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Periodical volume Nr. 231, 02.10.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

§ Orgelkonzert Am Mittwoch, den 4. Oktober, 
7 x / 2 Uhr Abends veranstaltet der Kgl. Musikdirektor 
Bernhard Jrrgang in der St. Marienkirche daS nächste 
Orgelkonzert unter Mitwirkung von Frau Erna v. Storch 
(Sopran), Frl. Anni Bremer (Alt) und Frl. MartaDrews 
(Violine). Orgelkompositionen von Bach, Fr. Volbach, 
Fr. Wagner und Rheinberger. Der Eintritt ist frei. 
-s Wilmersdorf. Auf ein 30 jähriges Wirken blickt 
am 1. Oktober d. Js. die Gemeindevertretung des Vororts 
Wilmersdorf zurück. Bis zum 1. Oktober 1875 hatte die 
Gemeindeverwaltung in den Händen der sogenannten Ge 
meinde-Versammlung geruht, die sich aus den ortsein» 
gesesessenen Besitzern, Bauern und Kossäthen zusammen 
setzte. Die Einberufung solcher Gemeinde-Versammlungen 
erfolgte durch den Ortsschulzen je nach Bedarf, d. h. fast 
immer nur, wenn es Gelder zu Gemeiudezwecken zu be 
willigen galt. Wilmersdorf zählte damals nur einige 
hundert Seelen und hatte 10 Jahre später erst 3000 Ein 
wohner aufzuweisen. Die Bildung einer gewählten Ge 
meindevertretung für Deutsch-Wilmersdorf, nebst der Aus 
dehnung des Wahlrechts auch auf Nichtbesitzer wurde erst 
durch das Gemeindestatut vom 5. August 1876 festgesetzt, 
das am 1. Oktober desselben Jahres in Kraft trat und in 
seinen wesentlichsten Bestimmungen noch heute Geltung hat. 
Gerichtliches. 
P. Bei Wahrnehmung der Rechte ihrer Tochter war die Frau 
Auguste Spiegel zu einer Verurteilung wegen Körperverletzung ge- 
kommen. Die etwas beschränkte Tochter der Ep. diente mehrere 
Monate Lei der Freifrau v. F-eyberg Hierselbst über deren lang. 
wieriqen Prozeß wegen Beihilfe zum Arrestbruchs s. Zt. in den 
Spalten unserer Zeitung berichtet worden war. Infolge diefcs durch 
Jahr und Tag veischleppten Prozefscs, der im vergangenen Jahre 
noch schwebte, befand sich die ohnehin schwer leidende Dienstherrin 
in ständiger Aufregung unter der das Dienstmädchen Anna Spiegel 
sehr zu leiden hatte. Am 20. April o. Js. erschien nach Empfang 
eines Klagebrieses von ihr.r Tochter die Frau Spiegel in der Woh- 
nung der Freifrau. Diese kam in einem vollständig aufgelöste» Zu- 
stände, mit ge.bem Schaum vor dem Munde, dem Besuch entgegen 
und fertigte ihn kurz ab, der Mutter sagend, sie möge die T. chter 
gle ch mitnehmen d'e sich vorher der der Polizei schon über die 
Dienstherr»! beschwert hatie. Die Freifrau trat - nun mit der Be- 
hauptung auf, daß Frau Spiegel sich des Hausfriedensbruchs schuldig 
gemacht und sie beim Verlassen -ihrer Wohnung noch obendrein ge 
schlagen habe. Bor dem Schöffengericht II bestritt die Angeklagte 
Frau Sp. zwar, dȧ sie sich schuldig gemacht habe. Die als Zeugin 
vernommene Freifrau beschwor aber in ihrer Aussage, daß die An- 
geklagte beider Vergeh.» sich schuldig gemacht habe. Ueber diese 
eidliche Aussage konnte das Schöffengericht nicht hinweg und Frau 
Spiegel wurde zu einer Gesamtstrafe von 60 M. Geldstrafe ev. zwölf 
Tage Gefängnis verurteilt — Der Verurteilten blieb nur noch übrig 
in der Berufungs-Jnstanz das schöffengerichtliche Urteil anzufechten. 
Das geschah durch den Rechtsanwalt Dr. Liebknecht mit großem Er- 
folge vor der 3. Strafkammer des Berliner Landgerichts II. Der 
Verteidiger bezog sich zum Beweise der Unglaubwürdigkeit der Zeugin 
. Freifrau v. Fr> y ierg auf die Vernehmung des Sohnes dieser Zeugin, 
des Freiheirn Alex. von Freyberg Der Zeuge bekundet auf Le- 
fragen vor der Strafkammer, daß seine Mutter 6 Monate lang in 
einer Irrenanstalt vor l0 Jahren untergebracht gewesen war, daß seit 
jener Zeit sich ihr Zustand zwar gebessert, aber auch daß sie öfter in 
hochgradige Erregung gerate und nervöse Anfälle habe, insbesondere 
sage sie in solchen Momenten absichtlich etwas falsches, aber sie glaube 
allerdings mit fester Überzeugung selbst, daß daS Erdachte wahr fei. 
