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Periodical volume Nr. 213, 11.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

möglichst beschränkt werden soll, wurde ein Arbeitsausschuß 
gewählt. — Es wurde beschlossen außer dem stehenden 
Arbeitsausschuß ein Ehrenkomitee ins Leben zu rufen und 
dieserhalb eine allgemeine Sitzung aller derjenigen einzu 
berufen, die sich zur Unterstützung für diese so höchst 
wichtige menschenfreundliche Wohlfahrt interessieren. 
8 Orgelkonzerte. Am Mittwoch, den 13. Septb., 
Abends 7% Uhr, veranstaltet der Königliche Musikdirektor 
Jrrgang in der St. Marienkirche das nächste Orgelkonzert 
unter Mitwirkung von Frau Charlotte Kimpel (Sopran), 
Herrn Felix Lederer-Prina (Baryton) und Herrn Armin 
Liebermann (Cello). Herr Jrrgang spielt zum ersten Mal 
in Berlin ein neues Werk von Prof. Georg Schumann, 
dem Direktor der Singakademie: Pafracaglia und Finale 
über Bach für Orgel. Der Eintritt ist frei. 
Weiflensee. In dem Schullastenstreit Weißensee 
contra Berlin, der, wie gemeldet, zu Ungunsten Berlins 
entschieden worden ist, hat das Ober-Verwaltungs-Gericht, 
dessen Urteil der Magistrat der Stadtoerordneten-Ver- 
sammlung jetzt übersandt hat, sehr interessante Rechts 
grundsätze aufgestellt. Weißensee klagte bekanntlich für die 
Jahre 1897/8 einen Zuschuß zu den Kosten seines Volks 
schulwesens im Betrage von 170000 Mark ein, weil die 
Kinder vieler in Berliner Fabriken usw. beschäftigten Ein 
wohner Weißensees dessen Schulen besuchten und dadurch 
den Etat erheblich belasteten. Diese Forderung ermäßigte 
Weißensee später auf 140, denn auf 107000 Mark und 
schließlich wollte es für die Jahre 1897/1907 durchschnittlich 
nur 15000 Mark haben. Der Bezirksausschuß und nach 
ihm das Ober-Verwaltungs-Gericht haben Berlin zur 
Zahlung von 26020 Mark verurteilt. Die klagende Ge 
meinde hat ein umfangreiches, statistisches Material beige 
bracht, Um zu beweisen, daß durch, die auswärts Be 
schäftigten tatsächlich eine Überbürdung ihrer Steuerpflichti 
gen herbeigeführt werde. Die Zahl der Kinder derjenigen 
Arbeiter usw., welche in Berliner Betrieben beschäftigt sind, 
gab Weitzensee erst auf 4253, später auf 2972 an; das 
Gericht berechnete den Durchschnitt auf 600 pro Tag, 
und setzte den Kostenaufwand für diese 1200'Schulen auf 
ZI 760 M. fest. Das Gericht hat hiervon einen Betrag 
von 5710 Mark in Abzug gebracht und zwar als Äqui 
valent der Vorteile, welche Weißensee durch Berlin genieße. 
So wurden berücksicht: die Wertsteigerung des Bodens, 
welche die Neukraft einzelner Gemeindemitglieder natur 
gemäß steigert, ferner der Umstand, daß^die in Berlin be 
schäftigten doch in Weißensee ihere Steuern zahlen, daß 
die in Velin Beschäftigten ihre Lebensmittel als Lebens 
mittel usw. billiger in Berlin einkaufen und daher von 
hier mitbringen usw. Den Einwand, daß Weißensee auch 
erhebliche Vorteile durch die Berliner Armen- und Kranken 
pflege habe, wurde zurückgewiesen: die Armenpflegekosten 
seien von Weißensee voll erstattet worden und wegen der I 
Krankenpflege hätten beide Gemeinden längst abgerechnet; 
hierbei hätte Berlin geltend machen müssen, daß die Er 
staltungsbeträge, die Weißensee zahlte, nicht einmal den 
Selbstkostenpreis erreichten. 
