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Periodical volume Nr. 234, 05.10.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Frik-kmm |ikiMnri|(t. 
Gleicbzeiüg Organ für den Hriedenauer Ortsteil 
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Nr. 234 
Friedenau, Donnerstag den 5. Oktober 1905 
12. Iahrg. 
Depeschen 
Weimar. Oberlandesgerichrsrat Deinhardt - Jena 
wurde als vortragender Rar in das Staatsministerium 
berufen. 
Wien. Baron Fejervary reiste heute unverrichteter 
Dinge wieder nach Budapest zurück. Von einer neuen 
Betrauung mit der Kabinettsbildung ist noch nicht die 
Rede. Man fürchtet, nach der Audienz des Grafen 
Czaky die Ministeranklage nicht mehr, da Graf Czaky als 
Präsident des Magnatenhauses, einen geschäftsordnungs- 
widrig erbrachten Beschluß auf Erhebung der Anklage 
nicht zur Kenntnis nehmen will und die Regierung einem 
ordnungsmäßigen Beschluß durch Vertagung oder Auf 
lösung des Reichstages zuvorkommen wird, aber da der 
Kaiser sich noch nicht entschließen konnre, Fejervary seine 
weitgehendsten Vollmachten zu geben, welche dieser in dem 
Kampf gegen die Opposition für notwendig hält, so wird 
sich die Klärung der Situation noch hinziehen. Alle kon 
servativen Faktoren im Reiche vereinigen sich, um den 
Kaiser vor Fejervarys Radikalismen zu warnen. Auch 
eine Serie von Artikeln des Grafen Stefan Tisza wird 
von den Gegnern der Reformen mit Erfolg zur 
Stimmungmache benutzt. 
Wie verlautet, legte Fejervary dem Kaiser in der 
gestrigen dreistündigen Audienz sein modifiziertes Wahl 
reformprojekt vor. Der Kaiser behielt sich die Ent 
scheidung noch vor. 
Paris. Delcasss antwortete auf ein von einem 
Freunde an ihn gerichtetes Schreiben, worin dieser mit 
Bezug auf das kürzlich veröffentlichte Interview mit dem 
deutschen Reichskanzler anfrägt, ob Delcassö nunmehr 
ebenfalls gedenke, Erklärungen abzugeben, seine Er 
klärungen würden ein Plaidoyer sein; es sei besser, die 
Tatsachen sprechen zu lassen. 
Wie Dr. Doyen neuerdings mitteilt, ist es ihm nun 
mehr gelungen, ein Mittel zur Heilung des Krebses zu 
finden. Gestern hatte er 20 Mitglieder des Chirurgen- 
kongresses nach seiner Klinik geladen, wo er ihnen mehrere 
Personen vorstellte, die angeblich vollständig von diesem 
Übel geheilt worden seien. 
London. Glaubwürdigen Nachrichten aus dem 
Kaukasus zufolge, haben die Tartaren alle Wege abge 
sperrt und treffen Vorbereitungen, sämtliche armenische 
Dörfer zu zerstören. Die blutigen Massakres dauern fort. 
In Akgara wurden 33, in Gheran 6 und in Zaglek 2 
Christen getötet. Der Vizegouverneur des Kaukasus Graf 
Vorontzow hat an den Zaren ein Schreiben gerichtet, in 
welchen er die Lage im Kaukasus als äußerst kritisch , hin 
stellt und erklärt, nicht in der Lage zu sein, die Ordnung 
wieder herzustellen. Infolgedessen bitte er, sein Amt 
niederlegen zu dürfen. Dieses Schreiben ist dem Zaren 
Gesagtes 6pie». 
Roman von H. von Schreibershofen. 
81. <N<i.hdr>>ck vrrboten.) 
Kapitel 12. 
