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Periodical volume Nr. 201, 28.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

art, welche das „Berliner Fuhr- und Automobilwesen 
Thien, Gesellschaft mit beschr. Haft." in den Verkehr 
gebracht hat. Diese Wagen zeichnen sich durch ihren 
sicheren und fast geräuschlosen Gang vor den Benzin- rc. 
Droschken vorteilhaft aus. Abgesehen davon, daß die 
letzteren oft durch ihren unangenehmen Geruch lästig fallen, 
treten bei ihnen auch recht häufig Betriebsstörungen ein, 
die den Interessen des Verkehrs nicht förderlich sind. Das 
Geräusch, daS diese Droschken, nachdem sie längere Zeit 
im Betriebe gestanden haben, verursachen, ist oftmals 
unerträglich. Es ist daher sehr erfreulich, daß die Unter 
nehmer sich mehr und mehr dem elektrischen Betriebe zu 
wenden. Ob dieser sich in wirtschaftlicher Beziehung 
bewähren wird, muß die Zukunft lehren. 
_ „ ; § Katastrophe im Metropol-Theater. Bei der 
Probe zu einer Neuaufführung brach gestern Mittag um 
121/2 Uhr ein aus Holz und Eisen hergestellter Bühnen 
podest zusammen und gegen 30 Personen stürzten mit den 
Trümmern aus einer Höhe von mehreren Metern auf die 
Bühne. Auf die Meldung von dem Unfall erschienen Polizei- 
Beamte und Ärzte sowie neun Rettungswagen. Man fand auf 
der Bühne ein vollständiges Durcheinander. Viele Verunglückte 
schrieen unter den Trümmern um Hilfe, einige stöhnten ent 
setzlich, mehrere lagen bewußtlos. Die Rettungsarbeit 
ging rasch vor sich. Am schwersten verletzt war der Statist 
Paul Gemisch aus der Großgörschenstraße. Er harte einen 
schweren Unterschenkelbruch erlitten, bei dem die Knochen 
splitter durch die Haut drangen und infolge einer Schlag- 
aderoerletzung das Blut im Bogen aus der Wunde her 
vorsprudelte. Außer ihm kamen nach der Charitö der 
Statist Reinhold Schirmer aus der Probststraße, der eine 
Quetschung der Wirbelsäule und einen Knöchelbruch da 
vongetragen hatte, und die Choristinnen Wally Wruck aus 
der Paulstraße und Frau Alma Ritter, geb. Schambacher 
aus der Jnvalidenstraße. Jene hatte einen Fußknöchel- 
bruch und konnte mit einer Droschke nach Hause gebracht 
werden, diese einen Rippenbruch, der eine längere Anstalts 
behandlung erfordert. Die anderen vier Schwerverletzten 
fanden in der königlichen Klinik Aufnahme: Der Statist 
Gustav Daust mit Quetschungen der Wirbelsäule und die 
Tänzerinnen Else Brumwey und Marta Böttke mit einem 
Bruch des rechten Unterschenkels und Else Blank mit 
Quetschungen des Brustkorbes und des linken Fußes. Zu 
den Leichtverletzten gehört auch Harry Waiden, der sich 
eine Fußverstauchung zuzog und mit einnr Droschke nach 
seiner Wohnung in der Behrenstraße gebracht wurde. 
Worauf das Unglück zurückzuführen ist, bedarf noch ge 
nauerer Feststellung. Die Untersuchung ist bereits ein 
geleitet. 
Zuschriften. 
; AuS Berlin haben wir eine erheiternde Zuschrift erhalten. Da 
in den Hundstagsferien mancher Scherz gern aufgenommen wird, 
wollen wir auch unseren Lesern das Schreiben nicht vorenthalten. 
