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Periodical volume Nr. 225, 25.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

werden kann in: die Mitarneit der Besten wert, und doch ist in 
diesem geistigeren Sinne üblicher die Verbindung mit dem 2. Falle: 
der Mitarbeit der Besten wert. Me hier nur leise empfundene 
Undeutlichkeit ist also lediglich verschuldtt durch die Vorstellung des 
2. Falles vor einen anderen 2. Fall, von dem er abhängt. D. Be- 
haghel hat in der Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprach 
vereins, 20. Jg (1905) Sp. 39 f. sprachgeschichtlich erwiesen, daß aus 
gleichem Grunde die Ausdrucksweise: Unterschrift des Vaters 
oder dessen Stellvertreters tadelnswert ist, und so wird man 
fich's vorteilhaft geradezu zum Grundsatz machen, keinen zweiten Fall 
vor einen ihn regierenden anderen 2. Fall zu setzen, zumal wenn 
dieser dadurch sein Geschlechtswort und in diesem sein einziges Kenn 
zeichen verlöre. Also darf man nur sagen: mit Hilfe der Mannen 
Achills, die Verletzung der Heldenehre Kar L- d'nn H >»r Stellung: 
mit Hilfe Achills Mannen, die Verletzung Karls Hr.denchr., würde 
bei Mannen und Heldenehre jede Bezeichnung des 2. Falles fehlen. 
Ebenso wird man besser sagen: die Auslieferung des Mörders seines 
Vaters und treuesten Freunde, seines Königs und nicht: die Aus- 
lieferung seines Vaters Mörders und seines König besten Freundes, 
weil dieses harte Aneinanderrücken der beiden zweiten Fälle übel 
klingt und undeutlich wirkt. Vollends tritt, wenigstens vorüber 
gehend, Zweideutigkeit ein, wenn ein 2. Fall vor einem andern 
2. Fall gestellt wird, der seinerseits von einem Verhältniswort ab 
hängt. Also wird man lieber sagen: wegen des heiligen Vermächt- 
niffeö meines Vaters, ungeachtet des fortwährenden Fragens der 
Kind.r, trotz des eifrigen Bestrebens unseres Feindes und nicht: wegen 
meines Vaters heiligen Vermächtnisses usw. 
* Wenn wir uns die Rechtspflege früherer Jahrhunderte 
betrachten, dann sehen wir erst, wie gut wir es jetzt haben. Schon 
das Erschlagen eines Hundes mußte zu jener Zeit schwer gebüßt 
werden und eine diesbezügliche Nürnbergische Verordnung aus dem 
15. Jahrhundert lacket: Wer Einem einen Hund erschlagen hat, soll 
dies in folgender Weise büßen: Er soll den erschlagenen Hund mit 
mit dem Schwänze unter freiem Himmel aufhängen, so hoch, daß der 
Hund mit dem Maul die Erde rühre, alsdann auf den Hund so 
lang.Waitzen schütten, bis der ganze Hund samt dem Schwanz be- 
decket und überschüttet ist. Dieser Waißen ist seine Buße an dem 
Herrn des Hundes. 
' Twist wollte ausreiten und verlangte seine Stiefel. Der 
Bediente brachte sie. .Warum sind sie nicht rein gemacht?" fragte 
der Dechant. .Da Sie die Stiefel doch wieder schmutzig machen, so 
dachte ich, es verlohnte sich nicht der Mühe, sie zu putzen." Swift 
schwieg. AIs er zurückkehrte, forderte der Bediente die Schlüffe! zum 
Eßschrank. .Wozu?" fragte sein Herr. „Um zu frühstücken." .Ah," 
erwiderte Swist, „es ist nicht der Mühe wert, zu effen. Nach zwei 
Stunden bist Du doch wieder hungrig." 
* Niderschmctterude Kritik. Herzog Cosmos von Medici, 
der sich mit mehr gutem Willen als Talent der Malkunst und Bild- 
Hauerei widmete, schuf einst eine Statue des Neptun, die er auf einem 
Platz in Floren; aufstellen ließ. Eines Tages sah er den großen 
Michelangelo mit gefalteten Händen vor dem Kunstwerk stehen und 
trat, geschmeichelt von dem Eindruck, den dasselbe auf den Meister zu 
machen schien, an diesen heran. „Ihr seid bewegt, Meister?" — 
„Gewiß", entgegnete Buonarotti mit schmerzlichem Ernst, „und ich 
bitte den Himmel, er möge es Euch gnädig verzeihen, daß Ihr ein 
so herrliches Stück Marmor — verdorben habt." 
