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Periodical volume Nr. 224, 23.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den ßriedenaner Grtsteil von Schöneberg und den Bezirksverein Süd-West. 
Unparteiische Zeitung für kommunale 
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Leo Schultz in Friedenau. 
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Fernsprecher: Nr. 129. ! 
Nr. 224. Friedenau, Sonnabend den 23. September 1905. 12. Iahrg. 
Aepeschen. 
Jena. Auf dem sozialdemokratischen Parteitag wurde 
gestern Abend nach sehr langer heftiger Debatte der Antrag 
Bebels, gegebenenfalls einen politischen Massenstreik vor- 
zunehemen, mit allen gegen 10 Stimmen angenommen. 
Zwickau. Die gestern abgeschlossenen Urwahlen 
zum Landtag ergaben insgesamt 56 Wahlmänner fllr 
Bär (Frs.), 27 für Becker (Kartell) und 42 für Jrmscher 
(Soziald.) 
Stockholm. Es heißt, daß der Storthing am 
Montag und der schwedische Reichstag eine Woche später 
zusammentritt. 
Belgrad. Ein auf der Durchreise nach Petersburg 
befindlicher russischer Diplomat erklärte, daß Rußland ent 
schlossen sei, sich nicht mehr an der sogenannten Reform- 
aktion in Mazedonien zu beteiligen, sondern das Ver 
langen stellen werde, es seien europäische Komissare zu 
ernennen, welche das Recht hätten, aus eigener Initiative 
Maßnahmen zu treffen, welche für die normale Ent 
wickelung Mazedoniens notwendig sind. 
Petersburg. Die Polizei überraschte eine Ver 
sammlung von Revolutionären, welche im Begriffe waren, 
über ein Attentat auf Trepow zu beraten. Sämtliche 
Teilnehmer wurden verhaftet. 
Petersburg. Aus Tiflis wird berichtet, daß bei 
den dortigen Unruhen ein deutscher Reichsangehöriger 
getötet worden ist. Der deutsche Konsul hat bereits 
Schritte eingeleitet, um Genugtuung und eine Ent 
schädigung zu fordern. 
Der Bizegouverneur des Kaukasus, welcher gestern in 
Baku eingetroffen ist, hat beschlossen, 10 000 Mann 
Infanterie auf den Raphtagruben zurückzulassen. 
Aus Rischninowgorod wird gemeldet: Hier sind ernste 
Unruhen ausgebrochen. Auch in Riga kam es wiederum 
zu Unruhen, die Aufrührer versuchten, ein Gefängnis zu 
stürmen und setzten die Gefangenen in Freiheit. 
Gestepn brach in den Räumen des Petersburger 
Gerichtshofes ein großes Schadenfeuer aus, wodurch Akten 
im Werte von 50 000 Rubel vernichtet worden sind. 
Odessa. Professor Zantschewski, Kandidat der Fort 
schrittspartei, wurde zum Rektor der hiesigen Universität 
gewählt. Von den Studenten lebhaft begrüßt, bemerkte 
er, die Kluft zwischen Studenten und Professoren müsse 
überbrückt werden und auch unter den Studenten müsse 
Einigkeit herrschen. 
Paris. Der „Matin" berichtet aus Warschau: Der 
Militärgouverneur informierte das Publikum, daß jede 
Person, welche einem Totschlage oder einem Versuche eines 
Totschlags beiwohne, ohne dem bedrohten Opfer Hilfe zu 
bringen, oder welche sich weigere, den Behörden über den 
Vorfall Mitteilung zu machen, mit Gefängnis bis zu drei 
Monaten bestraft wird. 
Gewagtes Spiel. 
Roman von H. von Schreibershofen. 
ZI tNachdruck verbolkn.) 
Steinn ann lachte. — „Dachten Sie mich so leicht zu be 
trügen ! " 
„Ohne erst nach Neapel —?" fragte Mynheer dazwischen 
und Steimnann sagte kurz, er halte es so für besser. Mynheer 
rieb sich die Hände. „Ich dachte es mir Sie haben stch m 
politische Händel eingelassen." Höchst erstaunt ah rhn Stem- 
mann an. „Dann hätte Mintje also Recht", sagte Mynheer 
schneller als gewöhnlich. . , . ^ , 
Steinmann strich sich fernen Bart und fragte: „Was 
meinte denn Meffrouw?" ... 
Mynheer sah von seinem Freunde zu ferner Frau hinüber. 
