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Periodical volume Nr. 214, 12.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ fiir den Zriedenaner Grtsteil von Schöneberg nnd den Bezirksverein Süd-West. 
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Kr. 214. 
Friedenau, Dienstag den 12. September 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Berlin. In der Hasenheide in einem Gebüsch 
hinter dem Militär-Arreftgebäude wurde heute Morgen 
die Leiche eines Mädchens aufgefunden. Am Hälfe zeigen 
sich blutunterlaufene Spuren, die auf Erdrosselung schließen 
lassen. Nach Ansicht der Polizei handelt es sich um den 
Mord einer Prostituierten. 
Wien. Dr. Lueger erhielt von Loubet das 
Kommandeurkreuz der Ehrenlegion. 
Der Klub der österreichischen Nationalitäten beschloß 
in einer Versammlung die Forderung nach Errichtung 
neuer städtscher Volks-, Bürger- und Fachschulen in Wien. 
Da die freigewordenen Portefeuilles des Handels 
und Unterrichtsministers nur von sogenannten Leitern 
besetzt wurden, vertritt der größte Teil der hiesigen Blätter 
die Ansicht, daß der Rücktritt der beiden Minister keinerlei 
politische Umgestaltung des Kabinetts Gautsch herbei 
führen wird. 
Budapest. Die Polizei verhaftete den Journalisten 
Zyany, einen Mitarbeiter des Banffy'schen Organs 
„Budapesti Hirlap", weil derselbe dringend verdächtig ist, 
der Verfasser der bekannten Broschüre „Die ungarische 
Krise und die Hohenzollern" zu sein. Zahlreiche kom 
promittierende Schriften sind bei Zyany gefunden worden. 
Er hat bereits gestanden, daß er der Verfasser der Broschüre 
ist und daß der Besteller derselben ein mit der Regierung 
befreundeter Herr ist, den er nicht nennen dürfe. Gegen 
Zyany wird Anklage wegen Hochverrats erhoben werden. 
Warschau. Der von den Sozialisten aus Anlaß 
der Hinrichtung Kaprczaks inszenierte Generalstreik kann 
als mißlungen bezeichnet werden, da sich die Mehrzahl der 
Arbeiter weigert, die Arbeit einzustellen. 
Petersburg. Aus Baku wird gemeldet, daß einige 
Petroleumgesellschaften die Aufräumungsarbeiten bei den 
verbrannten Öltürmen begonnen haben. Die Arbeiten 
schreiten jedoch nur langsam fort wegen der geringen An 
zahl der zur Verfügung stehenden Arbeiter. Nach den 
letzten Meldungen aus Baku sind sämtliche englischen 
Unternehmungen in der Umgegend von Baku zerstört 
worden. 
Saloniki. Die Cholerafälle in Deutschland und in 
Galizien dürften, falls sie sich noch einigermaßen mehren, 
den türkischen Behörden eine willkommene Gelegenheit 
bieten, die Grenzen in Form der höchst unangenehmen 
Quarantäne zu sperren. In der Grenzstation Zibeftsche 
(serbische Grenze) ist bereits eine ärztliche Untersuchung 
der ankommenden Reisenden angeordnet worden. 
Rom. Kurz nach der Abreise des Königs von 
Monteleone fanden neue Erdstöße statt. Ein großer Erdriß 
entstand südlich der Stadt. 15 Kilometer von Monteleone 
entfernt hat sich ein neuer Vulkan gebildet. Die Unter 
stützungsgelder übersteigen bereits eine Million, dagegen 
ist die Verproviantierung und Herstellung von Baracken 
für die Bevölkerung überaus schwierig. Der König wird 
im ganzen 6 Tage in vom Erdbeben heimgesuchten Gegen 
den verweilen. 
London. Hiesige Petroleumfirmen erhielten aus 
Baku die Nachricht, daß der Distrikt ruhiger geworden 
und daß auch die Schäden, die die englischen Firmen 
erlitten haben, lange nicht so groß seien, als vorher an 
gegeben wurde. 
Oysterbay. Der japanische Delegierte Kaneko, über 
dessen eigentliche Mission man bisher keine Aufklärung 
hatte, gab nunmehr einem Interviewer zu, daß er beauf- 
-tragt gewesen sei, nicht nur die Freundschaft zwischen 
Japan und den Vereinigten Staaten zu befestigen, sondern 
auch einen amerikanisch-japanischen Handelsvertrag ab 
zuschließen. 
