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Periodical volume Nr. 204, 31.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

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Kr. 204. 
»Friedenau, Donnerstag den 31. August 1905. 
12. Iahrg. 
Aepeschen 
Magdeburg. Der Arbeiter Käßner aus Schönebeck 
ermordete das Kind seiner Geliebten in deren Beisein im 
Walde, in dem er dem Kinde den Schädel an einem 
Baumstaum zerschmetterte. Die verscharrte Leiche ist jetzt 
aufgefunden worden, der Mörder wurde verhaftet. 
Frankfurt. Der Magistrat machte den Stadt 
verordneten davon Mitteilung, daß er eine Eingabe an 
den Reichskanzler und den Landwirtschaftsminister gerichtet 
habe, mit dem Ersuchen, mit allen zu Gebote stehenden 
Mitteln auf eine Herabminderung der hohen Fleischpreise 
hinzuwirken insbesondere zu dem Zwecke, die Außerkraft 
setzung der bestehenden Vieheinfuhrverbote aus dem Aus 
land herbeizuführen. Der Magistrat erließ zugleich an 
die größten preußischen Städte eine Rundfrage, ob sie 
bereit seien, für gemeinsame Maßregeln zwecks Linderung 
der Fleischnot einzutreten. 
Auf dem Hauptbahnhof wurde gestern ein 24 Jahre 
alter Kaufmann aus Kunau in Schlesien verhaftet, welcher 
wegen Unterschlagung und Betrug seit einiger Zeit 
gesucht wird. 
Genf. Nach einer eingetroffenen Meldung aus 
Souscha in Kaukasten kam es dort zu blutigen Zusammen 
stößen zwischen Armeniern und Mohamedanern. In der 
Stadt fand ein lebhaftes Gewehrfeuer statt. Die Zahl der 
getöteten Armenier^ beträgt 9, die der getöteten Moha- 
medaner 30. Die russische Polizei fährt fort, die armenische 
Bevölkerung zu entwaffnen. 
Budapest. Ministerpräsident Fejervary, der sich 
schon heute nach Ischl begibt, wird dem Kaiser über die 
Situation Bericht erstatten. Jnbesondere wird er vom 
Kaiser die Ermächtigung nachsuchen, dem Abgeordneten 
hause den Gesetzentwurf betreffend Einführung des allge 
meinen Wahlrechts in Ungarn vorlegen zu dürfen. 
Rom. Blättermeldungen zufolge soll der albanesische 
Prätendent Fürst Chiko wegen Unfähigkeit und Nicht 
erfüllung seiner Versprechungen aus dem albanesischen 
Komitee ausgestoßen worden sein. — Drei Tage an 
haltende Erdstöße haben in den Abbruzzen großen Schaden 
angerichtet. In mehreren Ortschaften sind Häuser, Kirchen 
und Gerichtsgebäude eingestürzt. 
Paris. Vier Polizeiagenten sind nach Rio de Janeiro 
abgegangen zwecks Überwachung des flüchtigen Bank 
beamten Galley und seiner Geliebten, welche beide Ende 
Oktober in Paris eintreffen werden. Die bei ihnen vor 
gefundene Summe beläuft sich insgesamt auf 580 000 Frcs. 
Romain Dourignac besuchte gestern Therese Humbert 
im Gefängnisse zu Rennes. Madame Humbert hofft 
infolge ihrer guten Führung baldigst in Freiheit gesetzt 
zu werden. 
Madrid. Der Ballon Marte landete gut in der 
Provinz Burgos, 25 Kilometer von hier. Über die beiden 
anderen Ballons mit Professor Peersan-Berlin und Direktor 
Arcimis-Madrid liegt noch keine Meldung vor. 
London. Die russische Regierung steht in Unter 
handlungen mit mehreren englischen Schiffsrhedereien 
Gesagtes 6pie». 
Roman von H. von Schreibershofen. 
(Nachdruck verboten.) 
Kapitel 1. 
Donnernd schleuderten die weißgekrönten Wogen des 
tyrrhenischen Meeres ihren Gischt hoch an den schroffen 
Küstenfelsen der Sorrentiner Halbinsel empor und der Nord 
ostwind sang sein wildes, großartig erhabenes Lied durch die 
Schluchten und Höhlen des S. Angelogebirges. 
