Path:

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 19.1912

Sitzung der Gemeinde-Vertretung. 
Me Herren Schöffen und Gemeinde-Verordneten beehre ich «ich zu 
«wer Sitzung der Gemeinde-Vertretung auf 
LouuerSfag. de« 18. Januar 191«, nachmittag» 7 Uhr 
im Sitzungssaal« de» Gymnafialgebäudes unter Mitteilung der Lage», 
ordnung und Mit dem Hinweis ergebenst einzuladen, daß die Bertretung 
Lei Anwesenheit von mehr als 13 Mitgliedern befchksWAg ist und die 
Ntchterschttnenden sich den gefaßten Befchlüffen zu unterwerfen haben. 
1. Mitteilungen de» Gemeinde-Vorstandes. 
3. Tagesordnung: a) in öffentlicher Sitzung: 
I. Neuwahl eine» Schöffen (vergt. des. Einladung). 
3. Erlaß «ine» OrtSstatutS über die Sonntagsruhe im HandelSgwerbe. 
8. Erschließung des FriedhofSgrlöndeS in Gütergotz 
4. Anstellung von Polizei «geanten! anstelle der Nachtwächter 
vom 1. 4 1913 ab 
5. Errichtung einer Oberlrhrerstelle an der Königin-Luise-Schule 
und Bewivignng der Mittel. 
6. Vorlag« betreffend Verstärkung der Ziffer 26 de» Voranschlags 
XI b betreffend Unterhaltung d«S ReatgymnafialgnmdstückeS. 
J. Zustimmung zum Erlaß eine» Nach'ttageS zur OrtSpolizei. Der- 
ordnung vom 38. November 1901 betreffend Aufrechterhaltung 
der Sicherheit, Bequemlichkeit für den Verkehr, Ruhe und 
Reinlichkeit auf den öff-ntlichen Sttoße». 
8. Vorlage betreffend Vereinbarung wegmUebernahme einerGtraßen- 
landparzelle. 
Die bezüglich«, Vorgänge und Akten find während der Menststunden 
in meinem Amtszimmer für die Herren Gemeindeverordneten einzusehen. 
Friedenau, den 13. I nuar 1913. 
Der Gemeinde-Vorsteher. Salzer. 
£)ef<uut*ntacfsima. 
Feftmshl iMtr geter »es ••»«t*S(*gt» €v. «ajeftät »es Kaisers 
«ud König« a« 97. I««u«r 1919 t» Sürrerfaale »o« Neform- 
gyMNafiamS. Hv«»1hftraste. 
Die Gemeinde-Vertretung hat in ihrer Sttzuug am 7. Dezember 1911 
beschloffen, auch in diesem Jahre den SoLuriStag Sr. Msjoftit »e« 
Kaisers AN» Königs in unserem One öffentlich durch ein Harren» 
feBmahl zu feiern. 
Zu diesem »m Gouuaboud, den 97. ».nachmittag» 9 Ubr, 
im Würgersaale deS ReformsyrrmaßuvS, Homuthstraße, stanfiedenden 
Festmahle gestatten wir uns, die Burger FnedenauS mit dem Bemerken 
ergebenst einzuladen daß der Preis de» Gedecks einschließlich Mufik, 
«cher ausschließlich Getränke, auf 4,60 M. für die Person festgesetzt ist. 
Anzug: Frack, weiße Winde, doch ist auch schwarzer Rock gestattet. 
Listen zur Einzetchnung liegen in den Restauravts ^Hohemolleru', 
Handjeryflr. 64, .Kaisereiche', Rheinstraße, »Pirkenwtldch«", Maybach» 
platz 10, .Prinz Handj-ry', Hand.erystraße, in dm Weinhandlungen 
von Mauder, Rheinstr. 13/1» Reuter, «oselstr. 1/2, Radtke, am Wagner- 
platz, ferner im Zigarrenladm von Loeser & Wolff, Rheinstr. 10, sowie 
im Gemttndebüro, Feuttgstr. 8, au». Sie werden am »S. d.«. geschloffen 
Herren, die ihre Teilnahme zugesagt haben, nachträglich aber ver 
hindert werden, wollen uns die» nach Feuttgstr. 8 rechtzeitig mitteilen 
Fttedenau, den 6. Januar 1913. 
