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Periodical volume Nr. 212, 09.09.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Magistrat, in gemischter Deputation zu beraten, ab die 
Möglichkeit vorhanden sei, in dein der Stadt Vcrliii- 
Schönebcrg gehörenden Waldgelände in der Gemarkung 
Sternberg ein „Ferieil-Kinderheiin" zu errichten, dem eine 
Waldschule angegliedert ,verden kann. Die Bersammlung 
nahm den Antrag an und ernannte einen Ausschuß, der der 
Frage näher treten sott. — Non der sozialdemokratischen 
Fraktion lag ferner der Antrag vor. den Magistrat zu er 
suchen, die bereits beschlossenen und noch nicht zur Aus 
führung gelangten städtischen Arbeiten jetzt beginnen zu 
lassen, um die immer stärker um sich greifende Arbeits 
losigkeit etwas einzudämmen. Ferner hatte die sozial 
demokratische Fraktion beim Magistrat angefragt, welche 
Maßnahmen er gegen die Arbeitslosigkeit weiter zu ergreifen 
gedenke. Stadtverordneter Küter (Soz.) begründete in kurzen 
Worten den Antrag und führte aus, daß'der Zweckverband 
schwerlich in der Arbeitslvsenfrage etwas erreichen könne. 
Man müsse danach streben, daß von seiten des Reiches 
etwas geschehe. — Oberbürgermeister Dominicas erklärte, 
daß der Magistrat über den Antrag schon verhandelt habe. 
Es sei geprüft morden, was für Arbeiten beschlossen sind 
und ausgeführt werden können. Besonders wären es zwei 
große Bauten, bei denen eine Anzahl Arbeitsloser Be 
schäftigung finden könnte: der neue Rathausbau und der 
Bau der Rückertschule. Bor einigen Tagen wäre er 
(Dominicus) zum Oberbürgermeister Wermuth gegangen und 
habe eine Konferenz der Gross-Berliner Gemeinden angeregt. 
Oberbürgermeister Wermuth sei auf den Vorschlag einge 
gangen und habe, wie schon mitgeteilt, für nächsten Sonn 
abend die Konferenz angesetzt, auf der die Arbeitslosenfrage 
verhandelt werden wird. Was dringend nottue, das sei die 
Regelung der Arbeitslvsenfürsorge durch ein Reichsgesetz. 
Auf die Schaffung eines solchen Gesetzes müsse auch die 
Groß-Berliner Konferenz am Sonnabend dringen. Stadtv. 
Eduard Bernstein (Soz.) beantragte, den Magistrat zu er 
suchen, auf der Konferenz der Groß-Berliner Gemeinden 
für eine obligatorische Arbeitslosenversicherung durch das 
Reich und für Schaffung eines einheitlichen Arbeitsnachweises 
einzutreten. Stadtv. Zobel (lib. Fr.) erklärte, daß seine 
Fraktion mit den Anträgen einverstanden sei. Hierauf 
wurde der Antrag der sozialdemokratischen Fraktion und 
auch der Zusatzantrag des Stadtverordneten Bernstein an 
genommen. 
Der dritte DeutTche Hichtertag. 
Die Bedeutung des am 12. und 13. September d. Js. 
in Berlin zusammentretenden Deutschen Richtertages geht 
über den Nahmen der jetzigen vielfachen Tagungen von 
fachwisseuschaftlichen oder beruflichen Vereinigungen um 
deshalb hinaus, weil er die Richter von verschiedener bundes 
staatlicher Herkunft und Prägung in einem gemeinsamen 
deutschen Gefüge unter bayrischer Führung zum ersten Male 
in Preußen vereinigt. 
i Tie Richter und Staatsawälte ans Süddeutschland- 
Sachsen, Thüringen, Oldenburg, und Mecklenburg sowie die 
Gäste aus Oesterreich seien in Preußen herzlich willkommen! 
