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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

fotije wurde in einem anderen Falle bis zur höchsten Instanz 
rchgefochleu, wobei das Oöerverwaltungsgcricht zugunsten 
der Gememde eiitschied. Nunmehr gingen die oben genannten 
ager vor. Sowohl vom Kreisausschuß wie auch von der 
erufung-oinstanz wurden die Klagen abgewiesen. Hierauf 
wurde von den Klägern mündliche Verhandlung beantragt. 
J?* ötefcc erschien nur der Vertreter der beklagten Gemeinde. 
Dem Kollegium des Potsdamer Bezirksausschusses wurden 
die Zeugenaussagen zur Kenntnis gebracht, die sich ans die 
Frage beir. der ersten Pflasterung des erwähnten Straßeu- 
teils beziehen. Seitens des Vertreters der Gemeinde wurde 
betonü das; es sich hierbei nur uni Vermutungen handele. 
Die Publikation des Ortsstatuts sei damals erfolgt, doch 
sei es bisher nicht möglich geivesen, ein Belegblatt darüber 
oeizubriugeu, da in der Redaktion des „Steglitzer Anzeigers", 
I cner Zeit für Veröffentlichungen benutzt wurde, ein 
solches vom 78. Jahrgang nicht mehr vorhanden sei. Der 
Bezirksausschuß vertagte die Verhandlung zwecks Beibringung 
weiteren Materials. Die Gemeinde habe die Pflicht, nach 
zuweisen, daß das Statut in ortsüblicher Weise bekannt ge 
macht worden ist. Der Vertreter h)es Beklagten spracki die 
Hoffnung aus, daß es doch iioch möglich sei, ein Exemplar 
herbeizuschaffen. Seitens des Vorsitzenden wurde vorgeschlagen, 
nach der betreffenden Jnseratenrechnung zu forschen. 
o Eine unfertige Straße. Seit längerer Zeit schon 
sind die Straßenanlagen auf dem früher Willmaunschen 
Gelände, zwischen Sponholzstraße und Rubensstraße aus 
geführt worden. Die meisten Straßen sind auch bereits 
gepflastert, nur eine der wichtigsten Verkehrsverbindungcn 
von der Sponholzstraße zur Rubensstraße, die spätere „Bau 
meisterstraße", welche hinter dem Keglerheim Bahnschlößchen 
am Bahndamm der Wannseebahn enilang führt zur Rubens 
straße, ist nur halb fertig. Von dem Treffpunkt der ver 
längerten Hedwigstraße bis zur Rilbensstraße ist diese Straße 
noch ungepflastert und durch die Regengüsse der letzten Tage 
hat sich dort ein großer Teich gebildet, sodaß sie für 
jedermann unpassierbar ist. Wie wir hören, will die 
Terraingesellschaft Nord, die das Willmannsche Gelände auf 
teilt, die Baumeisterstraße vorläufig überhaupt nicht pflastern 
lassen. Wir hoffen, daß dieser Hinweis genügt, um die 
Schöneberger Polizeibehörde zu veranlassen, hier im Interesse 
der Sicherheit sofort einzuschreiten. 
o kleine Schnl-EntlassnugSfeicr für die .Konfir 
manden. Bisher war es üblich, daß die zur Entlassung 
aus der Schule kommendeu Knaben und Mädchen sich in 
ihrer Konfirmationskleiduug nach dem allgemeinen Schul 
schluß in der Schule eiufauden, um hier nach einem kleinen 
feierlichen Akt von den Lehrern Abschied zu nehmen, wobei 
den Kinderir nranch guter Rat für das fernere Leben mit 
auf dem Weg gegeben ivurde. Das königliche Provinzial- 
Schulkollegiuin hat nun merkwürdigerweise verfügt, daß an 
den Tagen des Schulschlusses der Unterricht mindestens zivei 
Stunden zu währen hat, die letzte Stunde könne durch eine 
Entlassungsfeier ganz oder teilweise ersetzt.werden, Am 27. 
werden sich dal er die Schulkinder in ihrem gewöhnlichen 
Schulanzuge und mit Schulutcnsilien versehen in die Schule 
begeben müssen, wo um 10 Uhr die Entlassung aus der 
Schulpflicht erfolgt. Die sonst übliche festliche Umkleidnng 
der Entlassungsfeier fällt diesmal und für die Folge fort. 
Die Schuldeputation der Stadt Berlin hatte einen Antrag 
auf Aufhebung dieser Verfügung beim Prov.-Schulkollegium 
gestellt; der Antrag ist jedoch leider abgelehnt worden. 
