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Periodical volume Nr. 13, 16.01.1912

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 19.1912

(Krirdennner 
Unparteiische Zcitun» für kommunale und bürgerliche 
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TOItjblatt „Seifenblasen". 
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fernfpraher: Hmt Bln.-TOL 
»k 13. 
Friedenau, Dienstag, den 16. Januar 1912. 
IS. Hfchrge 
Iepeschm. 
löschte «achröchte«. 
Berlin. Die v. Z. a. M. erfährt au» einer den Berliner 
Hofkreisen sehr nahe stehenden Quelle, daß die Verlobung 
der Prinzessin Viktoria Luise, der Tochter unsere» 
Kaiserpaares» bevorsteht. Man erwartet, daß am.Geburts 
tage des Kaiser» die Verlobung der Prinzessin mit dem 
Erbgroßherzog Adolf Friedrich von Mecklenburg-Strelitz 
proklamiert werden wird. 
Berlin. Der frühere deutsche Botschafter in Madrid, 
Exzellenz v. Radowitz, ist gestern Abend in seiner hiesigen 
Wohnung in der Bendlerstraße im 73. Lebensjahre gestorben. 
Duisburg. Auf Zeche Phoenix ist in vergangener 
Nacht der Hochofen 7 geplatzt. Hierbei wurden acht 
Personen getötet, zwei schwer und zwei leicht verletzt. 
Straßburg. In der Nacht vom Freitag aufSonnabend 
wurde, wie die Straßburger Post mitteilt, an der 54 jährigen 
Rentnerin Fräulein Blaise in Schirmeck ein Mord verübt, 
dessen Einzelheiten noch vollständig im Dunkel gehüllt 
sind. Am Sonntag morgen fiel es den Nachbarn auf. daß 
an dem Hause deS Fräulein» die Läden nicht geöffnet 
wurden. AIS man das Haus öffnete, fand man die Kleider 
auf den Boden liegen und auf dem Tisch ein blutbeflecktes 
Messer. ES scheint, daß der Mörder während der Ab 
wesenheit deS Fräuleins in das HauS eingedrungen ist und 
die Dame in dem Augenblicke, da sie sich zu Bett legen 
wollte, getötet hat. 
Wien. Der sozialistische Abgeordnete Franz Silberer, 
der von Zell auS eine Skitour unternahm, wird seit einigen 
Tagen vermißt. Da man befürchtet, daß ihm ein Unfall 
zugestoßen ist, ist eine Expedition ausgerüstet worden, um 
ihn zu suchen. 
Peking. Wie da» Reutersche Bureau meldet, wurde, 
als Puanschikai heute morgen von einem Besuch aus dem 
Kaiserpalaste zurückkehrte, eine Bombe gegen ihn ge 
schleudert. Puanschtkai blieb unverletzt. 2 Polizeibeamte 
und 2 Soldaten wurden getötet, 2 andere Polizeibeamte 
verwundet. 
Kommunale Angelegenheiten. 
Erläuterungen deS Gemeinde-Vorstandes zur Tagesordnung 
der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, dem 
18. Januar 1912, Abend» 7 Uhr. 
Vorlage betreffend Neuwahl eine» Schöffen. 
Vorlage betreffend Erlaß eines OrtSstalutS über die Sonntagsruhe im 
Handels gewerbe. 
Bereit» in der Vorlage zur Sitzung der Gemeindever 
tretung vom 7. Dezember v. IS. haben wir die Not 
wendigkeit zum Erlaß eines OrtsstatutS .betreffend die 
Sonntagsruhe im HondelSgewerbe dargelegt. Die Ange- 
Die „Königin der Nacht". 
Seeroman von H. Hill. 
6. (Nachdruck verboten.) 
»Ich bin gedeckt: wenn Sie mrch anrühren, schieße ich!" 
Darauf kam eine schnelle Antwort, und der Amerikaner 
sagte in kühlem Tone: 
»Sie regen sich ganz unnütz auf, ich habe — augen 
blicklich — nichts mit Ihnen zu tun." 
Es folgte eine Pause von etwa dreißig Sekunden, dann 
gingen die Schritte iveiler; andere kamen die Treppe herauf, 
während die des Amerikaners immer schwächer und schwächer 
wurden und schließlich ganz erstarken. Die Episode hatte sich 
so schnell abgespielt, daß ich keine Zeit zum Eingreifen hatte, 
ja, mich nicht einmal entschließen konnte, ob ich überhaupt 
eingreifen sollte; jetzt aber, da alles vorüber war, packte 
mich eine heftige Neugier, wer wohl der andere war, der bei 
der Begegnung auf der Treppe mitgewirkt. Nathan war es 
nicht, denn dann hätte ich die Stimme erkannt. Hatte Kennards 
Gegner in dem Bureau zu tun, in dem ich' saß, oder in 
einem ander*, der Räume, die in den höheren Stockwerken 
lagen? — das war die Frage, die ich mir vorlegte. 
