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Periodical volume Nr. 202, 29.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

ständige Gedankenbildung an. Wie leicht unter dem Ein 
flüsse des Alkohols Erinnerungsbilder verwischt und ein 
zelne Vorstellungen ausgeschaltet werden, davon zeugt ein 
Vorfall, den der bekannte Nervenarzt. Dr. Juliusburger, 
kürzlich in einem Vortrage berichtete. Ein Professor der 
Psychiatrie stenographierte einmal unbeobachtet im 
Restaurant die Unterhaltung einer Stammtischrunde ge 
bildeter Männer, die keineswegs betrunken oder auch nur 
angeheitert waren. Am andern Morgen wollte sich keiner 
zu den gemachten Äußerungen bekennen. Die leichte 
Lähmung, die das Bier, das narkotische Getränk, in den 
feinsten Nervenzellen des Gehirnsverursacht hatte, rrübte 
ihre Erinnerungsbilder. — Sicherlich ist in den Gerichts 
gebäuden bisher auch nur mäßig getrunken worden, aber 
man braucht nicht gerade Guttempler oder Abstinenz 
schulmeister zu sein, um die Verfügung des Kammer 
gerichtspräsidenten mit Freude zu begrüßen. 
8 Die Fruhkastauie am Potsdamer Platz Ecke 
Bellevuestraße bedeckt sich bereits wieder mit frischen 
grünen Blättern und neuen Blüten, eine Erscheinung, die 
im Monat August selten beobachtet worden ist. 
8 Die Treptower-Sternwarte veranstaltet zur 
Beobachtung der patriellen Sonnenfinsternis am 30. August 
einen besonderen Beobachtungstag, den 148. des „Vereins 
von Freunden der Treptow-Sternwarte". Außer den Mit 
gliedern ist der Eintritt jedem anderen Besucher auch ge 
stattet. Um 12 Uhr mittags wird Dozent Jens Lützen 
einen einleitenden Projektionsoortrag über die Sonnen 
finsternis und die zu ihrer Beobachtung in die Totalitäts 
zone gesandten wissenschaftlichen Expeditionen halten. 
Dabei wird besonders die Ausrüstung der deutschen Ex 
peditionen, der Treptower unter Dir. Archenhold und der 
Hamburger beschrieben und im Bilde gezeigt werden. 
Zur Beobachtung der Finsternis werden sämtliche ver 
fügbaren Fernrohre derart hergerichtet und aufgestellt, daß 
gleichzeitig ein größerer Kreis von Beobachtern den Ver 
lauf der Bedeckung der Sonne durch den Mond ohne Ge 
fahr für daß Augenlicht verfolgen kann. Für solche, die 
die Sonne direkt beobachten wollen, stehen schwarze Gläser 
zur Verfügung. Da die Sonnenhöhe ungefähr 46° be 
trägt, ist die Beobachtung sehr bequem. Die Totalität in 
Burgos, wo Dir. Archenhold beobachtet, tritt um 1 Uhr 
32 Min. ein und dürfen wir hoffen, noch während der 
Beobachtung auf der Treptow-Sternwarte telegraphische 
Nachricht über die Erfolge der Expedition zu erhalten. 
Dahlem. Der große massive Schuppen, der auf der 
Dahlemer Feldmark für das Berliner Völker-Museum er 
richtet worden ist, wird zum Oktober d. Js. seiner Be 
stimmung übergeben werden. Augenblicklich wird von der 
Altensteinstraße aus eine neue Straße angelegt, die un 
mittelbar auf den Schuppen zuführt. Dieser ist für die 
Aufnahme der neuen Gegenstände bestimmt, die für das 
Völker-Museum eintreffen. 
Zuschriften. 
Betreff der schönsten Menschen hier in Friedenau. 
Ha! Friedenau, jetzt gilt es sich zu wehren, aus deiner Mitte 
komm: ein Nörgler hoch! Er zweifelt, daß nicht alle schön hier 
wären; der ist verdreht! das weiß hier jeder doch! 
Hier sind die schönsten Frauen von der Erde, das wissen beide 
Freunde auch genau, und als Modell für ihre besten Werke, stehn 
ihm die Damen hier aus Friedenau. 
Hätt' Milo seine Venus doch nur hier geschaffen, nicht ohne 
Arme müßle sie jetzt stehn. Die Kunst braucht hier vor keinem Weibe 
zu erschlaffen, ob mit ob ohne Arme! Wir sind schön! 
Drum holde F:aun, von der Au des Friedens, laßt euch nicht 
kränken von den Dr. N., der ihn die Schönheit drücket nicht hinnieden, 
gehört er nicht nach hier! Es grüßt Grete N. 
Gemeinnütziges. 
Pikante kalte Soße. 6 Personen. 1 Stunde. 
Etwas grüne frische Petersilie, ein Löffelchen Kapern und 
einige gewässerte entgrätete Sardellen werden sehr fein 
gehackt. Ein hartgekochtes ganzes Ei zerdrückt man mit 
einer kleinen Reibkeule im Napf, fügt einige Löffel bestes 
Speiseöl und nach Belieben guten Essig und etwas Salz 
dazu, verrührt das Ganze mit dem Gehackten, schmeckt ab 
und gibt nach Bedarf [noch etwas Brühe und einige 
Tropfen Maggi's Würze dazu und reicht die sehr wohl 
schmeckende dickliche Soße zu gekochtem Rind- oder Hammel 
fleisch. 
vermischtes. 
