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Periodical volume Nr. 217, 15.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gerichtliches. 
P. Wegen Unterschlagung war vom Schöffengericht der 
Handlungsgehilfe Paul Zielonka am 12. Juli d. I. zu 10 M. Geld- 
strafe event. 2 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Bei dem Kauf: 
mann und Kolonialwarenhändler Arthur Reybrand war der An- 
geklagte im Ladengeschäft als Kommis tätig gewesen. Eines Tages 
nahm der Chef wahr, daß Z. vereinnahmtes Geld beim Wareneinkauf 
nicht, wie cs seine Pflicht war, in den Kaffen-Kontrollapparat hinein 
warf, sondern das Geld beiseitelegte. Es waren nur 25 Pf., die Z. 
vereinnahmt halte. Vom Schöffengericht war aus Schuldig erkannt 
worden. Anders gestaltete sich die Sache vor der Ferienstrafkammer 
des Landgerichts II, nachdem Z. Berufung eingelegt. Z. behauptete 
vor der Ferienstrafkammer, er sei der Unterschlagung nichtschuldig. Es 
sei auch garnicht seine Absicht gewesen, das Geld zu unterschlagen, als 
er es b.iseite nchm und er .ätte sich überhaupt garnichts dabei gedacht 
als er dies tat. Als Rechtsbeistand war neben dem Verteidiger 
Rechtsanwalt Dr. Leonh. Friedmann auch der Vormund des An- 
geklagten erschienen, um diesen zu rechtfertigen. Der Vormund er- 
klär e, daß er den Angeklagten in langer Zeit ständig beobachtet habe, 
jedoch ihn der bez-ichncken Straftat nicht für fähig halre. Die Ferien- 
straskammer hob las erste Urteil auf und sprach den Angeklagten 
frei mit der Begründung, es sei nicht erwiesen, daß Z. sich das Geld 
ange ignet hat, mithin liege auch keine vnterschiagung vor und es 
könnte vielleicht möglich sein, daß Z. die Absicht gehabt hatte, das 
Geld zu unterschlagen und daß es ihm lei) geworden war, jedoch sei 
auf keinen Fall Unt rschlagung erwiesen. 
Unsere Schülerfatzrt nach der Wasserkante. 
Von H. F. K.-Friedenau. 
Schon seit Jahren bemüht sich der Flottenverein in 
dankenswertester Weise, das deutsche Volk über die Not 
wendigkeit einer'starken Flotte aufzuklären. Um auch in 
der Jugend, in deren Händen ja die Zukunft liegt, 
Jntereffe für das Seewesen zu wecken, unternahm der 
Verein mehrere „Schülerfahrten an die Wasserkante". Auch 
vom 1. bis 3. September fand eine solche Fahrt statt. 
An dieser nahmen auch 5 Friedenauer Gymnasiasten, meine 
Wenigkeit mitgerechnet, unter Leitung unseres Herrn Ober 
lehrers H. teil. 
Sämtliche Teilnehmer versammelten sich' am Lehrter 
Bahnhof, von wo uns der Extrazug zunächst nach 
Friedrichsruh beförderte. Hier verließen wir den Zug, um 
das Mausoleum zu besichtigen. In seinen strengen und 
schlichten Formen ist es gewiß ganz im Geiste des großen 
Toten erbaut. Am Eingänge richtete Herr Hauptmann 
Röper, der Leiter der Fahrt, eine markige Ansprache an 
uns, in der er uns ermahnte, jeder an seinem Teil dafür 
zu sorgen, daß uns nicht ein zweites Jena, sondern ein 
zweites Sedan bevorstände. — Dann wurden wir zu 
zweien am Sarge des Fürsten vorbeigeführt — ein weihe 
voller Augenblick, der uns unvergeßlich bleiben soll. Wir 
sahen noch das, übrigens sehr einfache, Schloß und den 
Park und fuhren weiter bis Hamburg, zum Dammtor 
bahnhof. Zunächst gab es Mittagessen in Alsterlust, einem 
Lokal, von dem aus man eine allerliebste Aussicht auf das 
von allen möglichen Schiffen wimmelnde Alsterbassin 
genießt. Um 5 Uhr marschierten wir nach den St. Pauli- 
Landungsbrücken, vorbei an dem prächtigen neuen Rathaus 
und dem Kaiser Wilhelm-Denkmal, und machten dann 
mit dem Hafendampfer eine Rundfahrt durch die Hafen- 
anlagen. 
Auf den Binnenländer macht der Anblick der riesigen 
Dampfer und der imposanten Segelschiffe einen gewaltigen 
Eindruck, und die Flaggen aus aller Herren Länder, die 
sie führen, legen ein beredtes Zeugnis für die Ausdehnung 
des deutschen Handels ab. überall sieht man hohe Krahne 
und geräumige Schuppen, die das Ladegut in sich bergen. 
Kleine Dampfboote eilen, geschäftig über die Wellen 
hüpfend, zwischen den Eisenkolossen hin und her. Weiler 
stromabwärts liegen einige Werften, unter denen besonders 
die von Blohm und Voß auffällt, davor mehrere Schwimm 
docks, auf denen sich ein paar der Meeresriesen zur Aus 
besserung befinden. Kurz, Arbeit und Leben, wohin das 
Auge blickt. 
