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Periodical volume Nr. 7, 09.01.1912

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 19.1912

ZrrfchrWiM 
■Kör diese Malta wanchmev mit keine »««twortung.) 
Wein die hiefige»Kolonialwarengeschöfte norde» hell erleuchteten 
Echansei,stern aus der Straße die weithin sichtbare» Südfrüchte und 
ähnliches ausstelle», st wiffen sie, weshalb sie das tun Die kauf- 
lustige Hausfrau freut sich über die schön« Auslage und so mancher 
Käufer wird ungezogen. Aber nicht nur diese, studern auch unsere 
lieben Hündchen fühle» sich angezogen und geben ihre Befriedigung 
durch Beschnüffeln und Erheben eines Hinterbeines geschmackvolle» 
Ausdruck. Zumal die niedriger gestellten Körbchen werden mit Bor- 
liebe so von unser» Vierfüßlern bedacht. Sollt« es einen Käufer 
geben, der durch dies« verhältnifie nicht abgeschreckt würde? Sollte für 
solch« un delikaten Verhältnisse sich keine Abhilfe schaffen laffen? ES 
wäre doch gewiß mit den einfachsten Mitteln zu erreichen, daß die 
vietbege,rten Delikatefien nicht einen hundemäßtgen Beigeschmack de- 
käme»! Eine Hausfrau aus der Rheinstraße. 
r~ VRcht DoppelgSnger^ 
Humoreske von E. M. Stosch. 
Nachdruck »erdete». 
TIR. „Ah, Herr Referendar Krause," hörte ich hinter mir 
vteinen Namen rufen und fuhr bei dieser Stimme wie vom Blitz 
geblendet herum. Wahrhaftig, da stand der Alte! 
„Nein, Herr Oberförster, Sie sehen mich wirklich nicht 
vor sich," wollte ich schau hastig hervorstoßen. Wer ich besann 
mick noch und bemerkte mit höflicher Verbeugung: „Ent 
schuldigen Sie, mein Herr, aber ich bin nicht der Referendar 
Krause." Damit wandte ich mich, 'den Hut lüftend, ab, um 
schnell zur anderen Seite der Straße hinüberzuschreiten. 
Wer dieser Graubart, der mich sonst in den Tod nicht 
leiden konnte, schien heute einen Narren an mir gefressen zu 
haben. Geradezu am Rockärine. er mich fest. „Pardon, 
Pardon," sagte er dabei, und tue scharfen Augen unter den 
buschigen, ergrauten Brauen blitzten^mich an, „aber ich kann 
Sie unmöglich so gehe» lassen. Eine Aehnlichkeit — hm — 
diese Aehnlichkeit — äh, mein Name ist Witzmann. Mit wem 
habe ich denn das Vergnügen?" 
„Von Sperlinghausen," sagte ich auss Geratewohl in 
grimmer Wur, „Doktor der Naturwissenschaften Kaspar von 
Sperlinghausen." — .Weiß der Himmel, wie ich auf diese ver 
rückte Antwort versiel! Meine ganze Hossnung setzte ich auf 
meinen frisch gewachsenen Vollbart, in dem Witzmann mich 
noch nicht gesehen hatte. 
Doch wenn ich glaubte, nun loszukommen, so hatte ich die 
Rechnung ohne den Vater meiner angebeteten Elisa gemacht. 
Denn der Waidmaun, eben dieser Vater, dem meine Werbungen 
so sehr mißfielen, und der durchaus von meinem Hiersein 
nichts wissen durste, er blieb direkt vor mir aus dem Pslaster 
stehen, und sein verwittertes Jägergesicht glänzte vor Freude. 
„Bon Sperlinghaüscn — von Sperlinghausen?" wiederholte 
er immerzu. „Welches unverdiente Glück führt mir noch ein 
mal einen Sproß dieser Familie in den Weg! Herr Doktor," 
fuhr er energischer fort, mich gerade ansehend, „es gibt nur 
eine Familie dieses Namens. Nicht wahr. Sie sind der Sohn 
des alten Herrn Kaspar von Sperlinghausen auf Sperlingstein?" 
