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Periodical volume Nr. 224, 23.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Ichreiten, als von der einen. Seite ein Straßenbahnwagen 
und von der anderen ein Automobil herangefahren kam. 
Beide Wagenführer gaben Warnungsstgnale. B. wurde 
hierdurch so erschreckt, daß er blindlings in das Automobil 
hineinlief, zu Fall kam, unter die Räder geriet und einige 
Meter mitgeschleift wurde. Der Bedauernswerte erlitt 
außer schweren inneren Verletzungen einen doppelten 
Nasenbeinbruch und eine Zersplitterung des Daumens. 
Werlin und Wororte. 
tz Das Kaiserliche AuffichtSamt für Privat- 
uersicherung verläßt jetzt sein Heim Grolmannstraße 42/43 
zu Lharlottenburg und bezieht den großen monumentalen 
Neubau, der sich zu Wilu ersdorf am Ludwigskirchplatz 
erhebt. 
8 Die König!. Handels« und Gewerbeschule 
für Mädchen in Potsdam beginnt ihr Wintersemester 
am 2. November d. Js. Die Anstalt gliedert sich in vier 
Abteilungen: Haushaltungs-, Gewerbe-, Handels-Schule 
und Seminar zur Ausbildung technischer Lehrerinnen. 
Die Schülerinnen (nicht mehr schulpflichtige Mädchen) 
ckönlieu auch in das Pensionat der Anstalt aufgenommen 
werden. Anmeldungen sind an die Vorsteherin, Frl. Just, 
Potsdam, Molktestr. 4 zu richten. 
8 Personalnachrichten. Der bisherige dritte 
Prediger an der Charits-Kirche, Hermann Onasch, ist zum 
zweiten Prediger an derselben Kirche bestellt worden. — 
Der Seminardirektor Tomuschat aus Weißenfels ist in 
gleicher Amtseigenschaft an das Kgl. Seminar für Stadt- 
schullehrer in Berlin versetzt worden. — Der Oberlehrer 
Dr. Tropfke ist vom Friedrichs-Realgymnasium an das 
Dorotheenstädlische Realgymnasium versetzt worden. — Der 
Kandidat des höheren Lehramts Dr. Raase ist als Ober 
lehrer an dem Liebnitz-Gymnasium in Berlin angestellt 
worden. 
8 Treptow-Sternwarte. Am Sonntag, den 
24. Sept. Nachmittag 5 Uhr spricht Dozent Jens Lützen 
auf der Treptow-Sternwarte unter Vorführung zahlreicher 
Lichtbilder über: „Wolken und Wetter," um 7 Uhr über: 
„Geburt und Tod der Erde." Der Vortrag am Montag 
abds. 9 Uhr lautet: „Der Einfluß des Mondes auf die 
Erde.,. — Mit dem großen Fernrohr wird am Tage die 
Venus und die Sonne, abds. Doppelsterne und Saturn 
beobachtet. 
8 Zur Hochlegung der Eisen bah «strecke 
Potsdam-Wildpark ist jetzt das Enteignungs-Verfahren 
bezüglich der in Anspruch zu nehmenden Grundflächen des 
Gemeindebezirks Potsdam in die Wege geleitet worden. 
Im nächsten Termin wegen Feststellung der Entschädigungs 
summen kommen neun Grundstücke, von denen Flächen im 
Gesamtbeträge von rund 60 Ar gebraucht werden, in 
Frage; sieben dieser Grundstücke gehören der Stadtgemeinde 
Potsdam. 
8 Auf dem Vellealliance-Platz sind jetzt in den 
Schmuckanlagen auf den einzelnen Rasenstücken große 
Blumenbeete angelegt worden. Nachdem man sie mit 
gutem Pflanzboden versehen hatte, sind sie in moderner 
Weise mit herrlich blühenden Astern bepflanzt worden. 
