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Periodical volume Nr. 204, 31.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

f Kaufmannsgericht Schöneberg-Frie-enau. 
Unter dem Vorsitz des Herrn Stadtverordneten Justizrat 
Reinbacher fand gestern Abend seitens des Gesamtkauf 
mannsgerichts in Schöneberg (Rathaus) eine Sitzung statt. 
In dieser wurde über das Statut für das gemeinsame 
Kaufmannsgericht Schöneberg-Friedenau beraten. 
-j- Der Möbelwagen ist jetzt schon in den Straßen 
unseres Ortes ein vielfach verkehrendes Fuhrwerk. Ein 
Beweis, daß der Zuzug resp. Umzug zu Michaeli ein sehr 
starker sein wird. In den neuen bebauten Vierteln haben 
die Eigentümer zahlreiche Wohnungen meist an Leute, die 
im Orte noch nicht ansässig waren und bisher in Berlin 
wohnten, vermieten können, während andererseits infolge 
von Kündigungen verhältnismäßig nur eine geringe An 
zahl von Umzügen eintreten wird. Mittlere Wohnungen, 
die reichlich vorhanden sind, wurden auch noch in den 
letzten Tagen in größerem Umfange für den Michaelistermin 
vermietet. 
-j- Drama-Aufführuug. Der Parochialverein ver 
anstaltet Anfang Oktober eine Wohltätigkeits-Vorstellung. 
Zur Aufführung soll ein Drama aus der Christenverfol 
gung unter Nero „Maria", von Will-Miltenstein, gelangen. 
Damen und Herren welche gewillt sind mitzuwirken, 
werden auf die diesbezügliche Bekanntmachung in heutiger 
Nummer aufmerksam gemacht. Die Rollen stellen im all 
gemeinen nicht zu hohe Anforderungen, und die Kostüme 
werden geliefert, sodaß den Mitwirkenden Kosten nicht 
entstehen. 
f Im Sportpark Steglitz ist am heutigen Tage 
die Rennbahn den Rennfahrern zum Training freigegeben 
worden, sodaß diese nunmehr ihre Vorbereitug für das 
Eröffnungsrennen am nächsten Sonntag noch rechtzeitig 
treffen können. 
f Ei» Automobil Nr. 583, dem die Bremse ver 
sagte, hätte heute mittag in der Rheinstraße größeren 
Schaden verrichten können. Im schnellen Tempo wollte 
«S gegenüber der Adlerapotheke zwischen einige Wagen 
hindurch und geriet dadurch gegen einen Handwagen der 
Auerlicht-Gesellschaft, diesen eine Strecke vor sich her 
schiebend. Die beiden Führer letztgenannten Wagens 
kamen mit dem bloßen Schrecken davon, auch sind die 
„Glühstrümpfe" alle heil geblieben. Bei diesem Vorfall 
waren auch noch die Pferde eines Brauerwagens in Ge 
fahr verletzt zu werden. Glücklicherweise ist aber alles gut 
abgelaufen. 
f Ein kleines Mädchen, das zum Besuch bei 
Verwandten in der Cranachstraße weilt, erhielt gestern 
Mittag von einer Spielgefährtin einen unverhofften Stoß. 
Das Mädchen fiel auf den Straßendamm und hatte das 
Unglück, daß ihr ein Knochen des linken Unterarms verbogen 
wurde. Da kein Arzt zu haben war, wurde das ver 
unglückte Kind nach der hiesigen Sanitätswache gebracht 
und hier der erste Verband angelegt. 
f Beim AnSgieHe« der Fugen an den Schienen 
der elektrischen Bahn in der Kaiserallee verunglückte 
gestern gestern gegen 6 Uhr Abends der Arbeiter Betge 
aus Moabit, bei der Schlestnger'schen Asphaltgesellschaft 
angestellt, dadurch, daß er sich flüssige Asphaltmasse auf 
die linke Hand goß und hierdurch sämtliche Finger ver 
letzte. Auf der hiesigen Sanitätswache wurde dem Ver 
unglückten die erste Hilfe zu teil. 
j- Gefunden wurde ein Portemonnaie mit Inhalt. 
