Path:
Periodical volume Nr. 157, 07.07.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Summe wirklich zur Verfügung der Gesellschaft erfolgt ist, sind 
jedoch Belege nicht beizubringen". 
Ferner stehen bei dem sogenannten „Hauptbuch" auf dem 
Hypothekenkonto nur 3,9 Milt M., während tatsächlich 
11 Mill. Hypotheken eingetragen waren. 
Den Sachverständigen ist cs bis jetzt noch nicht gelungen, 
Klarheit in die „unglaublich verworrenen" Verhältnisse zu bringen. 
Ich empfehle für derartige Schmierigkeiten immer den Herrn Staats 
anwalt, der ein märchenhaft feines Geschick und eine noch feinere 
Nase für derartige Gründungen und Gründer hat. 
In weiser Erkenntnis dieser Tatsache wandern die Herren 
Gründer vielleicht nach Albanien, um das viclumstrittcne neue. 
Königreich auf die Beine zu stellen. Dort soll und mutz ja ein 
Staat gegründet werden, und nicht weniger als 24 Prinzen, darunter 
17 deutsche, haben sich um den Posten des Königs da unten 
beworben. 
Im Vertrauen will ich hier mitteilen, datz auch ich ein Auge 
auf diesen Thron geworfen hatte, lind ebenfalls im Vertrauen 
will ich verkünden, datz ich gezwungen war, auf die Bewerbung 
zu verzichten, da ich meinen Frack und meinen Seidenhut einem 
Freunde geliehen hatte, der irgend ein Examen niachen ivollte. Ich 
habe weder von meinem Zilinder, noch von seinem Examen 
wieder etwas gehört, und es ist nicht ausgeschlossen, datz der treu 
lose Freund sich vielleicht selber der albanischen Thronvergebungs- 
G. m b. H. vorgestellt hat. 
Am meisten Aussicht hat der millionenschwere Fürst Wied, 
der als Rittmeister bei den Kürassieren ein recht beschauliches 
Dasein führt. Welche Gedanken und Machtträume mögen einen 
solchen Mann bewegen, seine in Deutschland immerhin angenehme 
Existenz aufzugeben, um als Herrscher über ein barbarisches Räuber- 
volk seinen Kopf zu wagen? 
Wenn ein Dichter ein Blatt Papier findet, mutz er es voll 
dichten. Wenn ein Fü'st Gelegenheit zum Regieren sieht, muß er 
k>alt herrschen! Das ist Tcmperamcntsnchc und wurzelt in der 
überlieferten Kraft des Blutes, Aber da unten ist's doch zu 
fürchterlich. Tie Albanier essen zum Frühstück schon ihre Feinde, 
(sagen die Türken); sie schlachten ihre Frauen, (sagen die Türken); 
sie werden nie Steuern zahlen, haben keine Wege, leine Kultur, 
dulden keinerlei Zivang und tragen stets geladene Schießeisen, 
(sage ich). Und wenn ein sehr vornehmer Fürst b°rt unten in 
Kula, Ljuina, Przrcnri, Ochrida oder Strichnewozki sich ein Schloß 
ballen läßt, so hat er immer noch kein Militär, dieses Schloß zu 
schützen. Und weitn die Albanesen erst wissen, datz ihr aus Deutsch 
land zugereister Landesvater, viel Gold und Wertsachen in dem 
besagten Schloß hat, daun wird die Herrlichkeit nicht lange dauern, 
und der neue König Ephraim der Erste von Albanien wird zum mindesten 
das Gefühl haben, in diesem Laude der Schjipetarcn, Janninaten, 
Kutsowlachcn, Prevczaten, Argyrokastrvucn, Wlachcu, Liaskoviken, 
Beraten und Matjatcu herzlich überflüssig zu sein. 
In diese Hauptstämme haben sich nämlich die paar Herren 
da unten geteilt. Außerdem bekriegen sich noch innerhalb des 
Landes die Völkcrstämme und freien Bergvölker der Mirditcu, 
Dukadschiuo, Pukas, Hollis, Klcmentis, Kastratis und Schkcielis. 
Prost Mahlzeit! 
Da lobe ich mir doch einen anderen Beruf. Latz' die Völker 
ihren König wählen, ich gehe zum Theater. In Berliner und 
Dresdener Blätter werden „30 Glatzköpfe" gesucht, die in einer 
Revue mitwirken sollen. Voraussichtlich kommen sic dort als Ver- 
körperer der waschechten Lebcgrcise in Frage. Denn in der Zeit 
naturalistischer Darstellung genügen die haarlosen Perrückcn schvit 
lange nicht mehr dem urwüchsigen Theatcrgcschmack. 
