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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Beilage zu Nr. 218 des „Friedenauer Lokal Anzeiger". 
Sonnabend, den 16. September 1905. 
Der Kaiser Wero und die Misten. 
Die ersten drei Jahrhunderte unserer Zeitrechnung 
sind für das Christentum die Belastungsprobe auf seine 
Tragfähigkeit gewesen. In einem unausgesetzten Kampf 
um seine Existenz mußte es erweisen, ob es imstande sei, 
seinen Bekennern die innere Kraft zur Bestehung auch der 
härtesten Probe zu geben. Für den rückschauenden 
Beobachter erscheint da das Christentum der Palme gleich, 
die unter dem Drucke belastenden Gewichtes erst ihre ganze 
Triebkraft entfaltet. Das Wort eines großen Christen aus 
Nordafrika, daß das Blut der Märtyrer ein Same 
künftiger Größe für die Kirche sei, hat sich bewahrheitet. 
Als Kaiser Konstantin im Anfang des 4. Jahrhunderts 
mit dem Christentum seinen Frieden schloß, da hat er es 
wesentlich in der Einsicht getan, daß ein weiterer Kampf 
aussichtslos ■ sei. Das Christentum war zu mächtig 
geworden. Nur vorübergehend hat einer seiner Nachfolger 
noch einmal den Kampf gewagt. Da konnte ein hervor 
ragender Bischof im Bewußtsein der unzerstörbaren Kraft 
des Christentums und im freudigen Gottvertrauen sagen: 
es ist nur ein Völkchen, es wird vorübergehen. Heute 
sind wir uns gar oft zu wenig dessen bewußt, was unser 
Christentum von uns verlangt, daß es nicht nur nebenbei 
da sein, sondern die ganze Person in Anspruch nehmen 
will. Da kann ein Blick in die Jugend- und Heldenzeit 
unserer Religion lehrreich und anfeuernd wirken. 
Die ganze Größe des Dramas, das um das Jahr 30 
in Jerusalem sich abspielte, die ungeheure Bedeutung des 
Lebens, das dort zu Ende ging, haben die Zeitgenossen 
außer den wenigen Jüngern Jesu nicht erkannt, auch 
wohl nicht erkennen können. Die Gemeinschaft der Christen 
hat selbst zunächst noch die Verbindung mit dem Judentum 
anstecht erhalten, und die Juden erblickten in ihr eine 
törichte Sekte, die man ihrer Selbstauslösung überlassen zu 
können meinte. Mehr und mehr aber trat dann das Neue, 
Besondere an dieser Gemeinschaft hervor. Der Eifer, mit 
dem Männer wie Johannes und Petrus durch ihre Predigt 
die Leute für Jesus zu gewinnen suchten, wurde unbequem. 
Stephanus scheint einer der ersten gewesen zu sein, die 
mit aller Schärfe und Klarheit den Gegensatz zwischen 
Christen» und Judentum hervorkehrten. Nun war die 
„Sekte" nicht mehr bloß unbequem, sondern gefährlich. 
Man hatte geglaubt, mit der Beseitigung des seltsamen 
Nazareners auch der durch ihn angeregten Bewegung 
den Todesstoß versetz: zu haben, nun zeigte sich, daß die 
Bewegung statt abzunehmen immer stärker und gefähr 
licher wurde. Man mußte sich zum Vernichtungskampf 
entschließen, es beginnt eine Zeit schwerer Verfolgung von 
seiten der Juden. Unter den Opfern ist eben jener 
Stephanus am bekanntesten; an seiner Hinrichtung war 
Saulus aus Tarsus beteiligt. — Was aber das Christentum 
verderben sollte, wurde der Anlaß zu seiner ersten Mission. 
Aus Jerusalem vertrieben, tragen die Christen die frohe 
Botschaft über das Land hin, insbesondere nach Samarien 
(Philippus u. a.) Das, was die Apostelgeschichte von 
diesem Kampf zwischen Judentum und Christentum auf 
dem Boden Jerusalems und Judas erzählt, zeigt im 
kleinen ein ähnliches Bild, wie es im großen der welt 
geschichtliche Kampf zwischen Christentum und Heidentum 
auf dem Boden des großen römischen Kaiserreiches darbietet. 