Walger 
Vstrgerwttster. 
Der SeftauSschM 
htheim Kr 
Draeger Lichtheim 
Schöffen. 
'naak Echu von Wr-chem 
Gemeinte-Vervrdncte. 
öcfawii fmiitd}tstt(|. 
Juvsltde». u) viuterbltedeueuvfrstcheruug 
1. Nach der am 1. Januar 1913 in Kraft tretenden RttchSver» 
ichemngSordnung, sowett stedieJnvaliden-und Hintnbltebevenverficherung 
»etttfft, hat jeder Arbeitgeber (Dienstherr) im Krttse Teltow männliche 
und weibliche Personen, welche über 16 Jahr« alt find, btt der Lande». 
BerficherungSanstalt Brandenburg zu versichern, wen» fie btt ihm gegen 
Entgelt, w,zu nebe» Gehalt oder Lohn auch Gewinnanteile, Sach» und 
andere Bezüge gehören, die der Verfichett«, wenn auch nur gewohnhttt». 
mäßig, start de» Gehaltes oder Lohne», oder neben ihm von dem 
Arbeitgeber oder tturm Dritten erhält, beschäftigt find. 
a) ohne Rückficht auf die Höhe deS EutyettS als Arbttter, Gehilfen, 
Gesellen, Lehrlsage, Dienstboten und als EchiffSbesatzung auf deutschen 
»eefahrzeugen und auf Fahrzeugen der Binnenschiffahrt, 
b) mit einem Jabresverdienst nicht über 20c0 M. alS Betriebs» 
beamte. Werkmeister und andere Angestellte in ähnlich gehobener Stellung 
sämtlich, wenn diese Beschäftigung ihren Hauptberuf bildet, al» 
Handlungsgehilfen und Lehrlinge, Gehilfen und Lehrlinge in Apotheken, 
als Bühnen» und Orchestermitglieder, ohne Rücksichr auf dm Kunflwert 
der Lttstuugm, als Lehrer und Erzieher, als Schiffsführer. 
3. ES find ferner verficherungSpflichtig 
a) die Hausgewerbetreibenden der Tabakindustrie und 
b) diejenigen der Textilindustrie, sowett ihre Tätigkeit betttfft. 
1. Weberei, Wirkertt, Maschinenstickertt, 
3. die hierzu und zur Herstellung anderer Erzeugniffe der Texttl» 
industtte' vottgm Nebenarbttte», wie Spulen, Trttben, Echerm, 
Schlichten «sw. 
3. die wttt«e Bearbtttung und Verarktttung der Gewebe und 
Wirkwaren, sowttt diese Arbeitm von den HauSwebrrn nebenher in 
ihrm Betttebsstaatm auSgesühtt werden. Me Frauen der Hausgewerbe» 
treibenden find aber nur dam verficherungSpflichtig, wem fie andere 
Arttttgeber haken, als ihre Minner, oder wenn bei demselben Arbeit 
geber die gefertigte» Sachen getrmvt abgeliefert und darüber gettmnte 
Lohnabrechnaugen gefühtt werden. 
8. Gine Beschäftigung, für die al» Entgelt mr sttter Uaterhalt ge 
«ähtt wird, ist veificherungsfrtt. 
Lumdolät-^ksäsmis 
Lehrvietteljshr 1913 werden seifende Vorlesungen 
Im ersten 
abgehalten: 
In der Königin Luise-Sehule, Gosslerstrasse 14: 
Or. M. Klein, Die Welt- and Lebensanschauung führender Dichter und 
Denker des deutschen Volkes. Freitags 5—6'/,, Beginn 
19. Jannar. 
Gustav Ernest, Der Ring des Nibelungen (mit ErUnternng. am Klavier). 
Montags 8—9, Beginn 15. Jannar. 
Dr. Otto Gramzow, Henrik Ibsen, sein Leben und seine Werke. Montags 
8—9, 5 Doppelstunden, Beginn 36. Februar. 
Oberstleutnant Prof. Dr. h. c. P. Pochhammer, Dante als Dichter. 