" Redebtüte. „Mein Herr! Versichern Sie Ihr Leben bei 
uns, und ich versichere Eie, daß Sie versichert sein können, sicher ver 
sichert zu sein." 
" Jur Manöver. Unteroffizier (der im Kuhstall steht, zu dem 
vorbeigehenden Einjährigen): „Sehen Sie mal diesen Prachtochsen, 
Müller, auch 'n Einjähriger!" 
* Naheliegend. „Wo hat denn Ihre Freundin ihren Bräutigam 
aufgegabelt?" — „Bei der Tadle d'hötel" 
Gemeinnütziges. 
Rinds-Rouladen. 6 Personen. 3 Stunden. Von 
3 Pfund derbem Rindfleisch werden Rouladenscheiben 
geschnitten und gut geklopft. Inzwischen hackt man 200 
Gramm rohen Schinken fein, vermischt ihn mit drei 
geriebenen Zwiebeln, 2 Eiern, 1 Eßlöffel gehackter Peterfllie, 
Salz und Pfeffer, streicht diese Fülle auf die Scheiben, 
rollt sie zusammen, bindet sie mit gebrühter Baumwolle 
und läßt sie in 100 Gramm zerlassener Butter auf gelindem 
Feuer gar dünsten, wobei man nach Bedarf etwas Brühe 
oder Wasser hinzufüllt. Sobald sie weich sind, nimmt 
man sie heraus. Die Soße wird abgeschmeckt, wenn 
nötig, mit etwas Braunmehl seimig gekocht, mit zehn 
Tropfen Maggt's Würze im Geschmack gekräftigt und mit 
den Rouladen angerichtet. Wer das Gericht einfacher 
wünscht, nimmt statt obiger Fülle würflig geschnittenen 
Speck und einige in Butter gedünstete, feingehackte 
Schalotten. 
—i^—iii^——t 
Amtliche Anzeigen. 
Sitzung 
der Gemeinde-Vertretung. 
Die Herren Schöffen und Gemeinde 
Verordneten beehre ich mich zu einer 
Sitzung der Gemeindevertretung auf 
Donnerstag, den 28. Lept. d. I., 
Nachmit'ags 6 Uhr 
im LitznngSsaale des Gymnasial- 
t ebäudeS am Maybachplatz, unter 
Mitteilung der Tagesordnung mit dem 
Hinweis ergebenst einzuladen, daß die 
Vertretung bei Anwesenheit von mehr als 
12 Mitgliedern beschlußfähig ist und die 
Nichterscheinen-en sich den gefaßte» Be 
schlöffen zu unterwerfen haben. 
I. Mitteilungen des Gemeindevorstandcs. 
2. Tagesordnung: 
») in öffentlicher Sitzung: 
I. Grundsätzliche Ermächtigung des Ge 
mcinde - Vorstandes zur Vornahme von 
Kanalisierungen. Ref. Herr Schöffe Draeger. 
2. Zustimmung zur Anstellung von 2 
Exekutivbeamten. Ref. Herr Bürgermeister 
Echnackenburg. 
g. Asphaltierung der Bismarckstraße und 
Bewilligung der Mittel. Ref. Herr Schöffe 
Draeger. 
b) in geheimer Sitzung: 
4. Genehmigung von Etraßcnausbau- 
oertcägen. Ref. Herr Bürgermeister 
Echnackenburg. 
5. Eine Friethofssache. Ref. Herr 
Schöffe Woffidlo. 
*US. Ein Antrag wegen Schadenerft tz. 
JÜf. Herr Schöffe D-aeger. 
Die bezüglichen Vorgänge und Akten 
find während der Dienststunden in meinem 
Amtszimmer für die Herren Gemeinde- 
»erordveten einzusehen. 
Friedenau, den 25. September 1905. 
Der Gemeinde -Vorsteher. 
I. V.: Bache. 
Die Verpflichtung d.r zu 2—5 genannten 
Personen tritt nur dann ein, wenn ein 
früher genannter Verpflichteter nicht vor 
hauden ist. 
Eine gemeinverständliche Belehrung über 
die Cholera und das während der Cholera- 
zeit zu beobachtende Verhalten wird b i 
den Polizeibehörden vorrätig gehalten 
und an jedermann auf Wunsch unentgelt 
lich abgegeben. Ich wei e insbesonde e 
darauf hin, daß als choleraverdächtige Er 
krankungen heftige Brechdnrch älle aus 
unbekannter Ursache anzusehen sind. 
