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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Die bunte Mocbe 
Plauderei für den „Fricdenauer Lokäl-Anzciger". 
Berlin, den 12. September 1913. 
Berliner Reklamekunst. — Grell und aufdringlich. — Der Gipfel 
der Reklame. — Der neueste Streich des Königlichen Opern 
hauses. — Die unterdrückte Opposition. — Schütz gegen Ver 
sicherungen. — Der degenschluckende Minister.' 
Berlin, die amerikanischste Stadt der Welt, ist die Königin 
aller Rcklanie. Man kann nicht sagen, chaß diese Königin immer 
geschmackvolle Gewänder trägt. Sie ist ein bischen grell und bunt 
gekleidet; und wenn man vereinzelt auch schon ein paar gute Stücke 
an ihr wahrnimmt, wenn man auch sieht, daß sie nach künstlerischer 
Durchbildung strebt, so ist aber doch der Eindruck, den die Dame 
vorerst noch macht, wenig sympathisch. Sic hängt noch zu sehr 
am Aufdringlichen, Schreienden und Parvenühaftcu; ihre Schminke 
ist zu stark aufgetragen und ihr Haar ist zu sehr gefärbt. Sie gleicht 
den Bardame», die sich mit blendender Talmi-Eleganz kleiden, die 
sonderbare Getränke zusammen brauen, die so viel versprechen und 
und so ivenig halten. 
Der Gipfel aller Reklame aber wurde gestern in einer belebten 
Straße des Westens erklommen. Was ich dort sah, stellt tatsächlich 
den Höhepunkt des echt Berliner Bluffs dar. 
Am Wittenbergplatz stand heulend und jammernd ein kleiner 
Junge von 6 oder 7 Jahren. Wie ein von der Herde verirrtes 
Schaf stand er in dieser gräßlichen Steinödc, in der eine geschmack 
los gebaute Kirche aus Backsteinen als einzigster Ruhcpunkt sich 
dem Auge darbietet. Um den Kleinen sammelte sich sofort ein 
größerer Menschcuauflauf. Mitleidige Frauen, die, wie überall, auch 
in Berlin an den Straßenecken stehen, kamen treusorgcnd zu Hilfe. 
„Det arme Wurm hat sich valoosen!"— 
„Na, det muß aber ooch ne schcene Mutter sind, wo det arme 
Balg hier mitten uff der Straße stehen läßt!" 
Man nahm den Kleinen auf den Arm, tröstete und streichelte 
ihn, und als er vor Schluchzen Namen und Wohnung nicht zu nennen 
vermochte, wurde man sich darüber einig, ihn zur 'nächsten Volizei- 
rvache zu bringen. Da beruhigte sich der Kleine, und unter Tränen 
lächelnd rief er: 
„Bringt mich nicht zur Polizei, sondern bringt mich nach 
S. Nathan, Goltzstrnße 99, Parterre. Da ist großer Rcste- 
verkauf. lim Platz für die Winterwvre zu schaffen, werden 
100 Meter Reste in Wuchsstoffen Wollstoffen, Gardinen, Barchent 
und Bettstoffcn zu fabelhaft billigen Preisen verkauft." 
Ehe sich die Menge vom Erstaunen erholen konnte, und che 
einer der verblüfften Zuschauer dem Kleinen die beabsichtigte Ohr 
feige geben konnte, war dieser verschwunden. Da aber in demselben 
Augenblick auch ein Schutzmann erschien, an dem Auflauf das vor 
geschriebene Acrgernis nahm und den „Tatbestand feststellte", wird 
der smarte Bater des Kleinen wohl ein Strafmandat wegen grobcil 
Unfugs und wegeil Beschäftigung Minderjähriger im Gewerbe 
betriebe erhalten. 
Auch das Königliche Opernhaus in Berlin hat zu einem Gewalt- 
mittel gegriffen, um etivas mehr von sich reden zu machen. Die 
Ocffentlichkeit hatte Deutschlands angeblich erste Bühne dem Dorn- 
röschenschlas überlassen, als der Spielplan zu einer peinlichen Ein 
tönigkeit hcrabgesilnkcn war. Aber jetzt hat die Verwaltung eine 
neue Nuance in den Betrieb hineingebracht, so daß man sich wohl 
oder übel wieder mit dem Königlichen Opernhaus beschäftigen muß. 
Bei der letzten Aufführung der Götterdämmerung er 
suchten die Logenschließer das Publikum, jede Opposition zu 
unterlassen. Die Hüter der Ordnung in dem Königlichen 
Schlaf- und SingpalaÜ fügten dann noch freundlich hinzu, daß die 
Persönlichkeit zuwiderhandelnder Besucher festgestellt werde. Was 
eine solche „Feststellung" heißt, weiß jeder unterhalb der schwarz- 
wcißroten Grcnzpsähle: " 
Man wird nach Alter, Geburtsort, Wohnung, Stcncrguittung, 
nach den Vorstrafen der Eltern, nach der Anzahl der Geschwister, 
nach dem Erfolg der Impfung, nach dem Namen der Amme, sowie 
nach den oft verblüffend wirkenden Fragen gefragt, ob man Ehren 
zeichen habe und ob der Großvater mütterlicherseits vielleicht an 
Tuberkulose gestorben sei. 
Wenn man diese Fragen dann gewissenhaft beantwortet hat, 
bekommt man nach einigen Wochen als Belohnung ein Stafmandat. 
