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Periodical volume Nr. 215, 12.09.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenarrer 
Unparteiische Zeitung für tammnale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
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Bei Abholung aus der Geschäftsstelle. -Weh fßittwo*- 
Rheinsrr. 15, 1,50 M. merteljährlich; durch .. ^ 
Boten ins Haus gebracht 1,80 M., durch die MltZvIatt „Betten v lasen". 
Post bezogen 1,92 M. einschl. Bestellgeld. , 
fernTpreeher: Hwt pfaljburg 3129. ll§öN^9. 
Zeitung.) 
Organ für den Friedenauer Ortsteit nan Zchdneberg und 
Desirksnerein Züdwest. 
Beilagen 
Jecken Sonntag: 
Blätter kür deutsche frauen. 
Dnlck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Geschäftsstelle; Rbeinstr. ig. 
Htizcigen 
werden bis 12 Uhr mittags angenommen. 
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75 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
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Mr. 215. 
Aerttn-Kriedenau, Jreitag, den 12. Keptemöer 1913. 
20. Zayrg. 
Oepefdien 
£et|te nachricbteti 
Charlottenburg. Heute vormittag geriet der Dach 
stuhl des Hauses Schlüterstr. 5(1 in Charlottenburg in Flammen. 
Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Brand schon 
üoec den ganzen Dachstuhl ausgedehnt. Die Feuerwehr 
hatte mehrere Stunden an der Brandstelle zu tun. 
Bork. Der Flugzeugführer Hans Lorenz ist heute 
Morgen auf dem Flugfelde zu Bork mit einem Grade- 
Eindecker zu einem Flug um die Dauerprämie der National 
flugspende aufgestiegen. Nach zwei Stunden und einigen 
Minuten schickte er sich zur Landung an und ging zu einem 
Gleitflug über, welcher etwas steil angesetzt war. Plötzlich 
floppten die Tragflächen des Eindeckers nach hinten und der 
Apparat fiel mit rapider Geschivindigkeit in Spiralen zu 
Boden. Beim Aufschlagen auf die Erde fing das ausge 
laufene Benzin Feuer und der Apparat verbrannte zuin 
Teil. Der Flieger war sofort tot. 
Sprottau. Hier hat sich heute Morgen in seiner 
Wohnung der unverheiratete Oberleutnant Menger vom 
dortigen Arlilleriedepot erschossen. Das Motiv der Tat ist 
noch unbekannt. 
Hannover. Der Bäckermeister Westendorf und der 
Schutzmann Wittkopp aus Linden, die mit ihren Frauen 
einen Ausflug im Kremser gemacht hatten, wurden gestern 
abend bei Weetzen vom Zuge überfahren und getötet. Sie 
versuchten, nachdem der Zug schon sichtbat, die Gleise noch 
zu passieren, der Wagen wurde aber vom Zuge erfaßt und 
die beiden Männer sofort getötet. Während die Frau des 
Bäckermeisters und der Führer des Wagens schwere Ver 
letzungen erlitten, kam Frau Wittkopp mit leichteren Ver 
letzungen davon. 
Rom. Ein Sonderzug mit den aus Rom zurück 
fahrenden katholischen Turnern wurde bei der Station Pisa 
mit kiloschweren Steinen und Eisenklötzen bombardiert. Die 
Wand eines Abteils wurde durchschlagen, 21 Turner 
wurden leicht verletzt. 
Budapest. Von den an der Cholera erkrankten Per 
sonen i t eine zweite Person, ein Arbeiter, gestern gestorben. 
Reue Erkrankungen sind nicht zu verzeichnen. 
London. Ein europäischer Kaufmann namens Huber- 
sv)n ist am 10. Juli, wie aus Cavally (Libertia) gemeldet 
wird, von Eingeborenen im Urwald überfallen, ermordet 
und aufgefressen worden. 
Reuyork. Aus dem Geldschrank des Expreßzuges, der 
von Jersey City nach dem Süden ging, verschwanden 
300 000 Dollar. Das Geld bestand in Banknoten, die in 
zwei versiegelten Paketen im Schranke lagen. Trotzdem die 
Siegel der Pakete bei der Ankunft des Zuges in Savannah 
unverletzt erschienen, fehlte der gesamte Inhalt. 
Tokio. China erklärte mündlich seine Bereitwilligkeit, 
den japanischen Forderungen nachzukommen. Sollte China 
unter Hinweis auf die Notweudigkeit, das Ergebnis der 
Untersuchung des Zwischenfalles in Nanking abzuwarten, mit 
der formellen Anwort zögern, so beabsichtigt Japan ent 
schiedene Maßnahmen. Feldmarschall Jamagata hält vor 
läufig die Entsendung von Truppen nach China für verfrüht. 
Patrizierblut. 
