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Periodical volume Nr. 5, 07.01.1912

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 19.1912

der WandlungSauspmch der Klägerin berechtigt, e» sei denn, daß 
§Z <87, 851 B-G.-V. dem entgegen ständen, d. h. die Klägerin selbst 
an einer wesentliche» Verschlechterung der Kaufsach« schuld sei. Das 
aber sei nicht der Fall. Der Käuferin habe nicht augefonnen werden 
können, den Mietvertrag fortzusetzen, nach dem die Vackräume von der 
Polizei beanstandet worden seien. Ein Verschulden der Käuferin liege 
auch nicht etwa darin, daß fie die Anfragen beS Hauswirtes, ob er 
Aenderungen in Sachen der polizeilichen Bestimmungen erst vornehmen 
lassen solle, gar nicht beantwortet habe. Die Käuferin ihrerseits habe 
gar keine Veranlassung gehabt, sich darauf etnzulaffen Sie könne 
darauf den Kaufpreis mit Recht zurückfordern. Ein Zuiückbehaltungs- 
recht des Verkäufer- wegen der Gewinne, die die Klägerin während 
des Bäckereibetriebes tatsächlich gemacht habe, könne nicht anerkannt 
werdrn, und deshalb auch kein Anspruch de» Beklagten auf Rechnungs. 
leguna. Eln solcher könne nur gegeben sein, wenn die Klägerin das 
Geschäft nicht für sich betrieben habe, daS Reichsgericht entschied 
gleichfalls, daß ein Verschulden der Käuferin in keiner Weise ersichtlich 
sei, ebensowenig laffe sich auS dem Gesetze eine bis. Pflicht der Klägerin 
zur Rechnungslegung herleiten, die Revision wurde deshalb zurück- 
gewiesen. (Aktenzeichen: II. 8J4.11.) 
•o Ieanne d'Arc. Der 6. Januar 1912 ist ein besonderer 
Tag in der Geschichte. Denn ein halbes Jahrtausend ist gerade 
seit der Geburt der Jungfrau von Orleans verflossen. Was wir 
von dieser tapferen Jungfrau wissen, haben wir zunächst aus 
Schillers Trauerspiel „Tie Jungfrau von Orleans" geschöpft. Im 
übrigen hat die Seligsprechung der Ieanne d' Are durch Leo XHI. 
im Jahre 18114 in katholischen Ländern allgemeines Interesse erregt. 
Ieanne war das jtind fleißiger, schlichter Landleute, nahe an der 
Grenze von Lothringen, in dein Dörfchen Domremy geboren. Schon 
frühzeitig verriet das Mädchen schwärmerischen Sinn, der sich auf 
ernste Ideale, besonders solche religiösen Charakters, richtete. Als 
sie noch nicht dreizehn Jahre alt war, glaubte sie während des 
Fastens und Betens überirdische Stimmen zu vernehmen, die sie 
zu strengster Tugend ermahnten. Diese kindliche Illusion bildete 
sich lunterstüßl einesteils durch ihre feurige Einbildungskraft, 
andernteils durch die abergläubische Haltung der Dorfletite) immer 
mehr heraus. Und als burgundische Horden das Dorf verwüsteten, 
glaubte sie, dazu berufen zu sein, Frankreich zu retten, Mil sieb 
zehn Jahren machte sie sich — von zwei gläubigen Edelleuten be 
gleitet — aus, Chinon zu erreichen. Es gelang ihr, den ober 
flächlichen Karl VII. und seinen Hof von ihrer göttlichen Mission 
zu überzeugen und sie erhielt sogar ein kleines Heer, mit dem sie 
am 29. April 1429 in Orleans eindrang. Der Erfolg war der, 
daß sich die Engländer am 8. Mai gezwungen sahen, die Belage 
rung von Orleans aufzuheben. Nunmehr zweifelte niemand mehr 
an ihrer göttlichen Aufgabel Tie Krieger jubelten ihr voll Be 
geisterung zu und folgten ihr mit flatternden Fahnen und Todes 
mut im Herzen überallhin. Im Sturm eroberte die kleine Schar 
mit der mutigen Jungfrau an der Spitze einen Platz nach dem 
andern. Und während sich Sieg aus Sieg häufte, drang ihr Ruf 
mit Windesschnelle durch ganz Frankreich: „Der von Gott gesandte 
Erretter ist da! Die Jungfrau von Orleans führt Wundertaten 
auS!" Nach vielen glänzenden Erfolgen wurde sie bei einem toll- 
kühnen Wagnis am 23. Mai 1430 von den Burgundern gefangen 
genommen. Ter König und der Staat, die ihr helfen konnten, 
ließen sie schmählich im Stich. Ieanne ward im Dezember 1430 
nach Rouen gebracht und der Zauberei und Ketzerei angeklagt. 
