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Periodical volume Nr. 229, 29.09.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

und zwar auf Grund gefälschter Rechnungen. Um die 
Fälschungen zu verdecken, lies; sich ft. Stempel anfertigen, 
mit denen er die Rechnungen versah. Diese gingen dann 
im Rechnungsblirv durch seine Hände. Er versah'die Rech- 
nungen mit den Revisiousvermerken und fälschte die Unter 
schristen der städtischen Revisoren und mehrerer Stadträte. 
Nachdem er auf diese Weise die Rechnungen selber angewiesen 
hatte, sandte er sie nach der Stadthaupttasse, klebte sich einen 
falschen Bart an und kassierte den Betrag ein. Sonnabend 
nachmittag wollte er wiederum 1388 M. als Bevollmächtigter 
eines Fuhryerrn für geleistete Fahrdienste abheben. Er hatte 
das Geld bereits einkassiert, als sich der falsche Bart ver 
schob. Mehrere Beamte erkannten nun zu jihrem Erstaunen 
Krens;, der aber sein Betrugsmanöver entrüstet leugitete. 
Die Kriminalpolizei wurde benachrichtigt und Krentz durch 
einen ftrinrinalkoinmissar verhaftet. Dieseni gegetiüber prahlte 
K. zuerst mit seinem umfangreichen Grundbesitz und seiner 
Eigenschaft als Reserveoffizier, gestand aber nach längerem 
Leugnen seine Verfehlungen ein. Krentz ist der Sohn'eines 
Charlottenburger Fuhrunternehmers, rvohnte in der Wies- 
badenerstr. 14 zu Friedenau in einer eleganten möblierten 
Wohnung und war seil kurzem Reserveoffizier beim Garde- 
Fubartillerie-Regimcnt. Er gibt an. durch eine größere 
Schuldenlast und das Drängen seiner Gläubiger auf die 
schiefe Ebene gedrängt worden zu sein. 
o Mit durchschnittenen Pulsadern ivurde am Jagd 
schloß Grunewald der 25 Jahre alte Kaufmann W. Jervitz. 
Berlin, aufgefnnden. Stuf einem Zettel, den er bei sich 
hatte, standen folgende Worte: „Und kann die Welt dir nichts 
mehr geben, so scheide freudig aus dem Leben". Der Schwer 
verletzte wurde nach dein Krankenhaus Westend gebracht. 
o Tödlicher Unfall. Bor dem Hause Sie'gfriedstr. 3 
in Schöneberg wurde gestern früh der Arbeiter Klcbsch mit 
einer schweren Kopfverletzung aufgefunden. Er starb im 
Krankenhaus; der Verdacht eines Verbrechens liegt nicht vor. 
Tereins-Oacbnd>ten 
Am Dienstag tagen: 
_ Stcnographcnverein „Stolze-Schrei//. '/>ch Uhr in der Gemeinde- 
Mädchenschule, Goßlerstraße. Tiktatschrciben in verschiedenen Ab- 
teilungen. 
Anskunfts- und Fürsorgestelle (Kaiserallee 66). 
für Tuberkulöse: AerztlichcSprechstnnden für Männer jeden Dienstag 
von 12—1, für Frauen nnd Kinder jeden Mittwoch von 12E-1 Uhr, 
für Alkoholkrunke: Aerztl. Sprechstunde jeden Freitag von 12—1 Uhr. 
Nerlm unei Vororte 
§0 Im Dom veranstaltet der Kgl. Musikdirektor Hvs- 
nnd Tomorganist Bernhard Jrrgang am Dienstag, dem 
30. September, Abends 8 Uhr, das nächste Orgelkonzert 
unter Mitwirkung von Fräulein Anna Hesse (Sopran), Herrn 
Wilhelm Guttmann (Baryton) und Herrn Hans Bassermann 
Gemeinde Äerim-Fnederrm;. 
Die ZilMSlarbeiten iilt M Dlcuöau her m. Emmde- 
Mjule irr Salm grleöcnou, Neiibllcherlirkije 
sollen in öffentlicher Ausschreibung vergeben werden. 
Die Unterlagen sind im Hochbauamt in Friedenau, Lauter 
straße 10, Zimmer 10, wochentaglich zivischcn 10 und 2 Uhr einzu 
sehen; können auch von dort gegen porto- tind bestellgeldfreie Ein 
sendung von :;,00 Mark für Kostenanschlag, Bedingungen nnd Holz 
liste und von 3,00 Mark für Zeichnungen bezogen werden. 
kröWUSlemin: 8. Mut«, »niütass 181c, 
Lauterstr. !0. Zimmer 9. 
Zuschlagsfrist: 4 Wochen. 
Berlin-Friedenan, den 25. September 10l3. 
Das GeMeiRdbbsuKmL. 
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, E. d. 1«. d. H. za Scbßneberg, Hauptttrws« iss. 
