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Periodical volume Nr. 258, 02.11.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den Mdenaner Grtsteil von 5chZneberg nnd den Bezirksverein Süd-West. 
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Ur. 220 
Friedenau, Dienstag den 19. September 1905 
12. Iahrg. 
Jepeschen. 
Budapest. Wie bestimmt verlautet, wird der Kaiser 
Anfangs Oktober nach Budapest kommen. Falls es bis 
zum Beginn des Abgeordnetenhauses nicht gelingt, die 
Führer der Koalition zu bewegen, die Regierung zu über 
nehmen, wird der Kaiser ein Geschäftsministerium errichten. 
Budapest. Am Donnerstag soll als erster 
ungarischer Politiker Graf Johann Zichy beim Kaiser in 
Wien erscheinen. Zichy beabsichtigt vorher mit den ge 
meinsamen Ministern zu verhandeln. — Baron Desidor 
Pronay, der Führer der Opposition im Magnatenhause 
bot zur Schadloshaltung jener Komitatsbeamten, denen 
aus der passiven Resistenz Unannehmlichkeiten erwachsen, 
sein mehrere Millionen betragendes Vermögen an. Für 
seinen eigenen und den Lebensunterhalt seiner Gattin 
fordert er nur eine Jahresrente von je 800 Gulden. 
Bukarest. Da in den letzten Tagen die Regierung 
mehrere griechische Priester ausgewiesen und mehrere 
griechische Schulen geschlossen hat, so haben die griechischen 
Kosuln in Rumänien nunmehr von ihrer Regierung die 
Weisung erhalten, ihren Posten in einigen Tagen zu 
verlaffen. 
Paris. Witte, welcher gestern Abend 6 Uhr in 
Cherbourg eingetroffen war, erklärte dort einem Interviewer, 
die Nachricht, daß ein amerikanisches Geschwader die 
russischen Häfen besuchen solle, entbehre jeglichen Wertes. 
London. „Daily Telegr." meldet aus Tanger: 
Aus sicherer Quelle verlautet, daß der belgische Dampfer 
„Jßle de Bordeaux" eine große Menge Waffen und 
Munition gelandet habe. Ein Franzose, ein Belgier und 
ein Deutscher sollen bei der Angelegenheit beteiligt sein. 
Stockholm. Die hier eingehenden norwegischen 
Zeitungen enthalten Bekanntmachungen, worin Freiwillige 
zum Eintritt in die Armee aufgefordert werden. Zahl 
reiche Telegramme und Berichte aus Norwegen bestätigen 
trotz aller Dementis den intensiven Fortgang der Mobili 
sierung. Es heißt, daß Schweden jetzt ebenfalls Maß 
regeln treffen werde. 
Petersburg. Die Freilaffung des Professors Mil- 
jalow wird in den nächsten Tagen erwartet. — Der 
Semstwo am 25. September wurde vom Gouverneur mit 
der Beratung dreier Punkte gestattet: 1. Beteiligung an 
den Wahlen, 2. Organisation des Wahlkampfes an Ort 
und Stelle; 3. Beteiligung der Semstwos und Städte an 
der Hilfe für die hungernden Distrikts. 
Petersburg. Die interessierten Regierungen haben 
bisher wegen einer den Ausiändern in Baku zu zahlenden 
Entschädigung noch keinerlei amtliche Schritte unternommen. 
Es ist übrigens wenig wahrscheinlich, daß diese Frage 
überhaupt erwogen wird, da die russischen Gesetze in dieser 
Hinsicht keinen Zweifel lassen. Die Geschädigten können 
die Personen gerichtlich verfolgen, welche für die Unruhen 
verantwortlich sind, aber selbst wenn die Betreffenden 
Staatsbeamte sein sollten, so ist die russische Regierung 
keineswegs für ihre Handlungen verantwortlich. 
Tiflis. Gestern Abend 9 Uhr versuchte eine Menge 
von 2000 Demonstranten den Passagierzug, welcher die 
Post -mit sich führt, in Abacha zu plündern. Es war der 
Volksmenge bereits gelungen, die Lokomotive abzukoppeln. 
Eine Anzahl Bahnbeamter, verstärkt durch Polizei, warf 
sich in diesem Augenblick den Angreifern entgegen und 
gab Schüsse auf die Menge ab. Mehrere Personen 
wurden getötet, viele verwundet; die übrigen flüchteten. 
Die Post konnte gerettet werden. 
