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Periodical volume Nr. 231, 01.10.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Keiederrarree 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
Kessndrrs 
'Jeden ölUtwoch; 
Bezugspreis 
bei Abholung ans der Geschäftsstelle, 
Rheinstr. 15, 1,50 M. vierteljährlich; durch 
Buten insHcniü gebracht 1,80Al., durch die 
Post bezogen 1,92 M. einschl. Bestellgeld. 
Mit;blatt „Seikenblaleii". 
serntprectier: llnit plLlzburg 212!). 
Ar. 231. 
Erscheint täglich aöends. 
Zeltnng.) 
Krgän für dm Krlrdmäiim Grtsteil von Zch»nc!>erg und 
Zesirksverein Züdmest. 
Beilagen 
Jecken Sonntag; 
Blätter für deutsche frauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Geschäftsstelle: RbeüiTtr. 15. 
Hnzeigen 
werden bis 12 Uhr mittags angenommen. 
Preis der Ogespaltcnen Zeile oder deren 
Raum 80 Ps. Die Reklamezeile kostet 
75 Ps. Belagnummer 10 Pf. 
Fernsprecher: Hmt pfaljbnrg 3129. 
Iterkin-Iricdmau, Alittwoch, den 1. AKtoöcr ISIS. 
Sv. Iahrg. 
kommt nun von heute ab durch eigene Voten ins Haus. Es drängt 
uns da, unseren verehrten Lesern verbindlichst zu danken für die 
Mühe, die sie sich durch Einreichung ihrer Adresse an uns genracht 
haben. Obwohl ivir bereit waren, dem Zeitungsspcditcur Fleisch 
mann für lleberlassung der Abonnentcnliste eine Vergütung zu 
zahlen, ging dieser auf eine gütliche Einigung nicht ein, sodas; wir 
auf die Mithilfe unserer Leser angewiesen waren. 
Wir hoffen, mit der direkten Zustellung unsern Lesern in 
Zukunft den „Friedenaner Lokal-Anzeiger" pünktlicher und früh 
zeitiger liefern zu können. Sollten sich in den ersten Tagen noch 
Fehler und Mängel bcnierkbar mache», so bitten wir, dies im vor 
aus zu entschuldigen. Denn erklärlicherweise vergeht immer eine 
g'wisse Zeit, bis sich ein neues Austrägerpeisonal eingeübt und 
mit den Wegen vertraut gemacht hat. Doch wir bitten unsere 
Lg'er, uns jede Beschwerde direkt und sofort zu überniitteln. Wir 
werden bestrebt sein, jedem Mangel umgehend abzuhelfen. 
Verlag und EeschWsstelie der 
Friedemiller Lokal-Anzeigers 
Rheinstr. 18. Fernspr. VMIzdmg 2129. 
WesteU'ungen 
auf den „Friedenaner Lokal-Anzeiger" (monatlich 60 Psg. frei 
Haus) nehmen entgegen: die §8Uj)t3'2{i1fÜ|t5|tßl!C RhkiNstr. 15 
und folgende Geschäfte: 
Bapierges« Wilh. Ebers. Rheinstratze 15 
PMergekchiM Arthur ZschsrUL. VbAurraldstrütze 7 
VapiergeschW Frl. Nvrdheim. Sieglindestrütze 4 
ZiLarrenhknbiung Vcrul Fuh!, Südmestlorso 17 
Zigarrenhanüllmg E. s äj n, Rembrandtstr. 14, Diirerpl. 
Beim Selbstabholen aus den oben genannten Annahmestellen 
kostet der „Friedenaner Lokal-Anzeiger" monatlich 50 Pfg., durch 
die Post bezogen monatlich 61 Pfg. (einschließlich Bestellgeld). 
!>spes^erz 
Hachrichtcn 
Berlin. Heute morgen gegen 5 1 / 2 Uhr ivnrde die 
Fenermehr nach der Jnvatldenstraße 106 gerufen, wo in 
einer Manfordenwohnnng Feuer ansgebrochen war. Als 
eine Löschnbteilnng über die Treppen vordrang, brannte die 
Eiuaan.gstnr zu der Wohnung schon lichterloh. Die Tür 
wurde aufgebrochen, und beim Betreten der brennenden 
Wohnung fanden die Sappeure auf einem Bett eine ältere 
Frau leblos vor. Es war die 60jährige Witwe Schubert, 
die, wie sich später zeigte, das Feuer selbst angelegt hatte. 
Es wurden sofort Wiederbelebungsversuche angestellt, die 
aber erfolglos blieben. Die Leiche wurde nach dem Schau 
haus gebracht. 
Bonn. l^Eiue folgenschwere Zugentgleisung hat sich 
heute vormittag auf der elektrischen Rheiuuferbahu ereignet: 
ein Fahrgast wurde getötet, fünf schwer, sieben leicht verletzt. 