„Verflixt!" tobte ich in meinem Inneren. „Wie bin ich 
bloß aus den ausgesallenen Namen gekommen? Habe ihn 
sicher bei Witzmanns mal gehört." Laut stammelte ich mit 
halber Verbeugung: „Gewiß, gewiß, Herr Oberförster." 
Der alte Herr starrte mich an. „Woher wissen Sie denn, 
daß ich Oberförster bin?" 
Auch das noch! Aber kühn erwiderte ich: „Sie hatten 
doch die Güte, sich vorzustellen." 
„Hm — dackste, ich hätte nur meinen Namen genannt," 
murmelte er. „Aber vielleicht irren Sie sich. Sie haben 
wohl Ihren Vater von einem Oberförster Witzmann sprechen 
hören, und daher ist Ihnen nun diese Verbindung geläufig." 
Donnerwetter, auf diese Erklärung hätte i ch kommen 
müssen. Wer jetzt hieß es, die mir so unversehens aufgehalste 
Rolle glaubwürdig zu spielen, bis ein Loskommen möglich 
wurde. Tenn auf keinen Fall durfte der Alte ersahren, daß 
sich dieser „windige Referendar Krause" per „Zufall" zu der 
gleichen Zeit in Äurg aushielt, da auch sein Töchterlein her- 
gereist war, vorgeblich nur um die liebe Tante Meta zu 
besuchen. So ließ ich denn mein Gesicht in Freude erstrahlen 
und rief aus: .„Aber natürlich. Herr Oberförster, so wird 
es sein. Ja, ich erinnere mich so gut. Wie oft und wie 
gern sprach mein lieber Alter von Ihnen." 
Der Oberförster schmunzelte, und ich atmete auf. Er hatte 
seinen Verdacht überwunden und war glücklich, einen Sper- 
linghausen aufgepirscht zu haben. Plötzlich ernster werdend, 
fragte er: „Der gute Kaspar, Ihr Vater, lebt doch noch?" 
Sollte ich dem alten Herrn noch etwas Odem gönnen? Es 
war vielleicht gefährlich, Witzmann würde die Verbindung mit 
ihm erneuern wollen und hinter den ganzen Schwindel kommen. 
So ließ ich ihn denn hartherzig sterben und sprach betrübt: 
„Nein, leider wurde er uns schon entrissen. Vor einigen 
Jahren." — Ich brachte «sogar einen richtigen Seufzer auf. 
Witzmann sprach ein paar Worte des Schmerzes. Dann 
aber meinte er: .Komisch. Ich hätte sicher gedacht, er sei 
noch am Leben. Denn vor kurzem habe ich doch noch einen 
Aufsatz von ihm in einer Zeitung gelesen." 
Nochmals verflixt! Wer unvorsichtig meint« ich: „Er 
war vielleicht von mir. Ich schreibe und heiße ja auch Kaspar 
von Sperlinghausen." 
„Wer gewiß!" rief der alte Herr. „Und Sie sind ja 
Naturwissenschaftler. Spezialfach Bögel?" 
War das Malice? Verbissen antwortete ich: „Nein, Dick. 
Häuter." 
„Ah, sehr interessant," nickte der Graubart, der rüstig und 
unentwegt neben mir herschritt. „Allerdings, der Artikel Han- 
delte über die Tiefseefauna. Und Meeressorschung war gerade 
das Steckenpferd meines guten Kaspar. Aber ich entsinne mich, 
daß er mir bei unserem letzten Beisammensein erzählte, er 
führe nun auch seinen Sohn in diese Wissenschaft ein. Mso 
haben Sie sich natürlich, trotz der Dickhäuter, auch eingehend 
mit Meereszoologie besaßt," diktierte er mir ^einfach zu. 
„Freilich, freilich, Herr Oberförster." Ich warf verzweifelte 
Blicke umher. Bot sich denn nirgends eine Gelegenheit zu einem 
recht schnellen, unverhofsten Abschwenken? 
