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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Beilage zu Nr 212 des „Friedenauer Lokal-Anzeiger". 
Sonnabend, den 9. September 1905. 
Sonnlagsplauderei. 
Sei hochbefeligt, oder leide, 
Das Herz bedarf ein zweites Herz. 
Geteilte Freud' ist doppelt Freude, 
Geteilter Schmerz ist halber Schmerz. 
Wer ist nicht schon im Leben jenen Naturen begegnet, 
die kalt und stolz sich in sich selber zurückziehen, die nie 
eine warme Regung antreibt, einem Freunde, einer 
Freundin ihr Herz zu öffnen, die sorgfältig darüber wachen, 
daß die konventionelle gleichmütige Maske, die sie der 
Außenwelt gegenüber festhalten, nie von jenen menschlichen 
Wallungen durchbrochen werde, die auf ein tieferes 
GemütSleben schließen lasten. 
Bei oberflächlicher Prüfung ist man vielleicht geneigt, 
derartige Menschen als Muster der Selbstbeherrschung hin 
zustellen, aber bei schärferem Hinsehen entpuppen sie sich 
meist als Naturen, die keine Sympathie einzuflößen ver 
mögen. 
Der wird der Freundschaft Glück entbehren, 
Der kalt des Mitgefühls entbehrt, 
Wie sich ein Feuer muß verzehren, 
Das nicht das spröde Holz verzehrt. 
Auch solchen Leuten, besonders wenn sie in einfluß 
reicher Stellung sind, wird es nicht an sogenannten 
Freunden mangeln, d. h. solchen, die sich diesen Namen 
in eigennütziger Absicht beilegen. Falschmünzer der reinsten 
und edelsten Gefühle, deren das Menschenherz fähig ist, 
die statt des echten Goldes wahrer Freundschaft wertloses 
Talmi darbieten. 
Ein zart empfindender, hochgesinnter Mensch aller 
dings wird sich dadurch nicht täuschen lasten. Er wird 
keinen Augenblick über den wahren Gehalt der schönen 
Redensarten im Zweifel sein, mit denen derartige Persön 
lichkeiten ihm gegenüber in der Regel so freigibig sind. 
Ihre Lobeserhebungen, die entweder durch ihre übertriebene 
Form, oder dadurch erkalten, daß sie das Wesen der Sache, 
die uns am Herzen liegt, nicht treffen, sind duftlose 
Blüten. Für Leute von hervorragender Intelligenz und 
unbestechlicher Ehrlichkeit gegen sich selber liegt sogar etwas 
verletzendes darin, sich als Halbgötter umschmeichelt zu 
sehen, als Inbegriff der Weisheit, der Anmut und 
Schönheit, oder sonstiger Vollkommenheit gepriesen zu 
werden. Stellt man ihrem Verstände, ihrem Herzen 
damit nicht ein Armutszeugnis aus, indem man ihnen 
zumutet, sie sollen dies alles für bare Münze nehmen? 
Allein in diesen Fehler verfallen bisweilen auch 
Freunde» welche auf diesen Titel weit eher Anspruch er 
heben dürfen, als die Vorerwähnten. Teilweise entspringt 
dieser ihr Mangel an Aufrichtigkeit dem Wunsch, uns zu 
gefallen, teilweise auch einer falsch verstandenen Höf 
lichkeit. 
Doch da das Wesen der Freundschaft auf der Ge 
meinsamkeit des Denkens und FUhlens beruht, muß jede 
Unaufrichtigkeit diese innigen Bande lockern, wo nicht zer 
stören und das Wort Freundschaft zur hohlen Phrase 
herabwürdigen. 
Also auch diese Art Freunde, so gut sie es auch 
meinen mögen, zählen nicht zu den wahren. Dasselbe 
läßt sich aber auch noch von anderen behaupten, die hinter 
der Verschanzung der Aufrichtigkeit die Pfeile ihrer kleinen 
Bosheiten auf uns abschießen. Solchen Menschen ist es 
ein wahres Herzensbedürfnis, andern Unannehmlichkeiten 
zu sagen, ihnen die Gehässigkeiten zuzutragen, die die 
Klatschsucht über sie ersonnen. Und als höchste Recht 
fertigung ihrer Lieblosigkeit pflegen sie obendrein noch aus 
zuführen: Ja ich bin nun einmal so, Ihr müßt mich schon 
so verbrauchen. Ich nehme nie ein Blatt vor den Mund. 