Jenem Vorgang sei kurz vorher ein heftiger Streit vorausgegangen, 
der daS Maaß der Erregung zum Überlaufen brachte, als der B-such 
der Frau Spiegel eintraf. — In Anbetracht dieses Ergebniffes der 
erneuten B weisaufnahme verzichtete der Gerichtshof auf die noch. 
malige Vernehmung der als Zeugin erschienenen Freifrau. Darnach 
erklärte der Gerichtshof, daß ein Schuldig gegen die Angeklagte nicht 
mst voller Ueberzeugung ausgesprochen werden könne. Unter Auf- 
Hebung des schöffengerichtlichen Urteils wurde die Angeklagte frei- 
gesprochen. 
P Roheiten unter der Einwirkung des Alkohols verübte 
der zu Friedenau wohnhafte Zimmergeselle Paul Bethge am 1l. Juni 
d. I. auf der Straße, in Südende, gegen ein junges Mädchen. In 
seiner Trunkenheit lehnte der Angeklagte als er auf dem Heimwege 
nach Friedenau durch die Halskestraße gegangen war, an einem Zaun. 
Die I8jährige Else Sprenge sah das von ferne und bemühte sich, 
dem B. aus dem Wege zu gehen, indem sie vom Bürgersteige 
herunter und im großen Bogen auf die Straßenmitte zuging. Dem 
B. ärgerte oas erklärliche Verhalten deS Mädchens. Er sprang auf 
das Mädchen los, versetzte ihm mehrere Schläge gegen den Kopf und 
hielt ihm den Mund zu, als es um Hilfe schrie. Das Gebühren des 
Angeklagten war von Leuten bemerkt worden, die nun dem Mädchen 
zu Hilfe eilten. Der p. Bethge flüchtete, sprang über einen Zaun 
und versteckte sich im Gebüsch eines Gartengrundstücks. Dort holte 
der Gendarm Sange den Attentäter b raus, um ihn nach Numero 
Sicher zu bringen. Vor dem Berliner Schöffengericht II mußte sich 
B. wegen Körperverletzung mittels hinterlistigen Überfalls ver- 
antworten. Er behauprete, er wisse von jenem Vorfall garnichtS, 
jedoch gab er zu, auf dem Wege von Lankwitz nach Friedenau an dem 
Zaun in der Halskestraße Halt gemacht zu haben. Die Zeugin Sp. 
und der Zeuge Gendarm S. b stätigten indeffen, daß der Angeklagte 
keineswegs sinnlos betrunken gewesen, sondern mit Leichtigkeit über 
den Zaun in den Garte» gesprungen war, um sich zu verstecken. DaS 
Gericht gewann daraus die Überzeugung, daß sinnlose Trunkenheit 
zur Zeit der Tat bei dem Angeklagten nicht vorhanden gewesen sei. 
Hinterlistiger Überfall auf die Zeugin wurde indeffen nicht für 
erwiesen angenommen, sondern nur einfache Körperverletzung. Das 
Urteil lautete dem Vertrage des Staatsanwalts gemäß auf 50 M. 
Geldstrafe ev. 10 Tage Gefängnis. 
vermischtes. 
* Wie der Komiker Beckmann um Verzeihung bat. Beck 
mann ließ sich eines Tages, als er noch in Berlin wirkte, von 
Freunden verleiten, einen Referenten, Namens Fränkel, auf der Bühne 
zu persiflieren, und er stellte ihn in Maske und Gesten so getreu dar, 
daß das Publikum am Schluffe .Fränkel heraus!' rief. Der Jour 
nalist klagte, und Beckmann wurde verurteilt, den Beleidigten in 
deffen Wohnung vor geladenen Zeugen um Verzeihung zu bitten. 
Zur bestimmten Stunde harrte Fränkel im Kreise seiner Familie und 
einer Anzahl hierzu eingeladener Verwandten und Bekannten deS an 
kommenden Büßers; aber Viertelstunde auf Viertelstunde schlich mit 
bleiernem Schritt durch den Salon, und Beckmann kam nicht. End 
lich ging die Tür auf, Beckmann steckte den Kopf herein und fragte: 
.Wohnt hier Herr Maier?" .O nein,' antwortete Fränkej, .der 
wohnt nebenan." „Ah, dann bitte ich um Verzeihung!' sagte Beck 
mann, sich rasch wieder entfernend, nachdem er sich zum größten 
Arger des Herrn Fränkel und zur schallenden Erheiterung der Anderen 
der ihn auferlegten Buße pünktlich entledigt hatte. 
