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Periodical volume Nr. 217, 15.09.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Berlin und Vororte 
8^ Som veranstaltet der Hof- und Domorczanist 
Kgl. Musikdirektor Bernhard Jrrgang am Dienstag, Abends 
8 llhr (nicht Mittwoch) das nächste Orgelkonzert unter Mit 
wirkung von tfrl. Hilde Ellgar (Alt), Frl. Johanna Behrend 
(Sopran) und dem Streichquartett der Herren Kgl. Kammer 
musiker Seifsert, L. Wagner, Hilgenberg und Armin 
Liebermann. Programm (10 Pfg.) als Eintritt. 
Oie "Jahrhundertfeier der Völker 
schlacht bei Leipzig. 
breite Volksbewegung, welche der Erinnerung an 
die große Zeit vor hundert Jahren gilt, strebt ihrem 
Scheitelpunkte zu. Bisher hatte sie sich in einer Reihe von 
Sonderfesten zu Ehren der Großtaten unserer Väter in dem 
ruhmvollen Befreiungskämpfe gegen fremde Unterdrückung 
versucht. Gewiß init Recht. 
lind doch ist durch die herrlichen Eigzelfeiern nicht der 
Zweifel entkräftet worden, ob nicht die Großtaten unserer 
Väter vcr hundert Jahren erst dann die rechte Würdigung 
erhielten, werm alle vaterländischen Volkskreise sich noch zu 
einer gemeinsamen Feier, also zu einem wahrhaft patriotischen 
Volksfeste einten. 
Eine solche Frage stellen, heißt schon sie bejahen. Die 
unermeßliche Bedeutung der Befreiungskriege kann unserem 
Volke gar nicht eindringlich genug zum Bewußtsein gebracht 
werden, und kein Tag eignet sich mehr zu einem allgemeinen 
deutschen, der vaterländischen Befreiung gewidmeten 
Nationalfeste wie der in der Zeitenfolge nunmehr heran 
nahende 18. Oktober, der Gedenktag des gewaltigen Schlacht- 
getümmels bei Leipzig. 
Es ist unbestreitbar, daß der Sieg der Preußen und 
seiner Verbündeten bei Leipzig von wahrhaft kardinalem 
Einfluß auf die damalige Lage und spätere Entwicklung der 
Verhältnisse ans deutscher Erde gewesen ist. Er gleicht in 
dieser Hinsicht vollkommen dem Tage von Sedan. Um es 
mit wenigen Strichen markant zu kennzeichnen: wie dieser 
unvergleichliche Sicgestag dem jüngeren Geschlecht die 
Einheit der deutschen Stämme in einem gemeinsamen 
Bundesstaat, so brachte der Tag von Leipzig der älteren 
Generation die Freiheit der deutschen Männer auf der 
heimatlichen Scholle zurück. Als nationalen Festtag haben 
wir mit Recht schon den Tag von Sedan seit 40 Jahren 
begangen, mit gleichem Recht kann der Sieg bei Leipzig 
dieselbe Auszeichnung beanspruchen. In, eigentlich noch mit 
größerem Recht; denn ohne Leipzig märe später kein Sedan, 
ohne die dort erkämpfte Freiheit nicht die hier errungene 
Einheit möglich gewesen. 
Zertreten, entehrt, verarmt, wie einst nach dem unseligen 
30jährigen Kriege, lagen damals die obenein unter sich noch 
uneinigen deutschen Stämme vor aller Welt im Staube, 
ein Spielball der Launen und ein Gegenstand der Aus 
beutung eines erbarmungslosen Tyrannen. Alle Freiheit, 
alles Selbstbewußtsein der deutschen Männer schien für 
immer begraben zu sein, zumal nur zu viele der Großen 
und Kleinen bald nach der Begründung des Rheinbundes, 
jenes famosen, ganz von dem napoleonischen Machtwort 
abhängigen staatsrechtlichen Körpers, sich vor dem fremden 
Emporkömmling in slavischer Unterwürfigkeit beugten. Was 
wäre da aus Preußen, was aus der ganzen deutschen 
Nation geworden, wenn diese Zustände von dem Volke 
schweigend geduldet worden mären! 
In dein preußischen Volk war aber mit dem Zusammen 
bruch der äußeren Macht doch nicht der altpreußische Geist 
vernichtet worden. Dieser war es, der es befähigte, der 
Retter des Vaterlandes zu werden und ein schmachvolles 
Tyrannenjoch zu brechen. In wahrhaft lapidaren Zügen 
wurde durch ihn der Mit- und Nachwelt bezeugt, was die 
altpreußischen Mannestugenden: die Liebe zum Vaterlande, 
die Treue zum Herrscherhause und ein schlichtes Gottvertrauen 
zu vollbringen mögen! Sie führten das preußische Volk 
von Sieg zu Sieg, und von erniedrigender Knechtschaft zur 
Freiheit! Es wurde sich damit selbst zurückgegeben und 
allmählich befähigt, den auf blutigen Gefilden ausgestreuten 
Samen zu einem stattlichen Baum freiheitlicher Entwicklung 
aufzuziehen. 