Die große Welt hat zunächst von den Begebenheiten 
in Palästina nichts gekannt oder, wenn man zufällig von 
ihnen Kenntnis gewann, sie ignoriert. Abgesehen von dem 
römischen Beamten, Pilatus, der gegen seinen Willen mit 
der Sache behelligt wurde, haben die römischen Behörden 
von der Verhandlung schwerlich irgend welche Notiz ge 
nommen. So ist es ganz verständlich, daß die zeit 
genössische nichtchristliche Literatur so gut wie völlig von 
Jesus und seinem Schicksal schweigt. Jahrzehnte gehen 
dahin, ehe man offiziell der von Jesus angefachten Be 
wegung Beachtung schenkt. Inzwischen hat das Christen 
tum seinen Siegeszug durch Asten gehalten und ist auch 
schon nach Europa hinübergedrungen. In der Hauptsache 
ist Paulus, der inzwischen infolge eines wunderbaren Er 
lebnisses auf seiner Reise nach Damaskus aus dem Feind 
der entschiedenste Anhänger der neuen Lehre geworden war 
(etwa 35 n. Chr.), der Träger der schnellen Ausbreitung 
gewesen. Aber es fanden sich auch andere Wege, auf 
denen das Christentum vordrang. Wir wissen z. B. aus 
der Apostelgeschichte, daß in Antiochia und Syrien eine 
Gemeinde entstanden war infolge der Predigt von Leuten 
aus Cypern und Cyrene, die zu den in der Verfolgung in 
Jerusalem Versprengten gehörten. Ähnlich wird es viel 
fach geschehen sein, daß einzelne Christen, sei es in Ge 
schäften sei es sonstwie auf Reisen den Samen an den 
verschiedensten Stellen ausstreuten. Auf eine solche Weise 
muß auch nach Rom das Christentum gekommen sein; 
jedenfalls laßt sich in keiner Weise mehr sagen, wer etwa 
der Stifter dieser römischen Gemeinde gewesen sei. Von 
einer Gründung durch Petrus kann gar keine Rede sein. 
Denn Paulus, der im Jahre 58 seinen Brief an die Ge 
meinde schrieb, weiß weder von einer Gründung durch 
Petrus noch überhaupt von einer Anwesenheit des Petrus 
in Rom. Damit ist nicht ausgeschlossen, daß Petrus nach 
her einmal in Rom geweilt hat, freilich auch dann nicht 
als Bischof. 
Selbst als das Christentum so bis in die Hauptstadt 
vorgedrungen war, hat man zunächst vonseiten der Re 
gierung ein Einschreiten nicht für nötig gehalten. Der 
Grund liegt nicht etwa darin, daß man keine rechte Hand 
habe gehabt hätte. Es gab nur eine offiziell anerkannte 
Religion, die römische Staatsreligion. Durch altes Gesetz 
(das Zwölftafelgesetz aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.) 
waren die „fremden Religionen" verboten, also auch das 
Christentum. Durch dasselbe Gesetz waren „unerlaubte 
Verbindungen" unter Strafe gestellt, und die christlichen 
Gemeinden mit ihrem engen Zusammenschluß, ihren regel 
mäßigen Versammlungen konnten ohne Zwang als solche 
aufgefaßt werden. Wenn man wollte, hatte man also 
immer die rechtlichen Handhaben zum Einschreiten. Aber 
man hatte sich längst entwöhnt, die gesetzlichen Be 
stimmungen in dieser Beziehung zur strikten Anwendung 
zu bringen. Man ließ vielmehr den unterworfenen 
Völkern gern ihre Religion; so versöhnten sie sich leichter 
mit ihrem Schicksal. ^ 
Noch mehr! Weiter Kreise hatte sich ein Gefühl des 
Unbefriedigtseins bemächtigt. Die ererbte Religion bot 
manchen nicht, was sie suchten. Da hoffte man Trost und 
Befriedigung in den neu bekannt werdenden, oft mit selt 
samen und geheimnisvollen Gebräuchen ausgestatteten 
Religionen des Orients zu finden. Neben ägyptischer! und 
