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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Die bunte Mocke 
Plauderei für den „Fricdcnaucr Lokal-Anzeiger". 
Berlin, den 26. September 1913. 
Die Schrcckcuökammcr der Dcgcnaration. — Kunst und Künstler. 
Gemalter Unfug. — Was in Berlin alles möglich ist. — Das 
Roulette de dansc. — Berlin F. I. — Die Tngendlappcn im 
Sportpalast. — Der Protest der Kellner. 
Mit schmerzhafter Deutlichkeit muß ich erleben, daß in Berlin 
alles möglich ist: Von den „Oedipus-Stiefeln", die ein findiger 
Schuster in der Frankfnrter Straße in seinem durstigen Schaufenster 
anpreist, bis zum „Ersten deutschen Herbstsalon". Dieser 
„Salon" ist eine Ausstellung von 400 „Gemälden", wenn 
man so sagen darf. Eine Ausstellung, die von der vcrkränkclten 
Gruppe „Der Sturm" veranstaltet wird, der Hcrwarth Waiden, 
der dritte „Selige" der immer noch dichtende Frau Else Laskcr- 
Schiiler-Leviu-Waiden, mit laugen Haaren und starkem Glauben 
an sich selbst vorsteht. 
Diese Leute haben im alten Westen an der Pallas-Straße eine 
riesige Etage in einem Neubau gemietet, — (wer nur die Miete 
zahlt!), — um in Berlin, dieser Pflcgcstätte bourgeoiser Kunstkultur, 
den Leuten einmal zu zeigen, was eigentlich eine Harke ist. 
Gestern morgen, von Berufspflicht geschunden, war ich dort. 
Und beim Durchwandern dieser bunten Schreckenskaminer aller 
Degeneration habe ich mählich den Glauben verloren, Mensch unter 
Menschen zu sein. 
Der Fahrstuhlwärtcr, der mich im dritten Stock absetzte, sah 
noch ganz gesund aus. Auch das blonde Mädel an der Kasse 
schien unbescholten und normal zu sein Aber kaum blickte man 
sich um, da war cs schon geschehen. Man hatte das Gefühl, in 
Kunstprovinzen zu sein, die eigentlich in den hallenden Korridoren 
grauer Irrenhäuser ihr ureigenstes Gebiet haben müßten! Die 
dort aufgeschirrte Unfähigkeit kranker oder auch beschränkter Menschen 
zwingt wohl kurze Zeit zu ernsthastcr Betrachtung; dann aber bricht 
siegreich des Herzens hellste Heiterkeit durch. Drei Viertel der dort 
aufgehängten Stücke Leinivand konnten von bösartigen, zehnjährigen 
Kindern gemalt sein, die vorher stark an der Kognakflaschc genascht 
hatten. Das mag übertrieben klingen, es gibt aber das Bild 
jener Bilder. 
Ich ivill kurz erzählen, was diese Menschen wollen: Man 
konnte früher einen Eisenbahnzug malen. Brav und akademisch. 
Aber man konnte nicht die Gedanken auf die geduldige Lcinewand 
bannen, die ein solcher Zug im Gehirn eines „schauenden" Malers 
auslöst! Man will die Materie durchdringcn und beleben. Will 
den rasenden Zug in seiner Bewegung festhalten. Will die allum 
fassenden Gefühle malen, biciAin V-Zug von Berlin nach 
München auslöst. Zu diesem Zweck muß erstens einmal ein Stück 
vom Anhalter Bahnhof in Berlin auf das Bild und in die andere 
Ecke ein Stück dcL Münchener Bahnhofs. Dazwischen müssen 
huschende Farbenklcckse vorhanden sein, die den Zug darstellen. 
Dann müssen die verehrten Passagiere mit ihrem Gepäck und ihren 
Gedanken gemalt werden! Und was fährt alles über die zitternden 
Schienen! Wieviel Leid, Liebe Sehnen und Hoffen birgt ein ein 
ziger Wagen! Dann darf aber auch der Senstopf im Speisewagen 
nicht vergeficn werden! Und das Ganze sicht daun aus, wie eine 
mild gewordene Spektralanalyse .... 
Ein Bild, ich glaube von Chagall verbrochen, soll eine Herbst- 
landschaft darstellen. Das Bild sieht in Wirklichkeit aber aus, 
als ob der Maler die Explosion einer Schneeschuhfabrik 
gemalt habe; denn überall fliegen und spritzen skisörmigc Farbcn- 
kleckse herum 
Dann das Bild Nr. 70: Die Kreuzigung Christi. Ein 
Skandal. Mehr: Eine Frechheit! Roter Boden, grüner Himmel, 
der Körper des Dulders in krassem Violett. Das Ganze wie vom 
kleinen Moritz oder von einem betrunkenen Tnxametcrkutschcr ge 
malt. Dann Nr. 75: Lachender Ochse in rot. Nr. 177: Drei 
Pferde von guittengelbcr, grüner und lila Farbe. Genug, genug! 