Außerdem wurden zwei Bahnangestellte verletzt. 
Patmkr’olut. 
Roman vo» Pre 1 nh » ld Ortmann. 
30 (SaAbtuif Verb ölen. 1 
* Das heißt: Einen würdest du doch wohl nehmen, 
wenn ich daran dächte, ihn für dich nusz.ijinhen — den 
einen, der soeben rmn hier fortging nicht wahr. 
will einer Kopsoewegnng, die ihn lebhaft au das Ge- 
bärdenfpiel feiner Großmutter erinnerte, wenn es sich für 
die alte Dame darum gehandelt hatte, eine unumstößliche 
Willensmeinung kundzugeben, blickte Margarete zu 
Ü)W Ü Ä werde Henrys Frau werden, sobald er kommt, 
mich J verlangen. Und ich werde auf sein kommen 
warten, wen» auch noch zehn oder zwanzig Jahre darliber 
vergehen müßten. Dann aber wird nichts »iu.; hmdein, 
IÖ ' U “ÜÄmi' c7 Äab t'ime? ? D., du 
aebormt hast innßt du ja ans feinem eigenen Munde 
, haben' welches Gelöbnis er fuh abge egt hat. lind 
" , rm i "n zu da» -- id>u«n,st da.«» ist. Er,»,» 
durch !>>!„'< das Schl-l,al deMun»-» M.u. -h« « 
zum zweiten Male um dich wirbt. -Ww nun. wenn es 
ih„i mEals geluigtz tratet bleibe». Aber ich 
weiß daß es ihm gelingen wird. Wenn Helga de, ,ym 
ist Qclinat cs ocin3 Q6U)if3« . ^ 
1 ' Wie ein helles Leuchten gmg es m Curar H-redenc,ens 
Augen auf. Er beugte f.ch über feine Schwester herab und 
Mu'^aretr!""säete er leise, „das glaube auch ich. 
Nom. Zwei Kandidaten der Medizin haben heute 
Nacht ihren 70 jährigen Hausherrn, weil er ihnen den 
Eintritt in die Wohnung in Begleitung eines Mädchens 
verbot, mit Stock- und Faustschlägeu derart zugerichtet, daß 
er unter ihren Augen zusammenbrach und starb. Die 
Studenten wurden sofort verhaftet. 
Halle. Die Postoerwaltung in Eisenach erhielt aus 
Weimar einige Pakete, deren Adressaten nicht zu ermitteln 
waren. Die Pakete wurden geöffnet, und man machte 
die Entdecknng, daß sie eine Reihe äußerst wertvoller 
Schmucksachen und eine Ordensliste enthielten, sowie einen 
Orden vom Weißen Falken und eine goldene Jubiläums 
medaille mit dem Doppelbildnis des Großherzogs Karl 
Alexander und der Großherzagin Sophie. Die Gegenstände 
müssen von einem Diebstahl herrühren. Doch konnte die 
Polizei bis jetzt den rechtmäßigen Eigentümer der Schmuck 
sachen und des Ordens noch nicht feststellen. 
London. Hier ist jetzt offiziell mitgeteilt worden, daß 
der österreichische Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand, 
im Monat November dem König von England auf Schloß 
Windsor einen Besuch abstatten werde. Erzherzog Franz 
Ferdinand dürfte am 11. November in England ankommen 
und acht bis zehn Tage dort verweilen. Es ist eine 
Fasanenjagd im königlichen Part vorgesehen. 
Konstantinopel. Die Pforte hat den Großmächten 
mitgeteilt, daß sie an ihrem bisherigen Standpunkt auch in 
der Jnselfrage festhalte. Infolge der Erkrankung Nedschid 
Beis ist die türkische Negierung gezwungen, einen anderen 
Unterhändler nach Athen zu entsenden. 
Kommunale fragen. 
Die „Saison" beginnt! Die Ferienzeit ist längst vor 
über. Vorüber sind auch die Wochen, in denen man noch 
von den teils gut, teils schlecht verlebten Ferien erzählte. 
Der Sinn ist nun wieder mehr dem öffentlichen Leben in 
Staat und Gemeinde zugekehrt. Die Tagesereignisse werden 
besprochen, man widmet sich den öffentlichen Angelegenheiten, 
besucht Vereine und — Stammtische. Gerade der Stammtisch 
ist vielfach der Ort, an dem die Fragen der hohen Politik, 
die Wellbegebenheiten, aber auch die öffentlichen Fragen der 
engeren Gemeinde eifrig erörtert werden. Und manche 
Idee, die an solchen! Stammtische, in rauchgeschmängerter 
Luft, beim „Schoppen" oder „Stammseidel" aufgetaucht ist, 
hat später seine Verwirklichung gefunden, ist von den be 
kannten „maßgebenden" Stellen beachtet worden. 