Der alte Waidmann redete vergnüglich weiter: „Ja, ja, 
auch mir hatte er eine Vorliebe für die großen und kleinen 
Seeungeheuer beigebracht" (diese merkwürdige Liebhaberei des 
Alten kannte ich» „und so bin ich einigermaßen orientiert. 
Wir könnten uns sogar ohne Schwierigkeiten in eine Fachdebatte 
einlassen. Haha! Uebrigcns, wie steht es denn nun mit der 
Verbreitung von Hyphaena coriacea?" 
„Von — von — ?" stammelte ich und fuhr dann kühn fort: 
,O>h, die wird in allen Meeren gefischt." 
Aber da blieb mein Begleiter stehen und starrte mich wie 
entgeistert an. „Nanu, Herr Doktor!" rief er so laut, daß 
die Leute sich umdrehten. „Ich spreche doch jetzt von der 
Palmenart, die Sie nebenbei in Ihrem Aufsatz erwähnten." 
„Geh zum Kuckuck, Alter, mit deinen Palmen und glibbe- 
rigem Wassergetier!" Fast hätte ich's laut gerufen. Wer 
ich beherrschte mich noch mit Mühe. Nur endlich fort! So 
sagte ich denn kühl: „Sie entschuldigen wohl, Herr Oberförster, 
wenn ich nicht aufinerksam war. Aber ich habe eine Ver 
abredung, im Stadtpark. Muß also ganz andere Richtung 
einschlagen. Gestatten Sie daher, daß ich mich für heute 
empfehle." 
„Andere Richtung? Mir ist es egal, wo ich gehe. Wenn 
Sie zum Stadtpark wollen, begleite ich Sie noch vis zum 
Kaiserplatz. Muß doch noch einiges über Ihre Angehörigen, 
lieber Herr Doktor, und über den alten Sperlingstein hören." 
Na,' man los, überlegte ich rasch. Das sind wenigstens 
Menschen und menschliche Behausungen, da getraue ich mich 
schon 'eher, glaubwürdig aufzuschneiden. Und es ging wirklich 
leidlich. Mein hartnäckiger Gesellschafter sah so vergnügt aus 
bei unserem Redetausch über die Sperlinghausen und ihr altes 
Felsennest, daß ich innerlich selbst meine Geschicklichkeit lobte. 
Und da war nun auch der Kaiserplatz. 
Herr Witzmann blieb 'stehen. „Ehe wir scheiden, muß 
ich Ihnen doch noch etwas erzählen, was Ihre liebe, verehrte 
Frau Mutter interessieren wird. Meine einzige Tochter Elisa, 
Ihrer Mutter Patenkind, wird sich jetzt verloben, sogar heute 
noch, und zwar eben mit diesem Reserend'ar Krause, dem Sie 
so merkwürdig ähnlich sehen." Der alte Jäger strich sich den 
Bart und erzählte behaglich lachend weiter: „Sie müssen wissen, 
ich war lange gegen diese Verbindung. Wer meine Schwester 
Meta, die so gerne junge Liebe beschützt, hat es fertig gebracht, 
meinen Widerstand zu brechen. Nachdem wir uns schriftlich 
geeinigt, hat sie mich hergerufen, ohne den jungen Leutchen 
etwas zu sagen. Das heißt mit meiner Tochter, die hier 
bei meiner Schwester ist, habe ich vorhin schon gesprochen. Mit 
dem Bräutigam noch nicht. Aber Sie begreifen nun wohl, warum 
ich vorhin so erregt auf Sie losschoß, da ich Sie für Krause 
hielt! Wollte den Schwiegersohn umarmen." 
Ich glaube, ich stand da wie ein holzgeschnihter Götze. Oh, 
ich dreimal unseliger Esel! Stotternd brachte ich endlich hervor: 
„Sie — Sie haben also nichts mehr gegen diese Verbindung?" 