Jedenfalls wird es auch den Opernbesuchern so ergangen sein, 
die an dem besagten Abend trotz des Verbots opponierten und den 
Hoskapcllmeistcr Blech mit den Worten: „Blech weg!" begrüßten. 
Dieser Mann hat es nicht leicht in Berlin. Er ist der Nach 
folger des begabten Generalmusikdirektors Dr. Muck, dessen Ent 
lastung nicht gerechtfertigt war. Aus diesem Grunde hat Herr Blech 
viele Feinde und die Mahnung der Logenschließer in seinem Interesse 
ist verständlich. 
Vielleicht nimmt das Königlickc Opernhaus die neueste Ver 
ordnung in seine allgemeinen „Verbote" auf, die sich in reicher 
Anzahl vorfinden und vom Ausspucken in den Foyers bis zum 
Lärmen ans der Galerie so ziemlich alle Gefühlsäußerungen des 
menschlichen Herzens berührten. 
Die Verwaltung könnte sich ein Beispiel nehmen an der neuesten 
Maßltahme eines Kaufmannes, der in der Lützowstraßc in Berlin 
wohnt. Dieser Mann hat eine kleine Veröffentlichung erlassen, die 
an praktischer Gliederung nicht zu überbieten ist. An seiner Haus 
türe hängt neben seinem Namenschild unter Glas und Rahmen ein 
Zettel, ans dem zu lesen steht:" 
„Ich habe abgeschlossen 
3 Mal mit einer Lebensversicherung 
2 „ „ „ Unfallversicherung 
1 „ „ „ Haftpflichtversicherung 
1 „ „ Feuerversicherung 
5 „ „ „ liindervcrsichcrung 
1 „ „ „ Reiscversicherung 
3 „ „ „ Aussteuerversichcrung 
2 „ „ „ Militärdienstversicherung 
1 „ „ „ Hagelversicherung 
1 „ „ „ Spicgelglasversicherung." 
Wie muß der Aermste überlaufen worden sein, ehe er sich zu 
diesem letzteüHilfsmittel, zu dieser letzen Rettung aus Gefahr entschloß. 
Man weiß, daß cs schwerlich etwas Hartnäckigeres gibt, nls 
jene gewandten, viel sprechenden rnid ungeheuer bestimmt auf 
tretenden,Herren, die sich zum Beruf gemacht haben, das menschliche 
Geschlecht zir versichern. Und da man sich versichern kann sowohl 
gegen den Verlust des linken Ohres, als auch gegen Erfrieren auf 
Nordpolfahrten, so gibt es naturgemäß in diesem Berus tausend 
und abertausend Menschen, die alle verdienen und leben wollen. 
Aber merkwürdig ist es, daß es noch keine Versicherung gegen 
den Besuch von Versicherungsbeamten gibt. Sie kommen 
wie die Wölfe in Schafspelzen. Sie lassen sich als Hauptmann 
d. L. a. D., als „alten Bekannten" oder gar als „fernen Ver 
wandten" melden. Auf diese Weise entgehen sie dem peinlichen 
Schicksal, überhaupt nicht vorgelassen zu werden. Wenig bekannt 
ist es, daß Leute der ersten Gesellschaftsklassen, den berufsmäßigen 
Versicherungsagenten starke Konkurrenz machen und in Bckanntcn- 
und Verwandtcn-Krciscu oft hohe Anschlüsse erzielen. 
Diese Leute sehen eben in einem honorigen Nebenberuf eben 
sowenig etwas Anstößiges, wie der Staatssekretär Bryan, der für 
die Vereinigten Staaten das „Aeußere" verwaltet und an 
scheinend das Aeußerste wagt. 
Man weiß noch nicht, ob man die Geschichte glauben darf. 
Aber wenn ein Staatssekretär in einem Wanderzirkus neben musi 
kalischen Clowns, Feuerfresse»: und gezähmten Tigern auftritt, um 
seine Einkünfte zu verbessern, so wird man zugeben müssen, daß 
das ein außergewöhnlicher Fall ist. 
Wahrscheinlich gedenkt der energische Herr politische Kuplcts 
zu singen, oder er betrachtet die Dinge von einer höheren Warte 
und will sein politisches Feld erweitern und neue Freunde gewinnen! 
Aber immerhin muß man befürchten, daß solch ein Herr zur Not 
auch Feuer schluckt und am dreifachen Trapez sehr gewagte Sprünge 
unternimmt! Sei es wie es sei, — jedenfalls denke ich im Augenblick 
an uns und unser Land 
Hier solch ein Fall! Undenkbar ist er, 
unmöglich und unfaßbar ganz! 
Zwar tanzen viele der Minister 
den allcrschwcrsten Eiertanz! 
Auch schwanken sie auf hohen Stangen, 
(zwar bildlich nur, — doch immerhin!), 
doch trägt wohl keiner solch Verlangen 
in seinem ernstgeschultcn Sinn! 
Für Deutschland garnicht auszudenken 
ist Minister Bryans kühne Tat, 
denn die, die unser „Aeußres" lenken, 
sind steif und stolz grad wie der Staat! 
Man denke nur: War es wohl möglich, 
daß Bethmann, grell vom Licht umzuckt, 
bei Schuhmann oder Busch tagtäglich 
zwei Meter lange Schwerter schluckt. 
Außerdem kommen unsere Minister mit ihrem Gehalt sehr gut 
aus. Und wenn es nicht der Fall sein sollte, finden sich viele andere, 
die ihre Posten nicht nur ausfüllen möchten, sondern auch aus 
füllen könnten. Und das ist das Gute daran! 
Heinr. Binder. 
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