Während am Halleschen Tore blaue mit roten Zwergastern 
eingefaßte Blüten vorherrschen, tritt uns an der Friedrich 
straße hellleuchtendes Rosen- und Carminrot mit blauer 
Einfassung entgegen. In den beiden Mittelteilen stehen 
prächtige Straußenfederastern in Rosa, Mattblau und 
Weiß, in Farben, die sich in sanfter und harmonischer 
Abtönung aneinander reihen. 
8 Eine neue schöne Uferstraße wird jetzt zu 
Charlottenburg auf dem rechten Spreeufer angelegt und 
erstreckt sich von der Schloßbrücke bis zum Tegeler Weg, 
an dem sich das Landgericht III erhebt und der zu einer 
Prachtstraße mit zwei asphaltierten Fahrdämmen und 
einer breiten Mittelpromenade ausgebaut worden ist. Die 
Uferstraße hat eine steile Böschung aus roten Sandstein 
quadern und ein eisernes Gitter, das sich zwischen Pfeilern 
aus rotem Sandstein hinzieht. 
8 Mit der Errichtung des großen Bankge 
bäudes auf dem Viereck zwischen der Kanonier-, Fran 
zösische-, Mauer- und Jägerstraße, womit zum Teil bereits 
am 1. Oktober begonnen werden wird, werden auch die 
beiden kleinsten und merkwürdigsten Häuser der Friedrich 
stadt, Kanonierstr. 33 und 34, verschwinden. Jedes dieser 
alten und überaus einfachen Häuschen hat nur 2 Fenster 
Front und besitzt keinen Hausflur und auch keine Haustür, 
der Zugang zu den oberen Stockwerken findet vielmehr 
durch die Läden statt, die im Erdgeschoß liegen. 
8 Die Friedrichftraße erstrahlte gestern Abend 
probeweise längere Zeit hindurch im Glanze der neuen 
elektrischen Beleuchtung, die von mehr als 90 über der 
Mitte des Fahrdammes hängenden Bogenlampen ausgeht. 
Die Beleuchtung hat die Probe gut bestanden und wird 
von jetzt ab dauernd in Kraft treten. Die anderen 
Laternen in der Friedrichstrabe bleiben für den Fall der 
Not vorläufig noch bestehen. 
8 Der Name „Dalldorf" hat, seit dort sich eine 
städtische Irrenanstalt befindet (über die die Gemeinde 
übrigens sonst garnicht böse ist) zweifellos einen unan 
genehmen Beigeschmack; wenn Jemand „nach Dalldorf" 
will oder soll, so weiß man oft nicht genau, ob er dort 
geschäftlich zu tun hat oder ob's in seinem Oberstübchen 
nicht richtig ist. Das hat den Dalldorfern lange schwer 
auf dem Herzen gelegen. Jetzt soll es anders werden. 
Der König hat mittelst Erlasses vom 28. v. M. genehmigt, 
daß der Name der Landgemeinde Dalldorf im Kreise 
Nieder-Barnim in „Wittenau" umgeändert werde. Bei 
Veröffentlichung dieser frohen Botschaft bemerkt der 
Regierungs-Präsident: „Ich bringe dies mit dem Bemerken 
zur öffentlichen Kenntnis, daß der Name „Dalldorf" 
lediglich für das Gebiet der dortigen städtischen Irren- 
anstalt bestehen bleibt. Ebenso bleibt der Name „Borsig- 
walde für den betreffenden Ortsteil bestehen." So wird 
der weltberühmte Name „Dalldorf" bald gänzlich aus der 
Verkehrssprache verschwinden; denn vorsichtige Leute 
werden, wenn sie auch nach Dalldorf wollen oder sollen, 
künftig nur immer von Wittenau oder Borsigwalde sprechen. 
Zuschriften. 
Sehr geehrte Redaktion! 
