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Periodical volume Nr. 41, 17.02.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Friedenauer 
Unparteiische Zeitung siir kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
Bezugspreis 
bei Abholung aus der Geschäftsstelle, 
Rheinstr. 15, 1,50 M. vierteljährlich; durch 
Boten insHaus gebracht 1,80M., durch die 
Post bezogen 1,92 M. einschl. Bestellgeld. 
perlen Mittwoch; 
SJUtjblatt „Seifenblasen". 
ferntprecher: Hmt pfat;borg 3129. 
Erscheint tägtich aöends. 
Leitung.) 
Organ für den Friedenauer Ortsteil von Zchdneberg und 
Kerirksuerein Züdmest. 
Beilagen 
Jeden Sonntag; 
Blätter für deutsche fraucn. 
Dnlck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Geschäftsstelle: Bheinstr. iZ. 
Anzeigen 
werden bis 12 Uhr mittags angenommen. 
Preis der 6gespaltenen Zeile oder deren 
Raum 30 Pf. Tie Reklamezeile kostet 
75 Pf. Velagnummcr 10 Pf. 
fernkprecher: Timt pfaljbarg 2129. 
M. 232. 
Nerkin-Iriedenau, Donnerstag, den 2. Hlitober 1S13. 
2Ü. Jafirg. 
Der Friedenauer Lokal-Anzeiger 
wird jetzt durch eigene Boten ins Haus gebracht. Es drängt 
uns da, unseren verehrten Lesern verbindlichst zu danken für die 
Muhe, die sie sich durch Einreichung ihrer Adresse an uns gemacht 
haben. Obwohl wir bereit waren, dem Zeitungsspediteur Fleisch- 
mann für Ueberlassuiig der Abonncntenliste eine Vergütung zu 
zahlen, ging dieser auf eine gütliche Einigung nicht ein, sodaß wir 
auf die Mithilfe unserer Leser angewiesen waren. 
Wir hoffen, mit der direkten Zustellung unsern Lesern in 
Zukunft den „Friedenauer Lokal-Anzeiger" pünktlicher und früh 
zeitiger liefern zu können. Sollten sich in den ersten Tagen noch 
Fehler und Mängel bemerkbar machen, so bitte» wir, dies im vor 
aus zu entschuldigen. Denn erklärlicherweise vergeht immer eine 
gewisse Zeit, bis sich ein neues Austrägerpersonal eingeübt und 
mit den Wegen vertrant gemacht hat. Doch wir bitten unsere 
Leser, uns jede Beschwerde direkt und sofort zu übermitteln. Wir 
werden bestrebt sein, jedem Mangel umgehend abzuhelfen. 
Verlag und Eeschiistrltelle des 
Friedenauer Lokal-Anzeigers 
Rheinslr. 15. Fernipr. Pkalzburg 2129. 
'Bestellungen 
auf den „Friedenauer Lokal-Anzeiger" (monatlich 60 Pfg. frei 
Hans) nehmen entgegen: die HaUpIgeWllNöileüe AhtiNstk. 15 
und folgende Geschäfte: 
Papiergesltzöst Wilh. Ebers. Rheinstrabe 15 
Papiergeschäft Arthur Zschalig. vdenwaldsttatze 7 
Papiergeschäft Frl. Nordheim. Sieglindestrabe 4 
Zigarrenhandlung Paul Fühl. SWwestkorso 17 
Zigarrenhandlung E. Sahn. Remdrandtstr. 14. Dürerpl. 
Beim Selbstabholcn aus den oben genannten Annahmestellen 
kostet der „Friedenauer Lokal-Anzeiger" monatlich 50 Pfg., durch 
die Post bezogen monatlich 61 Pfg. (einschließlich Bestellgeld). 
Oepescken 
Letzte Nachrichten 
Flensburg. Heule Nucht wurde der hier wohnhafte 
Justizrat Steemauu iin Walde erschossen aufgefunden. 
Man vermutet einen Jagdunfall. Jnstizrat Steemann war 
08 Jahre alt. 
London. Das geheimnisvolle Verschwinden des 
deutschen Erfinders Dr. Diesel ist das Ereignis des Tages. 
Bisher ist es nicht gelungen, irgendwelche Aufklärung zu 
schaffen. Nur eine einzige Tatsache konnte festgestellt werden. 
Dr. Diesel ist nicht, nachdem er von seinen beiden Neise- 
genossen Carol und Luckmaun am Montag abend 10 Uhr 
während der lleberfahrt auf dem Dampfer-„Dresden" Ab- 
Patrizkrblut. 
Roman von Aelnhold Ortmann. 