Es war im Jahre 1899 und Italien hatte schon dem 
Frühlinge entgegengehofft, statt dessen jagte ein eisiger Sturm 
Schnee- und Hagelschauer vor sich her, die sowohl die Orangen- 
und Mandarinenernte gefährdeten, wie den Menschen die Vor 
stellung des arktischen Klimas nahe brachten. Seit Wochen 
schon verhüllten schwere dunkle Wolken die Sonne und gab 
es Nachtfröste. .. 
Auf einem der zerklüfteten Felsvorsprünge unweit der 
Concabncht zwischen Amalsi und Prajano lag an einem der 
kältesten, stürmischsten Februartage ein junger Mensch und 
blickte mit gespannter Aufmerksamkeit nach dem brausenden 
Meere hinab. Ein brauner Schiffermantel schützte ihn gegen 
die Kälte, vielleicht machte ihn auch der Anblick, der sich chm 
- dort unten bot, unempfindlich gegen das Wetter. Auf den 
unruhigen Wogen tanzte ein Schiff, noch dazu ein fremdes. 
Der Jüngling kannte die gewöhnlich hier verkehrenden Fahr 
zeuge; sie hatten sich alle in Sicherheit gebracht. Was wollte 
dies Schiff gerade hier? Es konnten nur Schmuggler sein, 
die ihre Waren in der Teufelsschlucht unterhalb des Felsens, 
auf dem Lippone, der junge Mensch lag, bergen wollten. Bei 
dem schlimmen Wetter ließ sich die Küstenwache nicht sehen, 
die Zeit war günstig und der Bergeplatz gut gewählt. 
zwecks Rückbeförderung der in Gefangenschaft befindlichen 
Russen aus Japan nach der Heimat. 
Petersburg. Gestern wurde unter den Wagen des 
Gouverneurs von Mohdilow eine Bombe geworfen ohne 
Schaden anzurichten. Es gelang, den Attentäter zu 
verhaften. 
Tokio. Admiral Roschdjestwenski ist nunmehr wieder 
hergestellt und wird sich demnächst nach Kiautschau 
begeben. — Den Japanern gelang es, zwei weitere von 
den Russen in Port Arthur versenkte Kriegsschiffe wieder 
flott zu machen. 
Neuyork. Hiesige Bankiers sagten Witte ein 
Anleihe von 200 bis 400 Millionen Dollars zu. — Die 
japanischen Delegierten werden am 20. September nach 
Japan zurückgehen. 
Z« den Friedensverhandlungen. 
Petersburg. Der Zar begab sich gestern per Auto 
mobil in das Lager von Krasnoje Selo, wo er Befehl 
erteilte, die neuen Rekruten zu entlassen. Die Reservisten 
werden ebenfalls nach Unterzeichnung des Friedensvertrages 
in die Heimat zurückgesandt werden. Der Zar teilte dem 
Kommandanten des Lagers mit, daß der Waffenstillstand 
unterzeichnet sei. 
Entgegen anders lautenden Meldungen kann kon 
statiert werden, daß der Friedensschluß in allen Gesell 
schaftskreisen große Genugtuung hervorgerufen hat. Auch 
der größte Teil der Blätter erkennt an, daß Witte durch 
seine Geschicklichkeit dem Lande einen großen Dienst er 
wiesen hat und daß es nur zum Wähle Rußlands sei, 
wenn dasselbe in Zukunft Hand in Hand mit Japan im 
fernen Osten gehe. Die Gerüchte, daß Rußland mit Japan 
irgend welche Geheimverträge finanzieller oder anderer 
Natur abgeschlossen hat, werden kompetenterseits als er 
funden bezeichnet. — Nach telegraphischer Meldung aus 
Gunschulin ist bereits zwischen Liniewitsch und Oyama ein 
allgemeiner Waffensttystand sowie die Abgrenzung einer 
neutralen Zone vereinbart worden. 
London. „Daily Telegraph meldet aus Neuyork: 
Präsident Roosevelt wird demnächst sämtliche Staaten zu 
einer neuen Friedenskonferenz im Haag zusammenberufen. 
Auf diesem Kongresse sollen die 6 Punkte, welche auf der 
ersten Haager Friedenskonferenz nicht zur Diskussion ge 
langten, einer Erörterung unterzogen werden. Weiter soll 
der Gebrauch der drahtlosen Telegraphie, die Anwendung 
von Untersee-Mienen und die Behandlung der Kriegs 
gefangenen beraten werden. 