Auf den Artikel: „Vom Elektrizitätswerk" in der gestrigen Nummer 
Ihres geschätzten Blattes gestatten Sie mir folgendes zu bemerken: 
Von Seiten des Gemnnde-Dorstandes oder d.s Elektrintäts- 
werk'S ist niemals offiziell bekannt gemacht worden, daß der Betrieb 
des Werkes bestimmt am 15. September und dann am 25. September 
eröffnet würde. Es liegt wohl auf der Hand, daß bei einer so um 
fangreichen und kompliüerten Anlage, wie sie ein Elektrizitätswerk 
darstellt, es unmöglich ist, auf l—2 Wochen genau die Fertigstellung 
festzusetzen. Selbst w.nn alle Lieferanten die ihnen zuerkilten Ar- 
beiten pünktlich erledigen, so kann bei der ersten Inbetriebsetzung der 
Maschinen ein unglücklicher Zufall, wie das Platzen eines Rohres usw. 
die Stromabgabe auf Tage und Wochen verzögern. Auf die i' Ihrem 
Artikel gestellte Frage: „Warum diese Verzögerung?" läßt sich kurz 
antworten: Schuld an der Ve ögerung trägt allein die Augsburger 
Maschinenfabrik, die Lieferant-n der Dieselmotoren, da alle'übrigen 
Teile des Werkes seit Wichen von dem General-Unternehmer fertig 
gestellt sind. Wie Sie aber schon im Sommer in Ihrem geschätzten 
Blatt erwähnten war es vorauszusehen, daß infolge des Bayrischen 
Metallarbeiterstreikes die Augsburger Maschinenfabrik nicht im Stande 
sein würde, die Lieferung der Maschinen prompt einzuhalten. Wenn 
in einer Fabrik von mehr als 3000 Arbeitern der Betrieb wochenlang 
ruht, so iir eS nicht zu verwundern, wenn nachher viele Monate nötig j 
find, ehe wieder die ftüher gewohnte Ordnung eintritt. Zur Jnbe- 
tiiebfetzung des ersten Monats sind jetzt nur noch einige Rohrstücke 
nötig, die aber bereits von der Fabrik hierher gesandt find und An. 
fang nächster Woche hier eintreffen müffen, dann kann der erste 
Motor in Betrieb kommen und wenn nicht ein unvorhergesehener 
Unfall eintritt, nach einigen Tagen Probelaufs die Eröffnung deS 
Werkes stattfinden. Die Konsumenten müffen sich also leider noch 
etwas gedulden. — 
Was die Frage der Straßenbeleuchtung anbelangt, so konnte die 
Ausführung derselbcn erst im Spätsommer vergeben werden, da be- 
kanvtlich vorher umfangreiche Versuche wie die provisorische Straßen- 
beleuchtung in der Ring. und Rheinstraße, hierzu nötig waren. 
Die ausführende Firma braucht daher, laut Vertrag, die Be- 
leuchtung überhaupt erst bis 4. November fertig zu stellen, da die 
Firma aber von vielen Unterlieferanten abhängt, die mit Kaufträgen 
überhäuft find, so ist es nach Ansicht des Unterzeichneten im günstig- 
sten Falle höchstens möglich, in einigen Straßen die Beuchtungsanlage 
bis zu diesem T rmin fertig zu stellen. 
M. Mullertt, Diplom-Ingen ir. 
vermischtes. 