Wie leicht ist es demnach doch heute, im Ruhmgebiet grellen 
Rampenlichtes wirken zu können! Es braucht einem nur die Knie 
scheibe durch den Kopf gewachsen zu sein, und schon steht man auf 
den Brettern, au die sich soviel Sehnsucht, Träume, Klatsch, Gemein 
heiten und Ideale klammern! 
Was greifst Du mühsam nach den Kränzen, 
die Dir das Schicksal vorcuthält? 
Was lockt Dich all das bunte Gläitzcu 
der lcichtbeschivingten Bühnenwelt? 
Du darbst sogar! Und ganz verschwiegen 
nimmst Tu dramat'schen Unterricht .... 
'Mein lieber Juitge, willst Du siegen, — 
iit diesem Zeichen siegst Du nicht! 
Rhetorik, Mimik, — alles Faxen 
uralter Ueberlieferung . . . 
Latz Dir nur eine Glatze wachsen, 
vielleicht gelingt Dir dann der Sprung! 
Du brauchst Dich daun auch nicht zu plagen 
mit manchem Bühnenleiters Wink: 
Du mutzt z. B. Glatzen tragen 
als Falstaff oder Piepenbrink! 
So reife denn in heil'ger Stille 
zum blankpoliertcu Kopf heran. 
Doch wenn Dich ziert des Haares Fülle, 
was machst Du, armer Junge, dann? 
Tu das, was viele später machen, 
wenn sie, gemieden vom Applaus, 
aus schöneil Träumen jäh erwachen: 
Reiß Dir die Haare einzeln aus! 
In dieser jStimmung^dcs sHaarausraufcns war am letzten 
Sonntag auch der Geheime Baurat Krause, derben Berliner 
Osthafen als Erbauer durch eine bedeutsame Liede einweihte. 
Natürlich kann man einen Hafen nur im Freien und nicht in einem 
Nathaussaal einweihen. Uitd soweit ist die Achtung der Kleinen 
um Petrus herum noch nicht gediehen, daß sie Wind und Wetter, 
Sonne, Moitd und Sterne anhalten, wenn ein höherer Beamter 
spricht. Daher entführte auch ein frecher, unbotmäßiger Windstoß 
dem Redner das Manuskript, das nun leider statistische Daten 
enthielt. Es gelang aber dcit Festtcilitehnicrn, die lustig slatternden 
Blätter wieder einzufangen, so daß nach einer kurzen Pause der 
Rede munterer Fluß ivcitcr fließen konnte. 
Es hätte aber auch ein Unglück geschehen können. 
Wer denkt da nicht an den so oft schlecht kopierten Serenissimus, 
der das Hoftheatcr im prächtigen Thüringer Land mit ein paar 
passenden Worten eimveihcn wollte. 
„Liebe Untertanen! Wir stehen heute wieder an einem Wende 
punkt" . . . Bis zu diesem Wendepunkt kam Seine Durchlaucht 
und nicht weiter. Trotzdem er den glcichcit Satz dreimal wieder 
holte. Daun ermannte er sich . . . „Mein lieber Herr Hofrat, 
gehen Sie mal raus. In meinem Uebcrrock im Foyer steckt das 
Manuskript" ... 
Und der Herr Hofrat eilt uud bringt das Manuskript zurück. 
Als Seine erbfürstliche Durchlaucht aber hineinblickten, erkannte 
Dero hohes Auge, datz cs das Manuskript für die Rede war, mit 
der er am Nachmittag die Mastvichausstellung seines Landes 
eröffnen wollte. . . 
„Herr Hofrat, cS ist das Manuskript, das in der andern 
Tasche steckt!" 
Wieder ein entsetzliches Warten, ein fürchterliches Schweigen, 
bei dem kein Festteilnehmcr wagte, den andern anzublicken. Endlich 
kommt der Hofrat und Serenissimus liest aus dem Manuskript 
nicht nur den ersten drei Mal schon gehörten Satz, sondern auch 
die ganze Rede mit großer Sicherheit und Ruhe vor. — — 
Erfreulicher '.Weise hatte Herr Geheimrat Krause an jenem 
Tage nur den neuen Berliner Osthasen einzuweihen. 