Der Verlierer kann im hiesigen Polizeibureau den Gegen- 
stand in Empfang nehmen. 
Schöneöerg. 
— Ein uenes Stadtgebiet SchöuebergS 
wird bald dem Verkehr eröffnet werden. Der Minister 
der öffentlichen Arbeiten hat, wie unS gemeldet, den 
zwischen der Eisenbahndirektion und der Stadt Schöneberg 
geschloffen Vertrag betreffs Unterführung der verlängerten 
Straße P. jenseits bet Ringbahn auf dem Südgelände, 
dieser größten zukünftigen Verkehrsader der Stadt, ge 
nehmigt. Danach ist die Stadtgemeinde, die auf ihre 
Kosten dieses Bauwerk von der Eisenbahnverwaltung er 
richten läßt, verpflichtet, die entstehenden Baukosten im 
Betrage von 200 (XX) Mk. zu entrichten. Ferner muß 
Schöneberg eine einmalige Entschädigungssumme von 
28 000 Mk. für Unterhaltung und Erneuerung des Bau 
werks, das später in das Eigentum der Eisenbahnver- 
waltung übgeht, zahlen. 
— Im alten botanischen Garten ist jetzt mit 
der Planierung des verpachteten Geländes begonnen worden. 
Zunächst wird der in der Mitte gelegene Graben zuge 
schüttet, dessen Wasser schon längst versiegt sind und in 
dem sich eine Insel erhebt. Außerdem müssen die Be- 
hälter, in denen ehemals Wasserpflanzen gezogen wurden, 
und die zahlreichen Höhlungen ausgefüllt werden, die in 
der letzten Zeit von Kindern gegraben worden sind. Die 
Höhenzüge des alten Alpinums werden abgetragen, der 
Sand wird zum Ausfüllen benutzt. Die alten Bäume 
müssen sämtlich kontraktlich stehen bleiben, nur die noch 
vorhandenen Sträucher werden entfernt. Die Gewächs 
häuser und Beete an der Nordseite sowie daS botanische 
Museum an der Grunewaldstraße werden durch einen 
Zaun abgesperrt. 
Werkin und Wororte. 
8 Das Gelände des alten längst kassierten katholischen 
Kirchhofes zwischen der Chaussee- und Hannoverschenstraße 
wird jetzt endlich bebaut. An der vorderen Seite des 
Geländes sind bereits vor mehreren Jahren Wohnhäuser 
errichtet morde-'. 
8 Der umfangreiche Erweiterungsbau des 
Kriminalgerichts, der je eine Front an der Thurm- und 
Rathenowerstraße hat, geht jetzt seiner äußeren Vollendung 
entgegen. Das Gebäude wird 2 Schwurgerichtssäle, 13 
Strafkammer- und 6 Schöffensäle, sowie ungefähr 700 
Fensterachsen für sonstige Geschäftsräume enthalten und 
wird an Größe das bisherige Kriminalgerichtsgebäude um 
mehr als das Doppelte übertreffen. Hinter dem neuen 
Geschästsgebäude zieht sich in einem langgestreckten Flügel 
ein Gefängnis-Erweiterungsbau für etwa 450 Köpfe hin. 
8 Eine mehr als dreiviertelstüudige Störung 
des StraßeubahnbetriebeS fand gestern abend gegen 
V 2 9 Uhr am Potsdamer Platz (Linkstraße) statt. Der 
Stromabnehmer des Wagens 2039 Linie 23 (Richtung 
Schöneberg) hatte sich im Auflauf des Kanals festgefahren. 
Da der Anhängewagen in der Weiche stand, konnte der 
Zug nicht zurückgenommen werden; der Stromabnehmer 
wurde durch Schlosser hochgenommen. Die Wagen in der 
Richtung Spittelmarkt und Schöneberg wurden über den 
Askanischen Platz abgelenkt und legten am Leipziger Platz 
um. Gegen 9 Uhr 20 Min. konnte der Betrieb in voller 
Ausdehnung wieder aufgenommen werden. 
Vermischtes. 