Roman von Aetnhold Ortmann. 
20. (Nachdruck verboten.1 
„Das ist wohl nicht ganz richtig, Liebling! Ich habe, 
wie du es nennst, alle Familienvande zerriffen, um dein 
Manne anzugehören, den ich liebte. Und es war selbft- 
verstäiidlich, dag ich ihm in seine Welt folgte. Aoer wenn 
ich mein Her; statt dessen an jemanden aus unserem hei- 
niallicheu Unigangskreise verloren hätte, so wurde ich wahr 
scheinlich nie ein Bedürfnis gefühlt haben, diesen Kreis zu 
verlassen." ^ . <m ... . 
Mit großen, erstaunten Augen sah das junge Mädchen 
der Sprechenoen ins Gesicht. .. , . 
„Ist das dein Ernst, Helga? Du willst mich glauben 
machen, daß du es in dieser dumpfen Stickluft, zwßchen 
diesen Gefängnismauern aus erstarrten Vorurtenen und 
überlegten Schicklichkeitsbegriffen dein Leben lang aus 
gehalten hättest?" u 
„Ich denke wohl, daß ich es ausgehalten hatte, er 
widerte Helga ernst. „Aber es handelt sich jetzt ja nicht 
um mich, sondern um dich. Hast du denn schon darüber 
nachgedacht, was nun weiter geschehen soll. Hast du dir 
irgendeinen Plan für deine Zukunft gemacht.'' 
Einen richtigen Plan —nein! Ich weiß bis jetzt nur, 
daß 'ich nicht nach Hamburg zurückkehren werde, und wenn 
sie Himmel und Erde in Bewegung setzten, mich dazu 311 
bewegen. Ich bin volljährig, und niemand taun >..m) 
""jJI'b es wäre dein Wunsch, hier bei uns, bei meinem 
»e und mir zu bleiben?" 
Geschäftsmann und Käufen 
Ein Kapitel zur erzieherischen Wechselwirkung. 
Der Erfolg angestrengter beruflicher Tätigkeit für den 
Geschäftsniann muß sich in Größe und Güte seines Kunden 
kreises wiederspiegeln. Ein altes Weisheitswort des 
Handelsgewerbes behauptet nicht ohne Grund: „Jeder Kauf 
mann hat die Kunden, die er verdient." Kunden an sich 
zu fesseln, ihre Zahl ständig zu vermehren, ihre Kauflust im 
richtigen Maße anzuregen, das sind wichtigste Geschüfts- 
regeln, deren entscheidende Bedeutung gerade die Handels 
gewerbe des Mittelstandes nicht mißachten sollen. 
Wenn nun aber neuerdings immer wieder die Er 
ziehungspflicht des Geschäftsmannes gegenüber seinen Kunden 
betont zu werden pflegt und wenn theoretisch befangene 
Verkünder volkswirtschaftlicher Binsenwahrheiten in dieser 
Erziehungsaufgabe auch den Schlüssel zum praktischen Erfolg 
des Kaufmannes sehen, so ist es doch notwendig, darauf 
hinzuweisen, daß auch der Durchschnittskäufer in einem 
Kulturstaat als Glied. der sozial und politisch abgestuften 
Gesellschaft eine bestimmte Spannkraft und Anpassungs 
fähigkeit an Erfordernisse dos Geschäftslebens beweisen muß. 
Die fast allen praktischen Lebenszielen noch immer ziemlich 
abholde Schulerziehung in deutschen Landen bringt es nun 
mit sich, daß weite Schichten auch der gebildeten Klassen für 
anerkannte Grundregeln des Geschäftsverkehrs gar kein Ver 
ständnis besitzen. Wenn immer wieder auf die volkswirt 
schaftlichen Nachteile der Lockvogel-Gewohnheiten von Waren 
häusern und ähnlich betriebenen Geschäften hingewiesen 
wird — der Quelle unnötiger hoher Ausgaben und un 
rentabler Ausgaben, damit der Ursache schweren Ver 
drusses —, so muß bei abwägender Ueberlegung leider zu 
gestanden werden, daß derlei merkwürdige Handelsgebräuche 
unserer dem Großkapitalismus verfallenen Riesenbazare ihre 
Opfer eben nur bei denen finden, die trotz ihrer vermeintlich 
stark entwickelten Intelligenz doch zur großen Herde der 
. „nicht alle Werdenden" gehören. Wie oft hört man nicht 
aus dein Munde derer, die von Einkäufen im Warenhaus 
wenig bestiedigt heimgekehrt sind, die Entschuldigung: „Ja 
wir sind doch nur deshalb ins Warenhaus gegangen, weil 
wir dort alles so schön beieinander hatten!" Alles bei 
einander? Nein, verehrtes Publikum! Das ist auch eine 
wenig schmeichelhafte Selbsttäuschung, die den notwendigen 
Blick für die kaufmännische Lebenspraxis vermissen läßt. 
