Path:
Periodical volume Nr. 212, 09.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den Hriedenauer Ortsteil von bchöneberg und den Vezirksverein 5nd-Veft. 
Unparteiische Zeitung str Kmmumle 
Bezugspreis 
bei Abholung aus der Expedition, Rhein 
straße IS, 1,80 M. vierteljährlich; durch Boten 
ins Haus gebracht oder durch die Post be 
zogen 1 M. 50 Pf., monatlich 50 Pf. 
Bestellungen 
in der Expedition, bet sämtlichen Zeitungs- 
spediteuren und Postanstalten. 
Fernsprecher: Nr. 129. 
Erscheint täglich abends 
Besondere 
Jeden Mittwoch: 
WiHLKrtt „Seifenbkafen". 
Druck und Verlag von 
Leo Schultz in Friedenau. 
und bürgerliche Angelegenheiten. 
Erscheint täglich abends 
Beilagen 
Jeden Sonnabend: 
Wtätter für deutsche Irauerr. 
Verantwort!. Redakteur: 
Leo Schultz in Friedenau. 
Anzeigen 
werden bis 1 Uhr mittags angenommen. 
Preis der 5 gespaltenen Zeile oder deren 
Raum 25 Pf. 
Die Reklamezeile kostet 60 Pf. 
Anzeigenannahme 
in der Expedition, Rheinstraße 15, sowie 
in allen Annoncenexpeditionen. 
Fernsprecher: Nr. 129. 
Up. 313. 
Friedenau, Sonnabend den 9. September 1905. - 12. Iahrg. 
Depeschen. 
Frankfurt. Wie die „Frkf. Ztg." hört, ist nach 
den neuesten Mitteilungen die Abreise des Gouverneurs 
Dr. Solf von Samoa ans den 17. September festgesetzt. 
Bis zum Eintreffen des Nachfolgers Dr. Solfs werde der 
bisherige Oberrichter Dr. Schultz, der im Gegensatz zu 
Dr. Solf sich der größten Sympathien der Bevölkerung 
erfreut, die Geschäfte des Gouvernements besorgen. Die 
Mißbilligung der Amtsführung Dr. Solfs sei zuletzt bis 
zu dem Punkte gekommen, daß der Gouvernementsrat, 
den der Gouverneur aus ihm ursprünglich sehr ergebenen 
Leuten berufen hatte, von seinem Amte zurücktrat bis auf 
zwei Engländer und den Leiter einer Hamburger Firma. 
Angesichts des schon seit Monaten erhofften Fortganges 
Dr. Solfs sei auch bei den Eingeborenen wieder eine 
Beruhigung eingetreten und sie erwarten die Entscheidung 
auf ihre an den Kaiser gesandte Petition. 
Karlsruhe. Anläßlich seines heutigen 79. Geburts 
tages hat der Großherzog dem Intendanten des groß 
herzoglichen Hoftheaters Dr. Bassermann zum Geh. Hofrat 
ernannt. Außerdem hat der Großherzog weit über 300 
Auszeichnungen verliehen, u. a. wurde Reichstags 
abgeordneter Blankenhorn zum Kommerzienrat ernannt. 
Christiauia. Die norwegischen Bertreter sind gestern 
von den Verhandlungen in Karlstadt zurückgekehrt. Über 
dieselben wird unbedingte Diskretion gewahrt. Aber die 
steigende Heftigkeit der schwedischen Presse bezüglich der 
norwegischen Forderungen sowie die Ansammlung von 
wenigstens 10 000 kriegsbereiten Truppen, während 
Norwegen nur eine Grenzwache von höchstens 3000 Mann 
unterhält, wird selbst in den zuvorkommendsten Kreisen 
als gefahrdrohend bezeichnet. Die schwedische Opposition 
scheint ostentativ Forderungen zu stellen, welche den 
zukünftigen Frieden gefährden und andererseits Verbitterung 
schaffen. Während der Reichstag verlangte, daß die in 
den letzten Jahren ausgeführten Festungsbauten nicht bei 
behalten werden sollen, fordert die schwedische Regierung 
jetzt die vollständige Beseitigung auch des modernisierten 
Teiles der Jahrhunderte alten Festungen Fredriksten und 
Kongsvinger, die niemals erobert worden sind. Empfind 
licher könnte das norwegische Nationalgesühl schwerlich 
getroffen werden. Dazu kommt, daß Kongsvinger nur 
30 Kilometer von der Grenze entfernt ist. Werde der 
Übermut der schwedischen Kriegspartei nicht gedämpft, so 
könnten sich die Verhältnisse auf der Halbinsel unglücklich 
entwickeln. 
Wien. Die Meldung ungarischer Blätter von der 
bevorstehenden Pensionierung des Generalstabschefs Beck 
ist vollständig unbegründet. 