Seelisch und körperlich gebrochen, vernahm sie am 24. Mai 1431 
ihr Urteil, welches dahin lautete, daß sie den Flammentod sterben 
müsse, wenn sie ihre Sünden nicht abschwöre. In ihrer Angst 
unterzeichnete das völlig mutlos gewordene Mädchen die Ab- 
schwörungsformel. Sie mußte Frauenkleider anlegen, vertauschte 
jedoch diese Tracht wieder mit der Männerkleidung, als sie die 
Wächter mit rohen Zudringlichkeiten belästigten. Auch widerrief 
sie wieder, das getan zu haben, was sie — in die Enge getrieben — 
unterzeichnet hatte. Die Folge davon war, daß nian das neunzehn 
jährige Landmädchen als „rückfällige Ketzerin" in Rouen zum 
Scheiterhaufen führte. Mutig und voll Gottvertrauen bestieg sie 
ihn. Tie Flammen schlugen auf und bald hatte die tapfere Jung- 
jrau von Orleans aufgehört zu leben. 
'o Eine tiptope Akquisition. Die »chicen Damentoiletten' machen 
Schule! Man schickt uns eine Zeitungsanzeige zu, die das wunder 
volle Modewort aller Gecken, ttp-top, in abgewandelter Form bringt. 
Sie lautet: »Eine tip-tope Reklamesache soll von erstklassigen 
Akquisiteuren bearbeitet werden! Guteingeführte Akquisiteure können 
die Sache mitübernehmen. Hohe Provision. Angebote usw.' DaS 
ist allerdings eine tiptope, erstklassige Akquisition, und man muß sich 
nur wundem, daß nicht statt »Angebote' das würdigere »Offerten" steht. 
' Passive Resistenz. Die »passive Resistenz' spukt zuweilen bei 
verschiedenen Beamtengmppen und daher auch in den Zeitungen. 
Einige von diesen aber sprechen dann nicht von »passiver Resistenz', 
sondern von »untätiger Widersetzlichkeit', die allerdings einmal von 
einem Setzer — an» .Widersetzlichkeit' gegen die amtliche Recht- 
schreibung — zur .Widersätzlichkeit' gemacht wurde. Diese» Beispiel 
— d. h. nicht daS de» Setzer» — ist zn loben und zur Nachahmung 
zu empfehlen, denn mit der passiven Resistenz kan» man gegen die 
Fremdwörter nicht viel ausrichten, man muß sie mit tättger Wider 
setzlichkeit angreifen. 
'o Aankee-Humor. Zack: »Hier habe ich ein Problem für dich, 
alter Junge. Ein Esel war an einen sechs Fuß langm Stttck ge- 
bunden. 18 Fuß von ihm lag ein Bündel Heu, und der Esel wünschte 
dieses Heu zu freffen. Wie brachte eres fertig?' — Willie: ,O, das 
ist ein alter Witz. Du willst, daß ich sagen soll: Zch gebe es auf, 
damit du dann sagen kannst: DaS tat verändere Esel auch." — Zack: 
»Er ging hin zu dem Heu und ftaß e».' — Willie: »Aber du sagtest 
doch, er sei an einen sechs Fuß langen Strick gebunden.' — Jack: 
»War er auch. Aber sichst du, das andere Ende des Stricks war 
nirgends angebunden. Ganz einfach, nicht wahr?' 
*o Verrätettfch. Hany: »Wie kommen Eie zu der Vermutung, 
daß ich schon einmal verliebt war, gnädiges Fräulein?' — Sma 
(schüchtem): »Weil Sie immer so vorfichttg nach den Stecknadeln 
fühlen, bevor Sie ihren Arm um meine Taille legen.' 
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