Heiur. Binder. 
Vermischtes 
*o Friedrich August 11. Morgen, am 5. Oktober, sind es 160 
Jahre, daß in Dresden Friedrich Augnst II., Kurfürst von Sachsen 
(als König von Polen August III.) starb. 1096 geboren, ivurde er 
von seiner Mutter und Großmutter ini protestantischen Glauben 
erzogen. 1711 machte er eine Reise durch Deutschland, Frankreich 
lind Italien. Die römische Kurie bot alles auf, um den Prinzen 
zum Religionswechsel zu veranlassen, der auch 1712 in Bologna 
heimlich erfolgte; erst.1717^ivuxdc.es in Sachsen öffentlich bekannt. 
1733 folgte er seinem Vater in der Regierung, wurde aber erst 
1736 auf dem Warschauer Friedenskongreß anerkannt. Ohne seines 
Vaters Gcistcsgaben, legte er eine große Vorliebe für Pracht und 
Luxüs au den Tag, und seinem Kunstsinn verdanken die Sammlungen 
Dresdens treffliche Erwerbungen an Gemälden. Die Regierung 
überließ er seinem ersten Minister, dem Grafen von Brühl. Rach 
dem Tode Kaiser Karl VI. übernahm er 1740 das Reichsvikariat. 
1741 verband er sich mit Frankreich, Spanien und Bayern gegen 
Maria Theresia, schloß aber schon 1742, durch das Kriegsglück 
Friedrichs Jl. beunruhigt, ein Bündnis mit ihr und verpflichtete 
sich 1745 in einem gebeimen Traktat zu Leipzig, 30 000 Mann 
Htlfstruppeu zn stellen. Diese erlitten jedoch mit dem österreichischen 
Heere bei Hohenfriedbcrg eine gänzliche Niederlage. 1746 erhielt 
er durch den Frieden zu Dresden sein von Preußen beschlagnahmtes 
Land zurück. 1756 sah er sich von neuem in einen Krieg mit 
Preußen verwickelt; er verließ Dresden und begab sich in das 
Lager bei Pirna. Die dort versammelten 17 000 Mann starken 
Truppen ergaben sich Preußen. Friedrich August, der inzwischen 
nach Warschau gegangen war, kehrte erst nach dem Hubertusburger 
Frieden nach Dresden zurück. 
*o Denis Diderot. Vor 200 Jahren, am 6. Oktober 1713, 
wurde Denis Diderot zu Langras in der Champagne geboren. Er 
wurde bei den Jesuiten erzogen und erhielt die Tonsur. Infolge 
seiner Abnagung gegen den geistlichen Stand für die juristische 
Laufbahn bestimmt, hcschaftigte er sich jedoch lieber mit Belletristik 
und studierte zugleich Mathematik, Physik und Philosophie. Den 
Grund zu seinem Ruhm legte er durch eine gegen die christliche 
Religion gerichtete Flugschrift, die auf Beschluß des Parlaments 
vom Scharfrichter verbrannt wurde. Eine andere Schrift zog ihm 
ein Jahr Gefängnis zu. Der Beifall, mit dem ein medizinisches 
Lexikon, das er aus dem Englischen übersetzte, aufgenommen wurde, 
brachte ihn auf den Gedanken, ein enzyklopädisches Lexikon 1551 
in Verbindung mit Rousseau u. a. herauszugeben. Er selbst unter 
zog sich der Ausarbeitung aller in die Künste und idas Gewerbe- 
wesen einschlagender Artikel. Auf die Einladung der Kniserin 
Katharina II. von Rußland ging er nach Petersburg, das er aber 
bald wieder verließ, weil er das Klima nicht vertragen konnte. 
Inzwischen machte er sich als Romanschriftsteller und Lustspiel- 
dichter bekannt; zwei seiner Komödien, „Ter natürliche Sohn" und 
„Der Familienvater", sind von Lcssiug übersetzt worden. Außer 
dem schrieb er eine Menge philosophisch-ästhetischer Werke. Er 
starb 1734 in Paris, wo ihm ein Bronzsstandbild errichtet wurde. 
Seine übergroße Empfindlichkeit hatte in der letzten Zeit seines 
Lebens eine Spannung mit dem nicht minder empfindlichen 
Rousseau herbeigeführt. In der Poesie vertrat er die Richtung 
dcS moralisch Rührenden mit der gefälligen Natürlichkeit. Noch 
mehr als seine DarstcUuugsgabe iit Schriften wird von den Zci*. 
genossen seine strömende, hinreißende Beredsamkeit im Gespräche 
gerühmt. 