An einem der köstlichen Aussichtspunkte, welche Capri in 
so unvergleichlicher Fülle für die verschiedensten Anspriiche 
bietet, saß die Marchesa di San Croce in tiefen Gedanken, 
die ziemlich unerfreulicher Natur waren. Sie liebte diesen ein 
samen Platz in der Nähe des Leuchtturmes ganz besonders, 
wo nichts sie ihrem Sinnen und Träumen entzog. Sie be 
durfte der Einsamkeit, um sich ganz wiederzufinden. Mit 
jedem Tage ward ihr klarer, daß sie in Sizilien nur erfahren, 
nur gesehen, nur gehört, was sie wissen sollte. Die alte 
Kammerfrau Estellas war entfernt worden, sie galt für krank 
— aber die Marchesa hätte sie aufsuchen können; der Arzt 
sollte eingeladen werden, war aber verreist — wenn es so war; 
alle und jede Auskunft über Estellas plötzlichen Tod erschien 
ihr jetzt ungenügend, gekünstelt, unwahr. Mehr und mehr 
trat der Verdacht gegen den jetzigen Herzog wieder in den 
Vordergrund, ohne daß sie einen bestimmten Grund dafür an 
geben konnte. Aber sie wünschte, ihn beschuldigen zu können, 
wenn sie es sich auch nicht ganz klar sagte. Rief sie sich 
den Abend im Quirinal zurück, wo er ihr die Trauernach 
richt übermittelt, so erwachte ihr volles Mißtrauen aufs neue 
und sie meinte, wäre er nur auf seinem Landsitze anwesend 
gewesen, sie hätte ihn entlarvt. Und dann packte jie wieder 
die ganze Enttäuschung und machte sie sich darüber auch 
bittere Vorwürfe, so wurde doch ihre Empfindung keine 
andere dadurch. ' „ 
Ihr Blick ruhte auf dem durchsichtigen blauen Wasser, m 
dessen Tiefe eine wunderbare Tier- und Pstanzenwelt lebte 
und webte. Lange dunkelgrüne, fedcrartiae Ranken wurden 
sanft hin und her getrieben und rötliche, durchscheinende 
runde Medusen schwebten dazwischen herum. Kleine See- 
pferde stiegen auf und ab, dünne Polypenarme streckten pch 
vor und zurück, und die Marchesa sah alles, ohne es mit 
durch Bermittelung des Großfürsten Nikolaus Nikolaje- 
rvitsch zugestellt worden. 
Die englische Presse verzeichnet mit Genugtuung die 
Äußerung der „Nowoje Wremja" über eine eventl. An 
näherung zwischen England und Rußland. 
Tanger. Der Urheber des Mordes an dem eng 
lischen Untertanen und Vizekonsul von Mazagran, 
Benyousef, hat sich den Behörden von Mazagran gestellt. 
Fünf seiner Mitschuldigen befanden sich bereits schon im 
Gefängnis. 
Tokio. Man glaubt hier zu wissen, daß nach der 
Ratifikation des Friedensvertrages der Mikado den Admiral 
Togo beauftragen wird, die gesamte japanische Flotte in 
der Bay von Pokohama zu versammeln, wo der Mikado 
eine Flottenschau abhalten werde. Bei dieser Gelegenheit 
wird wahrscheinlich auch Togo seinen feierlichen Einzug in 
die Hauptstadt halten. — Das englische Geschwader wird 
gegen den 12. Oktober hier erwartet. 
Allgemeines. 
0 Die Anfichts - Postkarten scheinen auch der 
amerikanischen Postbehörde Sorge zu machen. Im „freien" 
Amerika müssen die „Souvenir-Postkarten nämlich eine 
ganz bestimmte Größe und das vorgeschriebene Gewicht 
haben, sonst wandern sie unnachsichtlich in die „Dead 
Letter"-Abteilung, die über eine kräftige Stampfmühle 
verfügt. Es werden dort allwöchentlich ganz beträchtliche 
Sammlungen von Ansichtspostkarten vernichtet, auch solche, 
die aus europäischen Ländern kommen, in denen man 
weniger streng im Postverkehr.ist. Jetzt wird nun gar 
auf Ansichtspostkarten mit „zweioerknge^ Bildern" gefahndet, 
deren Absender, wenn er drüben sitzt und ermittelt wird, 
in schwere Strafen (5000 Dollar oder fünf Jahre Zucht 
haus) genommen wird. Die Blätter bemerken zu dieser 
neuesten Verfügung: „Besondere Aufmerksamkeit wird die 
Behörde auf Karten aus Europa lenken." 
sj Eisenbahn-Personalien. Der bisherige Ober 
und Geheime Baurat Goepel in Berlin ist nunmehr zum 
Präsidenten der Königlichen Eisenbahndirektion Königsberg 
(Preußen) ernannt worden; wie unsern Lesern bekannt, 
hat Geheimrat Goepel die Geschäfte des dortigen 
Präsidenten (Simson, dem übrigens beim Übertritt in den 
Ruhestand der Charakter als Wirkl. Geh. Ober-Reg.-Rat 
verliehen worden ist) seit 1. September d. I. schon 
interimistisch verwaltet. — Der Geh. Baurat Suadicani 
bei der König!. Eisenbahndirektion in Berlin ist zum 
Oberbaurat ernannt worden. — Dem Reg.- und Baurat 
Böthe in Berlin ist beim Übertritt in den Ruhestand der 
Charakter als Geh. Baurat verliehen worden. 
sj Gemeinnützige, kostenfreie Nnterrichtskursc 
für jeden Vorwärtsstrebenden zur Erlernung der englischen 
Bewußtsein zu erfassen, sie dachte nur an den Grafen di Boyn 
und daß sie ihm nicht gewachsen war, daß er über sie 
triumphierte. 