Portsmouth. Der Artikel 1 und 2 des Friedens 
vertrages, betreffend die Räumung der Mandschurei und 
die Vorherrschaft Japans in Korea sind bereits fertig ge 
stellt worden und man hofft, daß die Abfassung des ge 
samten Friedensoertrages bis Sonnabend beendet ist. In 
dessen weiß man noch nicht, wo der Vertrag unterzeichnet 
wird, ob in Washington oder Portsmouth. 
Von Seiten der Delegierten wird auf das bestimmteste 
versichert, daß der Friedensvertrag keine Klausel irgend 
welcher Art enthalte. 
Der Bursche besaß die echte passive Ausdauer des hiesigen 
Landvolkes. Er wollte wissen, was das Schiff hier abzuladen 
hatte, denn nur zum Vergnügen hatte es sich bei dem Sturme 
nicht hergewagt. Er zählte die Stunden nicht, ließ Schnee, 
Regen und Hagel auf sich niedergehen nnd rührte sich nicht. 
Es ward dunkel, der Sturm ward schwächer, die Wolken 
wurden lichter, hin und wieder brach sogar das Mvndlicht 
durch, und nun erkannte Lippone mit seinen scharfen Augen 
eine gewisse Bewegung an Bord des Schiffes. 
Er spähte umher — keine Küstenwache zu sehen. Die 
steilen Abhänge des Gebirges bildeten zahllose kleinere und 
größere Buchten, auch schmale Einschnitte, welche einzelnen 
Fischerhütten Raum und Schutz gewährten. Doch Ortschaften 
oder Städte wie Positano, dessen steinerne Kuppelhäuser dicht 
aneinander gedrängt den Berg hinauf zu klettern scheinen, gab 
es hier nicht. Unberufene klugen waren hier am wenigsten 
zu siirchten. 
Ein Boot löste sich vom Schiffe und schlug die Richtung 
nach der Teufelsschlucht ein. Es war ein gefährliches Wag 
stück, Fremde konnten es nicht ausführen, es mußten Bekannte, 
Wissende sein. Der Bursche schob sich vorsichtig noch näher 
an den Rand der Klippe vor. Der Wind heulte schauerlich 
in der Schlucht, wühlte rauschend in den Kronen der tief 
unten wachsenden Pinien und unheimlich mischte sich das 
schrille Geschrei der pfeilschnell vorbei schießenden Möven 
hinein. Lippone schauerte zusammen, aber seine Neugier hielt 
ihn fest. Die Leute im Boote arbeiteten angestrengt, ließe» 
sich dann anscheinend von den Wogen treiben, doch der 
Steuernde vermied das Riff am Eingänge in die kleine Bucht 
sehr geschickt und eine letzte Welle hob das leichte Fahrzeug 
ein gutes Stück über die Uferbrandung hinweg auf den ein 
zigen ungefährlichen Landungssieck. 
Berliner Kedensarlen niederdeutschen 
Ursprungs. 
Unter dieser Überschrift brachte vor einiger Zeit die 
„National-Ztg." einen von Dr. Karl Böhrig verfaßten 
Aufsatz, der sich auf die von Dr. Eduard Kück geschriebene 
wissenschaftliche Beilage des letzten Friedenauer Gym 
nasialprogramms bezieht und aus dieser die für den 
Berliner Dialekt interessanten Ergebnisse herausgreift und 
einem weiteren Kreise mitteilt. Da die Programm 
abhandlung in verhältnismäßig wenigen Exemplaren hier 
im Orte verbreitet ist, wird der Abdruck des oben er 
wähnten Aufsatzes ohne Zweifel auch unsern Lesern will 
kommen sein. 
Man hat schon oft die berechtigte Klage vernommen, 
daß die Sprache des Berliners von der deutschen Wort 
forschung stiefmütterlich behandelt worden ist. Diese Klage 
kann man noch weiter ausdehnen und sagen, daß über 
haupt die norddeutsche Umgangssprache, die so reich an 
urwüchsigen Wörtern und Redensarten ist, noch lange 
nicht in dem Umfang durchforscht worden ist, der ihrer 
sprachgeschichtlichen und literarischen Bedeutung entspricht. 
