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Periodical volume Nr. 222, 21.09.1913 2. Beilage zu Nr. 222

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Wer leicht zu „Husten" inctgt, der möge neben der 
allgemeinen Waschung noch durch häufige Mnndivcchselbäder 
die Mund- und Rachenschleimhäute recht abhärten. Man 
nimmt zu diesem Zweck ein Glas mit kühlem Wasser (20 
bis 24 Grad R.) und gurgele damit zwei- bis dreimal und 
ebenso danach ein Glas warmes Wasser (28—30 Grad) und 
wiederhole die Spülung; das wird auch beginnendem Husten 
nützlich sein. 
Vor allem aber setze man es durch, täglich, gleichgültig 
was für Wetter auch sein mag, ein bis zwei Stunden 
spazieren zu gehen. Stubenhocker verweichlichen bald und 
werden sich leichter erkälten als andere, weil ihre Körper 
nicht an frische Luft gewöhnt sind; gerade in den schönen 
Herbsttagen, wenn die Natur ihr buntes Laubkleid angelegt 
hat, ist es doppelt wichtig, in der frischen Luft die Lunge 
recht voll zu saugen. 
Man mache sich Bewegung draußen durch Gehen, 
Sport und Arbeit, denn dadurch wird die Blutzirkulation 
gefördert und beschleunigt, das Blut durch den Sauerstoff 
gehalt der frischen Luft gereinigt, Haut und innere Organe 
werden gekräftigt, die Muskeln gestärkt, die Ausdünstung 
befördert und die Körperwärme erhöht. Die Wangen röten 
sich, heitere Stimmung und Wohlbefinden tritt ein. Auch 
die Nerven, die ja bei fast allen nicht ganz gesund sind, 
können durch solche Spaziergänge nur profitieren. Wer es 
versteht, die letzten Sommcrtage auszunutzen und sich mehr 
und mehr gegen die Herbst- und Wintcrkrankheiten abzu 
härten, der wird bald einsehen lernen, daß die Natur selbst 
ihr bester Arzt ist und wir nur nachzuhelfen brauchen, um 
sie in ihren Heilbestrebungen zu unterstützen. 
"Vermischtes 
*o Jakob Grimm. Vor 60 Jahren, am 20. September 1833, 
starb Jakob Grimm, der Begründer der deutschen Philologie, zu 
Frankfurt a. M. 1785 zu Hanau geboren, wuchs er in engen Ver 
hältnissen auf. Er besuchte das Casseler Lyzeum und bezog 1802 
die Universität Marburg, wo er unter Savigny die Rechte studierte; 
hier begann auch sein Interesse für altdeutsche Dichtung. 1805 
wurde er in Cassel Kriegssekretariatsaccessist, 1808 auf Empfehlung 
Johannes von Müllers Privatbibliothekar Jeroines, 1809 Staats- 
ratsarrditeur. Nach den Freiheitskriegen nahm er als Legations 
sekretär am Wiener Kongreß teil und forderte im preußischen Auf 
träge die geraubten deutschen Handschriften aus Paris zurück. 1829 
folgte er mit seinem Bruder Wilhelm einem Rufe nach Göttingen 
als Bibliothekar und Professor. Der Protest der Göttinger Sieben 
gegen den Staatsstreich des Königs von Hannover trug ihn die, 
Ausweisung ein; 1837 kehrte er nach Cassel zurück. Bon hier zog 
ein ehrenvoller Ruf Friedrich Wilhelms IV. die Brüder als Mit 
glieder der Akademie der Wissenschaften 1841 nach Berlin. 1846 
und 1847 leitete Jakob Grimm als Ehrenpräsident die Germanisten- 
versammlungen in Frankfurt a. M. und Lübeck; 1848 wurde er in 
das Frankfurter Parlament gewählt. Im Jahre 1896 wurde in 
Hanau ein gemeinsames, von Eberle angefertigtes Denkmal der 
Brüder enthüllt. Sein Nachlaß ist durch Hermann Stimm der 
Berliner Bibliothek anvertraut worden. Die 1897 in Cassel ge 
gründete Grimm-Gesellschast bezweckt die Sammlung von Er 
innerungen an die Brüder Grimm. 
