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Periodical volume Nr. 215, 13.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

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Nr. 215 
Friedenau, Mittwoch den 13. September 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Stuttgart. In einer Audienz, die der Obermeister 
der hiesigen Metzgerinnung und Vorsitzender des Bezirks 
vereins Württemberg, des Deutschen Fleischerverbandes, 
Häusermann, wegen der Fleischnot hatte, erkannte der 
Minister des Innern, v. Pichek, die Teuerung als offen 
kundig an; eine Besserung sei sehr erwünscht. So viel an 
ihm liege, sei er bereit, alles zu tun, um eine Erleichterung 
herbeizuführen. Die Grenze gegen Italien könne wegen 
der dort herrschenden Viehseuchen nicht geöffnet werden. 
Österreich-Ungarn, daß übrigens auch nicht seuchenfrei sei, 
habe ebenso hohe Fleischpreise wie Deutschland. Für eine 
Öffnung der allein inbetracht kommenden Grenzen von 
Dänemark, Holland uud Frankreich sei der Bundesrat zu 
ständig. Der Minister beschwerte sich über das viele Ge 
schrei in der Presse und in Versammlungen, was zur 
Teuerung beigetragen. Eine ruhigere Auffassung der Lage 
sei daher wünschenswert. 
Iglo. In einer in der Nähe von Iglo gelegenen 
Ortschaft sind 119 Wohnhäuser und 140 Scheunen nieder 
gebrannt. Eine Frau und mehrere Kinder sind dabei um 
gekommen. 
Budapest. Sämtliche Blätter besprechen den Sturz 
des Kabinetts Feyervarst und drücken die Hoffnung aus, 
daß nunmehr eine Verständigung zwischen der ungarischen 
Koalition und der Krone erfolgen werde. Die Berufungen 
Franz Kossuths, der Grafen Julius Andraffy und Tisza, 
sowie des Barons Banffys zum Kaiser sollen bereits im 
Laufe dieser Woche erfolgen. 
Paris. „Petit Parisien" meldet aus Tokio: Gestern 
begann General Madrikow in der Richtung von Schin- 
King einen Angriff gegen die Suschen mit ca. drei 
Regimentern, wurde aber sofort zurückgeworfen. Es 
heißt, die Mehrzahl seiner Truppen habe aus Räubern 
bestanden. 
London. Die Nachricht von der Demission des 
japanischen Ministeriums, welche eben hier eingetroffen ist, 
kommt nicht unerwartet. Es heißt, der Mikado habe die 
Demission abgelehnt, dies sei jedoch nur der Form wegen 
geschehen. Es gilt als sicher, daß das Ministerium sofort 
nach der Eröffnung des Landtages gestürzt werden wird. 
Ein Telegramm aus Nikolaisede an den Lloyd meldet, 
daß in der Nähe von Jakobstadt ein unbekannter Dampfer 
von seiner Mannschaft in den Grund gebohrt worden sei, 
nachdem die Mannschaft 3200 Gewehre und Munition an 
Land gebracht hatte. Alsdann zog die Besatzung in süd 
licher Richtung ab. 
Odessa. Die Publikation des neuen Universitäts 
statuts hat hier einen vorzüglichen Eindruck gemacht. Die 
Studenten werden deshalb in einer dieser Tage abzu 
haltenden Versammlung beschließen, die Vorlesungen wieder 
zu besuchen. Zum Rektor der hiesigen Universität wird 
Professor Lang oder der ausgewiesene Profeffor Jaroschenko 
gewählt werden. 
Tiflis. 2000 Personen, Arbeiter und junge Leute 
beiderlei Geschlechts begaben sich gestern vor das Rathaus, 
welches wegen eines Feiertages geschlossen war. Sie 
drangen gewaltsam ein und veranstalteten im Sitzungs 
saals ein Meeting, bei welchem verschiedene revolutionäre 
Reden gehalten wurden. Der Bürgermeister meldete den 
Vorgang dem Polizeichef, indem er ihm erklärte, daß er 
nicht über die Mittel verfüge, den Saal räumen zu lassen. 
Hierauf wurde der Polizei Befehl erteilt, vorzugehen, aber 
der Polizeichef und seine Mannschaften wurden von der 
Menge mit Gewalt zurückgedrängt. Hierauf ersuchte der 
Polizeichef um militärische Verstärkung, welche bald ein 
traf. Es kam zu einem großen Handgemenge, bei welchem 
30 Personen getötet und 70 verwundet wurden. Von den 
letzteren erlagen viele ihren Wunden. 