Herr Oberförster Witzmann richtete sich gerade auf, seine 
Züge nahmen einen strengen Ausdruck an. „Ja," sagte er, 
„vorausgesetzt, daß der junge Mann sich nun bewährt, ich 
meine, da > : seit seinen letzten Tollheiten, die mich so ab 
schreckten, : neue Streiche begangen hat. — Wer nun will 
ich Sie nich: eckiger aufhalten, Herr Doktor. Ihrer Frau Mutter, 
die ich nächstens auf meiner Rheinreise besuchen werde, meine 
Empfehlung. Bin sehr erfreut. Sie kennen gelernt zu haben." 
Den Hut lüstend, ging er von dannen. 
Hat schon einmal jemand fn einer so verteufelten Latze 
gesteckt wie ich? 
Am Nachmittag ging ich todesmutig in Tante Metas Haus. 
Ohne Bart! Ihn abnehmen zu lassen, war die einzige Rettungs- 
moglichkeit, die ich versuchen konnte. Ein an Elisa voraus- 
flregender Rohrpostbrief flehte die Damen an, nicht laut über 
wem verändertes Aussehen zu staunen. Aufklärung würde 
folgen. 
Man empfing mich durchaus harmlos. Und harmlos er 
zählte nur der alte Herr, er habe heute einen Herrn von Sper- 
linghausen getroffen, der mir fabelhaft ähnlich sähe. Nur 
erneu Bart habe er getragen. Uevrigens ein mordsdummer Kerl. 
Wolle Wissenschaftler sein und habe sich schändlich blamiert. 
Und gar nicht bemerkt habe er, daß er, Witzmann, ihn an 
der Nase herumgeführt habe, indem er tat, als kenne er 
die Sperlmghausen. Keine Idee! Er habe den Namen nie 
stehort. — Dann warf er noch so hin: „Uebrigens Dummheit 
«st nicht immer ein Fehler. Wer zum Beispiel seine Streiche 
recht ungeschickt macht, der scheint mir doch noch nicht ganz 
verloren." Und obgleich er geradezu pfiffig lachte, schienen mäch 
seine scharfen Augen zu durchbohren. 
Die Hauptsache ist, daß ich meine Elisa doch noch bekommen 
habe. 
*o Bauernregeln für den Januar. Ist der Januar naß, bleibt 
leer da» «atz. — Januar muß vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll 
sacke«. — An Vivcenzi Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein. 
— Morgenrot am 1. Januar, deutet auf viel Gewitter in Sommer. 
— Ist der Januar warm und naß, bleibt leer da» Faß. — Ein 
gelinder Januar bringt Kälte im Februar — Morgenrot am 1 Taa 
Unwetter tringt und große Plag'. - Wie das Wetter am Macariu» 
war, so wird» im September trüb und klar. — An Fabian und 
Sebastian soll auch der Saft in die Bäume gähn. — Ist Paulj Be- 
kehrung hell und klar, so hofft man auf ein gutes Jahr. — Wenn 
di- Tage langen, kommt der Winter gegangen. - Tanzen im Janaar 
die Mucken, muß der Bauer nach dem Futter aucken. — Ist der 
Januar nicht naß. füllt sich des Winzers Faß. - Ein schöner Januar 
bringt uns ein gutes Jahr. — Januar wa>m, daß Gott erbarm! — 
Wenn Gras wächst im Januar, wächst es schlecht das ganze Jahr. — 
Nebel m Januar macht ein naffes Frühjahr. - Sind die Flüsse 
klein, gibt es guten Wein. — Am 10. Januar Sonnenschein, bringt 
viel Kora und Wein. — Die das Wetter am St. Vircent war. wird 
es sein daS ganze Jahr. - Schönes Wetter bringt Gewinn, merk 
dir das in deinem Sinn. — Sankt Paulus schön mit Sonnenschein, 
bringt Fluchtbarkeit an Getreid'und Wein. ' 
3hr Midchen, wann seid ihr geboren? Humoristische Reim- 