Baku. Das Morden und Plündern dauert fort. 
Zahlreiche Läden sind geschlossen, trotz des Verbotes des 
Gouverneurs, welcher eine Strafe von 3000 Rubeln für 
jeden Besitzer festgesetzt hat, der seinen Laden nicht 
geöffnet hält. 
Tanger. Die Bemühungen der Lokalbehörden, die 
verschiedenen in Feindschaft geratenen Stämme miteinander 
zu versöhnen, sind gescheitert. Man erwartet daher neue 
Kämpfe. 
Neuyork. Der Zustand Komuras bessert sich 
zusehends. — Takahira wird mit Komura sofort nach 
dessen Genesung die Reise nach Japan antreten. Mit 
großer Bestimmtheit verlautet, daß Takahira nicht mehr 
nach Washington auf seinen Posten zurückkehren werde, 
obwohl ein Nachfolger bisher noch nicht ernannt ist. — 
Nach einer letzten Meldung reist Komura am 2. Oktober 
nach Japan. 
Allgemeines. 
fj In Sachen der Personentarifreform empfing 
Eisenbahnminister Budde in Gemeinschaft mit dem 
Ministerialdirektor Stieger eine Abordnung des Verbandes 
reisender Kaufleute Deutschlands, um die Wünsche der 
reisenden Kaufleute in bezug auf die Personentarifreform 
entgegenzunehmen. Die Deputation führte aus, daß die 
Verteuerung des Reifens durch den Schnellzugs-Zuschlag 
und die Abschaffung des Freigepäcks große Erregung im 
Kreise der reisenden Kaufleute hervorgerufen habe, nament 
lich das Freigepäck ungern aufgegeben habe, namentlich 
wenn dafür nicht in anderer Weise Ersatz gegeben werde. 
Minister v. Budde entwickelte hierauf in längerem Vor 
trag die Prinzipien, welche ihn bei der Reform geleitet 
haben, und wies darauf hin, daß er alle Wünsche, welche 
der Handelstag gestellt, erfüllt habe. Durch die Auf 
hebung der Rückfahrtkarten und Einführung der einfachen 
Karten zur Hälfte des Satzes der Retourbillette sei den 
reisenden Kaufleuten größere Bewegungsfreiheit geschaffen 
worden. Den Schnellzugs-Zuschlag habe er abgeschafft, 
nicht eingeführt, und nur für einige weitstreckige Schnell 
züge. namentlich im internationalen Verkehr, sei ein Zu 
schlag geplant, der mit dem kilometrischen Schnellzugs- 
Zuschlag nichts zu tun habe. Durch diese Vorteile sei 
schon ein Äquivalent für das wegfallende Freigepäck ge 
geben, an dessen Aufhebung er übrigens selbst ungern her 
angegangen sei. Es sei aber des Kompromiffes mit Süd 
deutschland wegen notwendig gewesen. Die Frage der 
Beförderung von Musterkoffern, die als Eilgut aufgegeben 
werden, in allen Personenzügen sagte der Minister zu 
prüfen zu wollen. Ferner bezeichnete er es als nicht aus 
sichtslos, daß man vielleicht in Zukunft, wenn die Über 
gangszeit überwunden und die zu bringenden Opfer. un 
fühlbar geworden seien, auf weitere Ermäßigung der Ge 
päckfracht bezw. Gepäckfreiheit zurückkommen könne. Die 
Audienz währte fast zwei Stunden. 
Lokales. 
t Eine Bereisung des nördlichen Teiles des 
Teltowkanals seitens des Herrn Oberpräsidenten unter 
Führung des Herrn Landrats und einiger leitenden Be 
amten der Teltowkanal-Bauverwaltung hat stattgefunden. 
Von Treptow aus begann die Fahrt mittels des Kreis 
motorbootes „Frieda". Bei Grünau fuhr man in den 
Teltowkanal ein und beendete die Besichtigung bei Britz- 
Tempelhof. Hier bestiegen der Landrat und der Ober 
präsident das dem Kreise gehörige Automobil, um das 
Kreiskrankenhaus zu Gr.-Lichterfelde und das Mutterhaus 
zu besuchen. Nachmittags wurde dann noch die Anlage 
der Machnower Schleuse sowie die Zentrale am Teltowsee 
in Augenschein genommen. 
t Jagdscheine erhielten im Monat August ausge 
stellt die Herren Kaufmann Schulze, Rentier Neumann, 
Kaufmann Klemke, Bankbuchhaltcr Schmidt, Dr. chem. 