Nach beendeter Rundfahrt legten wir an den beiden, 
der „Wörmann-Linie" bezw. der Hamburg—Südamerika- 
Schiffahrt-Aktien-Gesellschaft gehörigen Dampfern „Lucie 
Wörmann" und „Cap Fris" an, an deren Bord wir Ver 
pflegung und und Nachtlager erhielten. Hier hatten wir 
Gelegenheit, auch das Innere eines solchen Ozeandampfers 
kennen zu lernen. Für das Wohlbefinden der Gäste ist 
in dem weitgehendsten Maße gesorgt. Behagliche und 
elegante Räume dienen zum Aufenthalt, und die riesigen 
Maschinen verbürgen die Schnelligkeit und Sicherheit des 
Schiffes. Nach dem Abendessen wurden wir durch einen 
Lichtbildervortrag auch über den Wert unserer Kolonien 
belehrt. Während der ganzen Zeit waren übrigens die 
beiden Herren Wörmann selbst zugegen und machten in 
liebenswürdigster Weise selbst die Wirte. 
Am andern Morgen ging die Fahrt weiter nach Kiel, 
wo wir von einigen Seeoffizieren empfangen und unter 
Vorantritt einer Matrosenkapelle in die „Hoffnung" geführt 
wurden, wo uns das Mittagessen erwartete. Nun kam 
das Schönste an der ganzen Reise. Der Besuch der 
kaiserlichen Werft. Mit Staunen sahen wir die riesigen 
Hallen, in denen alles lagert, was zur kriegsmäßigen Aus 
rüstung der Flotte gehört: große und kleine Geschütze, 
Geschützschilde, Rettungsboote aller Art usw. Nicht 
weniger interessant sind die Werkstätten, in denen tausend 
fleißige Hände schaffen. Das Beste aber waren die Schiffe. 
Den Neubau des Panzerkreuzers „Roon" sahen wir 
zunächst; außerdem mehrere zur Ausbesserung in Dock 
liegende Schiffe, wie „Moltke" und „Vineta", endlich 
einige eben vollendete Linienschiffe: „Schwaben", „Hessen" 
und „Preußen". Die Matrosen waren freilich nicht gerade 
erbaut über unsere Visite, da sie beim „Großreinemachen" 
waren und die Spuren unserer Füße fürchteten. Auf der 
Rückfahrt fuhren wir noch an fünf kleinen Kreuzern, der 
ganzen Reserveflotte und der „Hohenzollern" vorbei und 
besichtigten den Panzerkreuzer „Prinz Adalbert", an dessen 
Bord wir die Mannschaften gerade beim Abendessen 
antrafen und Gelegenheit hatten zu sehen, daß es auch 
auf einem Kriegsschiffe gemütlich sein kann. Die Nacht 
brachten wir in den Wiker Matrosenkasernen zu, wo eS 
sich auf den Strohsäcken der Matrosen sehr gut schlief. 
Am nächsten Morgen unternahmen wir schließlich noch eine 
Fahrt in den Kaiser Wilhelmskanal, zur Holtenauer 
Schleuse, Levensauer Hochbrück, und hinaus in die See. 
Auf der stebenstündigen Rückreise hatten wir die 
schönste Zeit, über all das Neue, was wir gesehen hatten, 
nachzudenken. Nicht dankbar genug können wir dem 
Flottenverein sein für den genußreichen und belehrenden 
Ausflug; ich glaube aber, er hat erreicht, was er wollte, 
denn wohl jeder Teilnehmer hat die Wahrheit des kaiser 
lichen Wortes empfunden: „Unsere Zukunft liegt auf dem 
Wasser". 
Vermischtes. 
' Die Kohleuvorräte Großbritanniens. Der Bericht der 
Königlichen Untersuchungskommission über die Kohlenvorräte in dem 
vereinigten Königreich ist ausgegeben worden. Die gegenwärtige 
jährliche Ausbeute stellt sich auf rund 230 Millionen Tonnen und es 
wird angenommen, daß die zu Gebote stehenden Mittel der unter 
suchten Kohlenlager 100 000 Millionen Tonnen betragen. Es ist die 
Ansicht der Distrikts-Kommission, daß es aus physikalischen Be- 
trachtungen unwahrscheinlich ist, daß die gegenwärtige Steigerung der 
Kohlenförderung noch lange anhalten kann; und die Königliche 
Kommission sieht voraus, daß eine Zeit kommen wird, wo die 
Steigerung der Förderung langsamer werden wird, und daß darauf 
eine allmählige Abnahme folgen wird. Während die Ausbeute in 
England seit 1870 sich wenig mehr als verdoppelt hat, habe der 
Ertrag in Deutschland sich mehr als vervierfacht, in Amerika ver- 
zehnfacht. In allen übrigen Teilen der Erde habe sich der Ertrag 
ebenso bedeutend erhöht. 
Erlaube mir ergebenst anzuzeigen, 
daß ich im bevorstehenden Winlerhalb- 
jahr.' in 
AM" Steglitz 
. Schloßpark 
Tanz - LßhrhursB 
für Schülerinnen und Schüler höherer 
Lehranstalten nnd für Erwachsene zu 
atiar gieren beabsichtige. 
Im Zirkel für Schülerinnen und 
Schüler höherer Lehranstalten beginnt 
der Unterricht am 14. Oktober und 
findet jeden Sonnabend, von '/^S bis 
'/.7 statt. 
Im Zirkel für Erwachsene beginnt 
bet Unterricht am 12. Oktober und 
findet jeden Oonnerstag, von 8—10 statt. 
Altes Nähere über die Tanzzirkel 
enthält der Prospekt, welcher jederzeit 
kostenfrei im „Schloßpark" (Kontor) zu 
haben ist. 
Gütige Anmeldungen nehme ich vom 
18. September ab persönlich jede» 
Montag und Donnerstag, von 5—7, 
im „Schloßpark" <Kontor) entgegen, 
auch in d.-r ersten Tanzstunde am 12. 
bezw. 14. Oktober. j509 
II. Altroggsi). 
König). Tänzer u. Tanzlehrer. 
Friedenauer 
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