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Periodical volume Nr. 218, 16.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

§ Die Prinzen gaffe, nach der kein Haus zählt und 
die, wie kürzlich berichtet worden ist, kassiert werden wird, 
hat ihren Namen von dem Freiherrn v. Prinzen erhallen, 
der im Jahre 1738 das Haus Schinkelplatz Nr. 3 besaß. 
Dies Haus ist heute Eigentum der Bank für Handel und 
Industrie, die das Gelände der völlig verkehrslosen und 
überflüssigen Gaffe von der Stadt erworben hat und darauf 
einen Erweiterungsbau errichten will. 
§ Treptow * Sternwarte. Am Sonntag, den 
17. September, nachmittags 5 Uhr spricht Dozent Hans 
Lützen auf der Treptow-Sternwarte unter Vorführung 
zahlreicher Lichtbilder über: „Gibt es ein Leben auf dem 
Monde?", um 7 Uhr über: „Die Photographie im Dienste 
der Himmelskunde". Der Bortrag am Montag, abends 
9 Uhr lautet: „Die Monde der Planeten". Mit dem 
großen Fernrohr wird am Tage die Sonne, abends der 
Mond und Saturn beobachtet. 
gerichtliches. 
?. Verletzung des Briefgeheimnisses war der unverehel. 
Elsb th Müller zur Last gelegt. Bei der in Friedenau wohnhaften 
Angeklagten diente im Haushalt die Marie Schmidt. Am t9. Januar 
d. I. wurde für diese ein mit der Aufschrift „Eigenhändig abzugeben" 
versehener Brief zugestellt, den die Dienstherrin in Empfang nahm. 
Die letztere hatte das Dienstmädchen im Verdacht, daß es Nach, 
leilig s über sie verbreite und mit ihren Verwandten im Briefwechsel 
stehe. Die M. vermutete, daß der «mpfangene Brief von ihrer 
eigenen Cchw.ster herrühre und Klatsch enthalte, der sie als Dienst. 
Herrin unangenehm .berühren könnte. Unter dieser Voraussetzung 
öffnete sie unbefugt den Brief und übergab ihn der Schmidt erst 
dann, nachdem sie ihn selbst g lesen hatte. Ihre irrige Vermutung in 
Bezug auf den Inhalt des Briefes hatte zwar keine Bestätigung 
gesunden, trotzdem äußerte sie sich bei Übergabe des Briefes in 
schroffer Weise gegen das Dienstmädchen und erhob dabei den Vor- 
wurf der Klatscherei. Das Mädchen ließ sich eine derartige Be- 
Handlung nicht gefallen. Fräulein Müller mußte iusolgedeffen ihre 
unüberlegte Handlunasweise büßen. Bor dem Schöffengericht trat die 
Angeklagte mit der Behauptung hervor, sie sei von der Belastungs- 
zeuzin Schmidt ermächtigt worden, deren Briefe zu öffnen. Die 
Zeugin widerlegte diesen Einwand. Dem Antrage des Staats- 
anwalts gemäß lautete das Urteil des Gerichts gegen Fräulein 
Müller auf 20 M. Geldstrafe ev. 4 Tage Gefängnis. 
?. Ein frecher Postdieb wurde'am 3. April d. Js Hierselbst 
auf dem Postamt in der Nicdstraße bemerkt. An einem Pult hatte 
Frau Professor Kühne ihre Korrespondenz erledigt und, während sie 
eine Postanweisung ausschrieb ihr Portemonnaie mit 140 M. Inhalt 
neben sich gelegt. In Gedanken b-i ihrem Schreibwerk versunken, 
vergaß sie das Vorhandensein des Portemonnaies und als sie nach 
kurzer Zeit es rom Platze nehmen wollte, war es verschwunden. Der 
Dieb war in der Person des zu Schöneberg in der Feurigstraße 14 
wohnhaften Arbeiters Wilhelm Lindenberg ermittelt worden. Als die 
Ermittelung erfolgte, war bereits das Geld ausgegeben. Lindcnberg 
hatte sich Kleidungsstücke u. dergl. gelaust und sich einen lustigen 
Tag gemacht. Er mußte sich vor dem Schöffengericht wegen Dieb 
stahls verantworten und war dieser Tat geständig. Der Staatsanwalt 
prüfte sehr eingehend die Frage ob vielleicht Fundunterschlagung vor- 
liegen könne, jedoch gelangte er zur Verneinung dieser Frage, weil 
zweifellos ein in ganz frecher Weise ausgeführter Diebstahl vorliege. 
Der Staatsanwalt hatte 3 Monate Gefängnis beantragt. Das 
Schöff ngericht erkannte unter Berücksichtigung der bisherigen Unbe- 
scholtenheit des Angeklagten auf 2 Wochen Gefängnis. 
Vermischtes. 
' Ein bartfeindlicher Hoheuzoller war Joachims H. Sohn 
Sigismund, der 1552 Erzbischof von Magdeburg, später auch noch 
Bischof von Halberstadt war und als erster Erzbischof die lutherische 
Religion öffentlich annahm. Er war ein Fanatiker gegen — die 
Bärte. Als er 1564 bei dem Grafen von Mansfeld zu Tische war, 
überredete er denselben wie die ganze Tischgesellschaft, sich den Bart 
abnehmen zu lassen; auch der Hallenser Magistrat, den er ans sein 
Schloß einlud, mußte sich auf seinen Wunsche den Bart ganz ab. 
scheren laffen. 
' Todesverachtung. In glänzender Versammlung wurde 
unter anderem auch von Cooks Reisen um die Welt gesprochen. Ein 
Fürst, um doch auch an der Unterhaltung teilzunehmen, fragte den 
Professor Engel, ob Cook auf seiner eisten Reise ums Leben ge- 
kommen sei? — „Ich glaube, ja!" erwiderte Engel, „doch machte er 
sich nicht viel daraus, und trat bald darauf seine zweite an." 
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