* Mn ergötzlicher Wettkampf ist zwischen den zwei reichsten 
Eisenbahn-Unternehmungen der Bereinigten Staaten entbrannt. Zur 
Zeit der Chikagoer Weltausstellung ließ die Pennsylvania-Bahn einen 
„Spezial"-Zug zwischen Neuyork und Chikago fahren, der die 1454 
km lange Strecke in 20 Stunden durcheilte. Dies ließ die Neuyork- 
Zentralbahn nicht ruhen, auch sie stellte einen Blitzzug ein, der die 
89 Km längere Entfernung zwischen beiden Städten (1543 Km) gleich 
falls in 20 Stunden durchmachte. Es war ein recht teures Ver 
gnügen, einen dieser Epezialzüge zu benutzen (um etwa 3 Stunden 
Fahrzeit zu sparen): das Billet kostete die Kl einigleit von 35 Dollar 
— 147 M., also etwa 42 M. mehr als das Expreßzugbillet. Trotz 
dem war daS Unternehmm auch für die Berwaltungen riesig kost- 
spielig und nichts weniger als rentabel, eS schlief daher bald gänzlich 
ein. Jetzt plötzlich im Juli d. IS., läßt die Pennsylvaniabahn ihren 
alten „Spezial".Zug wieder laufen und zwar mit 18 ständiger Fahr 
zeit! Das ließ sich die Neuyork-Zentralbahn nicht bieten, sie beant 
wortete diese „Herausforderung" damit, daß sie sofort einen Blitzzug 
mit der gleichen Fahrzeit einstellen ließ. Ihre Strecke ist ja, wie er- 
wähnt länger, dafür aber ebener, als die der Pennsylvania-Bahn. 
Die Zöge der letzteren sausen nun, jenseits deS Alleghany-GebirgeS 
die geneigte Strecke mit einer Geschwindigkeit von 120 Km die 
Stunde hinab; denn nur hier kann der Lokomotivführer den beim 
Ansteigen erlittenen Zeitverlust wieder einholen. Allein diese Ge 
schwindigkeit genügt dem modernen Amerikaner noch nicht. Durch die 
Versuchsfahrten des Siemens-Wagens auf der Militärbahn, so meint 
das Organ des „Vereins Dt. Eisenb.-Verw.", und die Erzielung einer 
Fahrgeschwindigkeit von 210 Km in der Stunde ist ein Feuerbrand in 
seine Seele geworfen worden, der nicht früher erlöschen wird, als bis 
man in Amerika dasselbe erreicht hat oder den „Rekord" womöglich 
gebrochen hat. Sicher ist, daß in Amerika weit mehr über diese Ver 
suchsfahrten gesprochen und geschrieben wird, als in Deutschland, und 
es ist bei der Unternehmungslust, der Tatkraft und dem finanziellen 
Vermögen der Amerikaner keineswegs ausgeschlossen, daß eines TageS 
die Welt von der Nachricht überrascht wird, esset dort in die Praxis 
übersetzt worden, was in Deutschland nur Versuch geblieben ist . .. 
WobllätigkeilsauffQhrung 
des Parochialmeins. 
Wie schon früher bekannt gegeben, will der Parochialverein Anfang 
Oktober ein Drama aus der Zeit der Christenversolgung unter Nero 
„Maria" von Will-Miltenstein zur Aufführung bringen. 
Damen und Herren Friedenaus werden herzlich gebeten, ihre 
Kräfte mit in den Dienst der Wohltätigkeit zu stellen. Die Rollen 
stellen im allgemeinen nicht zu hohe Anforderungen. Die Kostüme 
werden geliefert, sodaß den Mitwirkenden keinerlei Kosten 
entstehen. ^ 
Die Proben, deren etwa 6—7 nötig sind, beginnen am 20. Sept. 
Anmeldungen (persönliche und schriftliche) nehmen gern entgegen: 
Oberlehrer Weber, Handjerystraße 50/5 \ 
Rechnungsrat Möller, Albestraße J3/H 
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Oberlehrer Dr. Rothstein, Milchstraße 8. 
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