Neuyork. Witte erklärte vor seiner Abreise Isaak 
Seligmann, das möglichste zur Besserung der Lage der 
russischen Juden tun zu wollen. Witte reiste um 3 Uhr 
auf dem Dampfer „Kaiser Wilhelm II." ab. Er erklärte, 
hier den Eindruck gewonnen zu haben, daß die Feder 
mächtiger sei als das Schwert. 
Tokio. Über die Explosion des Panzerschiffes 
„Misaka" wird berichtet: Ein Offizier wurde getötet, 
fünf werden vermißt und 11 sind verletzt. Von den 
Matrosen sind 600 tot oder verwundet. Admiral Togo 
befand sich nicht an Bord. Das Panzerschiff sollte nach 
einem unbekannten Bestimmungsort abgehen. Es lag vor 
Sasebo vor Anker als plötzlich Feuer ausbrach, welches 
mit rasender Schnelligkeit um sich griff. Etwa eine Siunde 
nach Ausbruch des Feuers erfolgte die Explosion der 
Pulverkammer — Zahlreiche Personen sind der Ansicht, 
daß die Explosion in einem gewissen Zusammenhange 
stehe mit dem Unwillen des Volkes über die Friedens 
bedingungen. 
Was ist eine Kilowattstunde? 
Eine volkstümliche Erklärung der Kilowattstunde 
bringen die Mitteilungen der „B. E.-W." Da in unserem 
Orte augenblicklich Elektrizität „Trumpf" ist, wird für 
Viele der Artikel eine belehrende Unterhaltung sein. 
„Der Preisberechnung für den Verbrauch von 
Elektrizität liegt die Kilowattstunde, d. h. der Verbrauch 
von 1000 Volt-Ampöre während einer Siunde zugrunde." 
So sagen die Bedingungen der meisten Elektrizitätswerke. 
Es ist also für den Konsumenten von Wert, die Be 
deutung eines Volt-Amptzre und der daraus sich ableiten 
den Kilowatttstunde genau zu kennen. 
Da die Elektrizität kein Gegenstand ist, den wir 
kaufen, so handelt es sich offenbar, wie das auch schon 
das Auftreten des Zeitbegriffs in dem einleitenden Satze 
zeigt, um das Bezahlen einer während einer gewissen Zeit 
geleisteten Arbeit, und zwar einer Arbeit des elektrischen 
Stromes. 
Die Analogie zwischen Wasser und Elektrizität ist ge 
eignet. auch hier das Verständnis zu erleichtern: Pumpen 
wir Wasser auf eine gewisse Höhe, so leisten wir damit 
Arbeit, die sich in dem gehobenen und vermöge seiner 
Lage einen bestimmten Druck ausübenden Wasser als die 
Fähigkeit wiederfindet, nun seinerseits Arbeit zu verrichten. 
Gestatten wir diesem Wasser, durch eine Rohrleitung von 
seiner Höhe, die z. B. 10 Meter betragen möge, herab 
zufallen, und fließen dabei, wie wir annehmen wollen, 
in der Sekunde 100 Liter oder annähernd 100 Kilo 
gramm Wasser ab, so wird bei diesem Vorgänge mecha- 
nische Arbeit im Werte von 10X100--- 1000 Meterkilo 
gramm verfügbar. Man nennt die in der Sekunde durch 
den Querschnitt des Rohres herabfließende Wassermenge — 
in unserem Falle 100 Kilogramm — die Stärke des 
Wasserstromes und das Produkt aus Fallhöhe mal Strom 
stärke seine Leistung. 
Baut sich jemand in die Rohrleitung des Wasserfalls 
eine Turbine ein und läßt er diese täglich 5 Stunden 
lang die von dem Wasser in der Sekunde geleistete Arbeit 
von 1000 Meterkilogramm zum Antrieb irgend einer 
Werkmaschine ausnutzen, so verbraucht er pro Tag, das 
heißt während 5 X 3600 = 18 000 Sekunden 1000 oder 
im ganzen 18 Millionen Meterkilogramm Arbeit des 
strömenden Wassers. Das ist sein Konsum, für den er 
demjenigen, der ihm das Wasser durch die Pumpe liefert, 
Bezahlung schuldig ist. 
