Path:
Periodical volume Nr. 222, 21.09.1913 1. Beilage zu Nr. 222

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

1. Beilage zu Nr. 222 des „Friedermim Lokal-Anzeiger". 
(Sonntag, den 21. September 1913. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Einiges von der Aster. Die Aster oder Stern 
blume ,st nächst der Georgine die Hauptz'erde der herbst 
lichen Flora m unseren Gärten, ja. obwohl kleiner, so doch 
blumen.eicher wie jene und dadurch außerordentlich dankbar 
In ihrer späten Blütezeit liegt ihr besonderer Wert. und 
seht gibt e-j keinen Blume i ft rang, bei welchem nicht die 
Aster dominierte. Erst mit dem Froste geht ihre Schönheit 
somit ist sie ein 93ilb ber Treue, sie rneicht nur betn 
gewaltsamen Tode. Französisch heißt sie die Königin der 
Marguentten (Scheibenblume). Sie ist etwa seit 100 
Jahren bei uns eingesiihrt und stammt ans Elina, einige 
Arten sind aus Nordamerika. Die Farbenverschiedenheit ist 
sehr grog. Sie lieben einen fetten, lockeren Boden und eine 
sonnige Lage. Ihre Zucht macht nicht viel Mühe. Man 
säet sie im April in ein abgetriebenes Mistbeet und setzt 
die Pflänzchen im Mai ins Freie. Den besten Samen 
geben die obersten Blumen, und ivill man solchen ziehen, 
so entfett man die Seitentriebe. Auch ist der Same vom 
Rande der Blume, der zuerst reift, dem in der Mitte vor 
zuziehen. Ant Rhein, in Süddeutschland und Südeurvpa, 
namentlich in Griechenland, mächst die Virgilsaster auf 
Bergen und steinigem Boden ivild. Ihre Blätter und 
Wurzeln brauchen die Kcäutecfrauen gegen Leistendrüsen, 
Brüche und Augenkrankheiten. Für die schönsten Astern 
gelten die vollen, neuerdings ziehen die Gärtner auch viele 
einfache. 
o Banwerk oder Arbeitsleistung, Mängelgewähr- 
leistnng — Verjährung. Die Frage, ob eine Bauarbeit 
(Umbau), als Bauwerk oder nur als Arbeit an einem Grund 
stück anzusehen sei und dies im Hinblick auf die längere 
oder kürzere Verjähruugssrist von großer Bedeutung werden 
kann, erörterte ein Erkenntnis des Reichsgerichts vom 
15. Oktober 1912, deut wir folgendes entnehmen: Zur 
Deutung des Ausdrucks „Bauwerke" in § 038 darf § 048 
BGB. herangezogen werden. Wie sich' letztere Vorschrift 
auf Forderungen, sowohl der Unternehmer eines ganzen 
Bauwerks, als auch der Unternehmer eines einzelnen Teiles 
eines Bauwerks bezicht, sind auch unter Bamverken im 
Sinne des Hauses als Ganzes, wie bei Herstellung der 
einzelnen Bauteile und Bauglieder zu verstehen. Dabei 
brauchen die Teilweise, um als Bauiverke zu gellen, nicht 
einen äußerlichen hervorti elenden, körperlich abgegrenzten 
Teil des ganzen Baues dazustellen. Sie gehören zu den 
Bauwerken, wenn sie, auf Grund von Werkverträgen ge 
leistet, materielle Bestandteile der Eiesamtarbeilsleistung eines 
Baues bilden. Diesen Erfordeinissen können auch Werk 
leistungen genügen, welche an einem schon früher errichteten 
Bau zu dessen Veränderung oder Erneuerung ausgeführt 
werden. Insbesondere ist in der Rechtslehre und Recht 
sprechung anerkannt, daß auch llmbauarbeiten an vor 
handenen Gebäuden Bauwerke darstellen können . . . Un 
bedenklich dürfen nach vorstehendem Umbauarbeiten an einem 
Gebäude als Bauwerk beurteilt werden, wenn sie auf Grund 
eines Werkvertrag.s geleistet weiden und ztifalge ihres be- 
slimtnungsgemäßen Inhaltes und Umfanges für die Kon 
struktion, sei eS des ganzen Gebäudes, sei es eines Gebäude 
teiles vln, wesentlicher Bedeutung sind. 
