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Periodical volume Nr. 231, 02.10.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Flikilkliml loli(il4iiifijtr. 
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Ur. 231 
Friedenau, Montag den 2. Oktober 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Stuttgart. Die Verwaltung der Wlirttembergischen 
Staatsbahnen verfügte die Einführung der 9 stündigen 
Arbeitszeit in den Betrieben der Württembergischen 
Staatsbahnen vom 2. Oktober a6, 
Prag. Infolge eines polizeilichen Verbots eines 
Meetings der czechifch-nationalfozialen Partei für das all 
gemeine Wahlrecht und gegen die Verteuerung der Lebens 
mittel kam es gestern Abend zu wüsten Straßenszenen, 
wobei besonders bei den deutschen Gebäuden die Fenster 
scheiben eingeworfen wurden. Die einschreitende Polizei 
wurde mit Steinen beworfen. 
Brünn. Die czechischen Demonstrationen gegen den 
hier stattfindenden deutschen Volkstag sowie die Be 
schädigungen fremden Eigentums dauerten gestern fort. 
Es fanden fortgesetzt Zusammenstöße zwischen Czechen und 
Deutschen statt. Zahlreiche Verwundungen haben statt 
gefunden. Nachdem die Polizei ohnmächtig, wurde 
Militärassislenz in Stärke von einem Bataillon Infanterie 
und einer Eskadron Kavallerie zur Unterstützung der 
Polizei requiriert. 
Venedig. Vorvergangene Nacht stieß ein Eilzug, 
der die Station Arqua verließ, mit einem Lastzüge zu 
sammen. Der Maschinist und zwei Heizer wurden schwer 
verletzt, mehrere Paffagiere leichter. 
Nom. über Porto d'Angio ist ein heftiger Cyklon 
niedergegangen. Zahlreiche Häuser wurden zerstört. Die 
Eisenbahnlinie ist beschädigt. Viele Personen wurden 
verletzt. Auch aus Como wird über große Verheerungen 
infolge des Sturmes berichtet. Zwei Schafhirten sind 
umgekommen. 
Paris. Nach einer Meldung aus Eriwan kam 
es gestern Nachmittag gegen 5 Uhr zwischen Tataren und 
Armeniern zu neuen Zusammenstößen; der General 
gouverneur begab sich an der Spitze zahlreicher Truppen 
durch die Straßen der Stadt und stellte die Ordnung 
wieder her. Zahlreiche Personen sind getötet worden. 
Aus Batum wird gemeldet: Nachdem mehrere 
Naphtatürme vom Militär umzingelt waren, drang Polizei 
in dieselben ein und durchsuchten dieselben. Es wurden 
viel Munition und Gewehre gefunden. Die Truppen 
sollen nach und nach auf 25 000 Mann verstärkt werden. 
Nach einer Meldung aus Tokio wird das englische 
Orientgeschwader am 6. Oktober dort erwartet. 
London. „Daily Telegraph" berichtet aus Neuyork, 
Präsident Roosevelt nebst Familie schwebte gestern auf 
der Rückreise von Oysterbai nach Washington in großer 
Gefahr. Infolge Achsenbruches wurde der Salonwagen 
deS Präsidenten 100 Meter weit neben den Schienen her 
geschleppt. Der Sohn und die Gattin des Präsidenten 
erlitten leichte Hautabschürfungen, während die übrigen 
Gesagtes Spie». 
Roman von H. von Schreibershosen. 
28. (Nachdruck verboten.) 
„Hat sich der Bursche wieder einmal sehen lass eil?" fragte 
er. Doch wußte seine Nonne schwerlich etwas darüber. Er 
irrte sich. Sie wußte, Lippone suche noch immer nach Gis- 
monda, deren Spur nicht aufzufinden sei. Sogar in Rom 
war er — und Rom schien der kleinen Nonne so fern zu 
sein wie ungefähr der Mond. „Waren Mynheer van de 
Putten und seine Frau hier?* Steinmann fürchtete, sie ver 
legen werden zu sehen. _ fi . „ 
Doch Monika blieb ganz unbefangen. Seitdem hatte ste 
ja täglich auf ihn gewartet. 