Freitags 7, Beginn 19. Jannar. 
Frledr. von Oppeln-Bronlkowski, Das Junge Frankreich und Belgien 
(von Stendhal bis Maeterlinck. Montags 6—7, Beginn 15.Jan. 
Gustave Saeerdote, Italienische Grammatik und Konversation I. Freitags 
6—?'/,, Beginn 19. Jannar. 
Dr. Jur. W. Brandts, Staatsbürgerkunde, Donnerstags 8—9, Beginn 
18. Jannar. 
Im Realgymnasium, Homuth- Ecke d. Schwalbaeherstr. 
Dr. S. Herrlich, Das alte Rom, Montags 8—9, Beginn 15. Jannar. 
Oberlehrer Schlegel, Experimentalphysik (Optik). Dienstags 7—8, 
Beginn 16. Jannar. 
VmrlammmpmwmrmmlelMSlaem mmd Hlrsrkarlo« bei 
Wohlthat (Bnehbsndlnng), Rheinstr. 11, Wertheim, Sehmargen- 
dorferstr. 36, Hauptbüro, Berlin W. 57, Enrfnratenstr. 166,1. 1—8. 
Um soigf&Uige Ausfüllung der HOrerkarten wird gebeten. 
Der Besuch im ersten Vortrages jeder Reihe ist frei. 
Die Hörgebühr betrügt 5 M. für die erste belegte zehnstündige 
Vortragsreihe, 4 M. für jede weitere von demselben Hörer in dem- 
'* halben Viertech ehr belegt* Reihe. Persönliche Mitglieder des 
^^Wissenschaftlichen ZenUralrereins* (Jahresbeitrag 5 M-, Bfto.s. n.) 
einf8 Ehrgalten durch dm anderm begründetet^, ffi , jtde ie hnstfi«dige Vortragsreihe 3 M., Mitglieder der 
keine. Vf ficherungspflicht. 
5. Me Berficherungspflichtigen Personen müssen fich von der Orts- 
polizttb'ehörde oder von dm etwa bezeichneten anderweiten Etellm, in 
deren Bezstk fie beschäftigt find, ttne QuittmigSkarte ausstellen laffen, 
welche kostenlos verabfolgt wird. Die Farbe der Karte ist gelb. 
Die Sorte und der Dert der ttnzuklebmden Marken richtet fich nach 
der Höhe des ArbtttsveidienfleS des einzelnen Versicherten. 
' Das Besetz unterscheidet nämlich 5 Lohnklassen und demmtsprechend 
5 Sortm von Marken. ES werdm in jeder Sorte Ein-, Zwei» und 
18 Wochen-Marken ausgegeben. Je nachdem ein Verficherter nach 
Maßgabe seines Johresverdier-steS in einer dieser Lohnklaffen steht, find 
in seine Quittungskarte Marken einzukleben, wie fie nach ihren Werten 
nachstehend neben den einzelnen Lohnklaffen vermerkt flehen: 
Vereine, die dem »Wissenschaftlichen Zentralverein*, beigetreten sind 
;in Friedens» der Ausschuss für künstlerische und wissenschaftliche 
Vorträge), und ihre Angehörigen, ferner Lehne und Lehrerinnen, 
mittlere und untere Beamte, Krankenpfleger, Arbeiter, Stadenten, 
Schüler, Handelslehrlinge haben 3,50 IL sn entrichten. 
Für Doppelreihern (riebe 307) gilt das Doppelte. [375 
Ha(iMz*nnrn -Theater 
Beka»»1««chu»g 
betreffend Meldnag zur Äistmmrolle. 
fih hier im Orte dauernd aufhaltenden Militärpflichtigen, die 
in den Jahren 1890, 1891, 1893 geboren find und ihrer Militärpflicht 
noch nicht genügt haben oder di« vor 1890 geboren find, aber eine ent- 
gültige Entscheidung über ihre Militärpflicht bisher »och nicht erhalten 
hab«, werdm aufgefordert, fich in der Zeit 
vom 15 Januar bi» einschtiefflich 1. Februar 1919. 
während der Dienststunden von vtruntiags 8 bis nachmittags 3 Uhr 
im hiefigen Gemeindeamt, Feuttgstr. 8, Zimmer 51/3, zur Stammrolle 
zu mttden. 