Es ist erstaunlich, welche Menge von Wörtern und 
Wendungen aus der norddeutschen Umgangssprache in 
neuerer Zeit in die allgemeine Schriftsprache eingedrungen 
sind. Unsere modernen, realistisch gefärbten Romane und 
Dramen sind hierfür ein sprechendes Zeugnis: ihre Sprache 
ist durchsetzt von naturfrischen norddeutschen Volksaus 
drücken, die früher als nicht salonfähig galten und mit 
schulmeisterlicher Pedanterie vom schriftlichen Sprachgebrauch 
ausgeschlossen wurden. Während man sonst in Nord 
deutschland die Zurückdrängung und Zersetzung des Nieder 
deutschen mit Schmerz empfand, beginnt jetzt der ent 
rüstete Süden über das Vordringen der norddeutschen 
Sprachwelle zu klagen und auf die zunehmende „Ver- 
preußung" der Schriftsprache zu schelten. 
Hier steht also ein großes Arbeitsgebiet für die Tätig 
keit tüchtiger Sprachforscher offen, das bisher allerdings 
mehr ein beliebter Tummelplatz für dilettantische Sprach- 
deuter und Wortjäger gewesen ist. Die Umgangssprache 
beruht bekanntlich zum großen Teil auf dem Dialekt, die 
norddeutsche Umgangssprache mehr, als man gewöhnlich 
glaubt und weiß, auf den niederdeutschen Mundarten. 
Darum kann nur die niederdeutsche Sprachforschung die 
Grundlage für die wissenschaftliche Bearbeitung der nord 
deutschen Umgangssprache schaffen. Aber gerade hier ist 
eine große Schwierigkeit vorhanden: der Grund und Boden 
ist leider noch nicht geebnet; es fehlt uns das neunieder 
deutsche Wörterbuch, das Leibnitz schon vor 200 Jahren 
gefordert und Jakob Grimm als ein wissenschaftliches Be 
dürfnis bezeichnet hatte. Wie ergiebig aber trotz dieses 
empfindlichen Mangels der niederdeutsche Sprachschatz für 
die Erklärung volkstümlicher Ausdrücke verwertet werden 
kann, wenn myn nur recht zu graben und zu schürfen ver 
steht, zeigt uns eine kürzlich erschienene Schrift: „Nieder 
deutsche Beiträge zum Deutschen Wörterbuch" von Dr. Ed. 
Kück-Friedenau, 1904). Ich wähle aus diesen lehr 
Ritt alemlojer »Spannung verfolgte Lippone jede Be- 
wegung des Bootes, so gut es bei dem ungewissen Dämmer 
lichte möglich war. Seine Augen funkelten. Um so kühn zu 
sein, mußte es etwas sehr Wertvolles, Gutes abzuladen geben. 
Drei Leute sprangen aus dem Boote, etwas Schweres ward 
behutsam herausgehoben, womit zwei in die Schlucht ver 
schwanden. Das konnte keine Tonne, keine Kiste sein, damit 
ging man nicht so sorgsam um. Lippones Spannung ward 
immer größer. 
Geduldig wartete er aus die Rückkehr der Leute. Die 
Schlucht führte sehr steil aufwärts, weit konnten sie mit so 
schwerer Last nicht gehen, doch dauerte es länger, als er ge 
dacht. Endlich hörte er ein Geräusch gerade unterhalb des 
Felsens, auf dem er lag. Zugleich trat der Mond hinter 
eine dunkle Wolke, die einen Schauer von wild durcheinander 
wirbelnden Schneeflocken herniedersandte. 
„Wenn auch kein Grab, so doch ein schönes, weiches 
Leichentuch, man könnte sich kein besseres wünschen." — 
Was war das! Im Nu war Lippone zurückgeschnellt und 
hinter einem Felsenblocke verschwunden. Dicht neben ihm 
schienen die Worte gesprochen zu sein und gab es auch, sogar 
in seiner kleinen Welt, viel Unbegreifliches, worüber er sich 
kein Kopfzerbrechen machte, so war dieser Schrecken doch zn 
groß. Erst nach einer Weile fiel ihm ein, daß er ja selbst als 
Kind oft gegen die Felswand gerufen, um den Schall der 
Worte daran hinauf laufen zu lassen. Aber daß es so laut 
und deutlich klingen könnte, hatte er nicht mehr gewußt. Und 
gerade jetzt und in unmittelbarer Nähe der Teufelsschlucht, 
dieses verrufenen, von bösen Geistern heimgesuchten Felsein- 
fchnittes. Abergläubisches Entsetzen durchschüttelte ihn und 
auf seinem hübschen gebräunten Gesichte mit den kecken, 
schwarzen Augen und den blitzenden weißen Zähnen zwischen 
den roten Lippen prägte sich die größte Furcht aus. Gegen
        
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