o I gendveteinigung Friedenau 1010. Morgen 
Sonntag, dem 21. September unternimmt die „J.-V. Fr." 
einen Familienausflug, zu welchem außer den Mitgliedern 
besoitders deren Angehörige mit rege Beteiligung gebeten 
werden. Es findet eine Besichtigung aller Seheusivürdig- 
keiten Potsdams, z. B, Lustgarten. Stadtschlvß, Friedeus- 
kirche, Sanscouei, Neues Palais. Orangerie, historische 
Windmühle statt. Die Abfahrt erfolgt morgens um 3 / 4 9 
Uhr vom Wannseebahnhvf Friedenau ans statt. Mittags- 
und Kasfeepause sind vorgesehen. Rückfahrt ivieder mit der 
Wannseebahn, Ankunft in Friedenau */ 2 7 bis 7 Uhr abends. 
Das Fahrgeld beträgt 80 Pf. für die Person. 
o Der Vorstand des Vereins der Schwerhörigen, 
genannt Hephata (E. V.) teilt mit, daß vom 21. Sep 
tember ab wieder allsonntäglich Gottesdienste stattfinden, 
wechselweise im Westen und im Norden. Am 21. d. M, 
Abends 6 Uhr, hält Herr Pastor Elsässer (Lukaskirche) den 
Gottesdienst ab in der Heimstätte des Vereins, Jasanen- 
straße 49 park., und am 28. September, Nachtnittags 4 Uhr, 
predigt Herr Pastor Schmilinsky (Segenskirche) im Gemeinde 
haus der Versöhnungskirche, Bernauerstr. 4. Die Gottes 
dienste, an denen jeder Schwerhörige teilnehtnen kattn, 
werden in den kirchlichen Mitteilungen der Zeitungen ver 
öffentlicht. Die Herren Geistlichen werden hiermit gebeten, 
ihre schwerhörigen Gemeindeglieder auf diese kirchliche Ein 
richtung aufmerksam zu machen. Gleichzeitig wird hierdurch 
eingeladen zum Besuch der geselligen Zusammenkünfte in 
der Heimstätte und der öffentlichen Veranstaltungen, die der 
Vorstand des Vereins im Laufe des Winters durch die 
Presse oder durch seine Monatsschrift „Hephata" anzeigen 
wird. Abonnement im Jahr 1,50 M. Den Schwerhörigen 
aller Stünde wird dadurch Gelegenheit geboten, sich aneinander 
anzuschließen und ihre Meinungen auszutauschen iiber die 
Mittel und Wege, welche einzuschlagen sind, um den 
sozialen Notständen, unter denen sie leiden, abzuhelfen. 
Anmeldungen sind zu richten an das Büro, Berlin W 15, 
Fasaneustr. 49. Dasselbe steht in Verbindung mit den 20 
Ortsgruppen in Deutschland und der Schweiz und über 
nimmt sehr gern die Verbindung mit anderen Städten. Im 
Büro finden am Dienstag, Donnerstag und Freitag von 
11 — 1 Uhr Sprechstunden statt, in denen jeder Schwerhörige, 
der sich mittelst eines Attestes oder Rezeptes als solches 
legitimiert, sich Auskunst holen kann. Gesuche um Unter 
stützung werden gern berücksichtigt, wenn die Erkundigungen 
günstig ausfallen. Der Verein „Hephata" hat sich 1909 
die Rechte einer juristischen Persönlichkeit erworben und 
nimmt stimmberechtigte ordentliche Mitglieder auf (Jahres 
beitrag 5 Al.) und außerordentliche, die den Mindestbeitrag 
von l Bl. jährlich zahlen müssen. Um die vielen beruf 
lichen Schwerhörigen zu unterstützen, findet am 0. November 
ein Wohltätigkeits-Basar statt im Landwehrkasino am 
Zoolog. Garten. Geschenke jeder Art und Geldgaben 
werden hiermit dringend erbeten und sind zu richten an 
Fräulein M. v. Witzleben, Berlin W 15, Fasanenstr. 49. 
o Die Akademie für Musik John Petersen veran 
staltet am Freitag, dem 20. September, Abends 7 bis 
0'/ 9 Uhr im Festsaal des Resorm-iUcalgymnasituns eine 
Ausführung. Der Eintritt ist frei. Im Programm u. a.: 
Lieder v Brahms, Grieg, Schumann, H. Wolf usw.; Violin 
konzert von Mend.lssvhn, 6-inoU-Trio u. Beethoven usw. 