Ich wurde nicht lange im Zweifel gelassen. Die Schritte 
gingen an der Tür vorbei und hörten am anderen Ende des 
Stockwerks auf. Ich war von meinem Stuhle aufgesprungen 
und aus alle Eventualitäten gefaßt; da ich aber fand, daß der 
Gentleman, der mit seiner Pistole so schnell zur Hand war, 
nlir nicht in den Weg trat, so setzte ich mich wieder hin, 
um Nathans Rückkehr abzuwarten. Fünf Minuten vergingen, 
und ich fing bereits an, ungeduldig zu werden, als ich mit 
einem Mal das Gefühl hatte, eine unsichtbare Person beob 
achte mich. Ohne Eitelkeit darf ich behaupten, daß ich nicht 
weiß, was Nerven sind, und diese Beobachtung ängstigte mich 
nicht im geringsten. Aber das blieb sich gleich, ich hatte nun 
einmal das Gefühl, daß ich der Gegenstand einer heimlichen 
Beobachtung wäre. 
Ich erhob mich, riß die Tür weit auf, doch es war 
niemand auf dem Flur zu sehen. Als ich in das Zimmer 
zurücktrat, sah ich, daß es absolut unmöglich war, daß mich 
jemand durch das Fenster hätte beobachten könne*», denn 
legenheit wurde jedoch mit Rücksicht darauf, daß Steglitz' 
sich noch nicht endgültig entschieden hatte, vertagt. Nun 
mehr ist auch dort die Entscheidung gefallen, und zwar 
hat die Steglitzer Gemeindevertretung daS OrtSstatut ab 
gelehnt. Da für Friedenau in Anbetracht der Gemenge 
lage mit Schöneberg und Wilmersdorf nach wie vor 
Anlaß vorhanden ist, da» OrtSstatut nach Schöneberger 
Muster einzuführen, bringen wir die Sache nunmehr er 
neut zur Vorlage und wiederholen unseren Antrag, dar 
OrtSstatut genehmigen zu wollen. 
Vorlage betteffend Erschließung des dnedhofgeläudes in Gatergotz. 
DaS jetzt zwischen der Stubenrauchstraße und dem 
kassierten Teil der Rhetngaustraße liegende Friedhossge 
lände wird am 1. April 1913 völlig belegt sein. Ferner 
wird von einer Verwendung de» hinter dem Friedhof bis 
zur Laubacherstraße sich erstreckenden Gemeinde-TerratnS 
zu Beerdigungszwecken abzusehen sein. Der Gärtnerei- 
und FriedhofS-AuSschuß hat daher einstimmig beschlossen, 
die Vorarbeiten für die Erschließung deS Gütergotzer 
FriedhofSgeländeS sogleich in Angriff-» nehmen, sodaßin etwa 
anderthalb Jahren dort beerdigt werden kann. Ueber die 
Art der Einrichtung deS neuen Friedhof» wird später nach 
Ausarbeitung entsprechender Projekte der Gemeinde-Ver 
tretung besondere Vorlage unterbreitet werden. In Ueber 
einstimmung mit dem Ausschuß ersuchen wir, um mit den 
Vorarbeiten ohne Bedenken vorgehen zu können, beschließen 
zu wollen: »Das hinter dem jetzt benutzten Friedhofs- 
terrain belegen* Laubengelände soll nicht zu Friedhofs- 
zwecken Verwendung finden. DaS neue Friedhofsterrain 
in Gütergotz ist seiner Bestimmung zu übergeben. Dem 
entsprechend ist mit der Herrichtung deS Geländes als 
Friedhof sogleich zu beginnen". Für die in diesem Jahre 
noch auszuführenden Vorarbeiten stehen die erforderlichen 
Mittel im Voranschläge XIV (außerordentliche Verwaltung) 
bereit. DaS hinter dem alten Friedhofsterrain gelegene 
Lauben-Gelände bleibt der weiteren Verfügung der Ge 
meindevertretung vorbehalten. 
Vorlage betr. Anstellung von Polizei-Eergeanten anstelle der Nacht- 
Wächter vom 1. April 1912 ab. 