Budapest. Die Polizei hat die Anmeldung der 
Sozialdemokraten, anläßlich der Eröffnung des Parlaments 
einen Massenaufzug mit Fahnen und Musik zu ver 
anstalten und an den Präsidenten des Abgeordnetenhauses 
eine Deputation mit der Forderung des allgemeinen Wahl 
rechts zu entsenden, genehmigt. Die Deputation wird 
über den Erfolg ihrer Mission beim Präsidenten den 
Arbeitern sofort berichten. Für die Aufrechterhaltung der 
Ordnung werden 2000 Arbeiterordner sorgen. 
Bukarest. Der hiesige griechische Gesandte hat von 
seiner Regierung unbestimmten Urlaub erhalten und verläßt 
Rumänien. Hiermit sind die diplomatischen Beziehungen 
zwischen Rumänien und Griechenland abgebrochen. 
Krakau. Die Stadtverwaltung von Podgorze hat 
allen Schiffern und Flössern der Weichsel wegen der 
Choleragefahr den Eintritt in die Stadt verboten. 
Petersburg. Alle Dörfer in der Umgebung von 
Peterhof wurden von den hier eingetroffenen Donschen 
Kosaken-Regimentern belegt. — Der bisher in Baku und 
Umgebung angerichtete Schaden wird auf mehr als eine 
halbe Milliarde geschätzt. Nach den letzten Nachrichten 
aus Baku soll die Ruhe teilweise wieder hergestellt sein. 
Petersburg. Die hiesigen Bankiers haben ein 
Schreiben an die Regierung gerichtet, worin sie erklären, 
daß der Waffenstillstand in Baku nur ein scheinbarer sei. 
Die Angestellten der niedergebrannten Werke, gegen 
35 000 Mann, die arbeitslos geworden, haben sich den 
Aufständigen angeschlossen und plündern und rauben nun 
mehr allenthalben. Weiter wird in dem Schreiben er 
klärt, daß das Eigentum der Banken und das Leben des 
Personals noch immer sehr stark bedroht seien. . Es sei 
daher nötig, unverzüglich militärische Verstärkungen zu 
entsenden. 
Die Blätter versichern, daß die Streitkräfte, welche 
sich augenblicklich in Ostasien befinden, nicht vor Ende 
dieses Jahres aufgelöst werden können. Kuropatkin.wird 
das Kommando der ersten Armee niederlegen und dem 
nächst nach Petersburg zurückkehren. 
Das Blatt „Sweet" drückt Zweifel über die Sicherheit 
des Friedens aus und schreibt, es wäre zu wünschen, daß 
die Japaner mit dem Erreichten sich begnügen, indem sie 
zwar durch den von ihnen entzündeten Krieg viel ver 
loren, aber auch ebenso viel gewonnen hätten, sodaß sie 
darauf verzichten könnten, noch mehr zu verlieren. Japan 
sei augenblicklich im Zustande der Revolution und wenn 
auch der Mikado einen dauernden Frieden wünsche, so 
würde doch der Friede, wenn das japanische und das 
russische Volk anderer Ansicht seien, unmöglich von langer 
Dauer sein können. 
Baku. Die Vertreter der Petroleumgesellschaften im 
Bezirke Balany erklären, daß die Resservoirs nicht vor 
Ablauf vor 3 Monaten repariert sein können, und die 
Industrie mindestens solange ruhen müßte. Die An 
gehörigen mehrerer englischen Firmen haben sich auf 
Dampfern geflüchtet. 
TistiS. Die Bevölkerung verschiedener Städte des 
Bezirkes Elisawethpol sind auf der Flucht. Die meisten 
Wohnhäuser sind niedergebrannt. Der Generalkommandant 
der Truppen von Schuscha meldet, daß die Ruhe wieder 
hergestellt sei. Die Maßregeln, welche in anderen Be 
zirken getroffen werden sollen, um die Bevölkerung zu 
beruhigen, sind den Lokalbehörden mitgeteilt worden mit 
der Anweisung, auf das entschiedenste vorzugehen. 
Koustantinopel. Wie es heißt, wurden die Eisen 
bahngesellschaften mittels kaiserlichen Jrades aufgefordert, 
alle im Verkehrsdienste angestellten Armenier zu entlassen. 
Tokio. Das Volk und die Soldaten feiern Ver 
brüderungsfeste. Es herrscht andauernd Regen, was Volks- 
ansammlungen verhindert. 
Die IorlMrung der Kochöafin nach 
dem Westen. 
(Oiiginal-Artikel des „Frledenauer Lokal-Anzeiger".) 