Es ist • gut, daß der Deutsche im Widerstreit der 
Meinungen dem Fortschritt und der Entwickelung zu dienen 
bestrebt ist. Der Einzelne dient darin dem großen Ganzen 
und wirkt damit zum Wohle der Allgemeinheit. Diesem 
Bestreben aber würde oft ein schnellerer und mehr Erfolg be- 
schieden sein, wenn das Interesse für allgemeine Fragen 
nicht so unter „Ausschluß der Oeffentlichkeit" im intimen 
Kreise bekundet ivürde, wenn man mehr an die Oesfentlich- 
teil ginge und die „guten" Stammtischideen einem größeren 
Kreise unterbreiten wollte. Und da hebt das Klagen an. 
Die Vereinsvorstände wissen davon ein Lied zu singen. 
Mitglieder sind genug vorhanden. Aber diese glauben ihrer 
Wenn Helga bei ihm ist, wird es »hm gelingen. Und 
darum werde ich dich nicht hindern, auf sein Kommen 
zu warten." 
In diesem Augenblick trat die junge Frau wieder ins 
Zimmer. Und sie lächelte beglückt, als sie die Geschwister 
in zärtlicher Umarmung sah. 
21. Kapitel. 
Es war um die neunte Morgenstunde eines schlviilen, ge- 
witterschwangeren Iulitages, als Henry Frederiksen mit 
einem Aufatmen der Befriedigung den letzten der vielen 
Briefe beiseite legte, die die Frühpost ihm auf den Schreib 
tisch geworfen hatte. Ein Gefühl des Behagens weitete 
seine Brust bei dem Gedanken, um wieviel erfreulicher die 
geschäftliche Korrespondenz der FirmaDeiters & Co. während 
dieser drei Monate seiner Tätigkeit bereits geworden war 
und wieviel Gutes allerlei von ihm geschaffene Anknüpfungen 
für eine nahe Zukunst noch verhießen. Täglich auf's neue 
segnete er es in der Stille des Herzens als einen der 
glücklichsten Zufälle seines Lebens, daß sich ihm unmittel 
bar nach der Auflösung seines Berliner Geschäftes dieser 
Platz eines jüngeren Teilhabers in dem Leipziger Handels- 
hause Deiters & Co. aufgetan hatte. Er hatte als Bankier 
in lebhaften geschäftlichen Beziehungen zu der Firma ge 
standen, und der alte Emanuel Deiter seit dem Tode seines 
Kompagnons der alleinige Inhaber des Hauses, war bei 
seinen häufigen Reisen in die Reichshauptstadt niemals au 
dem Frederiksenschen Kontor vorübergegangen, ohne ein 
Biertelstündchen mit dem ihm besonders sympathischen jungen 
Hamburger zu verplaudern. Er »var ein Kaufmann von 
der altmodische» Art, Hagestolz und ein wenig Sonderling. 
Seitdem er den Teilhaber verloren batte und a» der Bürde 
Pflicht genügt zu haben in der Beitragszahlung. In den 
Versammlungen erscheint gewöhnlich nur ein kleiner Prozent 
satz von ihnen und unter den Erschienenen wagen auch 
wieder nur wenige, ihre Meinung freimütig zu äußern. 
Doch ant Biertisch wird dann später „räsonniert". Die 
Förderung guter Ideen aber ist nur möglich durch freie 
Aussprache und diese wiederum wird ermöglicht in den Ver 
sammlungen der Vereine und Verbände. 