• Der kluge Minister. Wie man sich der Stellenjäger er- 
wehrt, das macht mancher Exzellenz Kopfschmerzen. Darum wollen 
wir verraten, wie es ein berühmter Staatsmann machte. „Herr F.' 
(der Minister winkt recht freundlich in die Gegend eines SeffelS) .ich 
bin recht froh, daß Sie mal vorsprechen.. — .Exzellenz, ich danke 
Ihnen sehr.' — „Sie sind einer der wenigen Männer, die mir sehr 
sympathisch sind.' — „Exzellenz sind zu freundlich. Sie machen mir 
Mut, mit meinem Anliegen ..." — „Sie flößen mir wirklich tiefe 
Sympathie ein, und ich hoffe, diese Hochachtung immer behalten zu 
dürfen." — „Sie übertreiben, Exzellenz," sagte der hoffnungsvolle 
Bittsteller, um recht bescheiden zu erscheinen. — .Keineswegs, Eie 
sind einer der wenigen Männer aus meiner großen Bekanntschaft, die 
niemals etwas vom Minister zn bekommen wünschten ..." 
Danksagung. 
Für die vielen B-weise herzlicher 
Teilnahme bei der Beerdigung 
meines teuren Gatten und Herzens- 
guten Vater sagen wir all-n Freunden 
und Bekannten, sowie dem Herrn 
Pastor Görnandt für seine tröst- 
reichen Worte am Sarge des Ent 
schlafenen und den Mitgliedern des 
Gemeindevorstandes, dem B. amten- 
>nd Kriegerverein unsern tiefge- 
fühlten Tank. 
Witwe Gnidtke 
4991) nebst Kindern. 
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Direktion: Adolf Behle. 
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Sonntag. Der Roland von Berlin. 
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Schauspielhaus. 
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Mittwoch. Der Schwur der Treue. 
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Freitag. Der Schwur der Teeue. 
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zu Friedenau im Saale des „Hotienzollern“ 
veranstaltet durch den 
Friedenauer Parochial »Verein. 
Maria. 
Historisch-religiöses Drama aus der Zeit der Christen 
verfolgungen unter Kaiser Nero von Will-Miltenstein. 
Dargestellt unter Regie und Mitwirkung des Dichters als Kaiser Nero 
von ca. 60 Damen und Herren Friedenaus. 
Maria, eine junge Griechin: Frau Franziska Will-Miltenstein. 
Gesangsleitang; Herr Musikdirektor Harriers-Wippern. 
Die Bühnendekorationen sind ans der bühnentechnischen Anstalt „Zum 
Stern“ in Dresden. 
Die Kostüme werden nach künstlerischer Angabe angefertigt. 
Auffctbrun^stage: 
Generalprobe (ScbülerporstellMng): Mittwoch, den 
4. Oktober, Wachn«. 5 Uhr. Eintritt 0,10 Mk. 
Donnerstag, den 5. Oktober, 
Freitag, den 6. Oktober, 
Montag, den 9. Oktober. 
Beginn der Vorstellungen: 8 Uhr Abends. 
Dauer der Aufführung zirka 2'/, Stunden. 
Preise der Plätze: 
Im Vorverkauf bei den Herren: Schuppen, Zigarrenhandlang, 
Handjerystr. 63; Kossakowskl, Schreibmaterialienhandlang, Rhein- 
strasse 3; A. Habermann, Albestr. 18 und Frau Nordhauses, 
Kaufhaus, Rheinstr. 39: * 
I. PI. (numer.); 2 M., 2. PI. I M., 8. PI. 50 Pf. 
An der Abendkassei I. PI. (numer.) 2,25 2. PI. 1,25 M., 
3. PI. 0,60 M. 
Schülerkarten zu allen Vorstellungen zn halben Preisen an der 
Kasse. 
Kasseneröffnung eine Stunde vor Beginn der Aufführung. 
Die Aufführungen beginnen pünktlich. 
Der Reinertrag Ist zu gemelnnOtzigen u. wohltätigen 
Zwecken bestimmt. 
Programme sind an der Kasse zu haben. 
Der Festausschuss: 
Grüveoitz, Rentier. Harriers-Wippern, Musikdirektor. Lange, Reichs 
bankoberbuchhalter. Möller, Rechnungsrat. Dr. Rothstein, Oberlehrer. 
Weber, Oberlehrer. 
Der Vorstand: 
Görnandt, Pfarrer. Habermann, Handelsmann. 
Ihlefeld, Tischlermeister. Kleine, Pastor. 
Pritsching, Gymnasiallehrer. Schölzel, Malermeister. Stoltxenburg, 
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