Wäre Leipzig nicht gewesen, schmachtete Deutschland 
vielleicht heut noch unter fremder Bevormundung und Be 
drückung. So wie sich die Dinge tatsächlich gestalteten, 
wurde das Leipziger Schlachtfeld aber zum Ausgangsgunkt 
einer ganz neuen Zeit. Man kann sagen, daß der neue 
Geist, welcher schon den Trümmern von Jena zu entkeimen 
begonnen hatte, bei Leipzig seine Feuerprobe bestand. Wer 
hatte denn dort wesentlich den Sieg an die preußischen 
Fahnen gekettet?. Doch nur das von dem Genie eines 
Scharnhorst nach dem Grundsatz der allgemeinen Wehrpflicht 
geschaffene Volksheer. Im wahrsten Sinne des Wortes 
„das Volk in Waffen" hatte unter der Führung ausge- 
zeichter Generale den Korsen geschlagen. Und damit wurde 
einer ganz neuen Epoche zunächst in der Heeresgeschichte die 
Bahn gebrochen. 
Als eine wenigstens unmittelbare Folge des Sieges bei 
Leipzig muß es anderseits beurteilt werden, daß der König 
Friedrich Wilhelm III. von dem sich anschließenden Wiener 
Friedenskongreß airs eine Verfügung erließ, nach welcher 
eine „Repräsentation des Volkes" ins Leben gerufen werden 
solle. Und zwar sollten zu diesem Behuf die noch vor 
handenen Prvvinzialstände dem Bedürfnisse der Zeit gemäß 
eingerichtet, und die Landesrepräsentanten von ihnen ge 
wählt werden. Es ist bekannt, welche Klippen und Jrr- 
tiimcr zunächst die Verwirklichung dieses Königsworts ver 
hinderten. Aber im Geist der Zeit lag cs durchaus, daß 
der ihm zugrunde liegende Gedanke lebendig blieb, und 
nach mannigfachen Wandlungen und Schicksalsfügungen 
schließlich in dem modernen Verfassungsstaat eine Ver 
körperung fand. So steht der Sieg bei Leipzig auch in 
einem klar erkennbaren Zusammenhang mit der jetzigen 
staatsrechtlichen Ordnung in Deutschland, und unser Volk, 
welches sich gegenwärtig eines reichen Besitzstandes an Frei 
heiten und Rechten erfreut, hat auch aus diesem Grunde die 
schöne Pflicht, den Tag von Leipzig zum Gegenstand einer 
großen Nationalfeier zu machen. 
Kein anderer Ort kann als Mittelpunkt für die hier sich 
betätigende vaterländische Begeisterung in Frage kommen, 
als die Stadt selbst. Er ist hier von selbst gegeben als 
geschichtliche Stätte der Wiedergeburt des deutschen Volkes 
aus tiefer Schmach. Und der Stadt Leipzig ist ohnehin 
schon an dem diesjährigen 18. Oktober das allgemeinste 
Volksinteresse gesichert, weil das herrliche Denkmal an diesem 
Tage zur Einweihung bereitgestellt ist, welches deutsche 
Vaterlandsliebe schon vor 50 Jahren dort den Helden der 
großen Völkerschlacht als Symbol deutscher Kraft und Ein 
tracht zu widmen gedachte. So ist Leipzig der natürliche 
Ausgang- und Scheitelpunkt einer allgemeinen Volksjahr- 
jahrhundertfeier. 
Von dort soll sich ein neuer Strom vaterländischer Be- 
geisterllng, aufrichtiger Kaiser- und Fürstentreue und echt 
deutscher Opfersreudigkeit iiber alle deutschen Gaue mit 
elementarer Gewalt Bahn brechen, damit unser Volk, allen 
auswärtigen und inneren Feinden zum Trotz, in den 
Stunden der Not wiederum von jenein Heldengeist getragen 
wird, welche unsere Väter vor hundert Jahren von Sieg zu 
Sieg führte. Dr. P. G. 
Wetteraussichten. 
Dienstag: Zunächst milde, vielfach wolkig, bei müßigen 
südwestlichen Winden. Etwas Regen und Gewitterneigung, 
nachher kühler. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Herrn annMartiniuS Friedenau. 
Bekanntmachung. 
Viehscuchenpolizeiliche Anordnung. 