Unter Führung des Oberbürgermeisters Schustehrus, 
des Bürgermeisters Mailing und des Stadtbauinspektors 
Brettschneider besichtigten gestern (Freitag) die Mitglieder 
des Charlottenburger Magistrats und derTiefbau-Deputation 
die im Bau begriffenen Strecken Bismarckstraße-Wilhelms 
platz bezw. Westend der Untergrundbahn. Die Besichtigung, 
welcher die Vertreter der Aktiengesellschaft Siemens & 
Halske, der Hochbahn und der Gesellschaft für den Bau 
von Untergrundbahnen beiwohnten, nahm ihren Anfang 
am Wilhelmsplatz, dem vorläufigen Endpunkte der Unter 
grundbahn. In der Spreestraße stieg man hinab in den 
dreigleisigen Bahnhof, der, wenn man von der Innen» 
Ausrüstung absieht, schon einen ziemlich fertigen Eindruck 
macht. Die Säulen, welche die Tunneldecke tragen sollen, 
werden bereits aufgestellt. Auch auf der anschließenden 
Strecke dieser Zweiglinie sind die Arbeiten schon bedeutend 
gefördert. Nicht lange mehr dürften die von der Bahn 
durchschnittenen Straßen ihren ländlichen Charakter be 
wahren; bald dürften die. kleinen,, einstöckigen Häuschen 
der Spree-, Seesenheimer- und Wallstraße modernen 
Palästen Platz machen müssen. Wie ganz anders 
präsentiert sich schon die Bismarckstraße, die zukünftige 
Heerstraße, die man auf die doppelte Breite (50 Meter) 
gebracht hat. Und von hier aus kann man jetzt noch 
hinabschauen in ein Ingenieur-Bauwerk, das in der ganzen 
Welt seines Gleichen sucht. Es ist der Unterpflaster 
bahnhof „Krumme Straße", der sich in einer Länge von 
300 Metern, also mehr als doppelt so lang, wie die 
übrigen Bahnhöfe, bis zur Weimarer Straße hin aus 
dehnt. Hier galt es eine ähnlich geniale Lösung der 
Schienenkreuzung zu finden, wie an dem bekannten „Gleis 
dreieck". Von den beiden äußeren Gleisen, die von und 
nach Westend führen, mußte das eine untertunnelt werden 
und in diesem Tunnel liegen die beiden Gleise, die nach 
dem Wilhelmsplatz abschwenken. Dieser Etagen-Tunnel 
erregte mit Recht die Bewunderung der Besucher, von 
denen manche kopfschüttelnd in den haustiefen Schlund 
hinabschauten. Der außerordentlichen Länge entspricht die 
Breite des Bahnhofs, auf welchem — wegen der weiten 
Entfernung des Kraftwerkes — eine Umfprmer-Station 
und ein großer Akkumulator-Raum (zum Ausgleich der 
Stromspannungen) untergebracht werden mußte. Die 
Säulenstellung ist hier beendet, man beginnt bereits mit 
der Eindeckung des gewaltigen Tunnels. Nach Westend 
zu ist an allen Stellen mit den Ausschachtungsarbeiten 
begonnen worden. Zehn Wagen brachten die Besucher 
Gewagtes Spie'.. 
Roman von H. von Schreibershofen. 
9. (Nachdruck verdate».) 
Sie wollte eben die Vorhänge auseinanderschlagen und 
in den großen Saal zurückkehren, da trat Graf di Boyn ein; 
ein heiteres, befriedigtes Lächeln umspielte seinen Mund, er 
atmete lies auf, und der Marchesa war, als zeige er sich endlich 
ohne Maske, als sähe sie jetzt erst den wahren Menschen vor 
sich. Diese Heiterkeit, dieser sinnliche, lächelnde Mund, dieser 
wiegende, leichte Gang, diese aufblitzenden Augen verbargen 
keine geheime Trauer, sie waren echt und ungekünstelt. 
Marchesa hatte ihn nie gern gehabt, für so herzlos aber hatte 
sie ihn nicht gehalten. _ ... 
Noch bevor di Boyn das Zimmer durchschritten hatte, 
näherten sich Schritte und ein bekannter Deputierter, ein aus 
niederen Verhältnissen stammender, jetzt sehr einflußreicher 
Mann, erschien. Bei seinem Anblick stutzte der Graf, es war, 
als ob er nach einer Möglichkeit suche, dem Herrn auszu 
weichen, sein Blick streifte sogar flüchtig die Sammetportiere, 
hinter welcher die Marchesa stand, und ihn aufmerksam be 
obachtete. Doch er hatte sich schon wieder rn der Gewalt, 
zwang sich zu einem verbindlichen Lächeln und begrüßte Herrn 
Rivoli, dessen bäurische Manieren und freche Blicke der Marchesa 
sehr unsympathisch waren, freundlich aber flüchtig, indem er 
sich der Tür zuwendete, als sei er im Begriff, das Zimmer 
, * Herr Rivoli vertrat ihm aber den Weg. „Einen Augen 
blick, Herr Graf. Sie haben es mir schwer gemacht, Sre 
zu finden und Ihnen meinen Glückwunsch aussprechen zu 
können. Ich tue es hiermit, bitte aber dringend m,r e.n 
anderes Mal etwas mehr entgegenkommen zu wollen. Ver 
gessen Sie gefälligst nicht, wozu wir Ihnen verholfen haben 
und was wir von Ihnen erwarten." 
