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Periodical volume Nr. 2, 03.01.1912

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 19.1912

(Kriedenarrer 
Anparteiische Zeitung sür kommunale und bürgerliche 
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»*. 2 
Kepeschen. 
Setzte Rachrichte». 
Berlin. Der Kutscher JuliuS Müller, Sedanstraße 
in Weißensee, versuchte sich selbst und seine vier Kinder 
im Alter von l * 1 /* bi» 11 Jahren mit Leuchtgas zu ver- 
giften. Da» jüngste Kind ist gestorben, die andern konnten 
gerettet werden. Mülle: stellte sich selbst der Polizei und 
wurde verhaftet. 
BreSlau. Der Dichter Felix Dahn ist heute morgen 
3/48 Uhr im Alter von 77 Jahren gestorben. Dahn war 
Professor des deutschen RechtS an der Universität BreSlau. 
Essen (Ruhr). Sine schreckliche Szene spielte sich in 
der Familie der Bergarbeiterwitwe Ewald in Heven bet 
Wittgen a. d. Ruhr ab. Als der ältere Sohn, ein mehr 
fach vorbestrafter Mensch, seine Mutter mit dem Leben 
bedrohte, sprang der jüngere, vom Militär auf Urlaub 
befindliche Bruder hinzu, worauf sich der Zorn des älteren 
gegen ihn wandte. Der Bedrohte zog in der Notwehr 
das Seitengewehr und spaltete seinem Bruder den Schädel, 
der Tod trat sofort ein. Der Soldat, dem ein gutes 
Leumundzeugnis ausgestellt wird, stellte sich sofort der 
Polizei und wurde alsbald seinem Regiment zugeführt. 
Budapest. Gestern Abend ereignete sich im Maschinen- 
hauS der Mineralöl-Aktiengesellschaft durch daS Platzen 
eines Kessels eine Explosion, der viele Menschenleben zum 
Opfer fielen. Fünf Personen erlitten schwere, 3 Personen 
leichte Verletzungen. 
Paris. Die bekannte Chemikerin Frau Professor 
Curie ist an einer Blinddarmentzündung schwer erkrankt. 
Sie wird in einer Heilanstalt in der Rue Bloment von 
einem der bekanntesten Chirurgen operiert. 
'London. .Daily Mail" meldet auS Las PalmaS, 
daß der britische Dampfer „Penwith", mit einer. Eisen- 
ladung nach Cardiff unterwegs, am 26. Dezember im 
Golfe von BiScaya von der Besatzung verlassen wurde. 
I)er Kinverkeiöungsrummet in Iriedenau 
und seine Folgen. 
Jedes Ereignis hat jetzt seinen Bazillus, und wenn 
es keinen hat, wird ihm einer angedichtet. Der bisher 
ziemlich unbekannte „BücklingSbazilluS'. dem so viele 
Asylisten neuerdings in Berlin angeblich zum Opfer fielen, 
hat auch schon vordem recht unangenehme Erscheinungen 
gezeitigt, ohne daß freilich gleich ein Massensterben eintrat. 
Bei uns in Friedenau befiel er gelegentlich der RathauS- 
bauplatzberalung eine Anzahl Gemeindeoerordnete, die 
dann auch umfielen, aber noch leben und gesund sind. 
Die Suppe, die sie un» eingebrockt haben, wirkt jedenfalls 
nicht rötlich, wenn auch Viele meinen, daß Friedenau 
davon krank werden wird. 
Diese Befürchtung hat sich soweit verdichtet, daß eine 
ganze Anzahl sonst normaler Bewohner unfireS OrteS von 
einem Bazillus eigener Art infiziert worden sind, dem 
Höhe« rmd Tiefe». 
Roman von SR. Sitner. 
85. 
(Nachdruck verboten.) 
.Gerhard!' kam es, kaum hörbar, über Marias Lippen. 
Dann flüsterte sie: „Papa!' mit eine»; Ausdruck, der noch 
nie an des Professors Ohren gedrungen war. Sie richtete sich 
auf, legre ihre;; Zopf an des Professors Brust, legte ihren 
Arm um seines Hals und schluchzte vor Seligkeit. 
„Mütterchen!' ries sie dann, „Mütterchen! O mein Gott, 
hast du's gehört? Gerhard kommt wieder, darf kommen. O 
Mütterchen, kann ich denn ein solches Glück ertragen?' 
Frau Laugheld war näher getreten. Sie legte ihre Hand 
auf des Sohnes Schulter und blickte Maria an: „Das ist 
ein schöner Augenblick. Hugo,' sagte sie. „Glücklich machen 
gibt selber Glück ins Herz zurück.» 
„Ist es auch wirklich, wirllich wahr, Papa?' fragte Maria 
wieder. 