Welche Gründe zu dieser Belastung der Schüler geführt 
haben, ist völlig unverständlich. 
o „Dr. jur.“ .Kruse wegen Geisteskrankheit außer 
Strafverfolgung. Vor längerer Zeit berichteten wir, daß 
der frühere Magistratsassistent Paul Kruse unter der An 
gabe, daß er „Dr. jur." sei. sich Eingang in eine den 
besten hiesigen Gesellschaftskreisen angehörende Familie ver 
schaffte und sich mit der Tochter des Hauses verloble. Die 
Verlobung wurde aufgehoben, als der Vater den wahren 
Stand des Väutigams erfuhr. Wegen dieser Notiz wurde 
unser Schriftleiter s. Zt. von Kruse im Wege der 
Privatklage wegen Beleidigung verklagt. Das Gericht setzte 
die Verhandlung jedoch aus, bis die gegen Kruse schwebenden 
Verfahren erledigt wären. Nun hat das Gericht beschlossen, 
den Magistratsassisteuten Karl Kruse wegen Geisteskrankheit 
(8 bl R. St. G. B.) außer Strafverfolgung zu setzen. Das 
„Teltower K> eisblatt" schreibt hierzu u. a: 
Schon im Fahre 1901 machte Kruse von sich reden; er spielte 
damals in Senzig (Kreis Teltow) den Begründer einer «-''verwehr 
Von der Luckenwäldec Fabrik Hermann Koeoe ließ ec pir sich und 
mehrere Führer Uniformstncke im Werte von 1100 M. licsein., Gc 
selbst spazierte stolz in Leutnantsuniform umher und bestellte 
schließlich auch noch eine Sprit,e für 1600 M.; aber leider: ihre 
Bezahlung — vergaß er! Im Jahre 1011 „kaufte" Kru>e, der sich 
bekanntlich nicht 'nur 1>r. zur., sondern auch Nechtsamvalt uno 
sogar Amtsrichter auS Posen tituliert-, ,n Dahlewitz (Nr. Teltow) 
ein kleines Grundstück von einem gewissen Adolf Noivack zum 
Preise von 17 000 M. Bald stellte es sich jedoch heraus, daß Kruse 
nicht einmal die kleine Umsatzsteuer von 100 M. auszubringen ver- 
niochte. Er ließ sich auch in diesem Falle — wie auch so ost — 
friichtlos pfänden. Kruse besitzt eine hervorragende Virtuosität, dem 
Gerichtsvollzieher zu entgehen, indem er fortwährend feine Woh 
nungen wechselt. So hat er Kleiststr. 13. Laubacher Str. 18, 
Bülowstr. 57, Schönebcrg, Cheruskerstr. 11, Dahlewitz Kolonie und 
anderswo gewohnt. In neuester Zeit haiist er zumeist in Dahlewitz, 
In der bereits früher von uns gemeldeten Verlobung mit einer 
Dame ant den denen Fricdenaucr Gesellschaftskreisen hörenIwir 
von zuverlässiger Seite, daß auch das Berliner Versandhaus Jonas 
& Eo. in der Belle-Allianccstraßc zu Berlin von dem heirats 
lustigen, dreimal geschiedenen „Dr. jur." um die zu der 
beabsichtigten Verlobung natürlich unumgänglich notwendigen 
„standesgemäßen" Goldsachen geprellt worden ist. — Da ihm 
nun inzwischen der Boden im Kreise Teltow zu heiß wurde, hatte 
Kruse das Feld seiner Tätigkeit 'nach Berlin vetlegt und dort, 
An der Fischerbrückc 2, ein sogenanntes „Rechtsbüro" eröffnet. 
Es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß Existenzen von der Art der 
Kruseschen nicht nur eine wahre Kalamität für die Polizei-, Gerichts 
und Eeuerbehörden, sondern auch für das ganze Biirgertum der 
betreffenden Gegend sind, umsomehr als die Behörden erst dann 
mit Erfolg einschreiten können, wenn die Krankheit eine gemein 
gefährliche ist. Zunächst ist Herrn Kruse gemäß den diesbezüglichen 
Bestimmungen der Zivilprozeßordnung vom Präsidenten des Kgl. 
Landgerichts und von Amtsgerichten untersagt worden, weiterhin 
bei den Gerichten als Prozcßvertreter aufzutreten. Es wäre aber 
im höchsten Grade wünschenswert, wenn dies Verbot nicht nur für 
Großberlin, sondern überhaupt für alle Gerichtsbehörden Geltung 
hätte, zumal Kruse, sobald Gerichtsvollzieher oder Staatsanwalt 
sich ihm nähern wollen, gelegentlich auch das Feld seiner Tätig 
keit nach auswärts verlegt. Beim Kgl. Amtsgericht Berlin-Schöne 
berg, Berlin-Mitte und Königswustcrhauscn ist Kruse in zahllosen 
Prozessen, und wie nach unseren Ernnttelungen nicht zu leugnen 
ist, immerhin mit großer GcsetzcskcnntniS und gewisser Geschicklich 
keit, aufgetreten. Die Gefahr für die Oeffenilichkcit ist um so 
größer, als er weder strafrechtlich verantwortlich gemacht werden 
kann, nochfzivilrcchtlich etwas von ihm zu haben ist, wie ja der erst 
kürzlich beim Kgl. Amtsgericht Berlin-Tempelhof geleistete Offcn- 
barungseid bewiesen hat. Uebrigens gab er hierbei zpnischcriveise 
an, daß er in Dahlewitz noch zwei iveitcre Grundstücke zrr kaufen 
beabsichtige. Seit einigen Tagen soll Kruse verschwunden sein. 