Zur Meldung verpflichtet find insbesondere auch: 
a) Dienstboten, Haus- und Wirtschaftsbeamte, Handlungsgehilfen, 
Handwerksgesellen, Lehrlinge, Fabrikarbeiter und andere in einem 
ähnlichen Verhältnis stehende Militärpflichtige, die im Orte in 
der Lehre, im Dimst oder in Arbeit siegen; 
b) Studierende, Schüler und Zöglinge sonstiger Anstalten, sofern 
fie hier wohnen. 
Militärpflichtige vorgenannter Art. die fich hier nur vorübergehend 
aufhalten, haben sich in derselben Zeit btt der Ortsbehörde ihres 
Wohnsitzes zn melden. 
Btt der Meldung haben Militärpflichtige, die fich bereits früher 
gestellt haben, ihren Lofurgsschein, und diejenigen, die außerhalb 
geboren und noch nicht zur Musterung gekommen sind, ihre von dem 
Etandesamte ihres Gebursortes ausges'ellte Geburtsurkunde mit- 
zubringen. Sind Militärpflichtige, die sich hier zu melden haben, 
während der gedachten Zeit vorübergehend abwesend, so müssen di 
Eltern, Vormünder oder Arbeitgeber deren Anmeldung zur Stammrolle 
bewirken. 
Es wird noch besonders darauf hingewiesm, daß seitmS der 
Militärpflichtigen GebartSarknndea, welche von den Standesämtern 
ausgestellt werden, nicht aber Taufscheine beizubringen sind. 
Bei Unterlassung der vorgeschriebenen Meldungen zur Stammrolle 
oder zur Berichtigung derselben tritt Geldstrafe bis zu 30 M. rder 
Haft bis zu 8 Tagen ein 
Friedenau, den 6. Januar 1913. 
Der Gemeinde-Vorsteher. 
Bekanntmachung. 
Die nach § 80 der Landgemeinde-Ordnung vom 3. Juli 1891 auf» 
«stellte Wähl rlifte iür die Wahlen zur Semeinde-Vertretung in der 
emeinde Friedenau liegt in der Zeit 
vom 15. bis rinschliefflich 8». Jannar 1919 
im hiesigen Gemeindeam'. Fearigstr. 8, Zimmer Nr. 3, während der 
Menststunden von 8—3 Uhr, SonntaoS (21. und 38. Januar) von 
9—13 Uhr vormittags zur öffentlichen Einsichtnahme aus. 
Einwendungen gegen die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Liste 
können während diesrs Zeitraumes bei dem Unterzeichneten schriftlich 
oder mündlich «hoben werden. 
Friedenau, den 6. Januar 1912. 
Der Gemeinde-Vorsteher. 
8vliönvd., Gesellschafts- 
haus d. W. Hauptstr. 30 
Steglitz, Schlosspark, 
Schlossstr. 48 
• Zirkel für Erwachsene und Schüler. 
S Zu meinen Januar-Kursen nehme ich noch 
Anmeldungen entgegen. 
)9|i | 9 | 
üchöneberger Bank 
B <L m. b. H. in Schöneberg, Hauptstrasse 185. 
Fernsprecher Amt VI 5645. Kassenständen 9—1, 8—5 Uhr. 
Stahlkammer, vermietbare Schrankfächer. Sparkasse 3Vt% I 
Annahmestellen bei „Dürer-Drogerie“ W. CHogesteln, Schöne- 
berg-Friedanan. Dürerplatz 1, Gustav A. Schulze, Steglitz, 
fetzt Schlossstr. 93. 
Scheck-Verkehr, An- und Verkant ven Effekten. 
Wechseldiskont. Lombard. 
Lohnklaffen 
Lohnklaffe 
I 
II 
III 
IV 
V 
Jahresarbeitsverdienst 
bi» zu 350 M. eieschlteßl. 
von mehr als 850—550 M. 
, . , 550—860 , 
. , , 85k-1150, 
. , . 1150 M. 