Ich sprach mit einem der ausstellenden Maler, einem leidlich 
gebildeten Draufgänger und Phantasten. Er versuchte diese Sünden 
zu erklären durch das ewige Wort des Hcraklit: „Alles fließt". 
Er fühlte sich als Märtyrer und hielt unerschütterlich an dem 
Glauben fest, daß sein heißes Bemühen, die Bewegung der Farbe 
oder die Farbe der Bewegung zu malen, Kunst und Heil der 
Zukunft sei. 
Gewiß: Alles, was dem Pöbclinstinkt neu und fremd war, 
wurde verbannt und verbrannt. Columbus, Galilei, Wagner, 
Monet und Strauß sind mit ihrem zähen Kämpfen in die Geschichte 
der Menschheit eingeschrieben. Aber diese farbigen Offenbarungen 
einer stark vorgeschritten Paranoia haben mit Kunst nichts zu tun. 
Auch nicht in ncgativcnr Sinne. Ich bilde niir ein, selbst in meinen 
schwächsten Stunden kein ganzer Esel und kein verknöcherter „Kunst 
sritze" zu sein. Aber ich sinne seit gestern ernsthaft und pedantisch 
der Frage nach, ob der Staat gut daran tut, diese Malcrsleute 
frei herumlaufen zu lassen! 
Auch jene Auguren sollte man einsangen, die in dem mystischen 
Gewölbe des Berliner VcrgniigungSIebens nach neuen Reizen spähen. 
Es ist Tatsache, daß sich der Fremde im nächtlichen Berlin 
kannibalisch wohl fiihlt. Wie eine riesige, sündhafte Sphinx leuchtet 
und glüht Parvenucpolis mit geschminkten Reizen. Für den richtigen 
Berliner ist das nichts. Der ist derb und anspruchslos. Biel Bier 
und viel Gips. Viel Musik und dicke, muffige Luft. 
Aber die lärmende Pathctik bunter Sünde lockt und gleißt in 
der Friedrichstadt und täglich muß Neues geboten werden, um den 
nächtlichen Markt zu beleben. 
So entstand jetzt das „Roulette de dansc" in der Bcsselstraße. 
Ausgerechnet in der Bcsselstraße. Das ist das, was man sonst in 
Berlin F. I. bezeichnet. F. I. — Feine Irgend. Das verkrachte 
Apollotheater und viele Casts mit neckischen Namen in der Nähe. 
Viel menschliches, allzu menschliches Bemühen. Und rechts die 
Puttkammerstraße mir den Lokalen der Enterbten, Kranken; mit 
den exotisch ausgestatteten Treffpunkten des dritten Geschlechts ... 
Eine merkwürdige Gegend. 
llnd hier ist Berlins neueste Sensation: Ein Ballsaal, der 
sich dreht. Kein märchenhafter Glanz. Alles etwas halbseiden. 
Ein rundes Parkett von etwa 12 Meter Durchmesser. Die Paare 
stellen sich auf: Tie Musik (gute, weiche Tanzmusik) intoniert ein 
Wcihefest der Verrücktheit, und die „modernen Tänze" beginnen. 
Aber nicht genug mit den irrsinnigen Gliedervcrrcnkungen des 
Tango oder des Teddy-Tanzes! Kaum haben die Paare die ersten 
Takte heruutergestapst, da fängt auch schon die riesige Parkcttschcibe 
langsam an, sich zu drehen. Schneller und schneller. Dazu Lach- 
gewitter, die aus heiseren Kehlen durch den Saal jauchzen. Dann 
das unerhörte Spiel von kecken, hektischen Farben. Die Spiegcl- 
und Lichtcffektc und über alleni ein schwüler, aufdringlicher Parfiim- 
gcruch. Pfui Deibel! 
Paare stolpern und fallen. Schreie und Juckize. Neue Mädels 
hüpfen auf die drehende Fläche. Sind doch genug da! „60 ele 
gante Königinnen des Tango" sind siir das Unternehmen 
gewonnen! Alan muß diese Königinnen aus F. I. gesehen haben! 
Ganz und gar zweite Garnitur, die schon bald wieder anfängt, 
solide zu werden. Aber heute noch dreht sich alles in tollem 
Wirbeltaumel! — — 
Ihr habt des Lebens Sinn erfaßt: 
All unsere gelehrte Bedrücktheit 
und alle Theorie erblaßt 
vor Eurer verdrehten Verrücktheit. 