Trzeciok, Bankbeamten Jkier, Kaufmann Gartz, stud. jur. 
Mackensy, Hauptmann Bischof und Referendar Dr. Falken 
stein dahier. 
t An dem Festmahl im Zoologischen Garten, 
das gestern Abend anläßlich des Brandenburgischen Städte 
tages stattfand, nahm auch an der Ehrentafel neben dem 
Ehrenvorsitzenden, Herrn Oberbürgermeister Schustehrus, 
unser Mitbürger Herr Oberbürgermeister a. D. Geh. Rat 
Dr. Adolph teil. 
f Gesindeziehtag. Da der 1. Oktober d. I. auf 
einen Sonntag fällt, das auf einen Monat gemietete 
Gesinde, dessen Mietsvertrag mit dem 1. Oktober abläuft 
oder beginnt, bereits am 30 September umziehen. Zieh 
tag für das auf ein Vierteljahr gemietete Gesinde ist der 
2. Oktober. 
f Friedenauer Trödelplatz. Heiterkeit und Miß 
fallen erregt der Lagerplatz der Gemeinde in der Hand 
Gewagtes 6pie». 
Roman von H. von Schreibershofen. 
17. (Nachdruck verboten.) 
' Das alte faltige Frauengesicht verzog sich und der zahn 
lose Mund murmelte einiges Unverständliche über Gute und 
Großmut, erging sich dann aber in zornigen Ausrufen über 
die Diebe und Räuber, die das ihr Bestimmte so schändlich 
schmälerten. Ihre Augen funkelten dazu und ihre Finger 
krümmten sich krallenartig. . 
Halb lachend, halb verdrießlich ging Stemniaun weg und 
die Alte, noch immer scheltend und zornig, blickte sich nach 
ihrer Spindel. Irgend etwas ließ sie plötzlich stutzen, sie 
kauerte nieder und betastete sehr aufmerksam und genau eine 
kleine Spalte, die sich zwischen Fels und Hausmauer gebildet 
hatte. Nicht breiter, als die äußerste Spitze ihre» Zeigefingers, 
aber sie betrachtete den schmalen Riß lange mit steigendem 
^ „Db Ö es das ist, ob er hier heraus will, der Teufel?" 
murmelte sie vor sich hin und in ihren Augen lag die Ar^st 
vor etwas Unheimlichem, das sie zeitlebens gefürchtet. „4)i 
Großmutter wußte es, noch auf dem Totenbette warnt 1 
mich, mich allein — sie wußte, ich werde am längsten von 
allen leben." Die Augen fest auf d,e kleine Spalte geheftet, 
jog- sie sich langsam rückwärts in ihr Haus zuruck und kam 
nicht wieder zum Vorschein. ^ 
Steinmann stieg den Berg hinauf und sagte lache,id. 
„Das nennt man wohl eigentlich aus den Busch schlagen. OS 
ist nicht gerade schön, Heinrich, wirkt aber manchmal ganz 
aufklärend. Sieh, steh. Freund Lippone hat mich also gründlich 
mit bestohlen! Aber jetzt ist er nicht da und dennoch schwinden 
meine Früchte dahin. Alle meine Maßregeln haben bi^h 
keinen Erfolg gehabt. Ob ich mich an unser Gemeindehaupt 
wende?" Er lachte hell auf. „Nein, gänzlich nutzlos- Fusi- 
angeln, Selbstschüsse? Ja, und dann geht meme nnr zugehörige 
Nonne im Garten spazieren und — nein, beileibe uich , 
alles Obst der Welt einbüßen!" 
Doch Steinmarln war, ein seltener Fall bei ihm, tu der 
Tat verdrießlich. Er gönnte seinen Nebenmenschen, wie er 
gesagt, gern einen Teil seines Ueberflusses, aber der Gedanke, 
nur für Strolche zu arbeiten, die er nicht zu fassen vermochte, 
ihnen gegenüber ganz machtlos zu sein, wollte nicht in seinen 
deutschen Kopf. 
Er schlug den Weg nach der Villa Roverdo ein. Noch 
immer wich ihm Monika aus, er mußte es oft förmlich 
hinterlistig anfangen, mit ihr zusammen zu treffen. Nun wollte 
er sie abholen und mit ihr zurückgehen. Er tat es oft und 
trotzdem sie heiinlich davor bangte, freute sie sich dann doch, 
wenn sie seine blauen Augen auf sich ruhen fühlte. 
