IV. 50. 48 Seiten. 1,25 Mark. — „Englischer Trichter heißt 
eine Neuerscheinung auf dem Bücherniarkt, herausgegeben vom Ver 
fasser Leopold Friedrich Weiß, Äerlin IV. 50. Der Titel ist ge 
schickt ersonnen und und was er andeutet tind verspricht, wird ehr 
lich eingehalten. Eintausend, praktische englische, stammverwandte 
Wörter können dem Gedächtnisse durch mehrmaliges lautes Lesen 
einverleibt werden, was in der Tat einem „Eintrichtern" gleichkommt. 
Der Preis ist in Anbetracht des wissenschafllichzn Inhalts — 
1 Mark 25 Pf. — sehr niedrig bemessen. Zn haben in den Buch 
handlungen. Wo nicht vorrätig, wende man sich direkt an die Ber- 
lagsfirma: Leopold Friedrich Weiß, Berlin IV. 50. Bei Vorein 
sendung des Betrages erfolgt portofreie Zusendung. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius Friedenau. 
Sfc&tt besonderer Meldung. 
Heute abend verstarb unser lieber Bruder 
Ferdlraöjaci Wendt 
nach längerem Leiden im 80. Lebensjahre tief betrauert 
von den Seinen. 
Die Hinlerbllebenen. 
Friedenau, 5. Oktober 1913. 
Beerdigung am 9. Oktober 1913, mittags 12 Uhr auf 
dem Friedenauer Kirchhof am Südwestkorso. 
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