Möge der Deutsche Richtertag in Berlin das Band der Zu 
sammengehörigkeit zwischen den in Deutschland tätigen 
Richtern, die es als deutsche bisher nur auf dem Papier 
gibt, immer enger schlingen und dadurch eine sichere Gewähr 
für die deutsche Einheit des Rechts und der Rechts 
pflege geben! 
Die gemeinsamen Beratungen sind nicht nur für gesetz 
geberische Zwecke von Wichtigkeit, sondern auch für die 
Stärkung des Gefühls der Standeszusammengehörigkeit,, das 
bisher immer noch durch die bundesstaatlichen Grenzpfähle 
beeinträchtigt ivnrde. Das bei dem vorigen Deutschen 
Richtertage in Dresden in dem Verlangen nach einem 
deutschen Richtergesetze durch einen bayrischen Berichterstatter 
in vortrefflicher und überzeugender Weise zum Ausdruck 
gebrachte Verlangen nach der deutschen Einheit hinsichtlich 
der Vor-, Aus- und Fortbildung sowie der Anstellungs 
verhältnisse der Richter will keineswegs die Befugnisse der 
einzelnen Bundesstaaten und ihrer Fürsten hinsichtlich der 
Rechtspflege mindern,, sondern nur den im § 5 des Deutschen 
Gerichtsverfassungsgesetzes. bereits enthaltenen Leitgedanken, 
daß die Richter in allen Bundesstaaten Deutschlands 
einander gleichstehen sollen, zur Wirklichkeit bringen. Wenn 
man jetzt in dieses Gebiet hineinschaut, so muß man zu 
geben, daß zwischen den österreichischen oder den französischen 
und den preußischen Richtern kaum größere Unterschiede be 
stehen, als zwischen denjenigen der verschiedenen deutschen 
Bundesstaaten. Bezeichnend ist z. B., daß ein Amtsgerichts- 
rat in Bayern ein ganz anderer richterlicher Beamter ist, als 
in Preußen, svivie daß sich die Mitglieder desselben Standes 
in den verschiedenen Bundesstaaten nach ihren Amts 
bezeichnungen und -stellungen kaum gegenseitig zu kennen 
und einzuschätzen vermögen. 
Auf dem Gebiete der von den Richtern ausgeübten 
Rechtspflege fehlt cs daher, abgesehen von dem Reichsgericht, 
noch vollständig an der erwünschten und notwendigen 
deutschen Einheit. 
Tie auf diese abzielenden Bestrebungen des Deutschen 
Richtertagcs sind daher besonders lebhaft zu begrüßen. 
Deutsches Fühlen und Streben wird den Richtern in Deutsch 
land auch immer mehr das Verständnis für deutsches 
Empfinden und deutsches Rechtsbegehren eröffnen und ihnen 
zugleich am ehesten und sichersten die Volkstümlichkeit bei 
der Allgemeinheit verschaffen. (Wochenschrift „Deutsches 
Recht" Nr. 21, 1913.) Kode. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Nochmals die Hundcplage in Friedenau. 
Tie Rücksichtslosigkeit der Hundebesitzer nimmt nachgerade in 
unglaublicher Weise zu. Am Sonntag Abend konnte man cs in 
verschiedenen Gastwirtschaften erleben, daß 3—4 Hunde zu gleicher 
Zeit in den Gastzimmern sich 'aufhielten, bellten und sonst das 
Publikum belästigten. Beschwerden bei den betr. Wirten wäre 2 
erfolglos: sie wollten die hundcbesitzende Kundschaft nicht verlieren, 
und bauten auf die Gutmütigkeit der andern Gäste, die sich der 
artige Ungezogenheiten, Hunde ins Lokal mitzubringen, gefallen 
lassen. Können sich die Wirte nicht entschließen, Gästen mit Hunden 
den Eintritt zu verbieten, so sollen sie ihnen wenigstens Sondcr- 
zinimer (vergl. Eisenbahn) anweisen, da sie sonst sich nicht wundern 
dürfen, wenn das das Hundegcbell und die Hundeflöhe nicht 
liebende Publikum ihre» Gasträumen fern bleibt, und Wirtschaften 
aufsucht, in denen das Alitbringen von Hunden verboten ist. Dr. A. 