Ausführliche Programme gibt es gratis im Zweiginstitut 
der Akademie, Friedenau, Rheinstr. 05, bei A. Wertheim 
und in allen Musikalienhandlungen. 
o Operettenspiel. Donnerstag, den 25. d. M. ivird 
die bestens bekannte „Berliner Operelten-Gesellschaft" ein ein 
maliges Gastspiel im hiesigen „Kaiser-Wilhelmgartor" 
(Rheinstr. 64) absolvieren. Die zur Aufführung gelangende 
Operette ,,Die Kino-Königin" von Gilbert ist durch ihre 
unzähligen Aufführungen in Berlin, Breslau, Hamburg usw. 
zur Genüge bekannt geworden und entzückt das Publikum 
jedesmal durch ihren kerngesunden Humor, witzigen Dialog, 
und vor allem duich die reizende Handlung und die Gesänge. 
Die gastierende Gesellschaft besteht aus nur vorzüglichen 
Kräften und hat obiges Stück bereits mit größten Erfolgen 
in den meisten Städten zur Aufführung gebracht. Wir 
können daher den Besuch der Vorstellung bestens empfehlen. 
v Unter dem dringenden Verdacht der Blutschande 
wurde der 41jährige Architekt und Maurermeister Wilh. B., 
Zähringerstr. 29 in Wilmersdorf, verhaftet. B. unterhielt mit 
seinen beiden Töchtern im Alter von 12 und 17 Jahren strafbaren 
Umgang, und zwar mit der 12jährigen Tochter seit Mai 
dieses Jahres, mit der 17jährigen seit drei Jahren. Der 
Mutter fiel das veränderte Wesen ihrer Töchter auf und sie 
nahm dieselben scharf ins Gebet. Beide gestanden unter 
Tränen die Verfehlungen ein. Die älteste Tochter wollte 
sich schon längst den Zudringlichkeiten ihres Vaters entziehen 
und beabsichtigte, eine Stellung anzunehmen. Immer 
wieder aber drohte der Vater, sie aus dem Hause zu werfen, 
und zwang sie unter Schlägen, ihm zu willen zu sein. 
Schließlich gerieten beide Btädchen in Verzweiflung und 
offenbarten sich der Mutter. Diese war von ihrem Gatten, 
so oft er die Kinder mißbrauchen wollte, auf Besorgungen 
gesandt ivorden. 
o Unfall. Der auf dem Neubau Weimarische Sir. 23 
beschäftigt gewesene Zimmermann Paul H. aus Friedenau, 
Bornstr. 18 a, stürzte infolge eines Fehltritts vom ersten 
Stockwerk herab und zog sich einen Bruch des inneren 
Knöchels am rechten Fuße zu. Er erhielt ärztliche Hilfe 
uitd wurde nach Anlegung eines Verbandes mittels Kranken- 
wagens nach seiner Wohnung gebracht. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Sehr verehrte Redaktion! In Nr. 220 Ihres geschätzten 
Blattes, welches ich ebenfalls abonniert habe, haben Eie unter 
verniischte Anzeigen mein Inserat: „Brillantohrring auf dem Wege 
Hähuelstraße—Friedenauer Kirche verloren. Gegen gute Belohnung 
abzugeben.Hähnelstraße 19, Ulrich." ausgenommen. Dasselbe hat 
den Erfolg gehabt, daß der Schneider, Herr Suhl, Stubenrauch- 
straße 01 a', sich gestern abend bei mir als der ehrliche Finder 
dieses immerhin wertvollen Brillantohrringes gemeldet hat. Ter 
Genannte, selbst in dürftigen Verhältnissen lebend, da er, wie er 
sagte, trog aller Bemühungen schon seit langem überhaupt keine 
Arbeit hat erlangen können, verdient unbedingt wegen seiner ehr 
lichen Tat öffentlich belrhnt zu werden, abgesehen davon, dag ich 
ihm materiell das habe zukommen lassen, was ihm als ehrlicher 
Finder zusteht. Wenn Sie daher die Gelegenheit benutzen möchten, 
Ihr geschätztes Blatt zu der weiteren Verbreitung dieser gewiß an 
zuerkennenden Tat des Herrn Suhl zu gebrauchen, würde ich Ihnen 
sehr dankbar sein. Blord und Totschlag liest man alle Tage in 
den Blättern, deshalb dürfte solche Ehrlichkeit ebenfalls Raum für 
weiteste Verbreitung haben. Vielleicht trägt dies ntich bei, Herrn 
Suhl einen weiteren Kundenkreis zu eröffnen. Wie mir Herr Suhl 
erzählte, ist er mit allen Herrenschneiderarbeiten vertraut, fertigt 
auch Kleider für Kinder an, läßt überhaupt keine Gelegenheit vor 
übergehen, um hierdurch seine Familie schlecht und recht durchzu 
schlagen. Haben Sie doch bitte die Freundlichkeit, meinem Er 
suchen nachzukommen. Hochachtungsvoll Direktor Hugo Ulrich. 