37. gtachdruck verbotenst 
Und doch gab sich Henry keiner Täuschung darüber 
bin, daß sie im Verborgene» litt, daß ihr schönes Gesicht 
nicht zu allen Stunden jenen ruhig heiteren Ausdruck hatte, 
durch den sie ihm ihre Zufrieden, eit mit der neuen Ge 
staltung ihres Lebens zu beweisen suchte. Er wußte es, 
weil er fühlte, daß es so sein müsse; weil es ihm unnatür 
lich vorgekommen wäre, wenn es anders hätte sein können. 
Sie war zu jung und voll zu warmen Lebens, um in 
dieser mehr mütterlichen als schwesterlichen Fürsorge für 
einen Bruder volles Genügen zu finden. Dann und wann 
wenigstens mußten sich notwendig in ihrem Herzen Wünsche 
regen, für die es in dem Rahmen ihres jetzige» Daseins 
keine Erfüllung gab. Und zweifelhaft war für Henry nur 
das eine, ob diese Wünsche noch ihrem Gatten galten, oder 
einem neuen, ungreifbaren Glück, dem ihre Seele vielleicht 
noch nicht einmal Gestalt und Ravten zu geben wußte. 
Er fragte sie nicht; denn bei aller Innigkeit ihres 
Verhältnisses war etwas in ihre». Wese», das ihm das 
Fragen verbot. Und für Vermutungen nach der einen 
oder der anderen Richtung hi» bot ihr Benehmen ihm 
keinen Anhalt. Niemals mar sie es, die das Gespräch auf 
Hubert brachte, und wenn es dennoch aus irgendeinem 
Grunde unvermeidlich war, daß sein Name genannt wurde, 
so verriet sie durch nichts, daß die Erinnerung an ihn ihr 
Herz in rascheren Schlügen kio, sei, mache. Es gab seit 
ihrer Abi eye aus München iemerlei Verbindung mehr 
zwischen ihr und ihrem Manne. Sie halten einander nicht 
geschrieben; aberHubert hatte durch einen ihm befreundeten 
Rechtsanwalt Helga mitteilen lassen, daß er es ihr voll 
kommen freistelle, ob sie in sein Haus zurück^b'e» oder 
ihren Wohnsitz außerhalb Münchens wählen wolle. 
Auch einer etwa von ihr beabsichtigten Scheidung 
werde er sich nicht widerlegen, und er sei .sogar bereit, sich 
schied genommen hatte, in seine Kabine gegangen, wie er 
ursprünglich beabsichtigte, sondern wurde noch dreiviertel 
Stunden später von den Stewards auf Deck gesehen. Da sich 
um das Promenadendeck ein l l / 4 Meter hohes eisernes Ge 
länder zieht, erscheint es als gänzlich ausgeschlossen, daß 
Dr. Diesel durch das Schwanken des Schiffes das Gleich 
gewicht verloren hat und ins Meer gestürzt ist. Er muß 
sich also entweder auf das Geländer gesetzt oder in einem 
Anfall von Seekrankheit so weit vornüber gebeugt haben, 
daß er ins Wasser gestürzt ist. Es besteht wenig Aussicht, 
die Leiche in der Nordsee wiederzufinden. Eine sofortige 
Untersuchung der Papiere und der Reiseeffekten ergab eben 
falls keinerlei Anhaltspunkte. 
London. In dem Hause eines Londoner Arztes, der 
sich ans Reisen befand, wurde ein schwerer Einbruch verübt. 
Die Diebe schnitten 43 Gemälde aus den Rahmen und 
nahmen den größten Teil der Beute mit sich. Es soll sich 
zum größten Teil um Gemälde von großem Wert handeln. 
Athen. Infolge der Unterzeichnung des türkisch 
bulgarischen Friedensvertrages, durch welchen die türkisch 
bulgarische Grenze festgesetzt wird, hält es die Regierung 
für überflüssig, Dedeagatsch noch länger besetzt zu halten. 
Sie hat daher Befehl gegeben, daß die griechischen Truppen 
diese Stadt unverzüglich verlassen. Der Marineminister hat 
an die Reservisten der Jahrgänge 1900 bis 1906 den Be 
fehl ergehen lassen, sich binnen drei Tagen bei den Fahnen 
einzufinden. Die verschiedenen Zweige der Landesver 
teidigung treffen alle Maßnahmen, welche die durch die 
türkischen Winkelzüge geschaffene unbestimmteLage nötig macht. 
Konstantinopel. In den Vororten am Bosporus 
und am Goldenen Horn dürften infolge derUeberschwemmungs- 
katastrophe insgesamt etwa 200 Menschen ertrunken sein. 
Der Eisenbahnverkehr in der Nähe der Hauptstadt ist unter 
brochen, da die Fluten mehrere Brücken zwischen San 
Stefano und Kabagadsch beschädigt haben. 