chrontk. Die Mädchen, geboren im Januar, — Eie haben ein Seelchen, 
wie's Bächlein so klar, - Ihr Herz auf dem plappernden Zünglein 
schwebt — Und alles an ihnen stet« lebet und webt. — Me Mädchen 
geboren im Februar, - Sie trotzen mit Kühnheit der Not unö 
Gefahr, — Sie tragen die Lasten de« Lebens so leicht, — Auch 
manche der Jungfrau von Orleans gleicht. — Die Mädchen, geboren 
im Monat März, — Sie treiben mit männlichen Herzen nur Eche» 
— Doch wer sie versteht und richtig sie nimmt, - Fürwahr dann ew 
kostlrches Kleinod gewinnt. — Die Mädchen, geboren im April — 
Sind launisch und herrisch und schweigen nie still, — Drum, wer solch 
ein Midchen zur Gattin sich nimmt, — Wohl unter dem harten 
Pantoffel sich krümmt. — Die Midchen, geboren im Mai, — Sind 
heitern Muts, von Sorgen ganz siei. — Sie lieben nicht stürmisch 
doch innig und wahr, — Und kränzen mit Blumen den Eh'standSaltarl 
— Die Midchen, geboren im Monat Juni, — Verschmähen da» 
Kosen nicht AbendS, nicht früh, — Verliebe» sich täglich wohl zwei- 
bis dreimal, — Und fühlen doch selten der Liebenden Qual. — Me 
Mädchen, geboren im Julimonat, — Eie werden der Liebe und Arbeit 
nicht satt, - Und seufzen zum Monde, verstehen sich nicht. — Um- 
düstern mit Schwermut ihr holdes Gesicht. — Me Mädchen, geboren 
im Monat August, — Sind stet» ihrer Reize zu sehr sich bewußt. — 
Vertändeln am Spiegel die. goldene Zeit, — Und blicken auf schönere 
Schwestern voll Neid. — Die Mädchen, die in, September beschert. — 
Bekümmern sich fleißig um Haus und Herd, — Sie wiffen um ftW 
und Keller Bescheid, — Drum glücklich der Mann, der solch Mädchen 
sich freit. — Die Mädchen, geboren tm Oktobermond, — Sind nur 
ein geräuschvolles Leben gewohnt, — Sie lieben Theater. Konzerte 
und Ball, — Man sieht sie (wo gut fich'S lebt) überall. — Me 
Midchen, die Monat November uns 'gibt, — Sind würdig der Liebe 
und werden geliebt, — Drum frei ist ihr Köpfchen und heiter ihr 
Hrrz, — Ihr Seelchen stets lustig, geeignet zum Scherz. — DK 
Mädchen, die Monat Dezember uns bringt, — Sind immer von 
düstrer Schwermut umringt, — Sie sehen Gespenster bei Tag und bet 
Nacht, — Und weinen da, wo man sonst jubelt und lacht. 
'o Die schlaue Frau. Junger Ehemann (seine Frau liebkosend): 
.Du holder Eng,!!' — Frau (schmollend): .Ja, Engel! Engel haben 
zwe» Flügel und ich habe nicht einmal rin Pianino!' 
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278) Frau Rose, K üserallee 74, I. 
Junges Mädchen fttr leichte« 
Dienst per 15. 2. evtl, später ver- 
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W t Siai« 
wildem 1 reS 
w rtiHvil junge»M«dch n 
vo» 3—8 Uhr Nachm, sof. gejucht. 
Fr. Memu ert. Frieden, Fregeftr. 4». 
vorm gesucht. 
MlKlllliS Auftagen Nachmttt. 
4.5 Uhr. Fliedr. WiIH.-PIatz > 6, II l. 
Lücht. Aufwärie s. ui-orgenS 
?'/, btS 11 Uhr «. Abends 8-9 
gefacht. Dauernde Stellung, hoher 
Lohn. Paradies. RubenSstr. 21 v. k. 
8rffm2aMn,onhnit 
8-10 Schmidt, vachestraöe 20. 
Answärterin vetlangt MartenS, 
Lefövreüraß- 20, II Aufg., i Tr. 
Amfwärterin 
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