Besonders für die Kommunalpolitik ist die Allgemein 
heit schwer zu gewinnen. Das Interesse taucht hier höchstens 
mal bei einer besonderen Sache auf, um sehr bald wieder 
zu verfliegen. Und doch verdient es die Kommunalpolitik, 
daß sich weite Kreise mit ihr eng verbinden. Ist es doch 
gerade die Selbstverwaltung, die ehrenamtliche Mitarbeit 
der Bürgerschaft, die die Gemeinden ihren Zielen entgegen 
führt. Was in den kommunalen Vereinen besprochen und 
beratschlagt wird, verdichtet sich häufig zu Anträgen an die 
Gemeindekörperschaften. So bilden die Vereine den Kontakt 
zwischen Bürgerschaft und Verwaltung. Leider findet dieser 
Vermittler nicht immer bei den Behörden die rechte Be 
achtung. Das liegt nun einmal an dem bürokratischen 
Geist, der in jeder Verwaltung herrscht und sich so leicht 
nicht aus ihr vertreiben läßt, selbst wenn das Bestreben ob 
waltet, nicht bürokratisch sein zu wollen. Die Behörden 
glauben immer, sie müßten allein und selbständig vorgehen 
— diktieren und nicht fragen. Obwohl das, was beschlossen 
wird, für die Bürgerschaft und auch von den Vertretern der 
Bürgerschaft beschlossen wird, glauben die „regierenden" 
Stellen doch, daß sie es nicht nötig haben, den 
„Volksmillen", die Stimmung in der Bürgerschaft 
über einzelne Fragen kennen zu lernen. Daß man 
ein gewisses selbständiges Handeln der Behörden zu 
stehen muß, ist außer Frage. Viele Angelegenheiten aber 
verlangen es, daß sich mit ihnen zuvor die Bürgerschaft be 
schäftigt, ehe über sie Beschluß gefaßt wird. Man sollte die 
Bürgerschaft weniger, als bisher geschehen, vor vollendete 
Tatsachen stellen! Will man aber bei den Behörden solches 
erreichen, so ist erhöhtes Interesse aller Kreise der Be 
völkerung für die öffentlichen Angelegenheiten der Gemeinde 
Bedingung. Nur die große Masse verinag Eindruck zu er 
wecken. Ueber die Beschlüsse und Erörterungen eines Ver- 
einchens von 10 bis 20 Mitgliedern zucken die regierenden 
Herren verächtlich mit den Schultern. Darum ergeht an 
alle Bürger immer ivieder der Mahnruf: Wollt ihr, daß 
Eure Wünsche berücksichtigt »verden, schließt Euch einem 
kontmunalen Verein an, besucht dessen Versammlungen und 
begehrt dort öfters das Wort. Netorische Fähigkeiten sind 
in diesen Versammlungen durchaus nicht notwendig. Ein 
j einfaches, schlichtes Wort hat schon manchmal einen guten 
Boden gefunden. Man braucht durchaus kein Redner zu 
sein, um seine guten Ideen initzuteilen. 
Ein Sprachrohr der Bürgerschaft ist auch die Lokal 
presse. Und dieser Aufgabe hat sich der „Friedenaner 
Lokal-Anzeiger" von jeher gewidmet. Die örtlichen An 
gelegenheiten werden hier objektiv besprochen. Was in den 
Vereinen, im Gemeindeparlament vorgeht, roird in aus 
führlichen ungefärbten Berichten wiedergegeben. Aber wir 
greifen auch da ein, wo wir glauben, daß im Interesse 
wmwiij'i'iiiL.j 
des Alters wle an allerlei körperlichen Gebresten immer 
schwerer tragen mußte, wollte es mit seinem bisher hoch 
geachteten und recht einträglichen Geschäft nicht mehr recht 
vorwärts geben. Eine neue kaufmännische Generation mit 
rascherer Initiative und kühnerem Wagemut machte dein 
alten Herrn das Leben sauer; überall blieb er mit seinen 
bedächtig abwägenden Entschließungen im Hintertreffen, 
und mit Sorge sah er seinen einst so stattlichen Kunden 
kreis kleiner und kleiner werden. Ein Ungefähr hatte es 
gefügt, daß er sich einmal in einer für ihn wichtigen An 
gelegenheit bei dem jungen Frederiksen Rat geholt hatte, 
und daß die Befolgung dieses Rates über alle Erwartung 
hinaus zu seinem Vorteil ausgeschlagen war. Seitdem 
setzte er in Henrys Tüchtigkeit ebenso großes Vertrauen 
wie in seine Ehrenhaftigkeit, und als er von der Liqui 
dation der Firma Frederiksen gehört hatte, war er unver- 
weilt nach Berlin gefahren, mit der ganz bestimmten Absicht, 
die frei gewordene jugendfrische Kraft für sich zu gewinnen. 
Ehrlich und unumwunden hatte Henry Frederiksen ihm 
seine Situation dargelegt und rund heraus erklärt, daß 
ihm nennenswerte Summen für eine Kapitalbeteiligung 
nicht zur Verfügung ständen. Aber was jeden anderen 
stutzig gemacht oder gar abgeschreckt hätte, das war für 
Emanuel Deiters nur ein Grund mehr gewesen die Er 
füllung seines Wunsches mit allem Nachdruck zu betreiben. 
„Ich brauche kein Kapital." batte er gesagt, „sondern ich 
brauche einen gescheiten, tüchtigen, arbeitsfreudigen Mann 
und vor allem einen redlichen, wahrhaftigen Menschen. 
Ich bin bereit, Sie als Teilhaber in ineine Firma aufzu- 
nehmen, ohne eine andere Einlage als die Ihrer vollen 
Arbeitskraft, und mit dreinnddreißig Prozent Anteil am 
Gewinn. Millionen werden dabei nicht zu verdienen sein;
        
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