' Rur eiue Kleinigkeit. Kurfürst Friedrich III., nachmaliger 
König Friedrich I.. beabsichtigte, dem großen Kurfürsten ein Stand- 
bild errichten zu lassen, und beauftragte mit der Anfer igung des dazu 
erforderlichen Modells den Oberbaudirektor Schlüter. Derselbe saß an 
einem lauen Sommerabende in Gesellschaft einiger Freunde in seinem 
Gärtchen hinter dem Hause, als plötzlich um die neunte Stunde ihr 
fröhliches Gespräch durch einen kurfürstlichen Leibdiener unterbrochen 
wurde, welcher begehrte, daß ihm der Hausherr sogleich zum Kurfürsten 
folgen solle. Die Freunde waren erschreckt über solch Verlangen zu so 
ungewöhnlicher Stunde, Schlüter hatte inzwischen mit dem Leibdiener 
einige Worte gewechselt und bat die Freunde, seine Rückkehr abzu- 
warten. Er wurde vom Kurfürsten leutselig empfangen, erfuhr dessen 
Verlangen und ging gleich so sehr in dessen Plan ein, daß er auf der 
Stelle eine flüchtige Skizze des anzufertigenden Standbildes entwarf, 
welche sogleich den Beifall des Kurfürsten hatte. Schlüter eilte nun 
nach Hause und teilte seinen harrenden Freunden mit, welch ehren 
vollen Auftrag er erhalten; dieselben hörten ihm mit warmer Teil 
nahme zu uud verkündeten ihm einen unsterblichen Ruhm, indem die 
vollkommenste Ausführung deS Auftrages unter seiner Hand gesichert 
sei. Schlüter machte sich sofort ans Werk. und das Modell wurde, 
nachdem es den ungeteilten Beifall des Kurfürsten und aller Kenner 
erhalten hatte, in dem noch jetzt bestehenden Gießhause in IErz 
gegossen. Der Guß war wohl gelungen, der Verfertiger des Modells 
wurde mit anerkennendem Lobe überhäuft, und sein Glück schim 
gesichert. — Doch nicht lange sollte er sich dessen erstellen. Eines 
Tages saß er in derselben Laube seines Gartens mit s inen Freunden 
beisammen, als ihm von seinem Diener ein versiegeltes Schreiben 
überreicht wurde. Hastig riß er dasselbe auf und, nachdem er erlüge 
Minuten starr vor sich hingesehen hatte, sank er ohnmächtig in die 
Arme seiner Freunde; sie hoben den zur Erde gefallenen Brief auf 
und lasen folgende Zeilen: „Du wähnst ein Künstler schier zu sein, 
ein großer, der solch' Meisterwerk erschuf, das niemand tadeln könnt«? 
— Nein! Da irrst Du wahrlich sehr; denn ach! Dein Ruf als 
wahrer Künstler ist nur klein; es bürgt dafür des armen Rosses Huf, 
des Pferdes Bild maa's Dir beweisen: es fehlt dem Hufe ja daS 
Eisen!" Traurig vrließen die Freunde Schlüters Wohnung, wohl 
einsehend, daß nur Neid und Scheelsucht sich herbeilassen konnte das 
große Werk durch solch kleinen Fehler zu verunglimpfen. Der Künstler 
selbst überzeugte sich von der Wahrheit des in dem Briefe Auge- 
deuteten; er glaubte sich hrrabgetiffen Von der geträumten Künstler 
höhe, -verfiel anfänglich in liefe Melancholie und schließlich in einen 
stillen Wahnsinn: Er gab sich selbst den Tod und zwar, wie die Sage 
geht, durch einen Sprung von der Stelle des Standbildes deS 
Großen Kurfürsten in die Spree. 
' Wie alle großen Männer, war Kaiser Josef H. ein ab- 
gesagter Feind von Prätensionen und leerem Zeremoniell. Als ihn 
daher eine unbemittelte Dame um Erteilung einer Pension bat und 
ihm auf die Frage, ob sie Kinder hätte, anlwertete: „Ja, Euer 
Majestät, drei Fräulein und zwei junge Herren," erwiderte er 
lakonisch: „Ich habe auch ein Mädel gehabt, es ist aber gestorben." 
Hierzu eiue Beilage. 
Hellte Nachmittag 1 Uhr entschlief sanft nach 
längerem Leiden im 85. Lebensjahre unsere gute 
Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester und 
Tante 
Luise Zellmer 
geb- Becker. 
Friedenau, den 22. September 1905. 
Im Namen der Hinterbliebenen 
Dr. Wilhelm Zellmer. 