Die Polizeibehörden er>uche ich, der 
Choleragefahr erhöhte Aufmerksamkeit zu 
zuwenden und insbesondere den Nahrvngs 
mittelverkehr im allgemeinen und au 
Wochenmärklen zu überwachen. Ich setze 
voraus, das die Anweisung des Bundes- 
rats vom 28. Januar 1904 und die 
preußische Ausführungsanweisung dazu 
vom 12. September 1904 überall genau 
beachtet wird. Die Vorschriften sind in 
einem Hefte vereinigt von dem Verlage 
von Richard Schoetz in Berlin NW. 7, 
Luisenstraße 36, für 60 Pf. zu beziehen. 
In demselben Berlage sind auch die ge- 
meinschafrlichen Be ehrungen und icke 
Ratschläge für Ärzte erschienen, welche von 
den Polizeibehörden zur eoentl. Verteilung 
vorrätig zu halten sind. 
Der Landrat. von Stubenrauch. 
Veröffentlicht: 
Friedenau, den 22. Sertember 1905. 
Der Amts-Vorsteher. 
I. V.: Bache. 
Bekanntmachung. 
Nach dem Statut der Sparkaffe des 
Kreises Teltow ist der Kreisausschuß er 
mächtigt aus den erzielten Zinsüber- 
schiffen alljährlich Sparprämien an diejeni 
gen Sparer zu verteilen, welche 
») dem Gefindestande im Sinne der 
Gefindeordnung vom 8. November 1810 
angehören. 
d) nachweislich während der letzten fün 
Jahre bei ein und deselben Herrschaft 
gedient und 
e) während desselben Zeitraumes bei 
der Eparkaffe des Kreises Telt.w Spar 
einlagen gehabt haben. 
Die in «-tracht kommenden Sparer 
«erden hiermit aufgefordert, sich unter 
Einreichung einer Bescheinigung im Sinne 
der vorstehend unter a—c aufgeführten 
Punkte innerhalb einer Frist von 4 Docken 
bei uns zu melden. Die Dienstzeit rechnet 
erst von dem Tage ab, an welchem der 
Sparer auS der Eckule entlasten worden ist. 
' Berlin, den 17. September 1905. 
AamenS des Kreisausschuffts des Kreises 
Teltow. 
von Stubenrauch, Landrat. 
Veröffentlicht: 
Friedenau, den 21. September 1905. 
Der Gemeinde-Vorstand. 
I. V.: Bache. 
Bekanntmachung. 
98. Berlin, den 9. September 1905. 
Tatsache, daß im Regierungsbezirk 
urt a. O. zahlreiche Erkrankungen 
rechdurchfall auch bei Erwachsenen 
äschern rötlichem Ausgange vorge- 
n find, gibt mir Veranlaffung, die 
ierung eindringlich vor der Ber- 
ng des Waffers der öffentlichen 
läuft zum Genuß und zu häuslichen 
n zu warnen. ,, 
übrigen mache ich auf die für die 
:a gesetzlich eingeführte Anzeigepflicht 
tksam. . . 
ist nicht nur jede Erkrankung und 
Todesfall an Cholera, sondern auch 
Fall, welcher den Verdacht 
Krankheit erweckt, der für den 
haltS- bezw. Sterbeort zuständigen 
ibehörde unverzüglich mündlich oder 
ich anzuzeigen. 
Anzeige, find verpflichtet: 
er zugezogene Arzi, 
er Haushaltungsvorstand, 
ede sonst mit der Behandlung oder 
des Erkrankten beschäftigte Person, 
erjenige, in dessen Wohnung oder 
sung der Erkrankungs- oder Todcs- 
5 ereignet hat, 
er Leichenschauer. 
Splulplan der Kgl. Schauspiele 
Opernhaus. 
Dienstag Das goldene Kreuz. 
Mitwoch. Das Fest auf Solhaug. 
Donnerstag. Bajazzi Coppelia. 
Freitag. Fra Diavolo. 
Sonnabend. Das Rheingold. 
Sonntag. Mignon. Nachw. 2 l / a Uhr: 
Hänse! u. Gretel. Die Pappenfee. 
Montag. Tannbüuser. 
Schauspielhaus 
Dienstag. Der Schwur der Treue. 
Mittwoch. Julius Caesar. 
Donnerstag. Der Schwur der Treue 
Freitag. Götz von Berlich-ngen 
Sonnabend. Der Schwur der Teeue 
Sonntag. Der Schwur der Treue. 
Montag. Macbeth. 
Neues König!. Opern-Lheater. 
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