Herblimorgen in der Mark. 
Baum uud Strailch sind schivcr vom Tau 
Dichte Nebel steigen; 
Sommcrsäden aus der Au, 
Glitzern,unter Zweige». 
Du ch das Grün der Tanne hell 
Golden flammen Eichen, 
lind am Fuß des Berges schnell 
Krächzend Raben streichen. 
Pttrpuru grüßt am Sec der Strauch; 
Rote Bccreit flimmern 
Und im milden Herbstes Hauch 
Tausend Farben schimmern. 
Durch den Nebel trüb und dicht 
Lacht jetzt hell die Sonne; 
Tiefblau glänzt des Himmels Licht 
Wie zur Sommers Wonne. 
Und am Weg ein Kirchhos klein, 
Lockt mit Blättcrauschcn, 
Tiefe Stille winkt hinein, 
Da dem Herbst zu lauschen. 
Draußen zieht des Lebensmüh' 
Längst gcivohute Bahnen; 
Hier klingt leis, ivie Poesie 
Sanften Fricdeits Mahnen. 
Und ich setzt' zum Rasten sacht 
Mich aus Kirchtors Steine; 
Dankbar, daß in solcher Pracht 
Hellt mir's Leben scheine. 
Johanna Zuuk-Friedenau. 
Literarisches 
Der Sport in jederlei Gestalt ist in den letzten Jahren zu 
einem Kulturfaktor geworden, dessen Werbekraft vor allem da zu 
eindringlicher Wirkung gelangt, wo es sich darum handelt, die 
Jugend zu gewinnen. Immer mehr bricht sich die Erkenntnis 
Bahn, daß körperliche Uebungen in freier Luft ciils der besten 
Mittel ist, den vielen entnervenden, aufreibenden Einflüssen unseres 
angestrengten Erwerbslebens wirksam entgegenzuarbeiten, und da 
kommt denn der Mahnruf,' den Herzog Adolf Friedrich zu Mecklcn- 
burg in seiner Broschüre „Treibt Sport" (Verlag von Grcthlein 
& Co. G. in. b, H., Leipzig) an die deutsche Jugend richtet, zu 
rechter Zeit. An der Hand zahlreicher Illustrationen gibt der fürst 
liche Verfasser hier ein knappes, aber anschauliches Bild von 
unseren modernen Sportbetriebe und von dem Wesen und Nutzen 
der verschieden Sportzwcige; er sucht in der begeisterungsfähigen 
Jugend Lust und Liebe für körperliche Uebungen und sportlichen 
Wettkampf zll wecken, von dem Gedanken ausgehend, daß nur der, 
der schon in früher Jugend seinen Körper stählt, später im Stande 
ist, dem Vaterlande gegenüber seine Pflicht zu erfüllen. Im An 
schluß an diesen Weckruf, der zweifellos freudigen Widerhall bei 
unserer Jugend finden wird, bringt das Büchlein noch einige Anf- 
sätze aus der Feder sportlicher und wissenschaftlicher Fachmänner, 
Aussätze, die sich mit der Gründung und Organisation von Vereinen, 
mit der Kleidung und Ausrüstung des Sportmanncs, mit der Er 
nährung des Sporttreibenden soivie anderen wichtigen Fragen be 
schäftigen. So bringt das Büchlein jedem Freunde des Sports — 
und wer wäre dies heule nicht! — Wissenswertes und Inter 
essantes. 
Von Franz v. Defregger, Albin Egger-Lienz, Reinhold Max 
Eichler, Philipp Frnnck, Walter Gefscken, Josse Goossens, Otto 
Greincr, Robert v. Hang, Angela Jank, Arthur Kampf, F. A. v. 
Kaulbach, Carl Marx, 'Leo Putz, Wilhelm Steinhaufen, Franz 
v. Stuck, Hans Thoma, Walther Tor, Hans von Volkmann, Hans 
Beatus Wieland, Ludwig von Zumbusch kündigt der Jubiläuins- 
jahrgang des „Daheim", der 50. seit der Begründung, der am 
1. Oktober beginnt, die Wiedergabe neuer Werke — viele in den 
Farben der Originale — an. Neues künstlerisches Streben bringt 
die erste Nummer dieses Jubiläumsjahrgangcs zum Ausdruck, die 
das Daheim auch drucktechnisch als eine führende Zeitschrift vor 
nehm künstlerischer Richtung zeigt. 