Der Graf lächelte begütigend und sprach von Ver 
pflichtungen gegen den Hof, der König habe sich lange mit 
ihm unterhalten — 
Rivoli schnitt seine Entschuldigung mit einer Hand 
bewegung kurz ab. „Ich bitte nur, unsere Beziehungen nicht 
vergessen zu wollen." 
Damit verbeugte er sich außerordentlich förmlich, ja feier 
lich und ging hinaus. Für andere. Fernerstehende hatte es 
den Anschein, daß Rivoli dem Grafen seinen ergebenen Glück 
wunsch dargebracht und sich seiner Protektion versichert habe, 
denn beide stammten aus Sizilien und konnten sich, nach An 
sicht der mit den dortigen Verhältnissen Eingeweihten, gegen 
seitig nutzen oder — schaden. 
di Boyn sah dem Fortgehenden wie erschreckt nach. 
Nur einen Augenblick, dann schnippte er mit den Fingern 
hinter ihm her und ein spöttisches, siegesgewisses Lächeln 
umspielte seinen Mund. „Ich habe immer gehört, ein Sperling 
in der Hand sei besser als eine Taube auf dem Dache," 
murmelte er. „Ob Du die Taube fängst, teurer Rivoli, ist 
noch sehr die Frage, mir gefällt mein Sperling recht gut, ich 
halte ihn fest." Leise auflachend entfernte sich der Graf, indes 
eine Woge fremder Gäste, Ausländer, sich in das Zimmer 
ergoß und, befreit von der königlichen Gegenwart, sich laut 
und unbefangen unterhielt. Es gelang der Marchesa, sich un 
bemerkt wieder in den Empfangssaal zuriickzubegeben, doch fiel 
ihre Blässe und ihr verstörtes Wesen allgemein auf. Alan 
schob es auf die erschütternde Nachricht, die sie unvorbereitet 
erfahren und machte di Boyn einen Vorwurf aus seiner Rück 
sichtslosigkeit. Der intimsten, vertrautesten Freundin feiner 
Nichte durfte er diese Kunde nicht hier, inmitten einer großen 
Gesellschaft imlteilen. Die Marchesa war aUgemem beliebt, 
man fühlte mit ihr, selbst die Königin deutete ihr diesen 
Tadel über di Boyn an. 
Als die Marchesa nach Hause fuhr, lag sie mit ge 
schlossenen Augen in der Wagenecke, mühsam atmend, bleich 
— es fröstelte sie trotz der Pelzhülle, die sie trug. Vor ihren: 
Auge stand noch immer das Bild di Boyns, als er das Vor 
zimmer betreten, sein Schrecken beim Anblicke Rivolis und sein 
Ausdruck später. Ein Gedanke, kaum war er ein Verdacht 
zu nennen, hatte sich der Marchesa bemächtigt, vor dem sie 
selbst erschrak, den sie zu bannen versuchte, der sich aber nicht 
verscheuchen lassen wollte und sie von nun an Tag und Nacht 
verfolgte. Erschien er ihr bei Tage als eine unhaltbare, 
törichte Phantasie, geboren aus der Liebe zu ihrer Freundin 
und dem doch haltlosen Hasse gegen den Grafen, so packte 
er sie in nächtlicher Einsamkeit mit um so größerer Gewalt 
und spiegelte ihr die unheimlichsten Einbildungen vor. Aber 
eins wuchs mehr und mehr daraus empor, was sie auch 
nicht zu bekämpfen versuchte, das Verlangen, der leiden 
schaftliche Wunsch, dem Grafen di Boyn einst die Maske 
vom Gesicht reißen zu können und ihn der Welt in seiner 
Herzlosigkeit, seiner Heuchelei zu zeigen. Sie fühlte sich in und 
mit ihrer Freundin beleidigt und verletzt durch ihn. Gräfin 
Estella konnte ihn nicht mehr zur Rechenschaft ziehen, ihm 
seine Falschheit nicht mehr ins Gesicht schleudern, aber sie, 
die Marchesa di San Croce . 
I Kapitel 4. 
Noch immer zögerte der Frühling mit seinem Einzuge, 
noch war es kalt, hingen die Wolken tief auf die Berge 
nieder und stürmten die Wellen gegen die Felsen, auf deren 
unterster Terrasse Lippone fast täglich lag und hinab blickte.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.