Wert der Wochen» 
marke. 
16 Pfennig 
24 . 
32 , 
40 , 
48 
1»I«l»»»«»BGNS 
9 Tanz-Institut I. Ranges 8 
8 Frau Clara Geissler • 
§ Steglitz, Feldstrasse 24/5 * 
Cohnnah ßaaolkr hafl«. Stnnlifv Schlnttnarlf 
I 
Für die Zugehörigkeit zu den LohnUaffen ist nicht der wirklich ge 
ahlte, tatsächliche Jahresarbeitsverdienst, sondern ttn Durchschnittsbetrag 
aßgebend. 
Und zwar gilt als solcher: 
1. Für Mttglieder einer Krankenkasse oder knappschastlichen Kranken- 
kaffe daS 800 fache des Brundlohns, 
3. für die versicherten Seeleute, sowttt der Reichskanzler für sie 
einen Durchschnitisbetrag festgrs.tzt hat, diese Summe. 
3 im übrigen der 300 fache Betrag des OrsslohnS, sowttt daS 
Oberverficherunasamt für einzelne Berufszweige nichts anderes bestimmt 
Landwirtschaftliche Betriebsbeamte gehören zur dritten, Lehrer und Er 
zieher mr vierten Loh: klaffe, sowttt nicht jene einen Jahresarbeits 
verdienst von mehr als 850, diese von mehr als 1150 M. nachweisen 
Wenn im Voraus für die Wochen, Monate, Vierteljahre oder Jahre 
eine feste bare Vergütung vereinbart ist, die den Durchschniitsbettag 
übersteigt, so ist diese Maßgebend. 
Die Versicherung in einer höheren Klaffe ist erlaubt, der Arbeitgeber 
-um höheren Beitrag aber nur verpflichtet, wenn er fie mit dem Ver 
sicherten vereinbart hat. 
6. Zum freiwilligen Eintritt in die Versicherung (Srlbstversicherung 
in Karlen von grauer Farbe) sind bis zum vollendeten vierzigsten Lebens 
jahre berechtigt: 
1. die vorstehend unter Ib Bezeichneten, wenn ihr rei_ 
Jahresarbeitsverdtenst, mehr als 2(09 M., aber nicht über 30L0 
beträgt. 
2. Gewerbetteibenbe und andere BetriebSunternehmer, die in ihren 
Betrieben regelmäßig keine oder höchstens zwei Verficherungspflichtige 
beschäftigen, sowie Hausgewerbetreibende, 
3. Personen, die nach Ziffer III rersicherungsfrtt sind. 
Die Sah! der Lerficherungsmarke ist frttgestellt. 
7. Alle Versicherungspflichtigen und all« Versicheruvgsberechtigten 
können zu jeder Zeit und in beliebiger Anzahl Zusatzmarken einer be 
liebigen Versicherungsanstalt in die Quittungskarte einkleben. Cie 
erwerben dadurch Anspruch auf Zusatzrente für den Fall, daß sie invalide 
werden. Der Wert jeder Zusatzmarke beträgt 1 M. 
Berlin, den 11. Dezember 1911. 
Der Vorstand 
der Landrsversicheiungsanstalt 
Brandenburg. 
Meyer, Geheimer RegierungSrat. 
Veröffentlicht: 
Berlin, den 18. Dezember 1911. 
Der Landrat des Kreises Teltow. 
V. II. 8916. v. Achenbach. 
Veröffentlicht: 
mit dem Hinzufügen, daß vom 1 Januar 1912 für weibliche Dienstboten 
in Privathaushaltungen 2t Pf.-Maeken (II. Lohnklrffe) uud für minn 
llche Dienstboten 40 Pfg »Marken (IV. Lohnklaffe) verwendet werden 
müssen. 
Markm alten Werts dürfen nach dem 1. Januar 1912 nicht mehr 
zur Verwendung gelangen. 
Friedenau, den 28. Dezember 1911. 
Der Amts-Vorsteher. 