Schon seit einiger Zeit kreuzte ein Boot in ihrer Nähe 
herum, ohne daß sie darauf geachtet, jetzt legte es an, ein 
junger Mann sprang gewandt ans Land, befestigte das Boot 
und näherte sich ihr. Doch erst als er sie anredete, blickte sie 
aus. Ein paar scharfe, finge, braune Augen begegneten ihrem 
Bück, der Ausdruck des kühn geschnittenen, charaktervollen 
Gesichts fesselte sie. Seine Planieren, seine Art zu sprechen 
verrieten oen gebildeten Mann. Er sprach von Lippone. 
Lächelnd fragte sie, ob der Bursche vielleicht zu ihm in 
seinen frühern Dienst zurückgekehrt sei; sie lasse ihn ganz frei, 
erhebe keine Ansprüche an ihn. 
Nein, Lippone war frei zu gehen oder zu bleiben, 
Girolamo Laveggi, Arzt aus der Nähe von Amalfi, wie er 
sich vorstellte, war nicht sein Herr, kam aber seinetwegen, 
zu verlängern, mußte aber deshalb, wie sie lachend erzählte, 
nach Neapel fahren zum Bankier. Sie hatte sich nicht auf 
so lange Zeit mit Geld versehen. 
Sie brachte allen Bekannten kleine Andenken mit, hatte 
viel gesehen und unternommen, erzählte eine Menge, nur über 
das Wichtigste schwieg sie unverbrüchlich. 
Ganz zufällig natürlich hatte sie Girolamo Laveggi im 
Wartezimmer des Bankiers getroffen. Und über die Zeit- 
schrist hinweg, die sie besehen und wozu er ihr Erläuterungen 
gab, war der Plan für Gräfin Estellas Rückkehr in die 
Welt festgestellt worden. Ercole hatte alles mit Girolamo 
besprochen. 
„Ich bin jederzeit berest, Estella und ihren Gemahl in 
Rom bei mir aufzunehmen. O, sie ist es, ich fühle es hier." 
Die Marchesa preßte die Hand auf ihr Herz. Sie wollte die 
Möglichkeit eines Irrtums, einer Enttäuschung nicht ins Auge 
fassen, auch an kein Mißlingen glauben. »Ich habe voll 
kommen eingesehen, wie falsch und gewagt es von mir wäre, 
Estella jetzt aufzusuchen. Ich muß alles vermeiden, was die 
Aufmerksamkeit auf sie lenken kann. Aber, o es ist mir sehr. 
und französischen Umgangssprache, sowie doppelte und 
einfache Buchführung, Handelskorrespondenz, Rechnen, 
Wechsellehre und Stenographie finden in diesem Semester 
an der Berliner Handels-Akademie statt. Auswärtige 
erhalten den Unterricht nach genauer Anleitung schriftlich, 
am Schluß findet eine Prüfung statt. Kostenfreie Über 
wachung aller Arbeiten durch erstklassige Fachlehrer. Die 
zum Unterricht nötigen Materialien hat sich jeder Teil 
nehmer selbst zu beschaffen, weitere Kosten als Porto 
erwachsen dann nicht. Höhere Schulbildung nicht er 
forderlich. Unterrichtsdauer 4—6 Monate pro Fach. 
Anfragen unter Beifügung des Rückportos sind an die 
Berliner Handels - Akademie, Direktion Reil, Berlin, 
Kommandantenstraße 89, zu richten. 