Der elektrische Strom nun wird erzeugt, indem wir 
in einer in sich geschlossenen Leitung z. B. durch eine 
Dynamomaschine Spannung erregen. Wir benötigen für 
den Betrieb dieser Dynamo eine gewisse Arbeit, die uns 
etwa eine Dampfmaschine leistet, und die den entwickelten 
elektrischen Strom befähigt, für uns wiederum sei es 
durch Erhitzen des Kohlenfadens einer Glühlampe, sei es 
durch Antreiben eines Elektromotors zu arbeiten. 
Seine Spannung, d. h. den Druck, unter dem die 
elektrischen Teilchen sich bewegen, mißt man nach Volt, 
einer Einheit, die zu Ehren eines berühmten, um die 
Elektrizität hoch verdienten italienischen Physikers, Alessandro 
Volta ihren Namen erhalten hat. Was demnach bei einer 
Wasserkraft das Gefälle in Metern, ist bei dem elektrischen 
Strom vergleichsweise die Spannung, ausgedrückt in Volt. 
Und wie wir die Stärke des Wasserlaufes nach der in der 
Sekunde abfließenden Wassermenge in Litern oder Kilo 
grammen bestimmen, so gilt als das Maß für die Stärke 
des elektrischen Stromes die Elektrizitätsmenge, welche er 
in der Sekunde durch die Leitung befördert. Die Einheit 
ist das ebenfalls nach einem berühmten Physiker benannte 
Ampöre. 
Das Produkt aus Spannung in Volt und Strom 
stärke in Ampere gibt uns nun i. A. ganz analog den 
Verhältnissen beim Wasser die Größe der in der Sekunde 
vom elektrischen Strome geleisteten Arbeit. Um wieder 
mit bestimmten Zahlen zu rechnen, so betrage die 
Gewagtes Spie». 
Roman von H. von Schreibershofen. 
12. (Nachdruck »»boten.) 
Aus dieser Jdeenverdlndung heraus sagte er ziemlich un 
vermittelt: „Ter Doktor und der Herr aus dem Kloster sind 
zeitig zusammen über die Berge gegangen, ich sah sie. vsch 
gehe auch, vielleicht treffe ich sie in Sorrent." Tann sah 
Lippone wieder auf die Kranke, deren weit offene Augen ihn 
immer noch anzublicken schienen, und sprang zum Fenster 
hinaus in den Garten, so wie er auch hereingekonimen war. 
Monika sah ihm mit sinkendem Herzen nach. »Beide nach 
Sorrent," murmelte sie vor sich hin und in ihren klugen lag 
ein banger, sehnsüchtiger Ausdruck. „Wie lang wird der 
Tag sem!" . , 
Lippone lief hinab zur Hütte seiner Großmutter; em bau 
fälliges armseliges Häuschen nicht weit von Amalsi zwischen 
den Felsen. Es lag im Schutze einer herrlichen Pinie, die 
schon manchen Maler angelockt. Gar oft war dabei ein Silber 
stück in die Hand der alten Fortunata gefallen, werin sie 
ahnungslos zum Modell einer Hexe gedient. Llppone wo lrc 
ihr Lebewohl sagen, die Alte hatte immer Mutterstelle an ihm 
vertreten, und er vergalt es ihr treulich. 
Kapitel 5. 
Die Coccumella, dieser ebenso behagliche wie eigeiitümlich 
eingerichtete Gasthof, der kurz vor Sorrent liegt, em M » 
Landhaus der Jesuiten, war hell erleuchtet und alle Lainpen 
des Hotels waren in der großen Halle aufgestellt, 1. 
Tarantella getanzt werden und zu den J 5 gJL lcr 
hatten sich eine Menge ailderer Fremde .SeM, Arnenkaner, 
Deutsche, Engländer und Russen. Auch «i Sonent ansafflge 
Fremde hatten sich noch Angefunden, so daß eme - , 
sprachige Gesellschaft die Halle füllte, die sich zu 1 * 
stellung gut eignete. 
Die Tarantella ist kaum noch ein wirklich volkstümlicher 
Tanz zu nennen, wenigstens nicht in der Weise, wie er bei 
diesen Vorstellungen getanzt wird. Er wird besonders ein 
geübt und mit immer neuen Touren versehen, die Kostüme 
unterliegen der Mode und werden auch nur dafür angefertigt, 
denn die Bevölkerung trägt die reiche, kleidsame Tracht heut 
nicht mehr. 