Und Steinmann dachte an Meffrouws Schreiben über die 
süße kleine Nonne, in dem sie es ihm zur entschiedensten Pflicht 
machte, nicht eher wieder zu kommen, als bis er über sich selbst 
ganz im Klaren sei. Der Schluß des Briefes aber lautete: 
„Ich traute mir wohl zu, aus dem Nönnchen eine gute Haus 
frau zu machen, falls es so bestimmt wäre." Den Brief trug 
Steinmann noch bei sich. ' * 
Die alte Fortunata saß vor ihrer Hütte unter den 
dichten Clematisranken, neben ihr lehnte sich der alte Pietro an 
die Mauer. Ein zusammenpassendes Paar, beide alt und 
hexenhast, denn Pietros Anzug war heute nichts weniger als 
tadellos. 
Das alle runzlige braune Weib lachte mit ihrem zahnlosen 
Munde über Pietros verdrießliche Stimmung, die sie zu freuen 
schien. „Was kriegst Du denn für dein Aufpassen und wo 
zu soll es führen? Hast ihnen die Teufelsschlucht gezeigt, wo 
sie die schöne Dame hingebracht haben —* 
„Wer sagt das! Du lügst, alte Eule!" schrie Pietro sie an. 
Fortunata kicherte und drohte^ mit der welken Faust. 
„Weiß ,a jedes Kind, brauchst nicht so zu schreien. Hast von 
Sizilien weggemußt, weil Du Herrn Ercoles Vater —" sie sah 
ihn lauernd mit ihren rotgeränderten Augen an . 
Familienmitglieder mit dem bloßen Schrecken davon 
kamen. 
Petersburg. Die Bureaukratie und die „Nowoje 
Wremja" agitieren für Wittes Minister-Präsidentschaft. 
Petersburg. Die für die russischen Universitäten 
erlassenen Autonomiebestimmungen wurden mittels kaiser 
lichen Ukases auch auf sämtliche Fachhochschulen Rußlands 
mit Ausnahme der philosophischen Institute ausgedehnt. 
Konstantinopel. Wie die Blätter melden, haben 
die verhafteteten Portiers und Diener des Hotels Kröcker 
und des österreichisch-ungarischen Spitals, sowie mehrerer 
Engländern gehörenden Hauser in Pera eingestanden, im 
Solde des revolutionären armenischen Komitees gestanden 
zu haben und daß das Komitee weitere Attentate geplant. 
Konstantinopel. Die Polizei konstatiert, daß alle 
bisher aufgefundenen Bombenlager von Armeniern in 
fremden Häusern untergebracht wurden, um die Recherchen 
der Polizei zu erschweren. Die gesamte türkische Presse 
darf von diesen Bombenfunden und beabsichtigten Atten 
taten in langen Artikeln sprechen. Besonders werden die 
Bemühungen der Diplomatie hervorgehoben,sum die Polizei 
bei der Auffindung von Bombenlagern zu unterstützen. 
Die Polizei glaubt, daß sich noch große Quantitäten von 
Sprengstoffen vorfinden werden. 
Neuyork. Die „Neuyork Times" berichtet aus 
Konstantinopel: In gut informierten Kreisen werde be 
hauptet, der Sultan habe Deutschland die Erlaubnis 
erteilt, auf der Insel Thasos eine Marinestation zu er 
richten. Außerdem soll er sämtliche Minenkonzessionen an 
deutsche Gesellschaften vergeben haben. Es sollen ferner 
Unterhandlungen zwischen der Pforte und der anatolischen 
Bahn gepflogen werden betreffend Gewährung eines Vor 
schusses von einer halben Million Dollars an den Sultan, 
woraus die Kosten für die Jubiläumsfeste bestritten und 
den Beamten ein Monatsgehalt ausgezahlt werden solle. 
Shanghei. Der chinesische Dampfer „Hsieho" ist 
beim Auflaufen auf eine Mine beim Kantungvorgebirge 
gesunken. Die Anzahl der Verunglückten ist noch nicht 
bekannt. 
Allgemeines. 
0 Eine staatliche Tiefbauschule wird Mitte 
Oktober d. Js. in Rendsburg eröffnet. In ihr sollen 
Tiefbautechniker für den Staats-, Provinzial-, Gemeinde- 
und Privatdienst herangebildet werden. Die Ausbildungs 
zeit beträgt vier Halbjahre und endigt mit einer Abschluß 
prüfung, die dieselben Berechtigungen gewährt wie die 
Prüfungen an den Tiefbauabteilungen der übrigen König 
lichen Baugewerkschulen. Die Leitung der Anstalt ist vom 
Minister für Handel und Gewerbe dem Professor Gürschner 
übertragen worden, der denjenigen, die die Schule be- 
„Willst Du schweigen, infame alte Hexe!" keuchte er und 
sah sich scheu um. 