Erziehung zum Sehen. 
Mit der Avgensrage der Schuljugend beschäftigte sich ror 
kurzem eine Berliner Zätnng in einem Aufsatz: „Erziehung zum 
Sehen". Der Verfasser wies darauf hin, daß das Auge der 
Jugend durch Fernblicksübungen gestärkt werden könne und zwar 
in den höheren Lehranstalten gleichzeitig als Vorbeugungsmittel 
gegen Kurzsichtigkeit, die durch anhaltende Nasa beit erworben 
wird, in der Volks- bezw. Gemeinde-Schule zur Uebung des 
Augenmaßes. 
In gleichem Sinne sprach sich die letzte Numiner des Inter 
nationalen Aichios für Schulgesundheitspflege in einem Aufsatz: 
„Der Augensport in den Schulen" aus. 
Der Verfasser betonte gleichzeitig die militärische Seite dieser 
Schulfragcn: 
Nach Mitteilung der Presse hat das preußische Kriegsministerium 
vor kurzem eine ll'ufrage an die Generalkommandos gerichtet, die 
sich auf wichtige Aenderungen in der Ausbildung der Einjährigen 
der Jnfantrie dezog. 
Es iviid nicht bestritte», daß ein großer Teil der Unteroffiziere 
des Beurlanbtenstandes der Infanterie, die als Einjährig-Frei 
willige gedient haben, den Anforderungen nicht genügt. Vor 
allen Dingen reichen die praktischen Fähigkeiten und Kenntnisse 
vielfach nickt in der wünschenswerten Weise für den Kriegsfall aus. 
Es sind häufig Lücken, vor allem in der Fähigkeit zum richtigen 
persönlichen Auftreten vor der Front vorhanden. 
Diese Tatsache steht mit den hohen Anforderungen in ursäch- 
lichlichem Zusammenhang, welche der jetzige Heeresdienst an das 
Sehvermögen der Gruppen- und Zugführer stellt. 
Es leuchtet ein, daß diejenigen Einjährig-Freiwilligen in die 
größte Verlegenheit kommen, deren Auge nicht geschult ist. 
Nach der Ubereinstimntenden Ansicht aller Autoritäten aus dem 
Gebiete der Augenheilkunde entsteht die erworbene Kurzsichtigkeit 
vorzugsweise durch anhaltendes Sehen in der Nähe, durch über 
mäßige Anstrengung der Augenmuskeln. Hierdurch entstehen die 
bekannten bleibenden, die Kurzsichtigkeit bringenden Veränderungen 
int Augapfel. 
Es fragt sich nun, welche Maßnahmen seitens der Schule zur 
Förderung des Sehvermögens getroffen werden können, ohne den 
Unterricht wesentlich zu stören. 
Ohne Zweifel kann das Auge auf Spaziergängen wohl am 
besten geiillt werden. Aber mit Rücksicht darauf, daß von 
den Schulen Ausflüge und Wanderungen nur in beschränktem 
Maße ausgeführt werden können, genügt diese Gelegen- 
beit zur Schulung des Auges nicht. Fragliche Uebungen 
ließen sich aber sehr gut dem Zeicheminterricht im Gelände und 
den Jugendspielcn angliedern. .Dieter Vorschlag könnte, ohne den 
Stundenplan zu stören, ausgeführt werden, wenn im Sommer- 
halbjahr ein Nachmittag in der Woche für den Zeichenunterricht im 
Gelände sowie für Leibesübungen außerhalb der Turnhalle fest 
gesetzt würde. 