Aber freilich ist nicht'jedem meine Aufrichtigkeit bequem. 
Doch glaube mir, liebes Kind, es ist nur zu deinem Bestem, 
daß ich dir das sage. 
Und nun muß das arme Opferlamm, dem es dabei 
abwechselnd kalt und heiß wird, eine wahre Flut kränken 
der Bemerkungen über sich ergehen lassrn, und bricht es 
schließlich in Thränen aus, so erhält es noch Vorwürfe: 
Aber ich bitte dich um alles in der Welt, wie kannst du 
nur so empfindlich sein. Das bin ich doch unserer Freund 
schaft schuldig, daß ich dir in dieser Hinsicht klaren Wein 
einschenke. 
Daß solch ein Mißbrauch der Freundschaft uns den 
oder die Betreffende nicht näher bringt, liegt wohl auf der 
Hand. Ein wahrer Freund wird stets den Mittelweg 
zwischen beiden Extremen zu finden misten; seine Auf 
richtigkeit selbst da, wo sie einen gerechten Tadel enthält, 
wird nie verletzend werden. Er wird unsere Fehler und 
Schwächen mit dem Auge der Liebe ansehen und mit 
Milde und Schonung uns davon zu befreien suchen. 
Nie aber werden solche Erörterungen den Gleichklang 
unserer Seelen, der ja eben das Wesen der Freundschaft 
ausmacht, zu stören vermögen, nie ihr schönes Vorrecht in 
Frage stellen, die Freuden und Leiden des Lebens gemein- 
sam zu tragen. 
Gerichtliches. 
P. Spieler-Prozeß. Wegen Duldens von Glücksspielen war 
der Inhaber des „Restaurants zum Reichskanzler" Gastwirt 
Franz Obermüller zur Verantwortung gezogen worden. Der 
Echöneberger Krimminal-Polizei war von einer besorgten Hausfrau 
die Mitteilung zugegangen, daß in dem Lokal des Angeklagten der 
Spielteufel auf Kunden lauere und seine Opfer ständig gefunden habe. 
Nach erfolgreicher Observierung griff die Polizei eines Tages fest zu. 
Die Herren pflegten Vormittags am Spieltisch zusammenzukommen 
und das .Ausknobeln" in einer neuen Mani.r zu betreiben. Es war 
üblich um Bier und um baares Geld zu spielen mit zwei Würfel- 
bechern. Den einen Würfelbecher nahm der Bankhalter, den andern 
der Partner, der bei jedem Gang wechselte. Warf der Panier wehr 
Augen mit dem Würfel, so zahlte der Bankhalter ihm den gemachten 
» zurück und einen Geldgewinn in Höhe des Einsatzes dazu. 
äste verstiegen sich dabei zu Einsätzen in Höhe von 3 Mark bis 
zu 5 Mark. Wenn die Gäste nicht recht heran wollten, dann trat der 
angeklagte Wirt selbst in die Reihe der Spieler ein. Er hatte in 
einem Falle ein 5 Mk--Stück gesetzt, jedoch verlor er, aber er gewann 
dann beim zweiten Gang. In dieser Weise wurde das Knobeln bc- 
trieben. Das Schöffengericht erblickte in dem Spiel ein Glücksspiel 
im Sinne des Strafgesetzes und Obermüller wurde s. Zt. zu 20 Mk. 
Geldstrafe ev. 4 Tagen Gefängnis verurteilt Er hatte hiergegen 
Berufung eingelegt und verlangte vor der Ferienstraskammer des 
Berliner Landgerichts der Polizei-Präsident von Schöneberg und der 
Justi,minister sollten als Sachverständige vorgeladen werden, um zu 
bestätigen, daß in der bezeichneten Art des „Knodelns" ein Glücks- 
spiel nicht enthalten sei. Die Ferienstrafkammer lehnte den Antrag 
als unerheblich ab, da die Eigenschaft des bezeichneten Spiels als 
Hazardspiel schon im Hinblick auf die Höhe der gemachten Spicl-Ein- 
sähe zweifellos sei. Der vom Angeklagten erhobene Einwand, es sei 
kein Glücksspiel wurde für zweifellos widerlegt erachtet. Unter Be- 
stätigung des eisten Urteils verwarf die Strafkammer die Berufung. 
Auszug 
aus dem Protokollbuche der 
Gemeindevertretung. 