■ Fernsprecher Amt VI 5645. < Kassenständen 9 1, 3 5 Uhr. 
t Stahlkammer,rermletbareSchrankfächer. Sparkasse 4% 
Annahmestellen bei „Düror-Drogcrlo** W. Clingesteln, Schöne- 
bdXÄ-Fnedenau* Dürerplatz 1, Gustav A# Schulze, o-egutE, 
Jetzt Sohlossstr. 93. 
Scheckverkehr, An- und Verkauf ren BtV 
Wechseldiskont. Lombard. 
Wegen der Oktober sialtfimiendun 
i 0 /„ Inventur gewähre ich 10 Prozent j&d)' , Q 
1 bis 15. Oktober d. Js. auf 
(Violine). Orgelkompositionen von Bach, Neuhoff nnd Kann. 
Programm (10 Pfg.) berechtigt zum Eintritt. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Nichtungsnnzeiger der Straßenbahnwagen. 
Schreiber dieses ist wiederholt in der Lage gewesen, Klagen 
über fehlerhafte Bezeichnung der Fahrtrichtung an Straßenbahn 
wagen anhören zu müssen, die seitens Fremder laut wurden. Auf 
die schüchterne'Bemerkung, daß der Fremde jedenfalls das an der 
Rückseite des Wagens angebrachte Herkunfts-Schild als Angabe der 
Fahrt-Richtung aufgefaßt hätte, wurde stets gefragt, was denn der 
fremde Fahrgast für ein Interesse hätte, zu wissen, wo der Wagen 
herkommt, das einzig wissenswerte sei doch, zu wissen, wohin der 
Wagen seine Fahrt richtet. Auf diesen höchst logischen Einwand 
hin wird dem in Berlin ansässigen Fahrgast klar, daß er Jahr 
zehnte lang eine Sinnlosigkeit in den Kauf genommen hat, die 
sicherlich keine Vcrkehrserlcichterung ist, sondern eine direkte Ve- 
hindcrung ist. Es wird eingewendet werden, daß man lediglich 
das Schild am Kopfe des Wagens zu lesen hätte, wenn man 
wissen will, wohin die Fahrt geht, worauf zu erwidern ist, daß im 
Straßenverkehr der Wagen sich nicht immer dem Fahrgast von der 
Stirnseite präsentiert. Wie oft sicht man einen Wagen um eine 
Straßenecke biegen, oder an der Haltestelle stehen, von dem man 
mit bestem Willen nur die Rückseite sehen kann. Wie gesagt, der 
Berliner iveiß, daß ihn die Inschrift an der Rückseite nichts angeht, 
vielfach wird er jede Angabe entbehren können, wenn er sich im 
Labyrinth der Nummern auskcnnt, er wird lediglich aus der manch 
mal lesbaren Nummer ersehen, ob der vor ihm fahrende Wagen 
ihm nützen kann. Anders aber der Fremde, diesem sagen die 
Nummern gar nichts, ihn interessiert nur die Fahrtrichtung. 
Wenn er z. B. vor sich einen Wagen der Linie 50 sieht und 
daneben Schöneberg liest, wird er sich vertrauensvoll in den Wagen 
setzen und sich wundern, daß der Wagen nach der Schönhauser 
Allee führt, wie es auf der anderen Seite steht. Wie gesagt, die 
Berliner haben sich an die bestehende unerklärliche Einrichtung ge 
wöhnt, wenn man aber beobachtet, daß so ziemlich alle Personen, 
welche in einen falschen Wagen sich gesetzt haben, diesen Umstand 
auf die ungleichen Straßcnbahnschilder zurückführen, so frägt man 
sich immer und immer wieder, warum dies so sei» muß. Irgend 
eine Erklärung konnte dem Schreiber dieses noch nicht gegeben 
werden, daß der Berliner aber anscheinend ein sehr gemütlicher ge 
duldiger Fahrgast ist, scheint bewiesen zu sein. Das Selbstver 
ständliche der überflüssigen Einrichtung scheint nicht nur dem ein 
geborenen Fahrgast, sondern dem Wagenführer in Fleisch und 
Blut übergegangen zu sein; wenn man zu beobachten versteht, so 
wird man feststellen, daß fast in alle» Fällen, in denen Fahrgäste 
durch das irreführende Schild zum Einsteige» veranlaßt wurden, 
der Schaffner nur ein mitleidiges Lächeln als Erklärung zur Ver 
fügung hat, er denkt anscheinend: „wie konnte der Mensch das nicht 
wissen!", auch die eingeborenen Fahrgäste scheinen ähnlich zu 
denken, denn vielfach lächeln sic mit! Da eine Umänderung der 
Strnßenbahngcsellschaft absolut nichts kostet, so darf man wohl 
hoffen, daß eine neue Instruktion schleunigst den Schaffnern auf 
gibt, sowohl an der Boeder- wie an der Hinterscite des Wagens 
das Fnhrtrichtungsziel aufzuziehen. Wenn Unklarheiten darüber 
bestehen sollten, wie es gemacht wird, braucht die Direktion sich nur 
bei den Potsdamern umzusehen, dort wird es richtig -gemacht, 
ebenso wie bei den Berliner Omnibussen. ' 0.' F. 