Tokio. Mit Ausnahme der Zeitung „Asahi" sind 
alle Blätter wieder erschienen. In der Provinz sind jedoch 
noch zahlreiche Blätter unterdrückt. Die Gerüchte von der 
Demission des Ministers des Innern, Doshikawa, durch 
den Unterstaatssekretär Pamagata erhalten sich mit großer 
Hartnäckigkeit. 
Ein von 30 000 Personen besuchtes Meeting fand in 
Osaka statt. Eine Resolution wurde angenommen, in 
welcher die Haltung der Regierung scharf getadelt und die 
Friedensbedingungen als unzureichend bezeichnet wurden. 
Die Behörden hatten keine Veranlassung einzuschreiten, 
da die Ordnung nicht gestört wurde. In Kobe dauern 
die Verhaftungen fort. Bisher wurden insgesamt 150 
Personen sistiert. 
Der Waffenstillstand in der Mandschurei wird morgen 
in Kraft treten. Den in Korea befindlichen russischen 
Truppen ist noch immer nichts von dem Friedensschluß 
bekannt. Japanischerseits war ein Parlamentär zu den 
russischen Jruppen gesandt worden, der ihnen Mitteilung 
von dem Friedensschluß machen wollte, aber ungehört ab 
gewiesen wurde mit der Erklärung, daß man sich in 
keinerlei Verhandlungen einlassen werde. 
Allgemeines. 
[] Zur Frage der Fleischteuerung. Über den 
Umfang, die Ursachen und die Wirkungen der an vielen 
Orten beobachteten Steigerung der Flerschpreise, namentlich 
der des Schweinefleisches, sowie über die Aussichten für 
die weitere Preisbildung hat das Ministerium für Land 
wirtschaft, Domänen und Forsten die Landwirtschafts 
kammern und die Regierungspräsidenten zum Bericht auf 
gefordert. Die Landwirtschaftskammern sollen sich darüber 
äußern, ob seit der Viehzählung vom 1. Dezember 1904 
ein allgemeiner oder örtlicher Rückgang der Viehhaltung, 
insbesondere bei Schweinen, nach Zahl, Gewicht oder 
sonstiger Beschaffenheit zu beobachten ist. Ferner soll über 
die Gründe der Preissteigerung und auch darüber berichtet 
werden, in welchem Verhältnisse die Preise, die für das 
Vieh am Produktionsorte, für das Vieh auf den Schlacht- 
viehmärkten und für das Fleisch gezahlt werden, gestiegen 
sind. Endlich ist zu erörtern, ob bald ein stärkerer Auf 
trieb von Schlachtvieh und im Zusammenhange damit auch 
ein Fallen der Preise erwartet werden kann. Dieselben 
Fragen sind den Regierungspräsidenten unter Hervorhebung 
mehrerer Punkte vorgelegt worden, über die sie sich vor 
zugsweise zu äußern haben. Außerdem sollen sie für 60 
ihnen namentlich bezeichnete Städte die Zahl der 
Schlachtungen in den öffentlichen Schlachthäusern und, 
soweit dort Schlachtviehmärkte abgehalten werden, auch 
die Auftriebszahlen auf diesen Märkten feststellen. 
sj Der Berlin—Wien - Expreßzug (Karlsbad 
Marienbad) fällt, wie die Staatsbahnverwaltung bekannt 
giebt, in der Zeit vom 1. Oktober d. Js. bis 31. Mai k. Js. 
aus. Die letzten Fahrten des Zuges von Berlin und 
Wien finden am Sonnabend, den 30. d. Mts. statt. 
sj Mit Giltigkeit vom 1. Oktober d. Js. ab wird, 
laut Bekanntmachung der Kgl. Eisenbahndirektion Berlin, 
die Station Adlershof - Alt-Glienicke als Versandtstation 
in den Ausnahme-Tarif 12 für Spiritus und Sprit zur 
Ausfuhr nach dem Zoll-Auslande der obenbezeichneten 
Staatsbahn-Tarife aufgenommen. 
sj Ungarisch-Norddeutscher Tierverkehr. Mit 
Giltigkeit vom 15. d. Mts. wird, wie die Kgl. Eisen 
bahndirektion Berlin bekannt giebt, für Pferde in 
Ladungen ein Frachtsatz Nagg—SLros—Berlin, Schles. 
Bahnhof, 2092 Pf. für das Quadratmeter eingeführt. 
Das Fahrgeld für einen Begleiter beträgt 1732 Pf. 
Lokales. 
f Vom Elektrizitätswerk. Mit der Anlage der 
Hausanschlüsse wurde gestern in der Rheinstraße begonnen. 