Gerichtliches. 
?. Ungemütliche Gäste erschienen eines Tages im „Hohen- 
zollern". Der Arbeiter Wilhelm Emil Rößler befand sich in dem zur 
Radlerschen Gastrwtschaft gehörigen Tanzsaal und benahm sich gegen 
den Tanzmeister Belling sehr ungebührlich, weil B. ihm untersagt 
hatte, das Tanz-Publikum anzurumpeln. Zunächst schlug Rößler den 
B. ins Gesicht, dann warf er ihn gegen andere Gäste. Der Wirt er- 
schien und forderte den Rößler auf, das Lokal zu verlassen. Inzwischen 
war auch der Gensdarm Rückert am Platze erschienen und wurde 
von Rößler ebenfalls geschlagen. Der Gensdarm zog blank und 
machte den Rößler vorläufig kampfunfähig. Der eben eingetretene 
Arbeiter Karl Ellend der sich gern in fremde Händel einmischt, machte 
dem GenSdarm Vorschriften, und dadurch ermutigt, wollte sich Rößler von 
neuem auf den Gensdarm mit einem Stuhl losstürzen. Es gelang dem 
Gensdarm jedoch wieder des Renitenten Herr zu werden und ihm Raison 
beizubringen. Bei diesen Vorgängen soll Ellend'den Gensdarm beiseite 
gestoßen und die Äußerung gemackt haben: „Verfl H . . . 
fltzt willst du auch noch den Säbel ziehen!" Wegen Beleidigung 
mußte sich E. vor dem Schöffengericht verantworten. Er bestritt, 
die beleidigende Äußerung getan zu haben und mußte schließlich, 
trotzdem eine unbefugte Einmischung erwiesen war, freigesprochen 
werden. Der Mitangeklagte Rößler dagegen wurde vom Schöffengericht 
wegen Hausfriedensbruchs zu 10 Mark Geldstrafe verurteilt und wegen 
Widerstandes gegen die Staatsgewalt zu 4 Wochen Gefängnis. 
(:) Die Ohnmacht im überfüllte» Coupee. Im Juni er- 
hob ein Herr F., wie erinnerlich, öffentlich Beschwerde darüber, daß 
er Sonntags in einem überfüllten Vorortzuge einen Ohnmachtsanfall 
und Schaden an seiner Gesundheit erlitten habe. Auch die an die 
Kgl. Eisenbahndirektion Berlin gerichtete Beschwerde wurde ihm er 
wiedert: „Nach dm bestehenden Bestimmungen sollen die Wagenabieile 
nur nach Maßgabe der darin enthaltenen Sitzplätze besetzt werden. 
Leider vermögen jedoch die beteiligten Stations-Beamten und Tür- 
schüeßer wed r durch Güte noch durch Gewalt die Überfülluna der Ab- 
teile an den Sonntagen zu verhindern, so lange nicht die R isenden 
sich entschließen können, auf die späteren, weniger besetzten Züge zu 
warten. Die Zahl und Stärke der Züge kann bei den jetzt bestehenden 
Betriebs-Verhältniffen an den Sonntagen nicht mehr erhöht werden, 
ta die Strecken voll belastet und alle verfügbaren Betriebsmittel in 
Dienst gestellt sind. Wir sind daher zu unserm Bedauern z. Z. außer 
Stande, den geschilderten Übelständen abzuhelfen." Herr 8. erhob 
neue Entschädigungsansprüche, die aber ebenfalls abgelehnt wurden, 
weil auf dem Gutachten des Bahnarz'.es die zeitweiligen Beschwerden 
des Herrn F. auf ein bei ihm schon vorher vorhanden gewesenes 
Herzleiden zurückzuführen sind. Der Bahnarzt giebt allerdings die 
Möglichkeit zu, daß die Hitze und Überfülluna des Wa.enabteils, viel 
leicht in Verbindung mit vorausgegangener Überanstrengung, Rauchen 
usw. die Gelegenheits-Ursache für die Ohnmacht abgegeben hat. Das 
Gutachten bemerkt weiter: „Daß F. vorübergehend über Kopfschmerzen 
und Herzklopfen zu klagen hat und zeitweilig stundenlang erwerbs- 
unfähig ist, ist glaubhaft; diese zeitweilige Beschränkung der Erwerbs- 
fähigkeit ist nach meiner Ansicht aber auf die Grundkrankheit zurück- 
zuführen. Zur Zeit der Untersuchung durch mich (31. Juni d. I.) war 
Herr F. nach meiner Meinung erwerbsfähig." Der Vorfall hatte 
sich am 25. d. I. ereignet. Danach mußten natürlich auch die Ent- 
fchädigungSansprüche des Herrn F. abgewiesen werden. 
