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Periodical volume Nr. 209, 06.09.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Wriltmiitl Lilliil-Anikisrr. 
Gleichzeiüg Organ für den Hriedenauer Grtsteil 
Unparteiische Zeitung fiir Kammnnnte 
von Schöneberg nnd den Bezirksverein Süd-West. 
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Kr. 209. 
Friedenau, Mittwoch den 6. September 1905. 
12. Aahrg. 
Depeschen 
Frankfurt a. M. Die gestrige Stadtverordneten 
versammlung nahm einen Antrag an, der Magistrat möge 
anläßlich der Fleischnot die Berufung eines deutschen 
Städtetages anregen und der Stadtverordnetenversammlung 
über das Ergebnis seiner Bemühungen berichten. 
Wien. In der gestrigen Sitzung des Gemeinderats 
wurde beantragt, dem Präsidenten Roosevelt für die 
Friedensvermittlung den Dank auszudrücken und nach ihm 
eine Straße zu benennen. Der Antrag wurde der ge- 
schästsordnungsmäßigen Behandlung zugewiesen. 
Budapest. Die Sozialdemokraten rüsten sich im 
Interesse des allgemeinen Wahlrechts zu großen Kund 
gebungen am Tage der Wiedereröffnung des Parlaments. 
Es wird für die Dauer der Sitzung des Abgeordneten 
hauses eine Einstellung der Arbeit geplant, damit alle 
Arbeiter am 15. September vor dem Parlament erscheinen 
können. Die Bauunternehmer haben gestern bereits frei 
willig ihren Arbeitern hierzu die Einwilligung erteilt. 
Bndweis. Während des gestrigen Manövers stürzte 
die Brücke über den Watawafluß ein, in dem Augenblick, 
als das 91. Infanterieregiment dieselbe passierte. Mehrere 
Soldaten fielen ins Wasser, konnten aber gerettet werden. 
Bukarest. Da auf mehreren Schiffen, welche aus 
den Schwarzmeer-Häfen eingetroffen sind, choleraverdächtige 
Erkrankungsfälle vorgekommen sind, verfügte die Regierung 
die strengste Kontrolle aller - in Rumänien eintreffenden 
Dampfer. 
Moskau. Nach Meldungen aus Elisabethpool 
überfielen Tartaren die Häuser dort wohnender Armenier, 
ermordeten zahlreiche Personen und plünderten die Häuser. 
Die Polizei verhielt sich passiv. 
Petersburg. In einem neuerlichen Interview 
erklärte Trepow, daß die innerpolitische Lage Rußlands 
sich bereits wesentlich gebessert habe. Er sei der Ansicht, 
daß die günstige Wirkung des Friedensschlusses fraglos 
auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens rasch eintreten 
werde. Für die Regierung sei es zwar zur Zeit unmög 
lich, sämtlichen Wünschen der verschiedenen Bevölkerungs 
schichten sofort nachzukommen und alle Gegensätze auszu 
gleichen. Sie habe aber die ernste Absicht, vorwärts zu 
kommen und werde alles tun, um das angestrebte Ziel zu 
erreichen. 
Odessa. Die Stadtverwaltung hat bereits mit der 
Zusammenstellung der Wahllisten für die Reichsduma be 
gonnen. General Kaulbars, welcher das Kommando der 
dritten mandschurischen Armee niederlegt, kehrt hierher 
zurück. Der jetzige Kommandant von Odessa, General 
Kochanow verläßt den Dienst. 
Barcelona. Die gestern stattgehabte Beisetzung der 
Opfer des Bombenattentates gestaltete sich zu einer 
Gesagtes Spiel. 
Roman von H. von Schreibershofen. 
6. (Nachdruck verboten.) 
Des Hausherrn Accent verrieth den Anslander, trotzdem 
er der italienischen Sprache vollkottunen mächtig war. Er ließ 
Lippone seinen Auftrag ausrichten, bedeutete ihn, näher ans 
Feuer zu kommen uiid warf noch einen Klotz Olivenholz 
darauf. „Also gilt Tein nächtlicher Besuch garnicht mir. 
Freund Lippone! Uebrigens sollte es mich wirklich freuen, 
wolltest Tu das" — er zog mit schnellem Griff die Jacke 
Lippones etwas auseinander — „wollene Henid anziehen, das 
ich dir vorgestern schenkte. Wartest Du damit, bis es wieder 
warm wird, dürste sein Nutzen dir kaum ganz klar werden. 