Unsere hiesigen Elektrotechniker erhalten reichliche Arbeit 
durch die nötigen Jnstallationsarbeiten. 
f Die elektrische Straßenbahn fährt in der 
Kaiserallee, auf der nördlichen Strecke, bereits in den 
neuen Geleisen. 
f Gemeinschaftliche Kanalisation. Zwischen der 
Speyerer und Eisenacherstraße im Zuge der Rosenheimer, 
Martin Luther- und Freisingerstraße ist in der letzten 
Sitzung der Schöneberger Känalisationsdeputation, die unter 
dem Vorsitz des Stadtrats Strauß stattfand, der Beginn 
der Kanalisationsarbeiten beschlossen worden. 
f Die Verkehrs-Statistik der König!. Eisen 
bahndirektion Berlin, welche sonst erst immer Mitte 
Oktober zu erscheinen pflegt, ist diesmal schon gestern zur 
Ausgabe gelangt. Ihre nackten Zahlen beweisen aufs neue 
das rapide Anschwellen des Eisenbahn-Verkehrs. Um den 
Gewagtes 6pie1. 
Roman von H. von Schreibershofen. 
11. (Nachdruck »rrbalea.) 
Trotz dieser ernsten Vermahnung beyiett sein (Vestchl einen 
freudigen Ausdruck. Er stand abends lange am Fenster und 
»ersuchte — eine entschiedene Unmöglichkeit — nach der Richtung 
Her Villa Rovcrdo einen Lichlschimmer zu entdecken. Dann 
aber saß er noch bis tief in die Nacht hinein ber seinen 
Büchern und hatte viel in seinen medizinischen Werken nach- 
mschlagen. ,, . , , 
Sein erster Blick am nächsteii Morgen ftel auf köstlichen 
Sonnenschein; es war hell und klar, eine warme erquickende 
Luft schlug ihm entgegen. Uiid da sah er sich mit heiterem 
Lächeln um und sagte vergnügt: „Also Jsotta! Viel hubscher 
Monika saß zur selben Zeit neben ihrer Patientin und 
streichelte die kleine zarte, abgezehrte Hand mit frcnndlichen 
Worten, doch der Kranken Aufmerksamkeit ward dadurch nicht 
leweckt. Das Lachen nnd Sprechen hatte plötzlich aufgehört, 
sie hatte heute morgen sogar die matten Augenlider gehoben, 
iber der Blick war gleichgiltig, teilnahmslos; Monika erschrak 
»arüber. Ihr war, als sei die Veränderung nicht zum 
Bessern, und mit Angst wartete sic ans Laveggis Erscheinen. 
Täglich stattete Ercole einen Besuch im Krankenzimmer ab, 
)en seine Mutter ihm nicht zil untersagen wagte. Als sie e^ 
im Anfang einmal versuchte, sah er sie an, so erstaunt, so 
-erständnislos, zugleich so vorivurfsvoll wie sie meinte, daß ste 
»erwirrt schmieg. Was hatte ihr Verhältnis so plötzlich 
indert? Sic grübelte vergebens darilber nach, aber daß es 
so war, konnte sie sich nicht mehr leugnen. Und Ercole be 
trachtete mit heißen Augen das schone regelmäßige, blasse 
Jesicht mit den fein gezeichneten dunklen Brauen und der 
blonden Haarfülle, horchte aus den leisen Atem »"d^ wartete 
ins einen Blick der großen Augen. Nun war es so weit aber 
ichtlos glitt er über ihn hin;, kein Zucken verriet, daß sie den 
jungen Mann mit Bewrißtseln sahen. . . ihr den 
„Das Fieber ist vielleicht noch zu stark, es mmmt ihr den 
Kopf ein," flüsterte Ercole. „Sie wird erwachen, wenn das 
Fieber sie verläßt." 
Moiiika schüttelte traurig den Kopf, sie meinte, erwachen 
werde die Arme hier nicht wieder, erst wenn die Erdcnfesscln 
von ihr abfielen. Die dnnkelgrauen Augen der Kranken 
standen offen, sahen aber nicht, der Atem ivar da, aber der 
Geist nicht — Monikas Herz war schiver uiid schlug bange. 
Wie durch einen Zauberschlag war die Welt verwandelt. 
Noch gestern ein kalter Wind und schivarze Wolken, heute 
Sonnenschein und milde balsainische Luft. In den Sonnen 
strahlen saßen flinke Lacerten und dehnten sich, eine Nachtigall 
ließ ihre süßen Töne erschallen und zahllose Insekten schwirrten 
umher mit leisem Surren und Tönen. Die verschiedenen 
Bäume und Sträucher schienen seit gestern ein neues Gewand 
angelegt zu haben, wie eine Braut, die unter dem verhüllenden 
Schleier der Erfüllung ihrer Hoffnungen entgegen harrt. 