£tUrartfch*5 
Vom modernen Landhausbau. Den Großstädter von heute 
beherrscht kaum etwas so sehr wie die Sehnsucht nach der länd 
lichen Scholle, er bringt diese Sehnsucht eigentlich schon mit auf 
die Welt. Und sie wird nicht eher gestillt, bis er ein eigenes Heim 
besitzt, in dem er das lärmvolle Getriebe des Alltags vergessen und 
seiner Freude am selbstgeschaffenen Herd nachhängen kann. Es ist 
eine der erfreulichsten Tatsachen unserer Gegenwart, daß mit diesem 
großen allgemeinen Trieb zum Eigenheim auch die bauliche Ent 
wickelung des deutschen Landhauses einen ungeahnten Fortschritt 
gewonnen hat und daß heute sowohl in den Vororten unserer 
Großstädte wie auch auf dem Lande selbst ganze Kolonien von 
Eigenhäusern entstanden sind, welche die beiden modernen Haupt 
forderungen: wohnliche Zweckmäßigkeit und architektonische Schön 
heit in reichstem Maße erfüllen. Zu den besten und ersten Pfad 
findern auf dem Gebiete des Landhausbaues gehört Rossius vom 
Rhyn, der bekannte Berliner Architekt, dem Felix Lorenz ein soeben 
erschienenes, rcichillustriertes und prächtig ausgestattetes Werleben 
gewidmet hat (Ernst Rossius-Rhyn. Ein Baumeister des deutschen 
Landhauses. Verlag Weise & Co., Berlin, Preis 3 M.) Ans 
diesem höchst instruktivem Buch, das jedem Freunde des Eigen 
heims aufs Wärmste empfohlen werden kann, tritt in einer außer 
ordentlich lebendigen und farbigen Darstellung das Wesen und die 
Entwickelung unseres modernen, Landhausbaues, dann aber vor 
Allem das baukünstlerische Wirken des ganz und gar deutsch- 
bodenständig empfindenden Rossius hervor. 
Bekanntmachung. 
Von der Armenverwaltnng soll die Lieferung von ca. 20V 66V 
Stück Preßkohlen für das Winterhalbjahr 1913/1914 vergeben werden 
Die Kohlen sind nach Bestellung zu je 2-, 3- und 500 Stück an die 
hiesigen Ortsarmen frei ins Haus zu liefern. 
Reflektanten werden u(n Abgabe einer Offerte 
bis spätestens 36. September er., mittags 12 Uhr 
an das Armenbüro, Feurigstr. 11, Zimmer 3, ersucht. 
Berlin-Friedenau, den 19. September 1913. 
Der Gcmeindcvorstand. 
Bekanntmachung. 
Rach der gemäß § 11 des Ortsstatuts betreffend das Gewerbe- 
gericht zu Berlin-Friedenau vorgenommenen Auslosung scheiden 
erstmalig in diesem Jahre folgende Beisitzer aus, für die Ergänzungs 
wahlen stattzufinden haben: 
I. Arbeitgeber. 
1. Tapezierermeister Herbert, 
2. Gärtnereibesitzer Fechtncr, 
3. Tischlermeister Jhlefeld, 
4. Bnchdruckereibesitzer Schultz, 
5. Schneidermeister Wcgencr, 
6. Bäckermeister Wcrmke. 
II. Arbeitnehmer. 
1. Chauffeur Göhring, 
2. Optiker Göritz, ■ 
3. Zimmerer Laut, 
4. Maurer Lehmann, 
5. Zimmerer Pöhlmann, 
6. Arbeiter Steiger. 
Eine Wiederwahl ist zulässig. 
Ferner sind Ersatzwahlen erforderlich für den verstorbenen Gast 
wirt Schuh (Arbeitgeber) und den nach auswärts verzogenen Maurer 
Marowski (Arbeitnehmer) (beide gewählt bis 1915). 
Die Wahlen finden am 
Montag, den 22. September 1913 von 2 Uhr nachmittags 
bis 8 Uhr abends in der Turnhalle des Gymnasiums, 
Handjerystr. 95-96 
statt. 
Die Wahl der Beisitzer ist unmittelbar und geheim; sie erfolgt 
bei den Erganzungswahleu auf die Dauer von 4 Jahren, bei den 
Ersatzwahlen auf die Dauer von 2 Jahren. 
Die Arbeitgeber werden mittelst Wahl der Arbeitgeber und die 
Arbeiter mittelst Wahl der Arbeitnehmer bestellt. 