Wahrscheinlich hat er sich entfernt, aus Furcht, in einer Heilanstalt 
untergebracht zu rvcrden. Das letztere iväre allerdings in seinem 
Interesse und dem seiner Mitmenschen nur zu wünschen. 
o Jugendvereinignng Friedenan 1810. Ani ver 
gangenen Sonntag, dem 21. d. M., unternahm die Ber 
einigung ihren letzten Sominerausflng, der die Mitglieder 
und deren Angehörige nach Potsdam und Umgegend führte. 
Zunächst sahen sich die Ausflügler das Stadtschloß und den 
Lustgarten an. Dann gings durch das Brandenburger Tor, 
die Linden-Allee, den herrlichen, an Fontänen und Blld- 
wcrken reichen Park von Sanssouci zum Schloß. Nach 
einem Nundgang durch die sich anschließenden Gärten und 
einer Mittagsrast führte der Weg zur Orangerie und 
historischen Windmühle. In letzterer wurde Kaffcepausc ge 
halten und zurück gings zum Bahnhof. Begünstigt bnrd) 
schönes Wetter war der Ausflug ein wohlgclungener, und 
die Schönheiten in Natur und Plastik werden wohl jedem 
Teilnehmer noch lange in Erinnerung bleiben. 
o Verein der Fortschrittlichen Volkspartei für 
Friedenan und Umgegend. Die Mitgliederversammlung 
findet am Sonnabend, dem 27. September, Abends 0 Uhr, 
im oberen Saale des Hohcnzollern statt. Aus der Tages 
ordnung steht ii. st. ein Vortrag des Herrn Chr. Tischendörser 
über „Die liberale Angestellten- und Arbeiterbewegung". 
o Der bekannte Violoncell-Virtnose Willy Deckert, 
durch seine zahlreichen Schüler sowie durch seine solistischen 
Mitwirkungen in Friedenaner Konzerten bekannt, veranstaltet 
in diesem Winter seine Konzerte mit seinem Trio in der 
Königlichen Hochschule für Musik. 
o Der erste Unterhaltungsabend der 3. Gemeinde- 
schule findet, worauf wir nochmals empfehlend hinweisen, 
morgen (Donnerstag) Abend 8 l / 4 Uhr in der Aula des 
Reformrealgymnasiums statt. Die Veranstaltung ist als 
Jahrhundertfeier gedacht. 
o Einen Wagner-Abend veranstaltet die Höhere 
Mädchenschule des[ Herrn Dr. Carl Lorenz, Schmargcn- 
dorfer Straße 25, heute Abend 6 Uhr. Die Vvrtragsfolge 
verzeichnet: Prolog, gedichtet von der Oberlehrerin Frl. 
Rose, Klaviervortrag: Einzug der Gäste (Tannhäuser), 
Richard Wagners Lebensgang, Was Wagner Neues brachte, 
Vorträge ans Richard Wagners Werken: 1. Lohengrin, 
2. Der fliegende Holländer, 3. Die Meistersinger von Nürnberg, 
4. Tannhäuser. 
o „Die .Kino - .Königin" die reizende Opcrelte von 
Jean Gilbert, welche am Donnerstag, dem 25. September 
im Kaiser Wilyelmgarten (Rheinstr. 04) durch die Berliner 
Operetteu-Gesellschast aufgeführt wird, erfuhr durch die 
gastierende Gesellschaft bereits viele glänzende Wiedergaben 
und betonten die betreffenden Tageszeitungen stets das 
harmonische Znsammenspiel sowie die künstlerisch abgerundete 
Vorstellungen tm allgemeinen. Das Publikum unterhielt 
sich glänzend — verlangte die meisten Gesänge ein capo 
gesungen — und wurde mit Beifallklatschen nicht müde. — 
Auch in unserem Ort gibt sich für das Gastspiel bereits leb 
haftes Interesse kund und empfehlen wir. rechtzeitig Billets 
zu entnehmen. Diese sind an bekannter Stelle erhältlich. 