Oder — hast Du — hm! ja, hast Du es schon wieder ver 
silbert? Na, beichte, lüge aber nicht. Du weißt, es hängt 
noch etwas Geistliches hier im Kloster, die Heiligen würden 
Dich unfehlbar für jede Lüge strafen. Also heraus nnt der 
Wahrheit, soweit es Dir nämlich möglich ist!" setzte er leiser 
hinzu. Breit und kräftiq, wenn nöthig sicherlich streng und 
unbeugsani, aber freundlich und heiter, so stand Heinrich Stem- 
mann, ein ungefähr vierzigjähriger Deutscher, vor Lippone. 
Er strich sich seinen braunen Vollbart, seine blauen Augen 
zwinkerten lustig und es sah durchaus nicht aus, als mache 
er sich besondere Gedanken über die Unzuverlässigkeit seines 
Freundes Lippone, der sich etwas duckte, wie jedesmal, wenn 
ein nioralischer Niederschlag über ihn kam. Doch jetzt sah 
Lippone den Redenden furchtlos an. 
„Die Großmutter fror sehr," sagte er und zeigte seine 
iveißen Zähne in einem breiten Lächeln. 
Zog sie cs an?" , 
tz)er Bursche nickte. „Ich friere nicht, seht, w,e mich 
der Mantel schützt." Mit der Miene und Bewegung eines 
römischen Imperators warf er den einen Aermel seines Mantels 
über die Schulter und sah den Herrn, der dazu lachte, über 
die Achsel an. 
imposanten Kundgebung. Die Mitglieder des Gemeinde 
rates wohnten der Beisetzung bei. 
London. Telegramme aus Baku berichten, daß die 
Kämpfe zwischen Armeniern und' Tartaren fortdauern. 
Das Militär hat zwar Verstärkungen aus Tiflis erhalten, 
aber die Truppen sind ohnmächtig, die Ruhe wieder her 
zustellen. Mehrere Londoner Firmen, welche in Baku 
Vertreter haben, erhielten die Mitteilung, daß die Lage 
sich von Tag zu Tag verlchlimmere und Handel und 
Verkehr stockten. 
Über den Schlußakt der Friedenskonferenz wird noch 
gemeldet: 
Portsmouth. Die Unterzeichnung des Vertrages 
trug einen durchaus herzlichen Charakter; die Friedens 
delegierten waren um die Erlaubnis ersucht worden, daß 
auch noch andere Persönlichkeiten dem Akte beiwohnen 
dürften, was auch gestattet wurde. Die Häuser der Stadt 
trugen Flaggenschmuck, Matrosen bildeten eine Ehrenwache 
und erwiesen den beiderseitigen Delegierten bei ihrem 
Erscheinen militärische Ehren. Die Vertragsformulare 
wurden von beiden Seiten gleichzeitig unterzeichnet. 
Mehrere russische Delegierte wohnten alsbald nach Be 
endigung des feierlichen Aktes einem Dankgottesdienste bei. 
Petersburg. Die Nachricht von der Unterzeichnung 
des Friedens wurde hier in später Abendstunde bekannt 
und rief unter der Bevölkerung nicht die geringste Auf 
regung hervor, da man die Nachricht erwartet hatte. — 
Der Petersburger Gemeinderat beabsichtigt, einer Straße 
der Stadt den Namen Wittes beizulegen. 
Sitzung der Gemeindevertretung 
vom 4. September 1905. 
(Schluß aus gestriger Nummer.) 
Als nächster Punkt stand auf der Tagesordnung die 
Genehmigung des Entwurfs für ein Bedürfnis 
häuschen auf dem Friedrich Wilhelmplatz. Herr 
Schöffe Bache führte hierzu aus: Es sei „das Bedürfnis 
hervorgetreten, eine Bedürfnisanstalt am Friedrich 
Wilhelmplatz zu erbauen", man habe ein Projekt an 
fertigen lassen, das dem Bauausschuß vorgelegt wurde, der 
sich damit einverstanden erklärt habe. Das Häuschen solle 
halb so groß als das am Marktplatze werden. 4000 M. 