Im Garten der Villa, im Schatten eines herrlichen Nuß 
baumes, saß Dona Nicoletta, nicht weit von ihr, am Anfange 
des Laiibenganges, Ercole, der seiner schönen Hausgenosstn 
lesen lehrte. Lesen und sprechen, es ging Hand in Hand 
und wunderbar schnell. Wie wenn Schleier vor ihrem Geist 
weggezogen würden, so tauchten die einzelnen Fähigkeiten 
wieder in der verdunkelten Seele auf. Ercole hielt daran 
fest, sie sei Italienerin, trotz des goldigen Haares und der zarten 
weißen Hautfarbe, sie stand seinem Herzen dadurch näher. 
Auch waren die Worte, die sie im Delirium gesprochen, 
italienisch gewesen; doch als Ercole versuchte mit ihr englisch 
und französisch zu lesen, war der Erfolg ein gleich schneller 
und durchschlagender wie zuvor mit dem Italienischen. Man 
nannte sie jetzt Dona Teresa. Als der Name der heiligen 
Teresa einst erwähnt ward, horchte sie auf und es glitt wie 
ein Licht über ihre regelmäßigen feinen Züge, ihre Augen 
leuchteten auf, der Name weckte offenbar irgend eine Er 
innerung, wenn auch noch zusammenhanglos. 
Steinmanns Blick ruhte entzückt auf der schönen Er 
scheinung mit den langen blonden Zöpfen und dem zarten, 
reizenden Gesichte. Dann aber sah er nachdenklich auf Nicoletta, 
die schwermütig den Blick auf Ercole richtete. Es lag ein 
stummer Vorwurf darin und Steinmann meinte, sie sei in den 
letzten Wochen sehr gealtert. Kummer hat eine schwere Hand, 
die Frische und Jugend auswischt. Dona Teresa hatte offenbar 
Freude an allem Schönen, das sie umgab, der Blick war nicht 
mehr ausdruckslos und leer, wenn sie jich umiah, aber er 
leuchtete auf, sobald er auf Ercole fiel. Doch blieb er ruhig, 
leidenschaftslos, er war nur glücklich und vertrauensvoll. 
Steinmann fragte nach Monika, die aber schon den 
Heimweg eingeschlagen hatte. So blieb er auch nicht lange, 
sondern stieg den Berg hinauf nach seinem Kloster, wo er schon 
von Ferne die klösterlich gewandete Gestalt Monikas vor dem 
Tore entdeckte. Er rief und winkte, war auch schon nah 
genug, um den Freudenschein zu erkennen, der ihr Gesicht 
überflog. 
„Aha, Sie dachten, ich sei verunglückt," sagte er und kam 
niit großen Schritten heran. 
„Die Heiligen werden Sie beschützen, ich bete stets darum," 
ab sie zur Antwort und schlug die Augen nieder. „Ich habe 
ier auf Sie gewartet" — sie stockte verlegen. 
„So ist etwas Besonderes geschehen, denn nur meinethalben 
setzt sich die geistlich gesinnte Monika der Luft nicht aus, selbst 
der schönsten Sommerluft nicht," versetzte er ärgerlich. „Sie 
können mich doch auch einmal erwarten, ohne sich gleich zu ent 
schuldigen, ich warte doch oft genug auf Sie." 
Moiüka rieb sich befangen die Hände und zog die Haube 
tiefer. „Im Kloster" — „Ach dummes Zeug, hier ist kein 
Kloster. Wenn Sie nicht einmal die allergewöhnlichste Höf 
lichkeit für mich haben wollen, kann ich weggehen, anderswo 
wohnen." 
Er erreichte seinen Zweck, Monika blickte sehr bestürzt auf 
und ihre schönen braunen Augen hingen selbstvergessen an 
ihm, als sie entsetzt wiederholte: „Weggehen, anderswo wohnen 
— und — ich —?" 
Er lachte ganz fröhlich auf. „Ich nähme Sie vielleicht mit, 
aber nur, wenn Sie das Kloster endlich vergessen wollten. 
g ch will Ihnen einmal einen Vorschlag machen, liebste Nonne. 
ie sind keine, werden auch nie eine werden und haben im 
Grunde durchaus kein Reckt auf Ihren Klosternamen. Ich 
werde Sie von nun an Jsotta nennen, dann schwinden die 
Klostermucken am ehesten. Also, teuerste Jsotta- — 
(Fortsetzung folgt.)
        
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