.„Ja, Mintje, dann mußt Du Heinrich wohl sagen, was Du 
von ihm denkst," worauf Mintje es ihm sagte. „ 
„Sie sind eine sehr kluge Frau, Meffrouw van de Putten 
antwortete Steinmann und ließ den kühlen Seewrnd durch 
seine Haare wehen, als fei ihnr der Kops zu heiß 
Meffrouw zog die blonden Brauen etwas empor, lächelte 
nn wenig und der Schimmer einer Befriedigung gl'« über 
ihr noch recht hübsches Gesicht. „Also habe rch doch recht. 
„So wollen Sie es wohl noch mrt Ihrer Mutter be 
sprechen?" fragte ihr Mann. 
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rägt die Leidenschaft doch nrerst den Sieg davon. 
DaZm will^ch K K^oMach -inL« Monaten noch 
tbenfo suhle und wünsche. Und dann . > rubiasten und 
Die d-«° SchmS-m-«, st°ck -uch^-m 
rüchternsten Deutschen rm Blut, fagre jhi) y 
Neuyork. Die Nachricht über einen angeblichen 
Ausbruch einer Revolution in Kolumbien beruht auf freier 
Erfindung. Die Nachricht ist von Feinden des Präsidenten 
in die Welt gesetzt worden. Der Präsident von Kolumbien 
teilt selber in einem Telegramm mit, daß an dem Gerücht 
nicht das geringste wahr ist. 
Totio. Die Zahl der Petitionen, welche an den 
Mikado gerichtet worden sind, um die Ratifizierung des 
Friedensvertrages zu verhindern, beläuft sich auf 40. Die 
wichtigste darunter ist diejenige von 6 Professoren der 
kaiserlichen Universität. Die Professoren weisen auf die 
Notwendigkeit hin, die Ratifizierung des Friedensvertrages 
nicht vorzunehmen, weil diese eine Gefahr für die Zukunft 
sei. Der Vorschlag Kutsuras, Japan solle sich verpflichten, 
keine Befestigungen in der Bucht von Pörouse anzulegen, 
wird als entwürdigend von der Bevölkerung betrachtet, 
angesichts der Tatsache, daß Japan nicht ein einziges Mal 
von Rußland geschlagen worden sei. 
Allgemeines. 
fj Mit Rücksicht auf die Gefahr der Ein 
schleppung der Cholera ist die Meldepflicht der Schiffer 
durch eine soeben veröffentlichte LandeS-Polizei-Verordnung, 
welche heute in Kraft tritt, dahin erweitert worden, daß 
jeder Schiffer oder Flösser, der bis zu sechs Tagen von 
seiner Ankunft im Landespolizeibezirk Berlin sich an Ort 
schaften oder in Bezikren aufgehalten hat, in denen Cholera- 
sälle vorgekommen sind, sich, falls er länger als 24 Stunden 
sich aufhalten will, binnen 6 Stunden nach seiner Ankunft 
melden mutz. Für die Berliner- und Rixdorfer Gewässer 
hat diese Meldung aus dem Polizei-Schiffahrtsbureau, 
Probststr. 8, für die Charlottenburger Gewässer bei dem 
dortigen Schiffahrtsbnreau, Berlinerstr. 92, zu erfolgen. 
Übertretungen dieser Verordnung werden mit Geldstrafe 
bis zu 60 Mark oder entsprechender Haft bestraft. 
Lokales. 
t Herbstanfang. Mit militärischer Pünktlichkeit, 
wie sie das von jeher gewohnt ist, wird heute Abend um 
6 Uhr die Sonnet in das Zeichen der Wage treten, und 
damit dem Sommer den Abschied erteilen und dem Herbst 
das Szepter in die Hand drücken. Der Anfang des 
Herbstes erzeugt in der Brust des Menschen zumeist weh 
mütige Gefühle, denn da gehen ihre Gedanken unwill 
kürlich voraus auf die rauheste der Jahreszeiten, den 
Winter. Die Blätter verfärben stch, das verfärbte Laub 
fällt herab, ein Bild des langsamen Absterbens. Die 
Finsternis gewinnt den Sieg über das Licht, d. h. eine 
größere Zeit ist die Sonne unter dem Horizonte als über 
ihm und gleichzeitig damit läßt auch die Temperatur, die 
uns bisher von künstlichen Wärmequellen unabhängig 
machte, erheblich nach, trotzdem die Erde beständig sich der 
Mintje. „Unklar ob er will, ob sie will, aber ganz berebss 
darüber unglücklich zu sein. Höchst seltsames Volk!" Und 
Mynheer dachte den ganzen Abend darüber nach, während er 
aus Teck saß, rauchte und den Delphinen zusah. 