Gerichtliches 
(:) Gefäße, in welchen Margarine gewerbsmäßig verkauft und 
feilgehalten wird, müssen nach tz 2 des Margarinegesetzes mit einem 
stets' sichtbaren bandförmigen Streifen von roter Farbe in be 
stimmten Abmessungen versehen sein. Am 16. April d. Js. wurde 
durch die Polizei iii dem Geschäft der Frau Berta Lcntncr, Lenbach- 
straße 1 eine Revision vorgenommen und hierbei ein angeschnittener 
Fünfpfundblock Margarine auf einem Teller vorgefunden, her inst 
einem roten Streifen nicht versehen war. Frau L. erhielt daraufhin 
ein Strafmandat in Hohe von 3 M., gegen das sie gerichtliche 
Entscheidung beantragte. Die Beweisaufnahme vor dem Schöffen 
gericht Cchöneberg ergab den oben geschilderten Tatbestand. Der 
Staatsanwalt erachtete hiernach einen Verstoß gegen das Margarine- 
gesetz für vorliegend und beantragte 3 M. Geldstrafe. Demgegen 
über hob der Verteidiger hervor, der Teller sei kein Gefäß, in dem 
die Margarine feilgehalten worden sei; die Bestimmungen des 
Margarinegesetzes könnten deshalb keine Anwendung finden. Ec 
beantrage demgemäß nicht nur, die Angeklagte freizusprechen, 
sondern auch die Kosten der Verteidigung der Staatskasse aufzu 
erlegen. Der Gerichtshof erkannte auf Freisprechung, indem er 
ausführte, nach neuesten, nicht ganz einwandfreien Entscheidungen 
der höchsten Gerichte sei der Teller nicht als ein Gefäß im Sinne 
des 8 2 des Margarinegesetzes anzusehen; an diese Entscheidungen, 
die nun einmal da seien, sei das Gericht gebunden. Eine Belastung 
der Staatskasse mit den Kosten der Verteidigung erscheine jedoch 
nicht angängig, da, wie die Beweisaufnahme ergeben hat, die 
Würfelform der Margarine nicht mehr vollständig erkennbar gewesen 
sei, und daher dieserhalb voraussichtlich eine Verurteilung erfolgt 
wäre, wenn nicht der Strafbefehl sich ausschließlich auf den roten 
Streifen beschränkt hätte. 
Vermischtes 
*o H. v. Zabeltitz. Am 9. September vollendet der Schrist- 
stellcr Hans von Zobcltit; in Charlottenburg sein 60. Lebensjahr. 
1853 zu Spiegclberg in der Neumark geboren, besuchte er nach 
längerem Privatunterricht im Elternhause das Friedrich Wilhelm- 
gymnasium in Berlin. Bei Ausbruch des Krieges 1870/71 trat er 
als Einjährig-Freiwilliger in das Gardcfüsilier-Regimcnt ein, ver 
blieb beim Heere und wurde in üblicher Weise bis zum Ober 
leutnant befördert. Schon damals genügte er seinem schriftstelle 
rischen Drange >md wandte sich der Novcllistik zu, nachdem er 
bereits vorher für Zeitschriften geschrieben hatte. 1883 wurde er 
zur Kriegsakademie befohlen, 1886 zum Hauptinann ernannt und 
bald darauf als Lehrer der Taktik an die Kriegsschule in Potsdam 
berufen. 1891 schied er aus dem aktiven Militärdienste aus und 
lebte seitdem ausschließlich seiner schriftstellerischen Arbeit und der 
Redaktion der bekannten Zeitschriften „Daheim" und „Belhagen 
und KlasingS Monatsheften." 
AUMf Mar Davidsohn, Kohlen- und Brennholzhandlung, am 
Riugbahnhof Wilmersdorf-Friedenau, hat der heutigen Nummer 
die neueste Preisliste beigelegt, worauf wir hiermit empfehlend 
hinweisen. 
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