Verhandelt 
Friedenau, den 4. September 1905. 
Zur Beschlußfassung über die auf der 
nachstehenden Tagesordnung bezeichneten 
Gegenstände war auf heute eine Sitzung 
anberaumt, zu welcher die Mitglieder 
der Gemeinde-Vertretung, unter Angabe 
der zur Beratung kommenden Gegenstände, 
sowie mit dem Hinweise darauf, daß die 
Nichtanwesenden sich den gefaßten Be- 
schlaffen zu unterwerfen haben, eingeladen 
worden find. 
Eingefunden hatten sich die nachstehend 
genannten Personen: 
Gemeinde - Vorsteher Schnackenburg, 
Schöffe Bache, Draeger, Wossidlo, Sadüe, 
Gemeinde - Verordneter Bierhan, Fechner, 
Franzelius, Frölich, Haustein, Hendrich, 
Hertzer, Homuth, Lohmann, Matthies, 
Panse, Schremmer, Schu, Leo Schultz, 
außerdem Rektor Hannemann, Diplom- 
ingenicur Mulertt und als Protokollführer: 
Sureauvorsteher Sudau. 
Die Gemeinde-Vertretung ist, da mehr 
als die Hälfte der Mitglieder derselben 
anwesend ist, beschlußfähig. 
Auf der Tagesordnung stehen folgende 
Gegenstände: 
1. Mitteilungen des Gemeindevorstandes. 
2. Tagesordnung: 
a) in öffentlicher Sitzung: 
1. Einführung der Herren Schöffen 
Bache und Eadee. 
2. Änderung des Projektes für den 
Neubau der Volksschule. 
3. Einrichtung einer neuen Klaffe in 
der Gemeindejchule und zweier neuen 
Klaffen in der Fortbildungsschule. 
4. Genehmigung des Entwurfs für ein 
Bedürfnishäuschcn auf dem Friedrich 
Wilhelm-Platz. 
5. Änderung des Platzes an der Kaiser- 
eiche. 
6. Annahme eines Geschenkes der 
Aachen-Münchner Feuer Versicherungsgesell 
schaft für Zwecke des Feuerlöschwesens. 
7. Ausdehnung des Kabelnetzes. 
Referenten: Zu 1, 4 und 5 der Unter 
zeichnete, zu 2 Herr Schöffe Bache, zu 8 
Herr Schöffe Draeger, zu 6 Herr Schöffe 
Sadöe. 
Mitteilungen. 
Der Herr Vorsitzende teilt mit 
a) daß ihm infolge des Antrages der 
Gemeindevertretung derTitel Bürgermeister 
verliehen worden sei; 
b) daß die Gemeindebeschlüffe 
1. wegen Einrichtung von Michaelis- 
klaffen im Gymnasium 
2. wegen Errichtung einer Realschule 
die ministerielle Genehmigung erhalten 
haben; 
o) ein Dankschreiben der verw. Frau 
Matschke über die Teilnahme der Gemeinde- 
körperschaften bei der Beerdigung ihres 
Gatten; 
ä) den Eingang einer Einladung zum 
BrandenburgischenStädtetageinCharlotteN' 
bürg am 18. und 19. d. M.; 
e) daß die Einwohnerzahl nach der 
Fortschreibung auf 16458 gestiegen sei 
Beschlüffe. 
I. Der Herr Bürgermeister begrüßt die 
Herren Schöffen Bache und Sadbe mit 
herzlichen Worten und führt sie in ihr 
Amt ein. 
ES wurde hierauf in eine geheime 
Sitzv.ng eingetreten. Nach Wiederherstellung 
der Offentlichk>it wurde in der Tages 
ordnung fortgefahren. 
2. Dem Vorschlage deS Herrn Schöffe» 
Draeger entsprechend beschließt die Ver- 
trelung, eine Skizze anfertigen zu lasten, 
wonach die 3. Treppe in der Verlängerung 
des Korridors vorgesehen wird. „Für den 
Fall, daß die Regierung dieser Änderung 
nicht zustimmen sollte, erklärt sich die Ver- 
tretung mit dem von Herrn Duntz abge 
änderten Projekt für den Volksschulhausbau 
einverstanden. 
Der Herr Bürgermeister hatte die Sitzung 
vor der Abstimmung über diesen Punkt 
krankheitshalber verlassen. 