Einen Tag darauf fuhr Steinmann über Marseille nach 
der Schweiz und Deutschland. 
Als sie ihn: das letzte Lebewohl zugewinkt und die Jacht 
wieder auf hoher See war, sagte Mintje mit feinem Lächeln: 
„Mynheer van de Prikten, in alten Zeiten karssten die Männer 
ihre Frauen. Steinmann ist den, alten Brauche gefolgt. Die 
Nonne, die er mitgckauft hat, ist keine Nonne, auch nie ge 
wesen, und er liebt sie. Wenn wir später Zeit haben, können 
wir sie uns einmal ansehen, denn Heinrich Steinmann weiß, 
was er tut und wird keiner Unwürdigen seinen Namen 
geben." 
In ehrlicher Bewunderung starrte ihr Mann sie an. 
„Mintje, Du bist eine wunderbare Frau. Wie hast Du das 
herausgefunden!" 
„Mynheer, ich hatte einen ganzen Tag dazu, und je treuer 
und wahrhafter ein Mann ist, um so weniger kann er verbergen, 
was seine Seele bewegt und erfüllt!" Mintje machte eine 
feierliche kleine Verbeugung, sie war sehr befriedigt von dem 
Erfolge ihrer Mitteilung. Und Mynheer ließ den Kurs nach 
Neapel und Sorrent richten. 
Kapitel 9. 
Monika war sehr still geworden. Täglich ging sie auf 
die Felsenhöhe, 'von wo sie den Weg nach Kaflcllamare sehen 
konnte, aber Steimnann kanr nicht zurück. 
Zürnt er ihr? Sie rief sich alles zurück, was zwischen 
ihnen vorgefallen war — ja, gewiß, er ist iur Zorn von ihr 
gegangen. Und doch — er durste solche Dinge nicht sagen! 
Lieber — lieber Sollte sie wirklich ihre einzige Heinuck 
aufgeben und weggehen? Rein, schon der Gedanke macht sie 
beinahe krank. Und war sie ailch keine Nonne, band kein 
Gelübde sie, so gehörte sie doch in dies Kloster. Sie wußte 
nicht, wie es kam, aber gewiß, sie konnte nur hier glücklich 
sein und die Vorstellung, kein Recht an diese Heimat zu haben, 
machte sie sehr betrüick. Vielleicht wäre es besser gewesen, 
Sonne nähert; aber ihre Strahlen treffen unsere nördliche 
Halbkugel zu schräg, als daß die dadurch bedingte Wärme 
verminderung durch die räumliche Annäherung aus 
geglichen werden könnte. Der Herbst bringt uns mit 
seinem Regierungsantritt die sogenannte Tag- und Nacht 
gleiche. Streng genommen ist das nicht richtig, so lange 
wir eine Erdathmosphäre haben. Diese bewirkt eine Er 
hebung der Sonne (und der anderen Gestirne), am meisten 
im Horizonte, sodaß sie uns dort gerade aufgegangen oder 
unterzugehen scheint, also mit ihrem untersten Rande den 
Horizont berührt, wenn sie in Wirklichkeit noch oder 
schon ganz unter ihm steht, also ihn mit ihrem obersten 
Rande berührt; Tag- und Nachtgleiche tritt daher 
erst später ein. Zur bequemen und dabei' doch für 
alle bürgerlichen Zwecke hinlänglich genauen Feststellung 
der Himmelsgegenden sei noch bemerkt, daß die Sonne am 
23. September gerade im Osten auf- und im Westen 
untergeht. Der Herbst ist ein Maler eomms il saut. 