Zum Schutze gegen die Tollwut wird auf Grund des § 18 ff. des 
Mehsenchsngesetzes vom 26. Juni 1909 mit Genehmigung des Ministers 
für Landwirtschaft, Domänen nr.> 8 - ->i folge.:des bestimmt: 
§ 1. In der Gemeinde Berlin-Friedenau sind sämtliche Hunde und 
Katzen, auch wenn sie erst nach Anordnung der Sperre in diesem Bezirk 
eingeführt werden, bis 15. November d. Js. festzulegen (anzuketten 
oder einzusperren). 
Ter Festlegung gleich zu achten ist cs, wenn die Hunde unter 
gewissenhafter Neberwachung init einem sicheren Maulkorbe ver 
sehen frei laufen. Katzen sind so einzusperren, daß sie den Raum 
nicht verlassen können. 
§ 2. Die Ausfuhr von Hunden und Katzen aus dem Sperrbezirke 
ist nur mit ortspolizeilicher Genehmigung nach vorheriger tierärztlicher 
Untersuchung gestattet. 
Wird die Genehmigung zur Ausfuhr eines Hundes erteilt, so ist 
die Ortspolizeibehörde des Bestimmungsortes von dem bevorstehenden 
Eintreffen des Tieres rechtzeitig zu benachrichtigen. Während der Ueber, 
jührung und am Bestimmungsorte ist der Hund den gleichen Beschränk 
ungen unterworfen, die ihn zur Zeit der Ausfuhr am Herkunftsorte 
vorgeschrieben waren. Als Ausfuhr im Sinne dieser Vorschrift gilt nicht 
die vorübergehende Entfernung von Hunden aus dem gefährdeten Bezirke 
be. Spaziergängen, Ausflügen und ähnlichen Gelegenheiten. Eine solche 
Entfernung ist "ohne ortspolizeiliche Genehmigung und ohne tierärztliche 
Untersuchung, aber nur unter der Bedingung gestattet, das; die Hunde 
auch außerhalb deS gefährdeten Bezirks mit einem sicheren Aiaulkorb 
versehen sein müssen. 
tz 3. Tie Benutzung der Hunde zum Ziehen wird unter der Be 
dingung gestattet, daß sie dabei fest angeschirrt und mit einem sicheren 
Maulkorbe versehen sind. 
Die Verwendung von Hirtenhunden zur Begleitung von Heerden 
und von Jagdhunden bei der Jagd sowie vois Polizeihunden ohne 
Maulkorb wird unter der Bedingung gestattet, daß die Hunde außer 
der Zeit dcö Gebrauchs festgelegt oder mit einem sicheren Maulkorkc 
versehen werden. 
8 4. Hunde und Katzen, die diesen Vorschriften zuwider frei herum 
laufen, werden getötet. 
§ 6. An den Ausgängen der im vorgenannten Sperrbezirke vor 
handenen Bahnhöfe sind Tafeln mit der deutlichen und haltbaren Auf 
schrift „Hundesperre" leicht sichtbar anzubringen. 
8 0. Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung unterliegen den 
Strafvorschriften der §Z 71 bis 77 des Reichsriehseuchcngesetzes vom 
26. Juni 1909. 
8 7. Meine vi.'hseuchenpolizeilichen Anordnungen vom 16. und 
25. August d. Js. (Amtsblatt S. 489 und 509) werden hiermit auf 
gehoben. 
8 8. Diese Anordnung triit mit dem Tage ihrer Veröffentlichung 
in Kraft. 
Potsdam, den 9. September 1913. 
Vorstehende Bekanntmachung wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis 
gebracht. 
Berlin-Friedenau, den 15. September 1913. 
Ter Amtsvorsteher, gez. Walger. 
Son her Nelle ZmN 
Dr. Hallervorden. 
Von der Reise zurück 
tniliflsi’al Dr. Bilde 
Nheinstr. 10. 
[7182 
liypoihekenverketzr 
— 1 — J IL * m 1 ~ 
iverkchr 1 
Am 13. d. Mts. früh 11 3 / 4 Uhr verschied in Oppeln 
nach kurzem schweren Leiden unser lieber Vater, 
Schwieger- und ürossvater, der Rentier 
Albert Abraham 
Inhaber des Eisernen Kreuzes, 
im Alter von 74 Jahren. 
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen 
Hans Abraham, Oberpostassistent. 
Beriin-Friedenau, Hackerstr. 4. 
Die Beerdigung findet am Mittwoch, d. 17. d. Mts., 
nachmittags 2 Uhr von der Leichenhalle des Friedhofs 
in Berlin-Friedenau aus statt. 
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II. Stellen sofort 
anzulegen. Selbstreflekt. belieben 
ihre Adresse Postamt Friedenau 
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