Neuyork. Ein gewaltiger Wolkenbruch ist gestern 
über Neuyork niedergegangen. Innerhalb einer Stunde war 
9 Zenlimeter Regen gefallen. Der Hudsonfluß ist derart 
gestiegen, daß die Zugbrücke nicht heruntergelassen werden 
konnte und der Verkehr zwischen Neuyork und Broklyn 
völlig unterbrochen war. Sämtliche Straßenbahnen und 
Automobile und die Untergrundbahn stellten ihre Tätigkeit 
mehrere Stunden völlig ein' und gerade in der Zeit, wo 
der Verkehr aus der City nach den Vororten am lebhaftesten 
war, verkehrte nicht ein einziger Zug, da die Strecke yöllig 
überschwemmt war. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Orlglnalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Ordensverleihung. Dem hier wohnenden Eisen- 
bahvzngführer a. D. Friedrich Hamann wurde das Verdienst 
kreuz in Silber verliehen. 
für den allein schuldige» Teil erklären zu lassen, voraus 
gesetzt, daß der geltend gemachte Scheidungsgrund ihn 
nicht an seiner Eure schädige. Immerhin aber bitte er, 
eine endgültige Entschließung bis zu seiner Rückkehr nach 
München hinauszuschieben, oder wenigstens so lange, bis 
er über die Gestaltung seiner Zukunft mit sich selber völlig 
im reinen sei. Henry wußte, daß seine Schwester auf 
diesen Brief keine Antwoit erteilt hatte, und er ahnte 
noch heute nicht, ob sie sich mit dem Gedanken an eine 
Scheidung trug, Nur ein einziges Mal hatte er versucht, 
auf dem Umwege vorsichtiger Andeuiungen ihre Meinung 
zu erfahren; aber sie hatte ihn mit ruhiger Freundlichkeit 
gebeten, diesen Gegenstand nicht zu berühren und sich an 
ihrem Versprechen genügen zu lassen, daß sie ihn unter 
keinen Umständen verlasten werde, so lange ihre Anwesen 
heit ihm noch von irgendwelchem Nutzen sein könne. 
Seitdem war von Helgas Ehe zwischen den Geschwistern 
in der Tat nicht mehr die Rede gewesen. Und der Name 
des Malers war in ihren Unterhaltungen nur gefallen, 
wenn, wie es sich in diese» drei Monaten wiederholt er 
eignet hatte, von Münchener Geschäftsleuten eine Anfrage 
an die junge Frau gelangt war, wie es mit der Bezahlung 
dieser oder jener Rechnung gehalten werden solle, da von 
dem noch immer abwesenden Herrn Almrüder eine Erklärung 
darüber nicht zu erlangen sei. Es halte sich immer nur 
um verhältnismäßig geringfügige Beträge gehandelt, um 
Summen, deren Begleichung recht wohl aus einfacher 
Vergeßlichkeit unterbliebe» sein konnte, und Helga halte die 
Mahnungen jedesmal einfach durch Uebersendung des 
Geldes beantwortet. Wenn sie ein Verlangen danach 
fühlte, ihren Gatten wiederzusehen, so wußte sie diese 
Sehnsucht jedenfalls vor jedem fremden Auge zu verbergen, 
und wenn sie einen Groll gegen ihn hegte, so verschloß 
sie ihn im tiefsten Innern ihres Herzens. 
Ein Postbote trat ein, um Henry ein Telegramm zu 
überreichen, das nicht an die Firma, sondern an ihn per 
sönlich adressiert war. Er löste ohne besondere Neu 
gier das papierne Siegel, aber er fühlte sich von heftigem 
o Die Dienstboten in Friedenau. Wie mehrfach 
berichtet, tritt am 1. Januar 1913 die Krankenversicherungs 
pflicht für Dienstboten in Kraft. Bisher brauchten die 
Dienstboten keiner Krankenkasse angehören, doch war die 
Herrschaft zu verschiedenen Leistungen bei Erkrankung des 
Dienstboten verpflichtet. Dem begegneten diese dadurch, 
daß sie sich beim Abonnementsverein versicherten gegen einen 
geringen Beitrag. Vom 1. Januar ab nun müssen aber 
sämtliche Dienstboten einer Krankenkasse angehören und die 
Weiterversicherung beim Abvnnementsverein wird dann nur 
noch als Rückversicherung angesehen werden, über deren Zu 
lassung die Krankenkassen, in letzter Instanz dos Oberver- 
sicherungsamt, für jeden einzelnen Fall zu entscheiden haben 
wird. Für Friedenau und einzelne andere Vororte ist 
die Errichtung einer Landkrankenkasse beschlossen worden. 
Diese Kasse kommt hier ausschließlich als Dienstbotenkranken 
kasse inbetracht. Es dürfte daher angebracht sein, etwas 
über die Zahl der Dienstboten in Friedenau zu erfahren. 
Nach dem Volkszählungsergebnis vom 1. Dezember 1905 
(vom 1. Dezember 1910 liegt das Ergebnis beim Statist. 