Sie konnte es gar nicht fassen, daß all ihr Leid sich so 
urplötzlich in herrliches.' seliges Glück wandeln sollte. „Warum 
kam er nicht gleich mit Papa?' fügte sie hinzu. 
Lächelnd entgegnete der Professor: „O d;ese Ungeduld! 
Er hat schwere Tage durchgemacht. Sein ältester Bnider ist 
vor 'einigen Tagen erst gestorben und beigesetzt worden. Er 
wird wohl auch nicht lange bleiben können. Er muß seiner 
Schwester zur Weite steden. Wie w,rd es puu übrigens 
werden, Kind, mit der Partie'zum Schloß und zur Molken- 
O das ist ein herrlicher Gedanke. Papa. Ich will auch 
nicht 'fahren. Gerhard wird nur müssen sehr langsam gehen, 
nickt so wie damals. — Damals!' 
Wie verwandelt erschien Marias Gesicht. AuS den bis jetzt 
so müden Augen brach von neuem jener halb märchenhafte, 
halb schelmische Glanz hervor, der früher die Menschen so ent- 
^^Der Baron wird nicht zufrieden sein.» begann der Pro- 
Friedenau, Mittwoch, den 3. Januar 1912. 
19. Iah-s 
„EinverleibungSbazilluS». Man verbreitet die Mähr, 
Friedenau stirbt an Entkräftung, wenn eS nicht seine ge 
treuen Nachbarn Schöneberg oder Wilmersdorf hilfreich in 
ihren Schoß aufnehmen, obgleich die Aufnehmer selbst 
infolge eines anderen modernen Bazillus, dem „Pump- 
bazilluS' reichlich schwach geworden sind und noch mehr 
werden dürften. 
; Eine Agitation hat eingesetzt, die einer besseren, auS- 
1 sichtsoolleren Sache Ehre machen könnte. Die eine Hälfte 
der Einverleibungsenthusiasten schwärmt für Wilmersdorf, 
die andere für Schöneberg. ES kursieren Listen, die auch 
schon bis 25 Namen aufweisen. Der vielgeplagte Haus- 
und Grundbesitzer-Verein soll — wie wir hören — dem 
nächst über diese Sache beraten und wenn möglich, gleich 
einen definitven Beschluß fassen. Dann wird ein Punkt 
gemacht und die Sache ist fertig! So die Ansicht der Ein- 
verleibungSschwärmer. „MerschtendeelS kommt es oberst 
erstens andersch und zweetens, alS man denkt', sagt ein 
Berliner Sprichwort. 
Vorläufig ist an eine Aenderung der politischen Ver- 
hältnisse der Groß-Berliner Vororte schon auS dem Grunde 
nicht zu denken, weil der Zweckoerband den gegenwärtigen 
Status quo als Basis behalten muß, soll er überhaupt 
etwas schaffen. Ferner soll der Kreis Teltow nicht durch 
HerauSlassung solventer Gemeinden — dazu gehört, trotz 
gegenteiliger Behauptungen, auch Friedenau — geschwächt 
werden in seiner finanziellen Leistungsfähigkeit. ES ergibt 
sich daraus von selbst, daß an eine Einverleibung unseres 
Gemeindeareals in eine benachbarte Stadtgemeinde — wie 
es Wilmersdorf und Schöneberg tatsächlich sind, eo ipso 
gar nicht zu denken ist. Diese Bestrebungen sind also 
Griffe nach dem Monde. Was wird nun eventuell damit 
erzielt? Wird durch die gegenwärtige Agitation in maß 
gebenden Kreisen die Ueberzeugung geweckt, daß sich Frie 
denau nicht selbständig erhalten kann, dann ist die schon 
früher einmal geplante Angliederung unseres Gemeinwesens 
an Steglitz sicher. Dann kämen wir aus dem Regen in 
die Traufe. Dann müssen wir mit unserer Steuerkraft 
dazu beitragen, daß Steglitz das wird, was wir sind, ein 
in jeder Beziehung großstädtisch eingerichtetes, fertiges Ge 
meinwesen. Dieses würde auch — im Kreise verbleibend 
— Stadtrechte erhalten können. Was würde uns daS 
nützen? Wir bleiben dann der Kietz von Steglitz und hätten 
nur das Recht, fünfmal mehr — auf die Kopfzahl der 
Bevölkerung gerechnet — an StadtverwaltungSkosten zu 
bezahlen, als wir jetzt an solchen als Landgemeinde zu 
entrichten haben. DaS wären die wenig erstrebenswerten 
Folgen des gegenwärtig inszenierten EinverleibungSruwmelS. 
gl- 
Lokales. 