Die Beerdigung findet am Montag, den 25. d. M-, 
Nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des hiesigen 
Friedhofes aus statt. [4294 
Für die zahlreiche liebevolle 
Teilnahme bei der Beerdigung 
meines lieben Mannes, unseres 
guten Vaters, des Kutschers 
Paul Narrow 
sogen Allen hiermit herzlichsten 
Dank. Besonders aber Herrn 
Pastor Kleine für seine trost 
reichen Worte am Grabe des 
Entschlafenen. 
Die 
trauernd. Hinterblie denen. 
80 000 Mk. 
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Haus zu vergeben. [4712 
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gute St-ll. durch Frau Lchönfeld, Kaiser- 
allee 83, ptr. l- [4781 
Junge« Mädchen für zwei Kinder 
und ,u leichter Hausarbeit ta süber gesucht 
4800' Kirchstr. 17, III rechts. 
Taube eS junges Mädchen für den 
Haushalt verlangt [4785 
Teschner, Fregestr. 12, 
Taubere Aufwärteriu wird kür 3 
Stunden Vormit ags verlangt. [4786 
Sponholzstr. 16, I. 5—6 llhr. 
Zuv-rl Aufwartung für ein Kind nachm. 
von 3—6 gesucht. Monatlich 15 Mk 
Caoparl, Friedenau, Beckerstr. 17 I, [4801 
Aufwärterin gesucht (4802 
Hrndjery'tr. 63 2 Tr. rechts. 
Auftvärterin 
gesucht, sehr saubere, für Vorm. Mcldg 
8— >1 Eschenst». 7 1, Eing. III. 14773 
Eine Frau ob r Mädchen zum Früv- 
stücktragen verl. Rheinstr. 7. [4810 
Guten Gesangunterriebt 
erteilt [4753 
Leopoldlae Gärtner, Häufst». 15III. 
Englischer Unterricht 
Preisn»., leicht faßlich auch für Anfänger 
ytkad. ged. Klavier-lehrerin 
empf. sich, auch zur Begleitung anderer 
Instrumente oder Gesang. [4707 
Friedenauerstr. 61 III. 
Erziehnngsschnle 
Friedenau. 
6- bis 7 jährige Kinder finden zu Michaeli 
d. Js. A fnahme Die Erziehungsschule 
bie'et na'urgemäßr Ausbildung der lind- 
lichen Fähigkeiten nach modernen Grund 
sätzen. S>e eignet sich insbesondere für 
schwächliche und «etvöse Kinder. (Siehe 
Aufruf in Nr. 136.) Näheres durch die 
Leiterin der Sch le [4131 
Kati Lotz 
Woltersdorfcr Sujlfll/f bei Erkner. 
Beginn neuer Kurse Ü der 
Ktolvier-Schute 
von 
Käthi Günther 
Friedenau, Vismarckstr. 22 I 
am l. Oktober 1905. 
Anme düngen täglich von ll—3cklhr. 
Gründlicher Elementarunterricht in und 
außer dem Hause. [4692 
Klassenuntcrricht pro TOonat 4 9». 
Privatunterricht ffSuffÄ 3 ** 
Malunterricht 
erteilt [4238 
Emy Rogge, Lauterst». 21 III. 
Mai- und Zeichenunterricht 
erteilt akad. geb. Malerin. [4379 
Friedenau, Eoßlerstr. 22 II r. 
Konzertsängerin 
Katharina VSrkel. 
Gesang- und Klavierunterricht m 
mäßigen Preisen. Fregestr. 76. [4803 
Die Kurse 
str L tein und Matbematik. die ich für 
Damen und junge Mädchen eingerichtet 
habe, beginnen Miüwoob, den II. Oktober. 
Anmeldungen nehme ich an Wochentagen 
von 12—1 und von 4—5 Uhr entgegen. 
4615] Lrrcie Kühne, Schulvoisteherin.
        
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