Am 5. Oktober v. IS. hat die Gemeindevertretung br- 
schlossen, im nächsten Ttalsjahre anstelle der Nachtwächter 
vier Polizei-Sergeanten einzustellen. Infolgedessen haben 
wir im Entwurf deS neuen Voranschlags diese und die 
sich auS der Abschaffung der Nachtwächter ergebenden 
Aenderungen berücksichtigt. Bon den noch vorhandenen 
8 Wächtern soll einer mit über 15 jähriger Dienstzeit in 
den Ruhestand versetzt, drei sollen als Gemeindeboten weiter 
beschäftigt und die übrigen vier entlassen werden; sie sind 
erst seit einiger Zeit — der Dienstälteste seit 4 Monaten 
— hier beschäftigt. Damit nun die Stellen zum 1. April 
rechtzeitig besetzt werden können, ist die alsbaldige Aus- 
dieses lag zwanzig Fuß über dem Hofe. Das Bureau hatte 
offenbar zur Zeit keinen anderen Insassen als mich. Trotzdem 
verließ mich dies Gefühl nicht, und ich sah mich im Zimmer 
uni, um nach dem Ursprung dieser Empfindung z>* suchen, 
als meine Augen auf eine Landkarte sielen, die zwischen dem 
Bureau und dem Jnnenraum an der Wand hing. In der 
Laildkarte fand ich, oder glaubte doch wenigstens, die Ursache 
gefunden zu haben. Es war mir, als sähen mich aus zwei 
Schlitzen in dem farbigen Teile der Leinewand ein paar 
stahlblaue Auge» mit scharfen Blicken an, die sofort ver 
schwanden, als sie den meinen begegneten. Ich sprang vor 
und betrachtete die Landkarte, eine in großem Maßstabe aus 
geführte Karte von Süd-Europa. Tie Schlitze waren aller 
dings vorhanden — scharf und seickrecht in der Btitte des 
Schwarzen Bteeres ausgeführt — aber es waren keine Augen 
und auch kein Platz da, wo sie sich hätten verstecken können. 
Ich bohrte meine Finger durch die Schlitze und kam in Be 
rührung mit der gegypstcn Wand, die fest und glatt ivar und 
offenbar nicht den geringsten Bruch auswies. Ich schickte mich 
eben an, die Landkarte hochzuheben, um weitere Nach 
forschungen anzustellen, als meine Aufmerksamkeit von der 
Stimine des Blr. Nathan abgelenkt wurde, der auf der 
Schwelle stand. 
„Ah, Kapitän," sagte er mit seinem kehligen Gegurgcl, 
das zu seinen Eigentümlichkeiten gehörte, während er näher 
trat und sich an seinen Schreibtisch setzte; „müssen Sie sich 
denn immer mit Ihrem Handwerkszeug zu schaffen machen? 
Via, ich denke. Sie können die Sache als erledigt ansehen. Sie 
bekommen das Schiff — vorausgesetzt, daß die Floiverleute 
für Sie sprechen. Wenn Sie morgen früh un* zehi* Uhr hier 
mit vorsprechen wollen, dann können wir das Gehalt und 
alles übrige in Ordnung bringen, und Sie sollen keine Ursache 
haben, mit unseren Bedingungen unzufrieden zu sein." 
Mein gutes Glück ließ mich die Augen, die mich vorhin 
beobachteten, vollständig vergessen, und ich glaubte beinahe 
selbst, ich hätte mich geirrt. Entschwunden war auch die Er 
innerung an den Amerikaner Kennard, **nd ' meine Gefühle 
und Gedanken konzentrierten sich auf den einen Wunsch, so 
schnell wie möglich meiner Wege zu gehen, nach Westend 
zu ,oander*l und Aline an meiner Freude teilnehmen zu 
lassen. Ich zeigte mein Vergnügen so augenscheinlich, daß 
schreibung erforderlich. Wir ersuchen deshalb die Ge 
meindevertretung. sich mit der Ausschreibung einverstanden 
zu erklären. 
Vorlage betr. Errichtung einer Oberlehrerftelle an der Königin Luise. 
Schule und Bewilligung der Mittel. 
Zum 1. Oktober 1912 wird an der Königin Luise- 
Schule durch die Wetterführung der 4. Michaeli-klasse die 
3. Klasse gebildet. Infolgedessen hat da» Kuratorium für 
die höheren Schulen auf Antrag des Direktor» Hannemann 
beschlossen, die Anstellung eine» Oberlehrer- zu Michaeli» 
dieses Jahres zu empfehlen. Wir ersuchen die Gemeinde 
vertretung. schon jetzt zu beschließen, daß die Stelle ge- 
schaffen und die Mittel im diesjährigen Voranschlag ein 
gestellt werden, damit die Ausschreibung und Besetzung der 
Stelle rechtzeitig erfolgen kann. 
Vorlage betr. Verstärkung der Ziffer 26 des Voranschlags Xli» bett. 
Unterhaltung de» RealgymnafialgrundstückeS. 