Diese Anregung verdient umsomehr Beachtung, als vom Reichs 
tag unter dem 24. Juni d. I. eine Resolution gefaßt worden ist, 
nach welcher der Herr Reichskanzler ersucht wird, dafür sorgen zu 
wollen, daß in allen deutschen Bundesstaaten die Wehrfähigkeit der 
Jugend durch eine bessere körperliche Ausbildung gehoben wird. 
Hierzu gehört ohne Zweifel auch die systematische Ausbildung 
des Auges. 
»Miges 
Brennholz 
Eiche, Buche, Kiefer, Abfallholz, 
große Stücke für den Ofen. kleines 
Holz für die Küche gebrauchsfertig, 
liefern bis 10. Oktober zum 
Ausnahmeprei'e 
Etr. 1,50 Mk. 10 Etr. 14,50 Mk., 
nach dem 10. Oktober 
Etr. 1,60 Mk., 10 Etr 15,50 Mk., 
von 8 Etr. frei Keller. 
Brmnholz-BektriebrgeleM. 
Fried enau-Schönederg. 
Rembrandtstr., Ecke Rubensstr. 
direkt am Wannseebhf. Friedenau 
Amt Steglitz 930. 
, IMHil MM 
CE 
Stellengesuöjc 
3 
Witwe sucht Portierstelle. 
Krieger, Rheinstr. 50, Stfl. II. 
Portierstelle s. j. Leute (7868 
Hilsbcrg, Steglitz, Mommsenstr. 53. 
Winterte ”iur,sr 
Hausreinigung. Gute Zeugn. Off. 
unt. I. B. 18 Hauptpost, Steglitz. 
Städtische Arbeitsamt 
Berlin-Schöneberg 
Grunewaldstrasse 19 
Ecke Schwäbische Str. 13 14. 
Fernsprei h«r Amt Nollendort 
Nr. 230 und 231. 
Gemeinnützige Lehrstellenver- 
mittlung. Unentgeltlich tur 
Lehrht-rrn und Lehrlinge. 
(Knaben und Mädchen) 
Zuverlass. Auökunftsslel e über 
al e Berufe. Beruisboratung. 
Gutes Hauspersonal empf. u. s. 
Frau Schönfeld, gewerbsmäßige 
Stellenvermittlerin, Ringstr. 25, 
Pfb. 7222. [7828 
Tüchtiges junges Mädchen wünscht 
Stellung als Hausmädchen, eo. 
Mädchen für alles. Näh. Fregc- 
str. 28, Garterreing., 11—12 Vorm. 
SucheWäsch-u. Reinmachest. Frau 
Blelzer, Bennigsenstr. 26, r. Stfl. St 
Mette WWtetln 
mit langjähriger Erfahrung, ab 
schlußsicher, sucht stunden-, tage-, 
auch aushilfsweise Beschäftigung. 
Gest. Off. unt. M. 0.5 Exp. d. Al. 
Mädch. f. a. Stützena v. außh. empf. 
Hcdw. Gottlieb, Deidesheimerst. 29, 
gewerbsmäßige Stellenvermittlerin 
— Mrin-SnKrt — 
Schöneberq, Hauptstraße 20 
Tel. Lütz. 2440. Inh. W. Juuls, 
Teppich-Reinig. u. Aufbewahrung. 
Staubfreies Abziehen von Parkett 
böden ii. Glanzwachsen. Aushilfs 
personal für Küche u. Hausarbeit 
jederart tüchtig und ehrlich. 
Suche2-3 Std. Aufwartest. Ebers- 
stratze55 Gth.I.l.a. d. Hauptstraße. 
Leichte Portierstelle 
für saubere kinderlose Leute zum 
t. 10. Schöne l Zim.-Wohn. gegen 
Zuzahlung. Büsingstr. 11. 
Portierleute ohne Heizung verl. 
Baubüro, Rubensstr 27. 
Malerlehrling 
verlangt Schölzel, Saarstraße 16. 
Qnhl'Htm gegen steigende monat- 
AirllUllllj liche Vergütung sucht 
unter Zusicherung gewissenhafter 
Berufsausbildung. (7888 
Buchhandlung und Antiguarist 
Herbert Wittmg, Berlin W. 30, 
Martin Luiherstr. 90. 
Lehrmädchen verlangt. 
Papierhandlung Kafferallee 75. 
Junges Mädchen, welches Lust 
hat die Bindekunst zu erlernen 
gesucht Bluinenhalle Rhein- 
gaustr. 15 am Südwestkorso. 