Wählbar zum Beisitzer eines Gewerbegerichts ist, wer zurzeit 
der Wahl das 30. Lebensjahr vollendet, in dem der Wahl voran 
gegangenen Jahre für sich oder seine Familie Armenunterstützung 
auf Grund des Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz vom 
30. Mai 1908 nicht empfangen oder die empfangene Armenunter 
stützung erstattet hat und wer in dem Bezirke des Gerichts seit 
mindestens 2 Jahren wohnt oder beschäftigt ist. 
Die von der Gemeinde vorschußweise verauslagten Kranken 
pflegekosten gelten nicht als Armenunterstützung, sofern mit dem 
Empfänger Rückzahlungsrateu vereinbart und von diesem pünktlich 
abgetragen werden. 
Nicht wählbar sind solche Personen, welche zum Amte eines 
Schöffen unfähig sind, d. s. nach §§ 31 und 32 des Gerichts 
verfassungsgesetzes Mchtdeutsche und Personen, welche die Befähigung 
infolge strafgerichtlichcr Verurteilung verloren haben oder -gegen die 
das Hauptverfahren wegen eines Verbrechens oder Vergehens er 
öffnet ist, das die Aberkennung der Bürgerlichen Ehrenrechte oder 
oder die Fähigkeit - zur Bekleidung öffentlicher Aemter zur Folge 
haben kann oder die infolge gerichtlicher Anordnung in der Verfügung 
über ihr Vermögen beschränkt sind. 
Wahlberechtigt ist, wer das 25. Lebensjahr vollendet und in dem 
Bezirke des Gewerbegerichts Wohnung oder Beschäftigung hat. 
Nicht -wahlberechtigt sind Personen, welche zum Amte eines Schöffen 
unfähig sind. Mitglieder einer Innung, für welche ein Schieds 
gericht in Gemäßheit der tztz 81b Nr. 4 und der §§ 91—91 b der 
Gewerbeordnung errichtet ist, sowie deren Arbeiter sind weder wähl 
bar noch wahlberechtigt. 
Als Arbeitgeber gelten diejenige» selbständigen Gewerbetreibenden, 
welche mindestens einen Arbeiter regelmäßig das Jahr hindurch oder 
zu gewissen Zeiten des Jahres beschäftigen., Den Arbeitgebern stehen 
die mit der Leitung eines Gewerbebetriebes oder eines bestimmten 
Zweiges desselben betrauten Stellvertreter der selständigen Gewerbe 
treibenden gleich, sofern sie nicht nach' § 3 des Gewerbegerichtsge 
setzes als Arbeiter gelten. 
Hausgewerbetreibende sind als Arbeitgeber, anzusehen, wenn 
sie mindestens einen Arbeiter nicht nur vorübergehend beschäftigen, 
andernfalls als Arbeiter. 
Als Arbeiter gelten diejenigen Gesellen, Gehilfen, Fabrikarbeiter 
und Lehrlinge auf die der 7. Titel der Gewerbeordnung Anwendung 
findet, ferner Betriebsbeamte, Werkmeister und mit höheren technischen 
Djenstlxistungen betraute Angestellte, deren Jahresarbeitsverdicnst 
an Lohn oder Gehalt 2000 M. nicht übersteigt. 
Betricbsbeamte,'.Werkmeister und mit höheren technischen Dienst 
leistungen betraute Angestellte, deren Jahresarbeitsoerdienst und Lohn 
oder Gehalt 2000 M. übersteigt und die nicht mit der Leitung eines 
Gewerbebetriebes oder eines bestinimten Zweiges desselben als Stell 
vertreter der selbständigen Gewerbetreibenden betraut sind, gelten 
weder als Arbeiter noch als Arbeitgeber. Die Gehilfen und Lehr 
linge in Apotheken und Handelsgeschäften sind nicht als Arbeiter 
anzusehen. 
Die Wähler haben sich vor dem Wahlvorstande, der sich aus 
dem Wahlvorsteher und 4 Wahlbeisitzern zusammensetzt, auf Erfordern 
über ihre Wahlberechtigung auszuweisen. Als Ausweis dient für 
Arbeitgeber die Bescheinigung über die Anmeldung ihres Betriebes 
zur Gewerbesteuer oder die letzte Quittung über Zahlung derselben, 
für die Arbeiter ein Zeugnis ihres Arbeitgebers oder der Polizei 
behörde, durch welches bestätigt wird, daß der Arbeiter innerhalb des 
GemeiudebezirkS in Arbeit steht oder wohnt. 
Die Anerkennung anderer Ausweise bleibt dem Ermeffen des 
Wahlvorstandes überlassen. 