Nachdruck unserer o-Origtnalartikel nur mit Quellenangabe geüailel) 
Friedenau voran! Die Landgemeinde Friedenau 
ist bei Vorbereitung der ReichStagSwahlen den anderen 
Gemeinden Großberlins wiederum mit gutem Beispiel 
fessor wieder. „Die rosigen Wangen sind bleich geworden. Er 
w;rd mir vorwerfen. und mit Recht, daß ich dich schlecht ge 
pflegt und gehület habe.' 
Maria lächelte und sagte: „Das wird bald alles anders 
werden, Papa. Und Gerhard wird dir keine Vorwürfe machen, 
das glaube nur.' 
„Du scheinst ihn ja sehr gut zu kennen und sehr viel 
Vertrauen zu ihm zu haben.' 
„Wie könnte man denn anders, Papa?' 
l „Und ruhe dich gut aus für morgen, Kind.' 
- Mit diesen Worten entfernte sich der Professor, nachdem 
er Maria noch einmal geküßt hatte. 
Mit gefalteten Händen, glückselig wie ein Kind, lag Maria 
da. „Mütterchen!* flüsterte sie immer wieder, „Mütterchen, 
ist es denn auch wirllich kein Traum? Wie hat doch der liebe 
Gott alles so wunderbar gewendet. Wie war Papa heute so 
anders, so ganz anders ats damals.' — 
Am nächsten Abend uni dieselbe Zeit stand Maria in 
ihrem Zimmer. Sie trug dasselbe Kleid, welches sie an jenem 
Tage getragen harte, da Gerhard ihr von seiner Liebe sagte. 
Sie hatte sich mit demselben blauen Bande geschmückt. Ihr 
Blick war dem Wege zugewendet, der zum Bahnhof führte. 
Sie uleinte, sie müßte Gerhard kommen sehen.' Und doch 
hatte sie den Augenblick seines Kommens nicht bemerkt, ahnte 
auch nicht, daß der Baron bereits bei ihrem Vater war. 
Plötzlich klopfte es leise. Ehe sie noch „Herein!' rufen 
konnte, trat der Baron ein. Ehe sie sich bewußt wurde, einen 
Schritt vorwärts getan zu haben, lag sie in seinen Armen, 
suhlte sie feine heißen, innigen Küsse auf ihren Lippen, ihren 
Augen. „ ' . c..- 
„Meine kleines süße Braut! Meine zarte Blume!' flufterte 
der Baron. Eine tiefe Erregung kam über ihn, als er in 
Marias bleiches Gesicht blickte und erkannte, wie sehr sie unter 
der Trennung gelitten hatte. Doch ihre Augen leuchteten jetzt. 
Neue Lebenskraft schien über sie gekommen zu sein. 
„Gerhard,» sagte sie wieder und wieder, „wie bi» ich so 
glücklich!' 
I vorangegangen. Während verschiedene Großstädte es ab 
gelehnt hatten, an die Wähler über ihre Eintragung in 
der Wählerliste eine Benachrichtigung ergehen zu lassen, 
| hat Friedenau auf Anregung deS Herrn Bürgermeisters 
\ Walger solche Benachrichtungskarten an die eingetragenen 
j Wähler versandt und zwar vor der Auslegung der Listen, 
j Hierdurch wurde erzielt, daß diejenigen Wähler, welche 
' eine solche Karte erhalten halten, den Weg nach dem Rat- 
hauS zwecks Einsichtnahme der Liste sich ersparen konnten, 
und so ist es gekommen, daß während bei den Wahlen 
im Jahre 1907 von 4900 Wählern 1866 die Wählerliste 
eingesehen haben, jetzt bei rund 10 000 Wählern nur 53 
Einsicht genommen haben. Ferner hat die außerordentlich 
sorgfältige Aufstellung der Wählerliste und die bei der 
Aufstellung vorgenommene Vergleichung der Wählerliste 
mit den Steuerlisten deS Steuerbüros dazu geführt, daß, 
während 1907 47 Einsprüche gegen die Richtigkeit der 
Wählerliste erhoben wurden, von denen dann 37 als be 
rechtigt anerkannt werden mußten, jetzt kein einziger Ein- 
spruch gegen die Richtigkeit erhoben worden ist. Die Ver 
sendung der Benachrichtigungskarten an die Wähler wird 
ferner noch die Folge haben, daß die Wahl selbst sich 
außerordentlich leicht abwickeln wird: denn die Benach- 
rtchtigungSkarten können von den Wählern als Legiti- 
mation benutzt werden, und dadurch wird sich daS Wahl- 
geschäft viel schneller abwickeln. 