Zunächst liegen die verschiedenen Branchen in großen 
Warenhäusern räumlich so weit auseinander, daß der Kunde 
beim Aussuchen der Artikel zweier verschiedener Handels 
gruppen, etwa Lebensmittel und Porzellan, sicher mindestens 
ebensoviel Zeit verliert, als wenn er in zwei geeigneten 
Spezialgeschäften eingekauft hätte. Dann aber hindert das 
verwirrende Durcheinander des Warenhaus-Betriebes den 
Käufer an der notwendigen Gedanken-Konzentration, die zur 
richtigen Beurteilung neuer Einkäufe doch unentbehrlich ist. 
Gerade diese psychologisch leicht erklärbare „Geisteslücke" 
führt eben zu überhasteten zwecklosen Einkäufen im Waren 
haus. Auch das umständlich und trotzdem nur oberflächlich 
schematisierende Zahlungssystem im Warenhaus verhindert 
eine rasche Bedienung der Kundschaft. Ueber diese Tatsache 
hilft auch nicht ein anscheinend recht umfangreicher Be 
sticht in dem Sinne, Helga, daß ich emy oaaecud zur 
Last fallen möchte. So lange nur hoffte ich, eure Gast 
freundschaft in Anspruch nehmen zu dürfen, bis es mir ge 
lungen ist, einen für mich geeigneten Berus zu finden und 
mir eine selbständige Exifienz zu schaffen. 
Denn ich will auf meinen eigenen Füßen stehen und 
will mir durch Arbeit ein Recht gewinnen, ganz allein 
über mein Schicksal zu bestimmen. Ich will nicht mehr 
wie ein kleines Kind behandelt und bevormundet werden. 
Ich will nicht bei allem, was ich tun möchte, fragen müßen, 
ob es mir auch eelaubt ist. Ich will mir meine Freiheit 
erkämpfen, damit ich mir nach meinem eigenen Herzen 
den Mann wählen kann, dem ich sie vielleicht em-s Tages 
freiwillig zum Opfer bringen werde." 
„Ich glaubte, dein Herz habe diese Wahl bereits ge 
troffen, liebe Margarete I 
Aber die andere machte eine heftig abwehrende Geste. 
„Sprich mir nicht davon, Helga! Du wirst mich doch 
hoffentlich nicht im Verdacht haben, daß ich zu bir ge 
flüchtet sei, weil — weil du Henrys Schwester bist?" 
„Es wäre, wie ich denke, nichts Schimpfliches in 
solchem Verdacht gewesen." 
Margarete warf den Kopf zurück, und ihre rosige Ober 
lippe wölbte sich trotzig. 
„Ich aber würde ihn als schimpflich empfinden. Denn 
das, worauf du anspielst, ist für immer vorbei." 
„Du hast also aufgehört, Henry zu lieben?" 
„Ja. — Sollte ich mich ihm etwa aufdrängen oder in 
schmachtender Sehnsucht warten, bis es ihm einfiele, sich 
meiner in Gnaden wieder zu erinnern? Der, dem ich 
meinen Leib und meine Seele geben soll, muß vor allem 
ein Mann sein — ein ganz.rMann, so. wie dein Gatte — 
dienungspparat hinweg. Denn zur Zeit des Hauptansturms 
der Kunden, etwa von 4 1 / 2 Uhr Nachmittags bis 7 Uhr 
Abends reicht bei den verwickelten Bedienungs-Grundsätzen 
des Warenhauses auch eine größere Angestelltenschar nicht 
aus und in den ruhigen Stunden ist immer ein Teil der 
Warenhaus-Angestellten zur Frühstücks- oder Mittagspause 
verschwunden. Eine individuelle Behandlung der Kundschaft 
ist im Warenhaus, das eben einen möglichst ausgebreiteten 
Umsatz erzielen will, nicht möglich. Selbst wenn die 
Warenhaus-Angestellten zur genaueren Berücksichtigung des 
Käufers und seiner Angestellten Zeit und Kenntnisse hätten, 
so würde ihnen doch in den meisten Fällen die Lust zur 
mühevolleren, individuell wirksamen Arbeitsleistung fehlen, 
weil das Warenhaus das Gros seiner Angestellten zu 
schlecht bezahlt. Auch ist naturgemäß das Protektions 
und Konnexions-Unwesen in dem so reich gegliederten 
Angestelltenapparat eines Warenhauses niemals zu be 
seitigen, ganz abgesehen von der auch sonst bedenklichen 
Tatsache, die im Abhängigkeitsverhältnis der weiblichen An 
gestellten von einem für das Geschäft nur mittelbar inter 
essierten Rayonches gegeben ist. Aus allen diesen Beweg 
gründen muß der Geschäftsverkehr im Warenhaus sich viel 
langsamer und unvorteilhafter für den Kunden abwickeln 
als in einem gut geleiteten Spezialgeschäft. Der Kunde 
muß nur die Spreu vom Weizen sondern können, indem er 
nicht irgend eine geschäftliche Zwergexistenz in einer ver 
lorenen Seitengasse als Muster des Spezialgeschäftes mit dem 
von Großbanken finanziell gehaltenen Warenhaus vergleicht. 