Formulare zu den Bescheinigungen werden im Gemeindcbüro, 
Feurigstr. 8, Zimmer Nr. 2, unentgeltlich abgegeben. 
Das Wahlrecht ist nur in Person und durch Stimmzettel auszu 
üben, welche unter der Bezeichnung „Ergänzungswahl" die Namen 
von 6 Arbeitgebern bezw. 6 Arbeitnehmern, und zwar sämtlich ver 
schiedene Namen und unter der Bezeichnung „Ersatzwahl" den Namen 
je eines Arbeitgebers bezw. Arbeitnehmers enthalten sollen. 
Jeder Wähler hat seinen Stimmzettel, dessen Größe möglichst 
8X16 cm betragen soll, zusammengefaltet dem Wahlvorstande zu 
übergeben, der ihn vor den Augen des Wählers in die Wahlurne legt. 
Berlin-Friedenau, den 29. August 1913. 
Der Vorsitzende des Gewerbe-Gerichts. 
Auszug aus vem Protokoüduche 
der Gemeinde-Vertretung. 
Verhandelt Berlin-Friedenau, den 13. September 1913. 
Zur Beschlußfaffung über die auf der nachstehenden Tagesordnung 
bezeichneten Gegenstände war für heute eine Sitzung anberaumt worden,, 
zu der die Mitglieder der Gemeinde-Vertretung, unter Angabe der zur 
Beratung kommenden Gegenstände, sowie mit dem Hinweise darauf, das 
die Nichtanwescnden sich den gefaßten Beschlüßen zu unterwerfen haben, 
eingeladen, worden find. 
Eiligcfunden hatten sich die nachstehend genannten Personen: 
Gemeinde-Vorsteher Walger, Schöffen Wossidlo, v.Wrochcm.Gemeinde- 
Vcrordnete Drcger, Eggert, Finke, Franzclius, Dr. Heinecker, Heise, Huhn, 
Kalkbrenner, Kunow, Lehment, Dr. Lohmann, Matthies, Ott, Schultz, 
Stöcker, Dr. Thurmann, Wermke, und als Protokollführer Gemeinde- 
sckretär Neumann. Entschuldigt: Gemeindc.Verordneter: Uhlenbrock, 
Haustein, Richter. Verreist: Schöffe Bache, Draeger, krank Lichtheim. 
Die Gemeinde-Vertretung ist, oa mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder 
anwesend ist, beschlußfähig. 
Auf der Tagesordnung stehen folgende Gegenstände: 
1. Mitteilungen. 
2. Zustimmung zum Erlaß einer Polizeiverordnung betreffend das 
Rollschuhlaufcn. 2. Lesung. 
3. Verstärkung der Ziffer 7 deS lfd. Voranschlags XIV. 
4. Erteilung einer Vollmacht. 
5. Beitritt zum Zentralausschuß für Volks- und Jugcndspiele. 
6. Einrichtung eines Hypothekenamtes. 
7. Zurückzahlung einer Hypothek. 
8., 9., 10. und ll. in geheimer Sitzung. 
1. Mitteilungen. 
a) Die Große Berliner Straßenbahn wird eine neue Linie „L" 
Berlin-Lichterfeldc (Händclplatz-Friedenau-Stettiuer Bahnhof) einrichten. 
b) Der Krieger- und Landwehrvcrciu ladet zu seinem Stiftungs 
feste ein. 
o) deSgl. Herr Rektor Schildbcrg im Namen des Lehrerkollegiums 
der 3. Gcmeindeschule zu deren 1. Ilnterhaltungsabend am 25. d. Mts. 
in der Aula des Realgymnasium. 
ä) Der Garten- und Fricdhofsausschuß ladet die Gemeindevertretung 
zu einer Besichtigung der bisherigen Arbeiten auf dem Friedhofsgclände 
in Gütergotz am 25. Septemher ds. Js. ein. 
Zu Prvtokollunterzeichnern werden die Herren Dreger und Eggert 
bestimmt. 
Beschlüsse. 
Vor dem Eintritt in die Verhandlungen über die auf der Tagesord 
nung stehenden Punkte beantragt Gem.-Vcr. Kalkbreuncr den Punkt 11 
nicht in geheimer, sondern in öffentlicher Sitzung zu beraten. 
! Der Antrag wird mit l0 gegen 7 Stimmen abgelehnt. 