Hohenzollern - Festsälel 
idg. I 
Inh.: Emst Ccrinth 
Friedenau, Handjerystr. 64 Te ^jg* bg 
Angenehmes familien-Mal 
Site für Vereine, Hochzeiten nnd Gesellschaften 
Vorzüglicher ülttagstisch vom 13—8 Uhr, 
Reichhaltige Abendkarte. 
Diners, garnierte $chi»eln, tiitaiaenaaionaife«, 
ttai. Salat etc ln and aatier de» Danse: 
Kegelbahnen. Billardzimmer. 
Hawdjerystr. 64 
Gastspiel dar Nauen Deutschen Bühne zu Berlin. 
Dienstag» den 16. JannOv ISIS 
GastsplelvonGertrudsiarraissvoniKol.HQftheaterinStuttgari 
Der HMrndesttzer. 
Schauspiel in 4 Aufzügen von George» Ohnet. 
Claire ‘ . Gertrud Garraiss 
»ofsenöffnml, VI, Uhr. Wnfong 8'/, Uhr. 
Der Borverkanf Wird um 6 Uhr geschloffen. 
Greife der Plätze: 
I« Voroerkanf: 1. Parkett 1.50 M., 2. Parkett 1,35 M.. Balkon 
1,00 M.. 3. Platz 60 Pfg. 
«n der «bendkaffe: 1. Parkett 1.75 M-, 2. Parkett 1,50 M., Balkon 
1,25 M, 3. Platz 70 Pfg. 
Konnt««» de« 21. Jan«« 1912 
Erele Grosse Klassiker-Vorstellung zu ermässigten Preisen. 
Die Müder. 
Schauspiel in 5 Akten von Friedrich von^Gchiller. 
Kaffeneröffnung 1'/, Uhr. Anfang 9 Uhr. 
Ter Vorverkauf wird um 19'/, geschloffen. 
I« Vorverkauf: 1. Parkett 1,10 M., 3. Parkett 0,90 M., Balkon 
0,75 TL, 2. Platz 0.50 «. 
An der «beudkaffe: 1. Parkett 1,40 M.. 3. Parkett 1,10 M., Balkon 
0,90 M., 2. Platz 0.60 M. 
BorverkaufSftellm: Hohenzollern»Restaurant, Zigarrengeschäfte 
W. Schuppan, Handjerystr. 63, Sangfeld, Friedrich-LlilhelAplatz, Mund, 
am Wannseebahnhof. Papierhandlung W. Ebers, Rheinstr. 15 und 
Mufikal-Handlung Schwartz, Rhttnstr.60. (826 
Hoflieferanten 
Wein-Grosshandlimg 
empfiehlt dem hochgeehrten Publikum ihre in der 
OdanwaldstrassB ZZ, Echt Blanhenbergstrassis 
schön u. gemütlich eingerichtete Weinstube 
zur gefölligen Benutzung. 
Restanrant „Zun Prinzen Jtonäjcry“ 
Inh.: L. Fogäny 
Haidjerystr. 42 und Klrohstr. 21 
——— Mlttjgstlsoh von 12—4 Uhr. -- 
Reichhaltige Abendkarte. Vereinszimmer, Billardzimmer. 
Bimrei Pilsener Urquell, MSnchener Spaten, Kulmbaoher 
Reichel, Pllsator. 
Liefere auch ausser dem Hause in 1 Ltr.-Kannen nnd Siphons. 
Fpiedenauer Spar- u. Darlehnshasse 
s. a m. 9. EL 
Rheinstr. 55 Kassenständen 9-1,8-5 ühr. TeL Pfcb, 3365. 
SpajrlrasB© -L °| 0 
Relohsbank-Glrb-Konto. iDiskontisrung von Wechseln. 
Kontokorrent-, Depositen- o. Scheck-Verkehr, 
Der Vorstand. 
Luxus - Fuhrwesen 
Carl Mtreckl, Schüuihirg, linlr. 17 
Bieg. Braut- und Equipagen-Fiihrwerk 
Eleganten Doktor-, Beine- nnd Hönatsftihrwerk. 
Fernsprecher Ami 6, Nr. 3553. 
laih In labahnii; Slft' 
Qörlitser 4 U. 
, Potsdamer, Zoolog. 
IL, Lehrter. Stettiner 
[9806
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.