vermischtes. 
" Jeder Ltand Lat feiueWürde. Zum Svremberger Eisen 
bahnunfall dürste, wie verlautet, auch der Verband deutscher Hotel- 
bischer Stellung nehmen. Wie erinnerlich, halten Hotelbesitzer und 
mehrere andere „Honoratioren" von Teuplch für den Stationsassistenten 
Stullgys eine Art „Ehrenerklärung" veröffentlicht, in welcher sie dem 
Beamten bescheinigen, daß er im Gastzimmer deS Hotelbesitzers „vom 
Sonntag Abend bis Montag Mit-ag„ anwesend gewesen sei und vor 
seinem Dienstantritt auch noch „drei bis vier Stunden geschlafen" 
habe. Diese Erklärung hält man in den Kreisen der Hotelbesitzer für 
„mehr. als naiv" und geeignet „die Würde des Gastwirts-Verein in 
der Öffentlichkeit herabzusetzen". Damit hat der Antragsteller nicht 
so ganz Unrecht: was würden die Stammtischgäste wohl sagen, wenn 
Stullgys von Abend bis Mittag Dienst und keine Gelegenheit gehabt 
hätte, sich in den Unterkunftsräumen der Eisenbahn zu erholen und zu 
erfrischen?" — Si tacuissent.. . . 
Franz von und Friedrich Litzt. Der poetische Straßenbahn- 
Schaffner ist tot — es lebe der dichtende Eisenbahner! In Stuttgart 
haben die deutsch-österreichischen Eisenbahner ein Friedrich Lißt-Denkmal 
errichtet. Darob schüttelte Mancher den Kopf: was haben die Eisen- 
bahner mit der Tonkunst gemein, die Dampf-Pfeife? Außerdem hat 
doch Stuttgart schon ein List-Denkmal! Willi Widmann giebt die 
Rätsel-Lösung im „N. Tagebl." wie folgt: „Der Lißt, der in dem 
Schloßpark steht, hieß Franz und war Musikpoet. Er hat genossen 
schon im Leben den Lohn für seine Kunst, fein Streben: sein Dasein 
floß dahin in Glanz, fast ohne grelle Diffonanz; man ehrte ihn wie 
einen König und alles war ihm untertänig! (!) — Doch Friedrich 
Lißt, den wir jetzt schauen am Bacper (Anhöhe bei Stuttgart) droben 
ausgehauen, war ein Genie der Wirtschafs-Lehre, wies neue Wege 
dem Verkehre, doch wurde sein Genie verkannt in seinem schwäbischen 
Heimatland; er wußte auf dem Asberg brummen und brachte eS nie 
zu großen Summen; ist nie Regierungsrat geworden, bekam auch 
keine hohen Orden. Durch Selbstmord starb in Groll und Not der 
große Mann und Patriot. Sein trauriges Verhängnis war: ,er kam 
zu früh um 50 Jahr'! Jetzt sieht man seine Größe ein und huldigt 
ihm in Erz und Stein, zollt ihm verdienten Ruhmeslohn, doch — hat 
er leider nichts davon!" 