Das sorgsam geführte Spezialgeschäft wird die Einzelwünsche 
der Kundschaft viel zuverlässiger und rascher erfüllen können 
als das Warenhaus, das neben frisch aufgeputzten billigen 
Ramschartikeln meist nur wenig gangbare mittlere und beffere 
Qualitäten, aber noch sehr teuere Ladenhüter und Re- 
nommier-„Kleinodien" bietet. Bei Reparaturen oder Nach 
bestellungen wird jeder Kunde leicht feststellen, daß fdas 
Warenhaus eigentlich nur mit sehr wenigen Produzenten in 
Verbindung steht, meist mit solchen, die als wenig rühm 
liche Außenseiter die Wettbewerbs-Möglichkeit ihrer Fabri 
kationsbranche durch Preisschleuderei um des finanziellen 
Augenblicks-Vorteils willen zu vernichten streben. 
Die rasche Zustellung der gekauften Ware wird auch 
von jedem Spezialgeschäft pünktlich erledigt — im Durch 
schnitt viel pünklicher als vom Warenhaus, dessen Zustell 
wagen bestiminte Routen einhalten und dabei alle möglichen 
Waren abliefern müssen. Die Folge dieses verkehrstechnischen 
Mangels sind unliebsame Verzögerungen und Verwechs 
lungen. 
Der einsichtsvolle Kätifer wird aber auch darnach 
streben müssen, jede ungerechtfertigte Erschütterung der 
finanziellen Grundlage des Spezialgeschäftes zu vermeiden. 
Die übermäßige Inanspruchnahme langfristigen Kredits im 
Spezialgeschäft ganz im Gegensatz zum — allerdings doch 
wieder durchbrochenen — Barzahlungs-Prinzig des Waren 
hauses wirkt nicht nur bedenklich demoralisierend auf den 
gesamten Kundenkreis, sondern führt auch zu schweren, wirt 
schaftlichen Krisen des selbständig erwerbstätigen Mittel 
standes. Die Grenzen zwischen gebotener, in End und Ziel 
zu erwägender Notwendigkeit und zwischen Leichtsinn, wie 
seinem Wege zum Glück zurückschreckt. Während der ersten 
Monate nocb deiner Verheiratung habe ich steif und fest 
daran geglaubt, daß Henry eines Tages nach Hamburg 
kommen würde, mich zu entführen. Und wenn er es 
getan — ja, wenn er mir auch nur geschrieben hätte, ich 
solle zu ihm kommen — so wahr ich hier vor dir sitze, 
Helga, ich hätte mich keinen Augenvlick mehr besonnen, 
mich in seine Arme zu werfen. Aber er ist nicht ge 
kommen, und er hat mir auch nicht geschrieben. Nicht 
das kleinste, armseligste Lebenszeichen habe ich von ihm 
erhalten. Da ist dann allgemach meine — meine Liebe 
zu ihm gestorben." 
Sie hatte es mit beinahe leidenschaftlichem Ungestüm 
herausgestoßen, obwohl ihre Schultern merklich zitterten 
und obwohl bereits ein verdächtiges Zucken um ihre Mund 
winkel spielte. In dem Augenblick aber, da Helga nun 
mit sanftem, zärtlichem Druck ihre beiden Hände erfaßte, 
brach der mühsam behauptete Trotz kläglich in Trümmer. 
Sie schluchzte laut auf und warf aufs neue beide Arme 
um den Hals der Cousine. 
„Ich, ich bin so unglücklich. Helga! Keinem Menschen 
kann ich es sagen, wie namenlos unglücklich ich bin." 
Diesmal wurde der stürmische Ausbruch ihres Schmerzes 
zu einem richtigen Weinkrampf, der ihren Körper erbeben 
machte wie ein Schüttelfrost und den viele Minuten lang 
kein liebevoller Zuspruch der jungen Frau zu sänftigen 
vermochte. Als die unaufhaltsam strömenden Tränen end- 
lich zu versiegen begannen, sah sie so matt und erschöpft 
aus wie eine welkende Blume, und Helga, die den Kopf 
der Verzweifelten sanft an ihrer Schulter gebettet hatte, 
sagte mit emdrmglichem Ernst;
        
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