Das Beste ist gut genug! Ties Wort sollte man sich als Wahl- 
spruch für die Lektüre nehmen, die in jeder Weise dafür sorgen soll, 
uns den grauen und nüchternen Alltag in eine lichtere und schönere 
Sphäre der Harmonie zu heben. Dabei soll aber auch das praktische 
Leben in diese Ausgestaltung zur Harmonie voll einbegriffen sein; 
mit Hülfe guter Lektüre können wir unsere Lebensfreude, nuscre 
Lebcnswerte steigern. Als ein absolut zuverlässiger Führer und 
Freund jeder Familie ist es da die illustrierte Familien- und 
Modenzeitung „Häuslicher Ratgeber" (Hermann Hillger Bering, 
Berlin W. 9 und Leipzig), die allein in sich vereinigt, was eine 
gute Zeitschrift bringen soll. Mit unserm Altmeister Goethe kann 
sie von sich sagen: „Heitrer Sinn und reine Zivcckc — nun man 
kommt wohl eine Strecke". Eine schöne Wegstrecke, auf der viel 
Freunde erworben, hat der Häusliche Ratgeber in den 27 Jahren 
seines Bestehens zurückgelegt. Wenn wir heut die neuesten 
Nummern, Heft 50 und 51 betrachte», daun sehen wir, das; der 
Häusliche Ratgeber sich in seiner neuen uud vornehmen Umge 
staltung zu einem Universal-Blatt culwickcit hat, das auf kaum 
eine Frage die Antwort verioeigcrt. 
Die kluge Hausfrau spart heute viel Geld, wenn fia rechtzeitig 
au das Einmache» der Früchte, Konserven, Gemüse usw. denkt, wo 
die Beeren, das Obst und Gemüse billig sind. Sie braucht daher 
jetzt: „Die heutige Einmachkunst der Hausfrau". Mit Bereitung 
von Salaten und -Kompotts. Ein Hilfsbuch für den sparsamen 
Haushalt. Ueber 225 gute Rezepte und Anweisungen. Heraus 
gegeben von Elsriedc Beetz. Preis 90 Psg., Porto lOPfg. Verlag 
E. Abigt, Wiesbaden. Die praktische Haussrnu aus dem Lande 
muß, und diejenige in der Stadt sollte unbedingt stets zur richtigen 
Zeit größere Vorräte von Obst- und Bccrcnfrüchtcn, Fruchtsästen, 
Gemüsen einmachen bczw. für späteren Gebrauch konservieren, denn 
damit wird sie die beträchtlichsten Ersparnisse im Haushalt erzielen 
und die nachcinandersolgcndcn Ausgaben fallen auch ihr nicht 
schwer, weil sie sich auf die ganze fruchtbare Zeit des Jahres ver 
teilen. Das vorliegende reichhaltige und sehr preiswerte Buch mit 
seinen 225 Rezepten und Anweisungen muß der wirtschaftlich 
denkenden, rechnenden Hausfrau willkommen sein und wird sich 
durch die Ersparnisse im Haushalt bezahlt machen. Man wird cs 
stets neben einem Kochbuche benötigen. Also, Hausfrauen vergesst 
das Einmachen nicht! 
Buch; 
und 
Kunsfdruckerei 
trüiiin « 
Fernspr. Amt Pflbg. 2,12.Q 
MSr&<eI 
sihr. IS 
Meine mit modernstem Schriftmaterial 
eingerichtete Buchdruckerei liefert 
schnell und zu billigen Preisen 
für den Geschäfts- und Privat bedarf 
Massenauflagen durch Rotationsdruck 
|,Hi1II!'IIII!!l!llll!!l)!lilllii;!l)llllllllllIiilI!llll!lll!II!iIIIIilllIljiilII)llllII)ll!IIIIil!!lil)ll!lili!lili!llliil!l!Illli:iillllli|lllIIIIIIllll!lillllllll)IIIIllllllII!!!lllillliirj||i:iilli^i!!i;{lii:ilii!!i:itil!il!i!ili!lill!lliil!j!i!lllllllll!ll!!!IllliIIIIIlIIIIIl{ilIllil!illi!II||^j 
MMW-W WMWMWMP IIP MM,!»
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.