Amte der Stadt Berlin noch nicht vor) waren in Friedenau 
vorhanden 77 männliche, 1516 weibliche, zusammen 1593 
Dienstboten. Die Zahl der Familienmitglieder, einschließlich 
der Haushaltungsvorstände betrug in den Haushaltungen 
mit Dienstboten 15 217, sodaß auf 1000 Familienmitglieder 
104,69 Dienstboten kamen. Diese Zahlen haben sich natürlich 
durch die Bevölkerungsznnahme in Friedenau erheblich erhöht. 
Nach dem Verwaltungsbericht unserer Gemeinde für 1912 
wurden hier insgesamt 3932 Dienstboten gezählt. Wir 
können daher mit einer runden Summe von 4000 Dienst 
boten in Friedenau rechnen. Die Zahl der Haushaltungen 
überhaupt betrug am 31. Dezember v. Js. 10 357. 
o Religionsunterricht der Kinder. Für den NeligionL- 
unterrickt der Kinder von konfessionell gemischten Ehen ist 
ein bemerkenswerter Bescheid des preußischen Ministers der 
geistlichen und llnterrichlsangelegenheiteu ergangen. Wollen 
in einer konfessionell gemischten Ehe, so heißt es darin, die 
Eltern ihr Kind in einer anderen Religion unterrichten 
lassen, als es an sich nach dem Gesetze zu geschehen hätte, 
so kann die Schulbehörde diesem Wunsche nur dann statt 
geben, wenn der Wille der Eltern mit hinreichender 
Gewißheit feststeht. In allen Fällen bleibt Wert darauf 
zu legen, daß in einer für die Schulaufsichtsbehörde 
zweifelsfreien Weise festgelegt und aktenkundig gemacht wird, 
daß der Vater des Kindes persönlich und ausdrücklich die 
Willenserklärung abzugeben hat. Einzelne Königliche 
Regierungen haben demgemäß die Schulaufsichtsbeamten 
angewiesen, darüber zu wachen, daß jene Willenserklärung 
abgegeben und in der Registratur des zuständigen Kreis 
schulinspektors aufbewahrt wird. 
o Krankenkassenwahlen. Es wird uns geschrieben: 
Zwar ist der Tag der Wahlen für den Ausschuß der 
Krankenkassen noch nicht endgültig bestimmt, aber überall 
Erschrecken durchzuckt, als er mit einem Dlick die wenigen 
Worte der Depesche überflog. 
Das Telegramm war in der Tat sehr wohl danach an 
getan, ihn mit Bestürzung zu erfülle», denn es lautete: 
„Hubert Almröder hier schwer erkrankt. Lebensgefahr 
nicht ausgeschlossen. Bitte, Frau Almrüder benachrichtigen. 
Dr. Joseph Asam.* 
Aufgegeben war das Telegramm in München. Der 
Maler muhte also von seiner langen Reise endlich zurück 
gekehrt sein. Und da der unterzeichnete Absender ohne 
Zweifel der Arzt war, in dessen Behandlung er sich be 
fand, so gab sich Henry keiner Täuschung darüber hin, daß 
die Mitteilung sehr ernst zu nehmen sei, und er durfte 
nicht einen Augenblick zögern, Helga mit ihrem Inhalt be 
kanntzumachen. Beklommenen Herzens stieg er zu seiner 
im dritten Stockwerk gelegenen Wohnung empor, denn 
eine sichere Ahnung sagte ihm, daß dieser unerwartete 
Zwischenfall eine neue große Veränderung für ihn be 
deuten würde, und gewiß alles andere eher, als eine 
Veränderung zum besseren. 
Er trat in das Wohnzimmer, in der Erwartung, seine 
Schwester darin zu finden. Sie war nicht da, aber es 
schien, daß sie das Gemach soeben erst verlassen hatte, denn 
auf dem Tischchen am Fenster lag ihre achtlos hingeworfene 
Näharbeit und daneben ein entfaltetes Zeitungsblatt, in 
dein sie offenbar eben noch gelesen. Henry würde dem 
Blatte keine Beachtung geschenkt haben, wenn ihm nicht 
aufgefallen wäre, daß es den Namen einer ihm bisher 
völlig unbekannt gewesenen Münchener Zeitung am Kopfe 
trug, und wenn er nicht zugleich wahrgenommen hätte, 
daß eine Stelle des Druckes mit dicken Blaustiftstrichen 
umrandet war. Und nun sah er auch auf dem Boden das 
Streifband liegen, auf dem in anscheinend verstellter Hand 
schrift Helgas Adresse stand. Irgend jemand mußte ihr 
diese Zeitung zugeschickt haben, in der Annahme, daß 
etwas darin für sie von Interesfe jei. Und Henry konnte
        
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