Die in Abteilung Xld. 26 des laufenden Etat» zur 
Verfügung stehenden Mittel von 750 M. für Unterhaltung 
deS RealgymnastalgrundstückS reichen nicht aus, um die 
laufenden Ausgaben des EtatSjahreS zu decken, da in letzter 
Zeit durch eine Reihe von Arbeiten, deren Ausführung 
unbedingt notwendig war, wie die teilweise Erhöhung deS 
Schulhofes vor dem Haupteingange, die teilweise Be- 
kiesung des Hofes, Erneuerung durch Frost beschädigter 
Putzflächen und Antragearbeiten an der Front Rheingau- 
straße und Erhöhung des KüchenfchornsteinS der Echul- 
dienerwohnung, ein Kostenbetrag von 402,45 M. erforder 
lich geworden ist. Wir ersuchen, im Einverständnis mit 
dem Bauausschuß einen Betrag von 500 M. zur Ver 
stärkung der EtatSposition zu bewilligen. 
Vorlag« betr. Zustimmung zum Erlaß eines Nachtrages zur Orts- 
Polizeiverordnung vom 23. November 1901 betreffend Aufrecht 
erhaltung der Sicherheit, Bequemlichkeit für den Verkehr, Ruhe 
und Reinlichkeit auf den öffentlichen Straßen. 
DaS Reichsgericht hat am 2. November '911 ent 
schieden. daß die Polizeibehörde unabhängig von einer 
Observanz berechtigt ist, die Grundeigentümer durch eine 
Polizeiverordnung zur Bestreuung der Bürgersteige 
bei Eintritt von Winterglätte zu verpflichten. Eine solche 
Polizeioerordnung ist auch ohne die ortSrechtltche Grund 
lage einer Observanz gültig, weil eS sich bet jener Vor 
schrift nicht um eine nur verkehrspolizeiliche Zwecke ver- 
folgende Straßenreinigung im engeren Sinne, sondern um 
ein Eingreifen der GesundheitS- und Gefahrpolizei handelt. 
Bei dieser Rechtslage erscheint eS angebracht, eine ent 
sprechende Polizeivrrordnung für den hiesigen Amtsbezirk 
zu erlassen. ES wird daher beantragt, die Gemeinde 
vertretung wolle als AmtSauSschuß den Erlaß der folgenden 
Polizeiverordnung beschließen: 
der kleine Herr mir mit seiner gelben, runzligen Hand ironisch 
abwinkte. 
»Behalten Sie Ihre schönen Reden für die Passagiere, 
mein Junge," grinste er, „wir brauchen Jbren ganzen Vorrat 
von Süßigkeiten für die „Königin der Nacht." 
Damir drehte er sich um und lachte, als hätte er irgend 
einen guten Witz gen,acht, dessen Bedeutung nur ihm allein 
klar war. 
3. Kapitel. 
Sir Simons Neuigkeiten. 
Als ich Mr. Nathans Bureau in Harp Alley verließ, 
ging ich geradeswegs zu dem palastartigen Gebäude der 
Flower-Linie in Leadenhall-Street und hatte dort eine kurze, 
aber befriedigende Unterredung mit dem Generaldirektor. 
Der Ausschuß, der mich verurteilt hatte, hatte gleichzeitig 
Instruktion erteilt, man solle mich, was Referenzen anbetraf, 
in der zuvorkommendsten Weise behandeln, und als ich 
fortging, war ich im Besitz eines Briefes, der sich über meine 
Tüchtigkeit in so lobenden Ausdrücken aussprach, daß ich 
jedes Zweifels überhoben war und die Stellung fast schon 
sicher in der Tasche hatte. Ich war so gut wie Kapitän 
der „Königin der Nacht". 
Als ich durch die große,* Drehtüren auf die Straße 
trat, war es mir, poetisch ausgedrückt, als flöge ich in der 
Luft; als ich mich aber nach einer schnellen Droschke um 
wandte, die uiich nach Westend befördern sollte, brachte mich 
ein trivialer Zwischenfall — wenigstens hielt ich ihn für 
trivial — wieder auf die Erde zurück. Zwei gutgekleidete 
Männer standen am Bürgersteig, wenige Schritte von mir, und 
einer von ihnen — der kleinere — drehte sich um und blickte 
Nlich an. Ich hatte in diesem Augenblick dieselbe Empfindung, 
die ich in Nathans Bureau gehabt, und seltsamer Weise sah 
ich, daß die Augen des Mannes das genaue Pendant der 
Augen waren, die ich damals bemerkt, oder zu bemerken ge 
glaubt, und die mich von dem Schlitz in der Landkarte aus 
angestarrt hatten. Der Besitzer dieser Augen blickte sofort 
wieder iveg, hakte dann seinen Arm in den seines großen 
Gefährten und wanderte nach Cornbill »u. 
(Fortsetzung folgt.)
        
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