Tfsittlnin (Anfängerin), per 
OllUllKlII, s°f. für Kontor ges. 
Selbstgeschriebene Offerten unter 
Chiffre I. B. 07, Expedition des 
Blattes. (7832 
Serubere Aufwartefrau v. 9—11 
Schiemanowsky, Rheinstr. 32-33 L 
Laufbursche s. g. Tag 14-15 Jahr 
Meld. Sonnt. Vorm. Eisenwaren- 
handl. Wanderscheck. Rheinstr. 52. 
®iww "«ÄS? 
Friedenau, Ringstr. 61-62. 
buche MWeu für alles 
Stolzcnbnrg, Wiesbadcncrstr. 4. 
Zuverlässiges schulfreies Mütchen 
für den Nachmittag zu zwei 
Kindern gesucht. (7802 
Müller-Raabe, Niedstr. 19. 
Junges Mädchen für alle häus 
lichen Arbeiten wird von zwei 
Personen zum 1. 10. gesucht. 
Wahl, Hedwigstr. 4, I. 
Eine zuverlässige Kinderpflegerin 
gesucht zum 1. Oktober. (<813 
Mulert, Stubenrauchstr. 17, III. 
Diensfmädcfien 
Köchinnen, Hausmädchen jeder 
Art, auch Aushilfen finden 
kostenlos Stellung durch das 
Städtische Arbeitsamt 
Schöneberg 6684 
Gmnewaldstrasse 19. 
fÄS »Gien Wes 
in feinem, kl. Haushalt p. 1. Okt. 
ges. Meldung b. Meyer, Stier- 
Str. 15 v. III. Nach 8 Uhr abends. 
Unabhängige flinke, saubere Auf 
wartefrau, täglich von 8—11 Uhr 
zum 1. Okt. gesucht. Meld. u. „Auf 
wartefrau 40" a d. Exped. d. Bl. 
IjeiistiiiSWeii ät; 
durch Fr. Auguste Lehmann, ge 
werbsmäßig : Siellenvermittlerin, 
Rheinstr. 1. Tel. Pfbg. 6869. (7172 
WimrleW riÄ 
Petri, Bachestr. 3. 
Aufwartefrau verlangt 4 mal 
wöchentlich 3 Stunden. Weging, 
Stubenrauchstr. 20, vorn ptr. 
AWllkMlI Si"«Ä 
Friedenau, Laubacherstr. 18. 
Aufwartung gesucht für wöchent 
lich dreimal » 2 Stunden. (7842 
Cranachstr. 48, part. links. 
I-ng. iHn |, g 
sucht Roeder, Stubemauchst. 30 11. 
MsNMtM Ȁ.V al 
Laubacherstr. 15, II. r. 
Aufwärterin, täglich von 8—11 
Uhr mittags verlangt. (7785 
Taunusstr. 31, v. 3 Tr. lks. 
vermiMe Anzeigen 
Gefunden 2 Maulkörbe Plage, 
Bismarckstr. 8, III, Port. I. 
fitetemle Pflege SÄ 
gesucht. Friedenau, Lagerkarte 369. 
2 zahme Krähen zu verschenken, 
für Garten passend. (7834 
A. E. Geschäftsstelle Rheinstr. 15. 
% ctfcitc Hausfcknelderin 
Themas, Kaiserallee 79. 
M-LelelWM- 
akad. geb. (Kartenlegen) 
Steglitz 1482. Wagner, Peschke- 
straße 9, Garth. I. Etage. 
liMeittn jeder tt 
werden prompt, billigst u. sauber 
ausgcsührt durch 
Malermeister Sartmmm. 
Maßmannstr. 5. Fspr. Uhl. 487. 
Cfn{tos Dachdcckungs- u. 
3lUUll, Asphalt-Geschäft 
Friedenau. Rheingaustr. 25 
Telefon Amt Uhland 4229. 
Alle Reparaturen in obenge- 
nannten Fächern werden schnell- 
und sauber zu soliden Preisen 
ausgesüyrt. 
In Friedenau u. Steglitz 
oeJauBfnc Hunde u. Kotzen 
abzuh. Tierasyl Steglitz, Wiesen 
weg 5 (Legit) Sonnt, nur b. 3 llhr. 
Nicht abgeh, au Tierfr. billig abzug.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.