Im Kosmos dreht sich in ewigem Kreis 
die Erde mit andern Planeten . . 
Es dreht sich der Derwisch noch als Greis, 
trunken von wilden Gebeten. 
Es dreht sich die Grete um ihren Hans, 
und der Hans sich um andere Grcten . . 
Es ist ein ewiger Mummenschanz 
mit Lachen und hellen Trompeten. 
Ihr dreht Euch wild in buntem Licht; 
kein Tanz scheint Euch beschwerlich . . . 
Verliert mal eine das Gleichgewicht, 
das ist nicht weiter gefährlich. 
Tenp unser Leben ist ein Roulette; 
es dreht sich alles mit allen. 
lind grade die Mädels vom blanken Parkett 
die haben Uebung im Fallen. 
Vielleicht trübt aber auch hier die strenge Polizei bald die 
Aussicht durch neue Maßnahmen, ivie sie es im Sportpalast an 
der Potsdamerstraße getan hat. Dort, wo alles kracht, und wo 
Reinhardt bald als letzte Hoffnung enttäuschter Aktionäre mimen 
wird, fristet jetzt ein „Hippodrom" sein beschauliches Dasein. Mit 
vielem Selbstgefühl reiten dort späte Mädchen neben zweifelhaften 
Kavalieren 'ans Pferden, deren Jugend vielleicht in die Zeit der 
Schlacht bei Sedan siel. Gute Tiere, denen man ansieht, daß nur 
noch der Schinder oder der Wurstfabrikant Interesse an ihnen hat. 
Hier hat die Polizei verfügt, daß Mädchen, sobald sie im 
Herrensitz reiten, mit grauen Tüchern verhangen werden. Nicht 
die ganzen Mädchen, natürlich! Nein nur die Teile, die vom Rücken 
des Pferdes gerechnet in Frage kommen. Die Tücher werden am 
Sattel der armen, geduldigen Schlachtroffe befestigt und die'Moral 
ist wieder einmal gerettet. 
Warum verhängt man diesen Mädels nicht auch das Gesicht? 
Das wäre ein Verdienst. Eine Tat aus ästhetischer Notwendigkeit 
heraus. Jedenfalls hilft diese kunstvoll ersonnene Einfalt auch 
nicht viel und die grauen Leiuwandiugendflächcn vermögen nicht, 
das Akachtbercich ins Ewig Weiblichen in jener Gegend zu be 
grenzen, wenn auch die „zwangsweise Kostümierung" ernie 
drigend und der Berufsehrc zu nahe gehend ist. 
Das sage nicht ich und das sagen auch nicht die Mädchen ans 
hohem Roß. Das sagen die Berliner Kellner, die keine Lust 
mehr haben, als Harlekine und Clowns herumzulaufen. 
Ter Wunsch, eine neue Note in das Nachtleben Berlins zu 
bringen, ließ auch die Mode auskommen, die Kellner zu kostii- 
mieren. Wir haben in Berlin viele Lokale, in denen die Kellner 
in rotseidcucn Fracks bedienen; in denen sie als Jockeys, Küfer, 
Bauern, Schutzleute, Clowns und „Verbrecher" kostümiert waren. 
Die schöpserische Phantasie ging noch weiter und ließ in eincni 
Lokal die Kellner als Verrückte und als Spreewälder Ammen (!) 
austreten, die unter Begleitung eines Orchesters gräßliche Derilanten- 
licder sangen und das Publikum, das cs so haben rvollte, anpöbelten. 
Ja, so etwas haben wir in Berlin! Das macht uns einmal 
erst nach! 'Wir haben hier die synthetischen Ausdrucksmittel des 
sogenannten „modernerr Grotzstadtlebcns." Schade, daß auch die 
Kellner sich auf sich besinnen, und diesem Treiben keinen fröhlichen 
Fortgang iviinschen. Schade. 
Wir waren so schön auf dein Wege zur echt berliner Höhen 
kultur! Wie nett war es, wenn wir in ein Lokal kamen und ein 
Liimmel uns anbrüllte: „Wat willst de denn saufen?" Eine bärtige 
Spreewäldcr Amme brachte uns das bestellte Butterbrot auf einer 
großen Kohlcnschaufcl und schniiß es mit unnachahmlicher Grazie 
auf den Tisch. Und das soll alles aufhören! 
Wir werden lauten Schmerz darüber wohl in unseres Busens 
Tiefe bervahren müssen! Heinr. Binder. 
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Im Dunkel der 
Nacht. 
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Im Laufe des Oktobers 
Die Reise um die Welt | 
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