Welche : ülle von Farbenkontrasten kanli man dank seiner 
Kunst da sowohl an unseren heimischen Laubholzarten, 
wie ganz besonders beim milden Wein beobachten. Kunst 
voll angelegte Blumenbeete bringen ihre schon im Verblassen 
begriffene Pracht im Strahl der Herbstsonne zwar noch 
schwach zur Geltung; hie und da sucht auch noch eine ver 
spätete Rose die Erinnerung des Sommers in freundlicher 
Täuschung festzuhalten. Doch wie bald ist das alles 
dahingeschwunden! Drum nutze man die kurze Spanne 
Zeit, welche die Natur allmählich vom Sommer zum 
rauhen Winter überleitet und mache fleißig Spaziergänge 
ins Freie. Wie schön ist doch das Bild, das die herbst 
liche Natur unseren Augen bietet. Nicht von der sengenden 
Julisonne verbrannt, lassen Blumen und Sträucher ihre 
Blätter welk und müde herabhängen, nein, der Tau des 
Herbstes hat sie erfrischt. Das ist gleichsam das noch 
malige letzte Aufatmen der Natur vor dem langen kalten 
Winterschlaf, dann geht es mit Riesenschritten dem Ende 
zu. Draußen wird's öde und still, in den Straßen des 
Ortes aber herrscht dafür frisch pulsierendes Leben. Vor 
den großen Schaufenstern der Geschäftsleute stauen sich die 
Menschen und betrachten sich die Auslagen. Da werden 
die Moden studiert und die neueste Hutfasson kritischen 
Blickes gemustert. So geraten wir jetzt mitten hinein in 
die „Saison", die Kaufleute atmen wieder freier und 
stecken hoffnungsvolle Mienen auf. Überall kauft man 
Wintervorrat und Winterkleider ein, kurz, alles rüstet sich 
für die kommenden rauhen Tage. 
f Wilmersdorfer Schulen. Ein zweites Gym 
nasium wird unser Nachbarort errichten; zu Ostern n. I. 
wird die neue humanistische Lehranstalt mit der Sexta 
und der dritten Vorschulklasse eröffnet werden. Außerdem 
geht man noch mit der Absicht um, mit Beginn des 
nächsten Sommerhalbjahres eine Realschule mit der 
sie hätte das Gelübde abgelegt — doch nein, der Gedanke war 
ihr durchaus nicht tröstlich, sie schob ihn weit, weit weg. O, 
wo blieb Stciuinann so lauge! — — 
Noch immer ging Monika von Zeit zu Zeit hinab zur 
Villa, wo Teresa in ivunderbarcr Schönheit aufblühte. Ihre 
tiefen herrlichen Augen strahlten, um ihren schönen Mund lag 
ein entzückendes Lächeln, über der holden, mädchenhaften, 
zarten Erscheinung breitete sich ein Zauber, der selbst den alten 
Jnnocenzo begeisterte, nur Dona Nicolctta allein nicht rührte. 
Während sich Jnnocenzo im stillen fragte, warum Baron Ercole 
immer noch zögerte und das holde Wesen noch nicht an sein 
Herz, in seine Arme gezogen, bangte Nicoletta vor jeden: 
neuen Tage, der diese Entscheidung bringen konnte. Dein: 
niemals wollte sie ihre Zustimmung geben. . . 
Alle Bemühungen, Teresas Erinnerungen zu wecken, 
waren gescheitert. Nichts berührte einen Faden, der sie mit 
der Vergangenheit verband, niemals ertönte eine Saite in 
ihrem Innern, die nicht nur der Gegenwart entsprang. Angst 
voll hütete sich Ercole, durch irgend eine Frage oder Bemerkung 
zu verraten, wie neu und kurz ihre Bekanntschaft war. Er 
zählte er ihr von seinen Studien, seinen Beschäftigungen, so 
konnte mau denken, sie habe stets alles mit ihm geteilt. Sie 
hörte ihm zu wie ein dankbares, liebevoll ergebenes Kind, 
doch dabei blieb es, eigene Ideen, eigene Ansichten hatte sie 
nicht. Alles an ihr aber bewies eine feine, sorgfältige, ja 
vornehme Erziehung, und edle Gesinnung, feines Gefühl gaben 
sich unzweifelhaft in allem kund, doch was vor der Zeit lag, 
wo sie in Villa Rovcrdo bewußt um sich geschaut, war ihr 
selbst um nichts klarer, als denen, die sie aufgenommen. 
Noch einmal versuchte Girolamo, Ercole darauf aufmerksam 
zu machen, welcher Zukunft er an Dona Teresas Seite ent 
gegen sehen müsse. „Sie wird immer bleiben wie sie jetzt ist. 
Könnte Dich die Liebe eiucS Kindes beglücken. Dein Leben 
ausfüllen und Dir genügen? , Bedenke, sie bleibt nur ein 
halber Mensch, Du kannst sie für nichts verantwortlich machen." 
„Sobald sie meine Liebe erwidert, bin ich glücklich. In 
weinen Armen wird sie das, Leben wieder kennen lernen," 
war Ercoles Erwiderung.
        
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