„Hast es doch nicht selbst getan! Und zum Danke lassen 
sie Dich halb verhungern und ein Fremder mnß Deinen 
Francesco losbitten", sagte sie hämisch mit bösem Lachen. 
,H>abe es ihm auch vergolten. Keine Frucht fehlt im 
Garten, ich hätte jeden, der es gewagt, selbst am Tore auf 
gehängt!" 
Die Alte warf ihm einen zornigen Blick zu, das eben ver 
zieh sie ihm nicht. Von neuem brachte sie das Gespräch 
auf Ercole und Dona Teresa, Pietro wich aus, wurde böse, 
grob; sie fragte weiter, bis er endlich wütend sagte: „Wenn 
Dich Herr Villano hörte. Du hättest die Sonne zum letzten 
mal gesehen!" 
„Ja, aber Herr Villano hört es nicht, er ist in Sorrent 
und mir ist es auch gleichgültig, ob die schöne Dame eine 
Gräfin ist und eigentlich —" die Alte hatte den Namen sehr 
betont. 
Der alte Fischer richtete sich auf und sah die Alte mit 
einem solchen Blick furchtsamen Entsetzens an, daß sie vor 
Freude laut aufkreischte. „Willst Du Dich und mich denn 
mit Gewalt ins Verderben jagen!" fragte er mit heiserer 
Stimme. „Wie kommst Du auf solche Gedanken! Laß mich 
in Ruhe damit, weiß so nicht, was mich immer wieder her 
zieht! Weil ich Deinen Mann gekannt — 
„Ich habe Dich nicht gerufen," schrie Fortunata giftig und 
fuchtelte wild mit ihren Händen herum, als möchte sie ihn 
damit anpacken und schütteln, wenn nicht schlimmeres. 
„Kannst gehen und brauchst nicht wieder zu kommen!" 
„Auch gut," versetzte Pietro und wendete sich zum gehen. 
„Wo ist Lippone?" 
„Was geht mich der Bengel an!" keifte das alte Weib. 
„Läuft in der Welt herum, läßt mich verhungern. Ich könnte 
sterben und verderben, keines fragt nach mir. Und kommt 
einer, so ist es, um mich zu ärgern, daß mir die Galle über 
läuft. Nicht einen Fisch hast Du mir gebracht seit 
Wochen — 
Pietro zuckte mit den Achseln. „Für Dein Schimpfen und 
suchen wollen, unentgeltlich nähere Auskunft über die Auf 
nahmebedingungen, die Einrichtung und den Lehrplan erteilt. 
sj Eine Beschäftigung mit Schichtarbeiten 
an Sonn- und Festtagen darf vom 1. Oktober ab nicht 
mehr stattfinden. -Auf Anordnung der Herrn Minister der 
geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten, für 
Landwirtschaft, Domänen und Forsten, für Handel und 
Gewerbe und des Innern wird die auf Grund der Ge 
werbeordnung an Sonn- und Festtagen zugelassene Be 
schäftigung von Arbeitern im Fleischergewerbe für den 
Landespolizeibezirk Potsdam nämlich dahin eingeschränkt, 
daß, abgesehen von den gemäß § 105c Ziffer 1 Gewerbe 
ordnung zulässigen Notschlachtungen, eine Beschäftigung 
mit Schlachtarbeiten an Sonn- und Festtagen vom 
1. Oktober 1905 ab überhaupt nicht mehr stattfinden darf. 
Zuwiderhandlungen hiergegen werden, nach § 146a der 
Gewerbeordnung mit Geldstrafe oder Haft bestraft. 
Lokakes. 