Monika hatte die Fenster weit geöffnet, die Zweige der 
Pfirsich- und Mandelbäume drängten sich herein. Sie sah 
darüber hinweg nach dem Pfade, ans dem Laveggi zu kommen 
pflegte, Laveggi und Steinmann, der selten einen Tag hin 
gehen ließ, ohne nach dem Ergehen der Kranken zu fragen. 
Monika fühlte sich heute einsam und ersehnte den Besuch des 
Arztes — des Freundes. 
Sie war töricht, denn sie war nicht allein, ein Ruf hätte 
ihr von allen Seiten Hilfe gebracht. Dona Nicoletta war nie 
sehr fern, Jnnocenzo erschien öfter als nötig, nur um die Be 
wußtlose anzublicken. Ercole iväre sofort bereit gewesen, durfte 
doch überhaupt nichts ohne seine Einwilligung, seine Be 
stimmung geschehen für die Kranke. Auch Annunziata, das 
kleine Küchenmädchen, hätte sich gleich gezeigt, lebte ja in allen 
die wärmste Teilnahme für die Unglückliche. Aber dennoch 
hatte Monika das Gefühl des Verlassenseins und ihre sanften 
Augen richteten sich unwillkürlich nach der Höhe, ivo ihr Kloster 
lag. Dort war ihre Heimat und sie empfand Sehnsucht 
danach, Heimweh. Schon oft hatte sie bei Kranken und Armen 
gciveilt, ihnen beigestanden, sie gepflegt, dieses ivehmutsvolle, 
fast schmerzhafte Heimatsgefühl kam ihr erst hier in der Billa 
Roverdo zum Bewußtsein. Vielleicht ivar die Luft hier unten 
nicht so leicht, so frei wie dort oben . . . 
Sie stand noch am Fenster, da tauchte Lippones dunkler 
Kopf aus den Büschen empor und da sie wußte wie er 
bettelte, nur einen Blick auf die Kranke werfen zu dürfen, 
machte sie ihm ein Zeichen und trat zur Seite. Monika 
verstand seine Teilnahme, hatte Lippone doch den ersten An 
stoß zur Auffindung und Rettung der fast schon Leblosen ge 
geben. Jnnocenzo erzählte es ja immer wieder. 
Lippone dankte Monika für die ihm geivährte Erlaubnis, 
hineinzusehen, indem er die Hand erst auf das Herz, dann 
auf den Mund drückte. Seine schwarzen blitzenden Augen 
hingen unverwandt an dem weißen Antlitze, das von dem 
goldigen Haar wie von einem Heiligenschein umgeben, regungs 
los auf dem Kissen ruhte. In plötzlicher Angst flüsterte er: 
„Sie lebt doch noch, Schwester Monika?" 
Gerade jetzt schlug die Kranke die weißen Lider ivieder 
auf und schien Lippone mit ihren grauen Augen anzublicken. 
Erschreckt sank er zusammen, die Ueberraschung war zu groß, 
doch dann überwältigten ihn eine Freude, ein Entzücken, die 
Monika fast zu Tränen rührten. Mit einem Satze war er 
mitten im Zimmer, fiel aus die Knie und stammelte ein Dank- 
gebet an die Madonna, indem er seinen alten Hut gegen die 
Brust preßte. Er zitterte vor Erregung, indes die schwarzen 
Locken über seine Stirne fielen und sein Atem schnell und 
gepreßt ging. Er hatte schon am ersten Abend eine Art Ver 
antwortung für die Gefundene gefühlt, aber so wie der Diener 
für seinen Herrn, und hatte bisher kaum den nächsten Umkreis 
der Villa verlassen, zum höchsten Aerger von Jnnocenzo, der 
seinen Unwillen gar nicht zu verbergen trachtete. Aber nun 
ivar sie, die er gerettet, jeder Gefahr entrückt, sie lebte, wilrde 
besser, es war nichts mehr zu befürchten. — Die Augen, die 
er noch soeben für immer im Tode geschlossen gewähnt, waren 
wieder geöffnet und eine Last fiel von seiner Seele. Jetzt 
brauchte er nicht mehr wie ein Missetäter hier herumzuschleichcn, 
um einen Blick auf sie zu werfen, er fühlte sich frei und wollte 
gleich nach Sorrent hinüberlanfen, wo die Gismonda lebte 
und abends in den Hotels Tarantella tanzte. (Fortsetz, folgt.)
        
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