* Eime „Berliner Cholera-Zeitung, Materialien zur Ge- 
schichte und Behandlung der asiatischen Cholera, mit Benutzung amt 
licher Quellen und unter Mitwirkung eines Vereins von Medizinal- 
Beamten herausgegeben" erschien vor 74 Jahren in 36 Nummern, 
denn bekanntlich wütete im Jahre 1831 während des Hochsommers und 
Herbstes die Krankheit hier in ganz verheerender Weise. Diese 
Zeitung, die zur Beruhigung ängstlicher Leser jedesmal den Vermerk 
„Desinfiziert" trug, erschien dreimal wöchentlich am Dienstag, Donners- 
tag und Sonnabend früh 8 Uhr und verzeichnete alle bis zum Abend 
vorher gemeldeten Cholerafälle. Man ersieht daraus, daß der erste 
Cholerafoll am 29. August 183t b4m Schiffer Wegner auf einem 
Torskahn bei Charlotlenburg konstatiert wurde und den Tag darauf- 
der zweite Fall auf einem Kahn am Schiffbauerdamm beim Schiffer 
Mater. Tue nächsten Erkrankungen ereigneten sich an den Schleusen, 
an der Waisenbrücke und Mühlendamm, an der Fischerbrücke, aus 
einem Spreekahn am Museum, in der Holzmarktstraße, Stralauerstraße 
u. a. also in solchen Straßen, die dicht am Wasser oder in dessen 
Nähe liegen. Hierzu muß bemerkt werden, daß sich die Spree und 
namentlich die Pauke, die sich beim Schiffbauerdamm in den Fluß 
ergießt, damals in einem recht schmutzigen Zustande befanden, da alle 
Abflüsse von Fabriken und industriellen Betrieben in das Wasier ge- 
leitet wurden und es verunreinigten, was heute bekanntlich nicht mehr 
geschehen darf. Nach und nach verbreitete sich im Jahre 1831 die 
Cholera, der auch der Philosoph Hagel zum Opfer fiel, auf die 
anderen Stadtteile. 
' Im Gebirge. Vater (beim Abstieg plötzlich stehen bleibend): 
„Kinder, jetzt müssen wir noch einmal hinauf . . . über dem Ansichts- 
kartenschreiben haben wir ganz vergessen, uns die Gegend anzusehen l" 
Standesamts Nachrichten. 
Frieden«». 
Woche vom 3. bis 10. September 1905. 
Geburten: Ein Knabe.- 
Ober - Postassistenten Friedrich Tenter. 
Kaufmann Emil Klopfer. 
Ein Mädchen: 
Zimmermann Emil Fritsch. Arbeiter 
Hermann Ohst. Schriftsteller vr. xdil 
Oskar Anwand. 
Aufgebote: 
MalergehilfeHermannJustu.Schneiderin 
Elisabeth Rupke Kaufmann Ernst Pouriel 
md Anna Falz, ohne Beruf. Landwirt 
Hans Moeller und Anna Schmelzer, ohne 
Beruf. Buchdruckereiarbeiler Alfred Baum 
dach und Wltzelmine Wojahn, ohne Beruf. 
Ingenieur Heinrich Krautschneider und 
Hele. e Baum, ohne Beruf. 
Eheschließungen: 
Kaufmann Reinhold Kühnke mit Else 
Reimer, ohne Beruf. Schuhmacher Hermann 
Wechsung mit Maria Struck,Dienstmädchen. 
Bankbeamter Willi Sarkamm mit Elsa 
Graeffer, ohne Beruf. 
Sterbefälle: 
Annibale Pedrocchi, l Mon. Elisabeih 
Reiter, 8 Mon. Kurt Stoof, 3 Mon. Verw 
Zimmermann Luise Vardin geb. Kölpke, 
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Opernhaus. 
Dienstag. La Traviata. 
Mittwoch. Die Stumme von Portici 
Donnerstag. Cavalleria rufticana. 
Eoppelia. 
Freitag. Lohengrin. 
Sonnabend. Marion. 
Sonntag. Euryanthe. 
Montag. Mignon. 
Schauspielhaus. 
Dienstag. Ein kritischer Tag. 
Mitwoch. Prin, Friedrich v. Homburg. 
Donnerstag. Wann wir altern. Die 
Romantischen. 
Freitag. Wilhelm Tell. 
Sonnabend. Im stillen Gäßchen. 
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