Lokales. 
t Änderungen im Straßenbahnverkehr. Die 
Wagen der Linie v werden von heute an nicht in die 
Endhaltestelle am Bahnhof Zoologischer Garten, sondern 
im Schleifenbetriebe durch die Hardenbergstraße, über den 
Auguste Viktoriaplatz, Tauenzienstraße nach Steglitz zurück 
geführt. Die Wagen der Linie F werden nicht in die 
Endhaltestelle am Bahnhof Zoologischer Garten, sondern 
im Schleifenbetriebe durch die Hardenbergstraße über den 
Auguste Viktoriaplatz, die Rankestraße in die Kaiserallee 
nach Steglitz geführt. 
ch Eine KreiStagsfitzung findet am Donnerstag, 
den 12. Oktober, Nachmittags 1 Uhr statt. Wichtige 
Punkte der Tagesordnung sind: Wahl von 7 Provinzial- 
Landtagsabgeordneten, Vorlage, betreffend den Bau einer 
Kreischaussee vopr Bahnhof Mahlow bis zum Dorfe 
Glasow. Vorlage, betreffend den Bau einer Kreischaussee 
vom Dorfe Stahnsdorf über Jagdschloß Dreilinden bis 
zur Provinzialchaussee Berlin—Potsdam bei Wannsee. 
Vorlage, betreffend die Ausgabe 3^ proz. Schuldver 
schreibungen auf den Inhaber im Betrage von 3 390 000 
Mark zur Abstoßung von in gleicher Höhe gegen Schuld 
scheine bei der Sparkasse des Kreises Teltow auf 
genommenen Darlehnen. Vorlage, betreffend Beteiligung 
des Kreises an dem Bahnunternehmen der Rixdorf— 
Mittenwalder Eisenbahn-Gesellschaft durch Übernahme 
weiterer privilegierter Aktien in Höhe von einer Million 
Mark. Mündlicher Bericht der Kommission zur Vor- 
beralung der Vorlage vom 8. März 1904 betreffend Er 
richtung eines Lagerhauses nebst zollfreier Niederlage und 
Steuerabfertigung am Teltowkanal. 
t Neue Krankenstube. Herr Christ mann 
Direktor der Firma C. P. Goerz A.-G., und der Vorsitzende 
unserer Sanitätskolonne Herr Apothekenbesitzer Sadöe 
inspizierten heute die Krankenstube in dem Neubau des 
Goerz'schen Etablissements. Die Firma Goerz, welche 
sehr schwer geworden." Girolamo glaubte es ihr, als sich ihre 
Blicke trafen, sie aber meinte, sie könne noch weit schwereres 
überwinden, verlangte er cs von ihr. „Wir müssen versuchen, 
Estella einem ähnlichen Eindrücke auszusetzen, wie durch die 
Stimme jenes fremden Menschen. Könnte es nicht di Boyn 
selbst gewesen sein?" fragte die Marchesa, die von allem, was 
vorgefallen war, durch Girolamo unterrichtet worden war. 
Doch Laveggis Beschreibung des Menschen paßte nicht auf 
den Grafen. „Ich halte doch daran fest, dieselben Worte 
wenigstens — o welche Hoffnungen haben Sie in mir ge 
weckt, welche Befürchtungen, und wie grausam, mißlänge 
unser Plan! Welche entsetzliche Enttäuschung! Nein, ich 
darf nicht daran denken." 
„Sie sollen auch nicht so denken, es wird und es muß 
gelingen!" Girolamos Sicherheit und Vertrauen wirkten 
ansteckend. Die Marchesa dachte ihrer, wollte ihr Mut manch 
mal sinken, und Girolanw kämpfte von neuem auch für ihren 
Beifall, für sie, sie sollte keine Enttäuschung erleben — durch 
ihn. 
Nach einer Woche ward die Marchesa durch ein Tele 
gramm nach Rom zurückgerufen, ihr Schwiegervater war er 
krankt und verlangte nach ihr. 
» » 
Die Königin Margherita saß in ihrem kleinen Empfangs 
zimmer auf einem der niedrigen Sessel, die sie besonders 
liebte, vor ihr auf einem Tabouret die Marchesa di Croce. 
Es war durchaus nicht auffallend, die Marchesa zu dieser 
ungewöhnlichen Zeit — es war kein Empfangstag der 
Königin — hier zu sehen, die Königin befahl die junge Frau 
häufig zu sich, aber diesmal hatte die Marchesa selbst um eine 
Audienz gebeten. Und sie hatte ihre Toilette dazu mit be 
sonderer Sorgfalt gewählt. Sie wußte, welchen Wert Margherita 
darauf legte und wollte alles vermeiden, die Königin un 
günstig zu sümnien. So hatte sie denn ein blaues Brokat 
kleid gewählt, eine kleine blaue Federtoque schmückte ihr dunkles 
t aar und einzelne schöne Brillanten glänzten an Hals und 
Een- (Fottsetzung folgt.)
        
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