3. Nach stattgehabtem Referate des 
Herrn Rektor Hannemann genehmigt die 
Vertretung 
a) die Errichtung einer neuen Lehrer- 
stelle zum 1. April k. I. 
d) die Einrichtung einer neuen Klaffe 
zum Oktober d. I. 
Ferner ist die Vertretung damit einver 
standen, daß die drei dritten Mädchen- 
klaffen beibehalten werden und die neue 
Klaffe bis zum 1. April k. I. von einer 
Lehrerin vertretungsweise verwaltet wird. 
In zwei Lesungen wurde ferner be- 
schloffen, an der Fortbildungsschule zwei 
neue Klaffen zu Michaelis einzurichten. 
Die Kosten hierfür sowie zur Beschaffung 
von zwei neuen Schränken werden gleich 
zeitig aus Abschnitt IV, 4 deS Etats be 
willigt. 
4. Die Gemeindevertretung erklärt sich 
mit dem vorgelegten Entwurf des Archi 
tekten Duntz und mit der Ausführung mit 
der Maßgabe in zwei Lesungen verstanden, 
daß die Baukosten den EtatSansatz von 
4000 Mark nicht übersteigen. 
5. Dieser Punkt wird zurückgezogen. 
6. Mit der Annahme eines freiwilligen 
einmaliges Beitrags von 500 Mark der 
Aachen-Münchener Feuer - VersicherungS - 
Gesellschaft zu den Unterhaltungskosten 
des hiesigen Feuerlöschwesens erklärt sich 
die Gemeindevertretung unter den mit- 
geteilren Bedingungen einverstanden. 
7. In zwei Lesungen genehmigt die Ge- 
meindevertrtung die Ausdehnung deS Kabel» 
Netzes in folgenden Straßen des OrteS: 
Wiesbadener, Wilhclmshöher, Wilhelm-, 
Eschen- und Stubenrauchstraße, gleich 
zeitig auch in den Straßen des früheren 
Sportparkgeländes. 
Das Anerbieten der Berlinischen Boden- 
gesellschaft auf Hergäbe eines zinsfreien 
Vorschusses zur Deckung der Kosten in Höhe 
von 25 000 Mark wird angenommen. 
Da die Firma Lahmeyer vertragsmäßig 
Mehrleistungen nur bis 20% zu ihren 
Angebotspreisen auszuführen verpflichtet 
ist, so genehmigt die Vertretung, daß für 
die diesen Prozentsatz übersteigenden Mehr- 
leistungen neue Angebotspreise eingeholt 
werden. 
Schluß der öffentlichen Sitzung 8% Uhr. 
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Sonntag, den 10. September. 
Friedenau. 
Vorm. 10 Uhr: P. Kleine. 
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Vorm. 11'/, Uhr: KiiidergottcSdicnst: 
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Nachm. 6 Uhr: P. Görnandt. 
Svang. Jünglingsverein: Sonntag 
Abend 8—10 Uhr im Gemeindehause. 
Gäste willkommen! 
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Haus Kaiser-Alle 76 a, 7—9 Uhr. 
Christi. Jungfraueuverein, Fregestr. 46. 
5'/,—9, Uhr. 
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Lornc. 10 Uhr: P. Rauchstein. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittags 12 Uhr Kindergottcsdienst: 
P. Mirbt. 
Nachm. 6 Uhr: P. Rodatz. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Alte Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: K.-R. Jacob!. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 2 Uhr Kindergottcsdienst. 
Nachm. 6 Uhr Gottesdienst. 
Kirchsaal Sedanstr. 81. 
Vorm. 10 Uhr: P. Boehm. 
Nachm. 2 Uhr Kindergottesdienst: P. 
Boehm. 
Nathanael - Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: P Lic. Dr. Becker. 
Vorm. 11'/, Uhr Kindergottesdicnst: 
P. Lic. Dr. Becker. 
Nachm. 6 Uhr: Kand. Carmesin. 
Methodisten-Gemeinde. 
Berlin-Schöneberg, Hauptstraße 7»-8. 
10 Uhr u. 6 Uhr: Pred. C. Güther. 
11'/, Uhr K.-G.-D. 
Jedermann ist freundlich eingeladen. ' 
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Pfarrei Steglitz gehörigen Katholiken. 
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Vorm. Hochamt und Predigt 9'/, Uhr 
Vorm. Segensandacht 7 Uhr Abends. — 
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Abenden vor Sonn- und Festtagen und 
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