Die streikende Straßenlaterne vor dem Hause Kirchstrnße 14. 
von der Sie schon berichteten, hat auch am letzten Sonnabend ihre 
Verpflichtung zu leuchten »och nicht aufgenommen. Dem Anschein 
nach hat das Elektrizitätswerk teilte einzige Rcservclnmpc, sonst 
BaMmiiiaamaM 
Sonntag früh um '/,I0 Uhr 
morgens ist unser gutes 
Tantchen, Grosatanto und ür- 
grosstante, Fräulein 
wäre diese wohl schon in Betrieb gesetzt worden. Aus unserem 
Freundeskreise wird der Vorschlag gemacht, den Veleuchtungsnusschuß 
ans Gcmeindemitteln eine Informationsreise »ach Amerika machen 
zn lassen, damit dieser die dortigen Straßenbeleuchtungen kennen lernt. 
g- 
6ericbtlkbes 
P. Wegen Betruges mußte sich vor dem Schöffengericht 
Berlin-Schöueberg der Zahntechniker August Silbermann aus Wil 
mersdorf verantworten. Dem Angeklagten war von Seiten der 
Friedenauer Qrtskraukenlasse die Behandlung der Zahnleidenden 
unter den Kassenmitgliedern übertragen worden. In der Anklage 
wurde ihm nun der Vorwurf gemacht, daß er mehr als ihm an 
Liquidalionsacbühr zusteht für seine Leistungen bei der Rendantur 
der Krankenkasse in Ansatz gebracht habe. Ter Angeklagte bestritt 
dies und sein Verteidiger beantragte die Freisprechung, ferner auch, 
der Staatskasse die Kosten der Verteidigung aufzuerlegen. Das 
Gericht erachtete Betrug nicht für erwiesen und erkannte demgemäß 
aus Freisprechung. Bei der lirtcilsverkündignng wurde aber die 
beantragte Erstattung der durch die Verteidigung dem Angeklagten 
erwachsenen notwendigen Kosten und Auslagen abgelehnt mit der 
Begründung, daß der Angeklagte doch immerhin des ihm zur Last 
gelegten Vergehens bei Erhebung der Anklage hinreichend ver 
dächtig erschien. 
Geschäftliches 
Mit dem heutigen Tag erscheint die Hauptbcilagc für 
Herbst und Winter der Firma Wilhelm Joseph, Berlin, Groß- 
görschcnstr. 1, Schöncberg, Hauptstr. 103, die, wie immer zum 
Beginn der Saison, von den Damen sehnlichst erwartet wird. 
Gibt sie doch in Wort und Bild erschöpfende Auskunft über die 
neueste Richtung der Mode, sodnß jeder sich mit Leichtigkeit be 
lehren kaun, was für seinen Bedarf das Zweckmäßigste ist, denn 
nicht nur in höheren, sondern ebensowohl in wohlfeilen Preis 
lagen ist die Auswahl eim sehr reiche. Wie imnier trägt die Ab 
teilung Kleiderstoffe und Seide besonders umfangreich die letzten 
Neuheiten. Samnret ist die große Moüc für Kleider, Kostüme, 
Hüte usw: Ein großer Raum ist der Dameu-Konfektions-Ab- 
tcilung eingeräumt; für die höchste Eleganz, wie für die sparsame 
Hausfrau ist eine überreiche Auswahl vorhanden. Entzückende 
Piecen bringt auch die Kindcr-Konfektion. Pclzwaren, Hand 
schuhe, Spitzen, Strümpfe. Damen- und Herren - Trikotagen 
sind sehr reichhaltig vertreten. Wäsche und Leinenwaren, Tisch- 
zeuge interessieren die Frau immer, zumal Josephs Qualitäten sich 
eines ganz besonderen Rufes erfreuen. Gardine», Decken, Teppiche re. 
dürften für den Herbstumzug noch besondere Beachtung finden. 
Die Firma Wilhelm Joseph gewährt ab heute 10 Prozent in 
bar oder doppelte Rabattmarken. Eine Besichtigung ist sehr 
empfehlenswert. 
Am 0. Oktober beginnen Inder „Handelsschule Merkur", am 
Ringbahnhof Friedenaus, Varzinerslr. 4, die Halbjahreskurse und 
Jahreskurse zur gründlichen Ausbildung für den kaufmännischen 
Beruf. Es dürfte für manche unserer verehrten Leser von Interesse 
sein zu erfahren, daß an diesem Jnstitnt uirbcmittclte Damen in 
die Halbjahreskurse zu halben Preisen Aufnahme finden, wenn sie 
die Reife für die erste Klasse einer höheren Schule durch sehr gute 
Zeugnisse nachweisen können. In besonderen Fällen kann auch das 
Honorar bis zur erfolgten Anstellung gestundet werden. Anfragen 
sind an das Friedenauer Institut zu richten und werden streng 
bi*tret behandelt. Sprechstunden 9—10 und 3—4 lUjr. 
Verantwortlicher Schriftleiter: H ermann Martinius Friedenau. 
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