-j- Zum Erntedankfest. Es liegt tief im Menschen 
herzen begründet, nach einem schönen Erfolge, den die 
Arbeit errungen hat, in dankbarer Gesinnung aufzublicken 
zu dem Geber alles Guten. Wohl können wir säen und 
pflanzen, sorgsam über der jungen Saat wachen und alles 
tun, um sie zum Gedeihen zu bringen — aber gegen die 
Macht der Witterung sind wir hilflos. Brennende 
Sonnenglut kann die Früchte des Feldes verzehren, Hagel 
und Blitz die schon aufgerichteten Garben vernichten, 
endloser Regen alles in Fäulnis geraten lassen. Wenn 
aber der Fleiß des Landmannes belohnt wird, wenn „der 
Segen von oben" der Ernte ihren nutzbringenden Abschluß 
verleiht, dann faltet unwillkürlich der Mensch die Hände 
zum Gebet, weiß er doch, wie zum weitaus größten Teil 
sein Erfolg dem Einen über ihm zuzuschreiben ist. Tie 
Kirche kommt diesem Bedürfnis der Dankbarkeit gegen 
den Himmel gern entgegen und in allen Dörfern wird 
das Erntedankfest feierlich begangen. In katholischen 
Ländern unternimmt man wohl Prozessionen und schmückt 
die Kapellen mit Feldblumen und frischen Garben. Die 
Hauptsache aber bleibt, gleichviel wie die Volkssttte dieses 
Gefühl dankbarer Gesinnung auch ausgestaltet, die 
Empfindung selbst. Und so steigen dann die Gebete 
empor zum Throne des Höchsten, Lob und Preis ertönt 
zu seiner Ehre. Auch die Städter, denen die Feldfrüchte 
durch Handel und Verkehr, trotzdem ste ihrer Ernte nicht 
so bang erwartungsvoll entgegensahen, wie die Landleute 
selbst, im täglichen Leben unentbehrlich geworden sind, 
stimmen mit ein in das Lied: „Nun danket alle Gott!" 
-j- Prinz Friedrich Heinrich, der älteste Sohn des 
Prinzen Albrecht von Preußen, fuhr gestern Vormittag 
10 Uhr in Begleitung seines Adjutanten, Graf v. Wedell, 
Zanken, ja wohl. Schicke Lippone danach, willst Du einen, 
mir ist der Weg zu weit hierher." Damit ging er ohne Ab 
schiedsgruß hinweg und die Alte legte ihren mit einem grell 
rotem Tuche geschmückten grauen Kopf zurück an die grünen 
Ranken, gähnte und schloß die Augen. Pietro stieg nach 
dem Strande hinab, wo er Netze aufnahm und weiterging. 
Sie zankten sich immer, die beiden Alten, es war eine solche 
Trennung nichts ungewöhnliches zwischen ihnen. 
Erst nach einer Weile rührte sich Fortunata wieder, stieß 
die Laden des scheibenlosen kleinen Fensters auf und fragte: 
„Hast Du es gehört, Lippone?" Sie wartete seine Antwort 
nicht ab, schloß die Laden sogleich wieder und tat, als schliefe 
sie. Oberhalb des Hauses, wo der Pfad herab kam, wurden 
Steinmann und Monika sichtbar, die sie vorher nicht bemerkt 
hatte. 
Steinmann sah, sobald er sich der Alten näherte, daß sie 
mit den Wimpern zuckte und darunter hervorblinzelte. „Alte 
Heuchlerin! murmelte er. „Na, alte Mutter," sagte er laut, 
„warum tust Du denn, als sähest Du uns nicht! Hast nicht 
nötig. Dich zu fürchten, wir bringen Dir etwas." 
Nun schlug sie die Augen auf, hatte aber den Herrn ver 
gessen, kannte ihn nicht mehr. 
„Solch eine Komödiantin, was bezweckt sie damit!" fragte 
sich Steinmann, bat Monika, den Korb mit Früchten in die 
Hütte zu setzen und ging langsam weg. Als Monika ihn ein 
geholt hatte, fragte er nach ihrer Ansicht über die Alte. 
«O Herr, sie ist ja wirklich so alt," sagte das Mädchen 
mit bittenbem Blick und weichem Ton, und da kam sich Stein 
mann wie ein mißtrauisches Ungeheuer vor. Konnte nicht der 
Alten Gedächtnis wirklich gelitten und sie ihn vergessen haben? 
So lange Zeit, seit er weggegangen war . . . Im Grunde 
glaubte er es nicht, aber lachend strich er seinen braunen Bart 
und meinte zuletzt, es passierten noch viel größere Seltenheiten. 
„Sie weiß nicht einmal mehr, ob Lippone wirklich dagewesen ist 
oder nicht," versicherte Monika nochmals und er gab ihr Recht, 
die Alte schien in der Tat sehr schwach und vergeßlich ge 
worden zu sein. 
(Fortsetzung folgt.)
        
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