persischen Kulten fand auch das Judentum Beachtung und 
sogar Anfang, namentlich unter den Frauen. Im ganzen 
war man jedenfalls fremden Religionen gegenüber nicht 
feindlich gestimmt, sondern mindestens duldsam, wenn nicht 
noch mehr. — Unter diesen Umständen läßt es sich wohl 
verstehen, daß auch das Christentum im Mitgenuß dieser 
allgemeinen toleranten Stimmung zunächst unbehelligt 
blieb. Es hat überhaupt sehr lange gedauert, ehe man 
grundsätzlich die Ausrottung aller Christen sich zum Ziele 
setzte; das ist eigentlich erst um 350 n. Chr. unter dem 
Kaiser Decius geschehen. Verfolgungen hat es auch vor 
her gegeben, aber immer nur an einzelnen Stellen des 
Reiches und bei besonderen Veranlassungen. Man richtete 
sich nach den Grundsätzen, die der Kaiser Trojan (etwa 
112) aufgestellt hatte: man solle die Christen nicht auf 
suchen, auch nicht auf anonyme Anklagen hören, aber einer 
korrekten Anklage gegenüber die Sache untersuchen und die 
Schuldigen strafen. Die Schuld eines Christen war er 
wiesen, wenn er sich weigerte, dem Bilde des Kaisers, das 
göttliche Ehren genoß, Weihrauch zu streuen. Es war so 
mit wesentlich in die Hand der VerwaltungSbeamten ge 
legt, ob sie streng oder weniger streng verfahren wollten. 
Und Verfolgungen in Kleinasien, Nordafrika, Südfrankreich 
zeigten, daß die Gefahr für die Christen auch so nicht 
gering war. (Schluß folgt.) 
Kirchliche Nachrichten. 
Sonntag, den 17. September. 
Friedenau. 
Bonn. 10 Uhr: P. Görnandt. 
Dann Prüfung der Konfirmanden. 
Mittags 12 Uhr: Kindergottesdienst: 
P. Görnandt. 
Nachm. 6 Uhr: P. Kleine. 
Dann Prüfung der Konfirmanden. 
Evang. Jünglingsverein: Sonntag 
Abend 8—10 Uhr im Gemeindehause. 
Büste willkommen! 
Evang. Jungfrauenvercin, Gemeinde 
haus Kaiser-Alle 76 a, 7—9 Uhr. 
Christi. Jungfrauenverein, Fregestr. 46. 
5'/,—9 Uhr. 
Schöueberg. 
Apostel Paulus-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. Mirbt. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittags 12 Uhr Kindergottesdicnst: 
P. Rauchstein. 
Nachm. 6 Uhr: P. Bochm. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Alte Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. Rodatz. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 2 Uhr Kindergottesdicnst: P. 
Delbrück. 
Nachm. 6 Uhr: Kand. Teichgrüber. 
Kirchsaal Sedanstr. 81. 
Vorm. 10 Uhr: P. Boehm. 
Nachm. 2 Uhr Kindergottcsdienst: P. 
Boehm. 
Nathanael-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. Reumann. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Vorm. ll'A Uhr Kindergottesdienst: 
P. Neumann. 
Nachm. 6 Uhr: Kand. Zimmermann. 
Mittwoch Abend 8 Uhr Bibelstunde: 
P. Neumann. 
Donnerstag Vorm. 10 Uhr Konfirmation: 
P. Lic. Dr. Becker. 
Methodisten-Gemeinde. 
Berlin-Schöneberg, Hauptstraße 7a-8. 
10 Uhr u. 6 Uhr: Pred. C. Güther 
11'/, Uhr K.-G.-D. 
Jedermann ist freundlich erngeladen. 
Gottesdienstordnung 
für die in Friedenau wohnhaften zur 
Pfarrei Steglitz gehörigen Katholiken. 
Katholische Kirche in Steglitz (Kreier 
Straße 11). 
An Sonn- und Festtagen: Messe 7 Uhr 
Vorm. Hochamt und Predigt 9'/, Uhr 
Vorm. Segensandacht 7 Uhr Abends. — 
An Wochentagen: Messe 7'/« und 8 Uhr 
Vormittags. Beichtgelegenheit an den 
Abenden vor Sonn- und Festtagen und 
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