* Die höchste« Bergbahnen iw de» Alpe«. Nach 
Eröffnung der Station .Eismeer' der Jungfraubahn in 3160 Meter 
Höhe über dem Meere hat diese Bahn die bisher höchste Gebirgs 
bahn in den Alpen, die Gronergratbahn (3000 Meter Höhe), über 
flügelt. Es folgen die Brienzer Rothhornbahn mit 2250 Meter, die 
Pilatusbahn mit 2076 Meter, die Schynige Plattebahn mit 2070 
Meter, die Wengernalpbahn mit 2016 Meter, die Rigibahnen mit 
1750 Meter. 
* Die jage man. Goethe sah einmal die Schauspielerin 
Jagemann die Jphigenia spielen. Es war den Abend nach einem 
Balle, und da die Künstlerin eine ganze Nacht nicht geschlafen hatte, 
so war ihre Darstellung wirklich höchst mangelhaft. .Was sagen Sie 
zu dieser Jphigenia?' fragte ihn ein Freund. .Wenn sie nicht,' 
sagte Goethe, .für ihr ganzes Leben in Weimar engagiert wäre, 
würde ich ihr ihren Namen zurufen: die Jagemann (die jage man).' 
Kumoristisches. 
' Verhör. Frau: „Wenn ich schon erlaube, daß Ihr Geliebter 
Sie besucht, so möchte ich doch erst wissen, was er ist?' — Köchin: 
.Ja, Madameken, der ißt alles, wenn ick nur fürs nötige Jetränk 
sorgen tue." 
' Berechnend. Herr: .Wollen Sie, gnädige Frau, die schöne 
Partie nicht mit Ihrer Tochter mitmachen?" — Dame: .Nur, wenn 
bei der schönen Partie auch Aussicht auf eine gute ist!" 
' Verliebt. Erstens Dienstmädchen: „DaS ist ein reizender 
Mensch, der neue Briefträger: jeden Nachmittag, wenn er in dieKüche 
kommt, raubt er mir einen Kuß!" — Zweites Dienstmädchen: .Hat 
er denn immer Briefschaften für Dich?' — Erstes Dienstmädchen: 
„Natürlich — ich schreibe jeden Morgen eine Postkarte an mich!" 
Amtliche Anzeigen. 
Sitzung 
der Gemeinde-Vertretung. 
Die Herren Schöffen und Gemeinde- 
verordneten beehre ich mich zu einer 
Sitzung der Gemeindevertretung auf 
Wontag, den 4. September d. I., 
Nachmitiags 6 Uhr 
im Sitzungssaal« des Gymnasial 
gebäude« am Maybachplatz, unter 
Mitteilung der Tagesordnung mit dem 
Hinweis ergebenst einzuladen, daß die 
Vertretung bei Anwesenheit von mehr als 
12 Mitgliedern beschlußfähig ist und die 
Nichterscheinenden sich den gefaßten Be- 
schlöffen zu unterwerfen haben. 
1. Mitteilungen des Gemeindevorstandes. 
2. Tagesordnung: 
a) in öffentlicher Sitzung: 
1. Einführung der Herren Schöffen 
Bache,und Sadee. 
2. Änderung des Projektes für den 
Neubau der Volksschule. 
3. Einrichtung einer neuen Klasse in 
der Geweindejchule und zweier neuen 
Klaffen in der Fortbildungsschule. 
4. Genehmigung des Entwurfs für ein 
Bedürfnishäuschen auf dem Friedrich 
Wilhelm-Platz. 
5. Änderung des Platzes an der Kaiser- 
eiche. 
6. Annahme eines Geschenkes der 
Aachen-Münchner Feuer versicherungsgesell 
schaff für Zwecke des Feuerlöschwesens. 
7. Ausdehnung des Kabelnetzes. 
Referenten: Zu I, 4 und 5 der Unter 
zeichnete, zu 2 Herr Schöffe Bache, zu 
Herr Schöffe Draeger, zu 6 Herr Schöffe 
Eadöe. 
Anwesend werden sein: Za 1 und 
Herr Rektor Hannemann, zu 7 Herr 
Diplomingenieur Mulertt. 
b) in geheimer Sitzung: 
1. Bericht über den Stand der Arbeiten 
am Elektrizitätswerk. Ref. Herr Mulertt, 
2. Vertrag mit der Berlinischen Boden 
gesellschaft. 
3. Antrag. Oberwelt auf Ersatz des 
durch die ' Überschwemmungen erlittenen 
Schadens. 
Zu 2 und 3 Ref. der Unterzeichnete 
Die bezüglichen Vorgänge und Akten 
find während der Dienststunden in meinem 
Amtszimmer für die Herren Gemeinde 
verordneten einzusehen. 
Friedenau, den 29. August 1905. 
Der Gemeinde-Vorsteher. 
Schnackenburg. 
Spietpian der Kgl. Schauspiele 
Opernhaus. 
Mitwoch. Tristan und Isolde. 
Donnerstag. Bajazzi. Die roten Schuhe 
Freitag, Der Roland von Berlin. 
Sonnabend. Coppelia. 
Sonntag. Die Zauberflöte. 
Montag, Die Meistersinger von Nürnberg 
Schauspielhaus. 
Mittwoch. Die Journalisten, 
Donnerstag. Wann wir altern. Die 
Romantischen, 
Freitag. Götz von Berlichingen. 
Sonnabend. Prinz Friedrich von Homburg 
Sonntag. Die Räuber. 
Montag. Im stillen Gäßchen. 
2. Gabaret-Gastspiel 
Direktor: Weiss. 
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Freitag, 1. September 1905. 
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