Der Tanz hatte begonnen und zwischen den Tanzenden 
uud den Zuschauern glitt Guiscppe, der allen wohlbekannte 
langjährige Oberkellner heruni, mit gebogenem Rücken, krummen 
Beinen und ebenfalls lang gedientem fleckigen Frack. Seine 
kleinen schwarzen Augen in dem gelblich-blassen Gesicht mit 
dem schwarzen Kotclcttenbart sahen alles und waren überall. 
Er fühlte sich heute besonders wichtig, hatte er doch die schöne 
Gismonda überredet, hier zu tanzen, nicht im Viktoria-Hotel. 
Ihm war es zu danken, daß Gismonda, die schönste, anmutigste 
und beliebteste diesjährige Tänzerin heute Abend hier war. 
Sie war wirklich schön. Wie ihre herrlichen mandel 
förmigen Augen unter den dunklen Brauen funkelten, ihr 
krauses Haar über der niedrigen Stirn zitterte bei den graziösen 
Tanzbewegungen. Wie sie die -reizenden kleinen Füße so 
zierlich setzte und die üppige aber doch noch schlanke Gestalt 
so verführerisch drehte und wendete! 
Nicht weit vom Eingänge hinter einem Pfeiler schmiegte sich 
Lippone an die Wand, den Bück auf Gismonda geheftet. Dicht 
vor ihm standen zivei soeben gekommene Herren, die keine 
Stühle mehr gesunden hatten. 
„Nun, di Boyn, habe ich zuviel gesagt, ist die Kleine 
nicht entzückend?" fragte der eine, ein wohlbeleibter Herr mit 
schwarzem Bart und Ordcnsbändchcn im Knopfloch, di Boyn 
nickte beifällig. „Nicht übel, habe kaum in Rom etwas 
Hübscheres gesehen. Und Gismonda heißt sie! Ist der Bursche 
ihr Geliebter?" Der Graf deutete aus ihren Tänzer, einen 
schlanken geschmeidigen Menschen, den die bunte Tracht gut 
kleidete. „Kann's nicht sagen! Man behauptet, sie sei strenge 
erzogen, unempfindlich für alle Verlockungen, durchaus 
unzugänglich." 
Lippones Herz schlug hoch auf, seine Augen leuchteten, 
seine Zähne blitzten zwischen seinen roten Lippen, als er 
sich stolz umsah. 
„Puh!" sagte di Boyn verächtlich. „Wollen wir wetten?" 
Sein Blick folgte dem schönen Mädchen mit einem Ausdruck 
von Begehrlichkeit. Der Tanz war beendet, die Tanzenden 
zogen sich zurück. 
Guiscppe brachte den Herren Stühle, sie wiesen ihn an, 
sie mehr in die Mitte der Halle zu stellen, wobei er Lippone 
vertraulich als alten Bekannten zunickte. Es wird bei solchen 
Gelegenheiten höchst selten jemand weg gewiesen. Der Italiener 
benimmt sich dabei meist ruhig und bescheiden, er stört nie. 
Lippone erfaßte einen Augenblick, wo er unbemerkt zu 
den Tanzenden gelangen und sich unter sie mischen konnte. 
Gismonda saß auf einem Schemel, den schönen Kopf an die 
Wand gelehnt und blickte gleichgiltig über die bunte Fremden 
schar hin, die von den andern Mädchen und Frauen Bilder 
kauften, die diese anboten. Unbeobachtet glitt Lippone bis 
dicht an Gismonda heran und flüsterte ihren Namen. Helle 
Röte überflutete ihr Gesicht, sie stand hastig auf. „Du!" sagte 
sie mit einem Ausdrucke freudigster Ueberraschnng, der Lippones 
Herz befriedigte. „Warum bist Du so lange Zeit nicht gekommen?" 
„Zu viel Arbeit", log er tapfer, worauf sie zur Antwort 
nur lachte, so daß man die ganze Reihe ihrer weißen kleinen 
Zähne sah. 
„In der Villa Roverdo", erläuterte er und spielte den 
Gekränkten aufs natürlichste. 
Nun sah sie ihn mit einer gewissen Ehrfurcht an, sie 
wagte sein Wort nicht mehr anzuzweifeln. Jnnocenzo galt siir 
einen Mann, dessen Wohlwollen schwer zu erlangen und fest 
zuhalten war. „Ist es wahr?" fragte sie noch einmal mit 
Nachdruck. 
(Fortsetzung folgt.)
        
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