2. Dem Erlaß der Polizcivcrordnuug wird in 2. Lesung zugestimmt 
mit der Maßgabe, daß aim Schluß des 2. Absatzes des einzigen Para- 
graphcn die Worte: „und die Benutzung der Straßen und Plätze zum 
(Lrlerncn deS RollschuhlaufenS" gestrichen wird, 
i 3. An Pflasterkosten, entstanden beim Verlegen von Hydranten in 
Rasenstreifcn des SüdwestkorsoS, werden ■ 600 M. als Verstärkung zu 
Voranschlag XIV Nr. 7 für 1913 bewilligt. 
4. Mit der Abgabe einer Erklärung auf Eintragung des Erbbau- 
rechts in Abteilung II der von dem Grundstück,. Band TV, Blatt 577 
abgezweigten Parzelle nach Maßgabe § 2 des Vertrages vom 20. März 1912 
wird der Gemeindeoberfekretär Boret beauftragt. 
5. Dem Zentralausfchuß für Volks- und Jugendspiele Görlitz wird 
ein Beitrag von 40 M. unter Neberschreitung des Voranschlages IV für 
1913 bewilligt. 
6. Der Errichtung eines Hypothekenamtes für unsern Ort wird 
grundsätzlich zugestimmt. 
7. Die auf dem Grundstück Laubacherstr. 13 ruhende Hypothek mit 
28 850 M. ist am I. Oktober 1913 zurückzuzahlen. Die Mittel sind 
dem Reservefonds zu entnehmen. Mit der Löschung der Hypothek nach 
erfolgter Rückzahlung ist die Gemeindevertretung einverstanden. 
Schluß- 8 Uhr. 
B. g. u. 
gez. Walqer. gez. Eggert. gez. Dreaer. 
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KldWt MMlW». 
Sonntag, den 21. September. 
Berlin-Friedenan. 
Vorm. 10 Uhr: P. Vetter. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittags 12 Uhr Kindergoltes- 
dienst: P. Vetter. 
Nachm. 6 Uhr: P. Görnnndt. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Christi. Jnngfranenverein, Frege- 
straße 46, 5',—9. Mittwochs 
8—10 Schneiderstunde. 
Evang. Jungfrauenverein, 7—9, 
Gemeindehaus, Goßlerstr. 30 II. 
Eo. Verein junger Männer. 
Sonntags Nachm. 6 Uhr Jngend- 
abteilung, Abends 8 Uhr Männer- 
abteilung, Sonnabends Nachm. 
4 Uhr Knabenabteilung im Ge 
meindehaus, Kaiserallee 76 a. 
Verlin-Schöneberg. 
t.'( Paul-Gerhardt-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: Sup. Raack. 
Dann Beichte und Abendmahst 
Mittags 12 Uhr Kindergvites- 
dienst: P. Delbrück. 
Nachm. 6 Uhr: P. Banst. 
Tann Beichte und Abendmahst 
Apostel-Paulus-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. Rauchfrein. 
Dann Beichte und Abendmahst 
Mittags 12 Uhr Kindergottes 
dienst: P. Nauchstein. 
Nachm 6 Uhr: P. Siegmund. 
Dann Beichte und Abendmahst 
Königin-Luise- 
Gedächtniskirche. 
Vorm.10Uhr:Kand.Richtzenbaiv. 
Dann Beichte und Abendmnlst 
Mittags l 1 /, Uhr Kindergottes- 
dienst: Kand. Richtzenhaiu. 
Nachm. 6 Uhr: P. Böehm. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Kirche zum Heilsbronnen. 
Vorm. 10 Uhr: P. Geest. 
Dann Beichte und Abendmahst * * * * 5 * * * * 10 
Mittags 12 Uhr Kindergotles- 
dienst: P. Geest. 
Nachm. 6 Uhr: P. Haecker. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nathanael-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. Wagner. 
Dann Beichte und Abendmahst 
Nachm. 6 Uhr: P. Nierhoff. 
Evangelische Gemeinschaft 
Bornstr. 2 park. 
Sonntag Vorm. 10 u. Nackm. 
5 Uhr Predigt. Vorm. 11'/, Uhr 
Sonntagsschule. Nachmittags >/,? 
Uhr Jugendverein. Mittwoch 
Abends 8'/* Uhr Bibelsiunde. 
Freitag Abend 8 l / 4 Uhr Gebet- 
stunde. 
Methodisten-Gemeinde. 
Berlin-Schöneberg, Hauptstr. 7a 8. 
10 Uhr u. 6 Uhr: Pred. Neupeck 
11'/, Uhr K.-G.-D.
        
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