o Die Bevölkerungsbewegung in den Monaten 
Juni, Juli und August stellt sich nach den Statistischen 
MonatSberichtknGroßberlin, herausgegeben vom Statistischen 
Amt der Stadt Berlin, wie folgt: Anwesende Bevölkerung 
am 1. Juni 36 259, 1. Juli 36 282, 1. August 36 427, 
Geburten 52, 74, 69, Sterbefälle 18, 27, 22, mithin 
Mehrgeboren 34, 47. 47; Zugezogene 894, 1109, 1114, 
Fortgezogene 905, 1011, 961, im Juni 11 weniger Zu 
gezogene. im Juli und August 98, 153 mehr Zugezogene, 
einschließlich Geburtenüberschuß Zunahme der Bevölkerung 
um 23, 145 und 200, sodaß sich der Bevölkerungsstand 
am Schluffe der drei Monate auf 36 282, 36 427 und 
36 627 stellt. Die Geburten in den drei Monaten waren 
folgende: ehelich geborene 18 m., 28 w. = 48 im Juni 
38 nt. 31 w. ^ 69 im Juli 34 m., 30 w.--64 im August; 
unehelich geborene 2 m., 3 w.--5 im Juni, 1 m., 2 w. 
^ 3 im Juli, 3 m. 1 w. = 4 int August, zusammen 
20 m.. 31 w. — 51 Geburten im Juni, 39 m., 33 w. — 72 
Geburten im Juli, 37 m., 31 w.---68 Geburten im 
August. Totgeburten waren im Juni 1 m., im Juli 2 m., 
im August 1 w. Bon den Sterbefällen entfallen auf 
das Alter von 0—1 Jahr im Juni 1 m., 1 w. ehe!., 1 m. 
unehl., im Juli 3 m., 4 w. ehel., im August 6 m., 3 w. 
ehel., 1 m. unehel., auf das Alter von 1—5 Jahre im 
Juni 1 m., 1 w., im Juli 1 m., auf das Alter von 5 bis 
10 Jahren im Juli 1 m., 1 tu., im August 1 w., auf 
das Alter von 10—15 Jahren im Juni 1 w., auf das 
Alter von 20—30 Jahren im Juli 1 w., im August 1 w., 
auf das Alter von 30—50 Jahren im Juni und Juli je 
Der Professor schien an diesem Abend wie umgewandelt. 
Wer ihn genau kannte und beobachtet hätte, würde sich gesagt 
haben: Es ist gerade, als sei von dem Manu eine schwere 
Last genommen worden, die ihn fast zu Boden drückte. 
Während Gerhard mit Maria sprach und ihr alles das 
sagte, was anderen so nichtig erschienen sein würde, ihnen 
beiden jedoch so wichtig war/ stand der Professor vor seiner 
Mutter. Er faßte ihre Hand, küßte sie und sagte: „Mama, 
ich habe- vor einiger Zeit ein Wort von dir gehört, dessen Wahr- 
heit ich tief habe empfinden müssen. Du sagtest, der Haß sei 
ein Gift, der die Hand verdirbt, die es austeilt, und dem den 
Frieden nimmt der ihn empfindet. Mama, du hattest recht, 
ganz recht. Doch damals hätte ich dir das nicht zugegeben.. 
Du kennst ein Platt aus meinem Leben nicht, Mama. In' 
ruhiger Stunde sollst du es lesen; nur jetzt noch nicht.' 
„Einer Mutter Herz ist immer offen,' entgegnete die alte 
Dame. „Dergleichen darf nicht erzwungen werden. Ich sage 
dir nur eins, Hugo: ich habe meinen Sohn immer lieb gehabt. 
Jetzt achte ich ihn hoch, da er sich so ganz überwunden hat.' 
„Mama, ich danke dir.' 
Noch nie hatte der Sohn in so demüttger, zärtlicher Hin 
gabe der Mutter Hand geküßt, wie in diesem Augenblick. 
Am nächsten Tage, gleich nach Tisch, sollte die Tour zur 
Molkenkur unternommen werden. Der Professor schlug vor, 
daß sie bis zum Burghof gemeinschaftlich fahren wollten. 
Dann sollte es dem Baron und Maria erlaubt sein, auszu 
steigen und langsam zur Molkrnkur nachzukommen. 
Im Lauf des Morgens erschienen die Professoren Riemer 
und Helmholz bei Langhelds. Sie hatten den Baron an 
kommen sehen, hatten ihre Kombinattonen gemacht und wollten 
der Tatsache auf den Grund kommen. Unter irgend einem 
unbedeutenden Vorwände besuchten sie den Kollegen und fanden 
ihre Ahnung bewahrheitet, ihre Kombinlition richtig. Sie 
waren sehr erfreut. Professor Riemer dachte mit Genugtuung 
daran zurück, daß er damals den beiden Liebenden ein kurzes, 
ungestörtes Zusammensein verschafft hatte, als er sie von seiner 
eigenen Perlon bekreite. (Fortsetzung folgt.)
        
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