seien im Voranschlag für den Bau vorgesehen, Herr 
Architekt Dunz sei der Meinung, man würde den vollen 
Betrag nicht brauchen. Das Projekt solle auch noch dem 
Bepflanzungsausschuß vorgelegt werden. Herr Schöffe 
Draeger bemerkt, daß ein Raum für die Wartefrau vor 
gesehen sei, sowie zwei Klosetts für Männer, zwei für 
Frauen, davon eines als Kinderklosett ausgestaltet und 
ein Abhalteraum für Kinder. Herr G.-V. Homuth meint, 
es habe doch keine Gemeinde solche Monumentalbauten 
„Lauter geborene Schauspieler, einer wie der andere. Ob 
es wahr ist, kann ich nicht wissen, will es aber lieber glauben, 
weil ich gern das gute von Dir annehmen möchte. Vielleicht 
besn.lie ich Deine geehrte Großmutter morgen und sehe mir die 
alte Dame einmal an, denn sie trägt das Hemd vermutlich 
über dem Kleide." Lippone bejahte. „Es scheint in der Tat 
wahr zu sein, so wahr ich Steinmann heiße," sagte Srcin- 
mann, indem er die Holzscheite im Kamin zusammen stieß. Er 
hatte sich seiner Gesundheit halber in Italien niedergelassen 
und das Kloster gekauft, für den Winteraufenthalt; den 
Sonnner brachte er in seiner deutschen Heimat zu. Er wußte 
dem italienischen Winter durch seine deutschen Erfahrungen 
und Gewohnheiten jeden Schrecken zu nehmen, und seine Um 
gebung staunte über die Menge Heizmaterial, die er ver 
brauchte. 
Eine der seltsanisten Bedingungen bei dem Kaufe des 
Landhauses, die schon verschiedene Käufer abgeschreckt, war 
bei ihm ausschlaggebend gewesen, das Grundstück an sich zu 
bringen. Das Kloster war auf den Aussterbeetat gesetzt ge 
wesen und es war noch eine Nonne vorhanden, die nicht wie 
die andern eine Heimat bei Verwandten oder Freunden gefunden 
hatte. Ta sie nicht alt genug war, um auf ihren baldigen Hin 
gang rechnen zu können, so ließ man sie im Kloster. Aber 
wer ivollte eine Nonne als lebendes, unveräußerliches Inventar 
übernehmen! Heinrich Steinmann tat es. Zuerst machte ihm 
der Gedanke, eine Nonne mitzulaufen, Spaß, dann aber er 
schien es ihm als Pflicht, dem armen Geschöpfe die Heimat 
nicht zu rauben. Und da er allein war, erschien es ihm auch 
angenehm, das große Gebände nicht ganz einsam zn wissen. 
Es hatte ziemlich lange gedauert, bis er Schwester Monika 
beivegen konnte, ihre mehr als'einfache Lebensweise nach der 
seinigen zn richten, nur etwas von dem Ueberflufse, den er 
besaß, auch für sich anzunehmen. So hatte sie erst u.ach längerem 
Kampfe zugegeben, daß auch bei ihr ein Kaminfeuer angefacht 
werden durfte. 
„Nieinen Sie denn, der Himmel finde ein absonderliches 
Wohlgefallen an vor Frost klappernden Personen, oder halten 
wie Friedenau. Herr Schöffe Draeger entgegnet, daß die 
unschönen eisernen Bauten ebenso viel kosteten. Herr 
G.-V. Homuth bemerkt bei dieser Gelegenheit weiter, daß 
er keine Bekanntmachung darüber gelesen habe, daß die 
Bedürfnisanstalt am Marktplatz eröffnet sei. Es sei 
vielleicht auch angebracht, wenn die Haltestelle der Elek 
trischen, die sich direkt vor der Bedürfnisanstalt befinde, 
verlegt würde. Herr Schöffe Bache erwidert, eine Ver 
legung lasse sich schwer ausführen, da sonst die Haltestellen 
zu nahe aneinanderrückten. Die Frequenz in dem Häuschen 
sei auch nicht so groß, daß eine Verkehrsstörung eintreten 
könnte. (Allgemeine Heiterkeit.) Herr G.-V. Schremmer 
teilt mit, daß man in der Baukommission nicht ganz einig 
gewesen sei, weil das Häuschen ein rotes Dach erhalten 
solle und behauptet wurde, die Ausführung des Baues 
käme teurer als 4000 M. Er würde beantragen, die An 
gelegenheit zurückzustellen, einen Kostenvoranschlag einzu 
holen und das Projekt der Bepflanzungskommission mit 
zuteilen. Die ^Sache eile nicht so sehr. Herr Schöffe 
Bache kann sich nicht damit einverstanden erklären, die 
Angelegenheit zurückzustellen, die Kosten dürften eben 
4000 M. nicht überschreiten, auf das rote Dach komme es 
doch nicht an. Das Gebüsch sei ja auch viel höher als 
das ganze Häuschen. Vorerst handle es sich auch nur 
darum, zu erklären, ob man mit dem Grundriß einver 
standen sei. Was verstehe denn die Bepflanzungs 
kommission von dem Grundriß. Auch Herr G.-V. Panse 
ist der Anschauung, daß man die Angelegenheit nicht auf 
die lange Bank schieben solle. Die jetzigen Zustände am 
Friedrich Wilhelmplatz seien unhaltbare. Herr G.-V. Leo 
Schultz empfiehlt das Projekt zur Annahme. Diese 
Steinbauten gefielen ihm besser als die eisernen Bauten. 