o Hauswirte seien gewarnt! Seit einigen Tagen ist 
eine neue Diebesgescllschaft auf Streifzügen, deren Tätigkeit 
darin besteht, die elektrischen Birnen in den Treppenhäusern 
abzuschrauben. So wurden u. a. mehrere Häuser im 
Laucuburgcr Ortstcil von Steglitz heimgesucht. Damit den 
unsauberen Burschen bald das Handwerk gelegt wird, dürfte 
cs sich empfehlen, strenger in den Häusern Obacht zu geben, 
als bisher. 
o Gasvergiftung. Als gestern Morgen die bei einer 
Familie im Hause Belforterstr. 2 in Steglitz im Dienst 
stehende Else Schott sich nicht zur Verrichtung ihrer dienst 
lichen Obliegenheiten sehen ließ, forschte die Hausfrau nach 
und entdeckte zu ihrem großen Schrecken das Mädchen ange 
kleidet, aber bewußtlos auf ihrem Bette liegend. Schnell 
meldete man den Vorfall der Rettungswache, und cs gelang 
den schleunigst hcrbeigekonnnenen Männern von der Feuer 
wache, das noch schwach atmende Mädchen mittels des 
Sauerstoffapparates in das Leben zurückzurufen. Man 
brachte die Kranke hierauf in das Kreiskrankenhaus Lichterfelde. 
Vermutlich hat die S. über Nacht den Gasapparat geöffnet, 
um durch Einatmen von Leuchtgas Selbstmord zu begehen. 
Genaueres über die Veranlassung zur Tat wird erst festge 
stellt werden können, sobald der Zustand der Patientin eine 
amtliche Vernehmung zuläßt. 
v Mißglückter Telbstinordversnch. An der Teltow- 
kanal-Brücke in Lankwitz wurde Mittags eine Frau beob 
achtet, die aufgeregt hin- und herging und offenbar nichts 
Gutes im Schilde führte. Sie winde daher festgenommen, 
und es zeigte sich dabei, daß sie geistig nicht normal war 
und sich mit Selbstmordgedanken trug. Es handelt sich um 
die Witwe Berta F. von hier. Sie wurde nach ihrer 
Wohnung gebracht. 
o Eine .Kindesleiche wurde am vergangenen Freitag 
auf dem Potsdamer Vorortbahnhof gefunden. Die Leiche, 
die hier in den Sträuchern an den Gleisen der Wannsec- 
bahit dicht an der Umfassungsmauer gegenüber dem Hause 
Flottwellstr. 8 lag, ist wahrscheinlich aus einem Eisenbahn- 
zug heraus- oder von der Flvttwellstraße her ans das Bahn- 
hofsgelände geworfen worden. 
o Zu dein Selbstmordversuch eines Predigers, 
worüber wir berichteten, wird uns von einem Freunde des 
alten Herrn mitgeteilt, daß Pastor K. einem Ohmnachts 
aufall zum Opfer siel und beim Fallen den Gasschlauch des 
Kochers in der Küche losriß. Ein Anlaß zum Selbstmord 
hätte auch nicht vorgelegen. 
Fortsetzung deS Lokalen in der vcil.ige. 
Vereins-Oachricbteri 
Morgen Donnerstag tagen: 
„Fricdcnaiier Männer-Gesangverein 1875", UebungSstunden 
0—11 Uhr im „HvhenzoUern". Dirigent: Musikdirektor Ptiül Antoni. 
Kegelklub „Friedenau 1009" (Mitglied des Verbandes Berliner 
Kegelklubs E. V.) kegelt jeden Donnerstag von 8'/, 12 Uhr Abends 
auf 2 vorschriftsmäßigen BerbandSbahnen im Kegterheim Lauterpl.- 
Easino, Hauplstr. 80. 
SAöneberg 
—o Als Vertreter Schönebergs im Zweckverbaud Groß 
berlin wurde an Stelle des ausscheidenden Staatssekretärs 
Dr. Dcriiburg Sladtrat und Regierungsrat Harder gewählt. 
—v Das Kuratorium der Sparkasse der Stadt Schöne 
berg hat den Zinssatz für Einlagen von 5000 M. und 
darüber, die mit einer Kündigungsfrist von 0 Monaten fest 
gelegt werden, von 3 v. H. auf o l / 2 v. H. erhöht. 
Teck Lehranstalt Berlin-Steglitz. 
Inh : Ingenieur Paul Döbling, Direktor 
Elskiroteclmik, Maschinen , Hoch, Tiefbau, Gas-, Wasser-, 
Heizung Lüftung. Elektromontaurkursus, Tages-, Abend 
unterricht. Vermessnngtechnik. Programm freu 
WetteranSsichteu. 
Donnerstag: Vielfach neblig, sonst heiter und trocken, 
Nachts sehr kühl, Vormittags trübe, um Mittag mild bei 
uläßigeit östlichen Winden. 
Verantwortlicher Schriftleiter: H erman n Mar tintuS Friedenau. 
Hierzu eine Beilage. 
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