Für die Uhr an der Bedürfnisanstalt am Marktplatze 
wünsche er ein weißes Zifferblatt mit schwarzen Ziffern. 
Auch müßte die Uhr doch mit Glas bedeckt werden, damit 
nicht Beschädigungen erfolgen können. Herr Schöffe Bache 
teilt mit, daß die Uhr elektrischen Betrieb erhalte. Herr 
G.-V. Lohmann empfiehlt den Beschluß der Baukommission 
anzunehmen. Herr G.-V. Haustein kann den Grundriß 
nur warm empfehlen, die Höhe der Kosten bestreite er. 
Beschwerde sei darüber geführt worden, daß die Bedürfnis 
anstalt am Marktplatz keine Beleuchtung habe. Herr 
Schöffe Bache verspricht, daß Abhilfe geschaffen werden 
soll. Herr G.-V. H endlich frägt unter allgemeiner 
Heiterkeit an, wie groß die Bedürfnisanstalt würde, ob 
man in gebückter Stellung hineingehen müsse. Herr 
G.-V. Schremmer tritt nochmals für Vertagung des 
Projektes ein. Herr Schöffe Bache verwahrt sich gegen 
einen von Herrn G.-V. Schremmer gemachten Vorwurf: 
„Es hänge alles in der Luft." Die Sache sei wohl vor 
bereitet. Es könne sich vorerst doch nur um Genehmigung 
Sie cs in der Tat und Wahrheit für extra verdienstlich zu 
klappern?" hatte Steimnann gefragt, sic hatte aber nur bui 
Kopf geschüttelt, doch ihre sanften braunen Annen blickten ihn 
vorwurfsvoll an. „Um alles in der Welt, sehen Sie mich 
nicht so an!" rief er aus. „Sagen Sie mir aber doch, wärmn 
Sie durchaus frieren wollen, da doch niemand einen Vorteil 
davon hat!" 
„Die Ordensregel," sagte sie schüchtern mit ihrer weichen, 
angenehmen Stimme. 
„Verlangt, daß Sie erfrieren? Wie ist es denn damit 
im Norden, ivo es acht Monate lang so kalt ist, daß die 
Vögel im Freien tot hinfallen, wo man Pelz trägt nnd ein 
solch elendes Kaniinfeuer gar nichts nützt. Ist es etwa Ordens 
regel, daß jede Nonne erfrieren muß, so schnell sie es erreichen 
kann?" 
Sie hatten zusammen in der großen Eingangshalle ge 
standen, wo Stcinmann es sehr kalt und ungemütlich fand. 
Sie aber schien gar nicht zu frieren, hielt den Kops gesenkt, 
um ihn nicht ansehen zu müssen und schwieg. 
„Wenn sie doch die hübschen Augen ivieder aufschlagen 
wollte", dachte er. Vielleicht erzwang es sein fester Blick, sie 
sah auf und meinte mit etwas-verlegenem Lächeln, werde 
etwas einmal befohlen, so müsse man gehorchc-n. Steinmann 
hatte die Hände entsetzt zusammengeschlagen, sich dann aber 
in ihze schönen Augen verloren, bis sie die Lider erschreckt ge 
senkt. Das war vor Weihnachten gewesen, heute brannte auch 
bei ihr ein Helles Feuer, lagen Teppiche auf dem steinernen 
Fußboden und waren die Fenster durch Vorhänge verwahrt, 
als Lippone seine Bitte vortrug. 
Schwester Monika zögerte keine Sekunde. 
„Wer ist denn erkrankt?" fragte Steinmann, der den 
Hausstand der Villa Roverdo genau kannte, „doch nicht Dona 
Nicoletta?" 
Lippone verneinte, warf seinen Mantel malerisch über die 
Schulter, versuchte unbefangen auszusehen und verriet dadurch 
sofort, daß er etwas zu verschiveigen hatte. 
(Fortsetzung folgt.)
        
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