In Ihrer interessanteu Zeitung ist schon gar manches Interessante 
und Uninteressante als Zuschrift aufgenommen worden: der Eine 
freute sich vielleicht über das Skriptum, welches in seinem Sinne 
geschrieben war, ein Anderer ärgerte sich darüber, weil es vollständig 
seiner — natürlich vernünftigen — Ansicht widersprach; ein Dritter 
lächelte uno höhnte über den Einsender, welcher glücklicherweise seinen 
Namen verschwiegen hatte; nebenbei bemerkt, soll es in Friedenau 
schon vorgekommen sein, daß ein Einsender seinen vollen Namen 
unterschrieben hat; der arme Kerl, Pardon Herr, hatte eS schwer zu 
büßen, denn er wurde von seinen Gegnern wiederholt in der Zeitung 
angegriffen und zwar jedesmal mit Nennung des vollen Namens, 
während der Angreifer nicht den Mut besaß, seinen Namen zu nennen, 
sondern aus dem sicheren Versteck heraus mit giftigen Pfeilen schoß. 
Nun, ein zweites Mal wird der Herr Einsender gewiß nur den 
Anfangsbuchstaben seines Namens unter die Zuschrift gesetzt haben. 
Über das, was ich heute den geehrten Friedenaucrn mitzuteilen 
habe, wird man sich sicherlich keineswegs ärgern; ich könnte aus 
diesem Grunde meinen vollen Namen nennen, tue eS aber doch nicht. 
Ein Bildhauer und ein Maler, beide hochberühmte Persönlich- 
feiten, welche den Friedenauern wenigstens dem Namen nach ohne 
Zweifel bekannt sind, haben kürzlich gesagt, daß es in Friedenau 
außerordentlich schöne Menschen geben soll; der Einsender, welcher auch 
Friedenauer ist, rechnet sich selbstverständlich nicht zu diesen, hat auck 
selbst noch nicht die Erfahrung gemacht. Wie gesagt „außerordentlich 
schöne Menschen", keine Ironie, ein Ausspruch von Kennern und 
Kunstverständigen, welche sich ihre Modelle aus Friedenau holen. — 
Was sagen nun die Friedenauer dazu? 
Stelle sick> mal ein Jeder und eine Jede vor den Spiegel und 
frage sich, ob er sich ebenfalls zu diesen außerordentlich schönen 
Menschen zählen darf. 
Also nicht allein der Ort ist schön und idyllisch, auch die Be- 
wohner, welche so schön sein sollen, find es wert, einen solch schönen 
Ort zu besitzen. 
Ich bin gern bereit, noch mehr mitzuteilen, was diese beiden 
berühmten Männer über Friedenau außerdem gesagt haben, müßte 
aber zuvor wissen, ob die ganze Sache von Interesse ist für die auch 
nicht ganz so schön wie oben erwähnten Friedenauer, deren eS ja auch 
einige geben wird. Ich nenne alsdann die Namen der beiden 
Herren, da ich von denselben die Erlaubnis dazu erhalten habe. 
Hoffentlich nimmt der Herr Redakteur meine Zeilen zunächst auf 
und äußert sich darüber. Auch wäre es mir recht angenehm, 
gelegentlich von einem Leser oder einer Leserin eine Erwiderung auf 
meine Mitteilung im „Friedenauer Lokal-Anzeiger""zu lesen. — 
Zum Schluffe möchte ich noch den Wunsch aussprechen, daß jeder 
Schöne und jede Schöne aus Friedenau in der Wahl ihrer Lebens- 
geführten sehr vorsichtig sein wögen, damit die Schönheit erhalten 
bleiben möge und die schönen Friedenauer wiederum nur schöne Nach 
kommen haben; dann wird sicherlich aus Friedenau nochmal ein 
Paradies; mit der Anlage einer Vogelwiese hätte man gewiß viel 
dazu beigetragen. — Hochachtungsvoll Dr. phil. N 
Vermischtes. 
• Ein neues „Verkehrs-AwtS", daS die Ausdehnung des 
Straßenbahnnehes unter besonderer Berücksichtigung der Besserung 
der Verkehrs-Verhältniffe (Schaffung neuer, breiter Hauptstraßen, Au- 
läge von Unterpflasterbahnen rc.) zur Aufgabe hat, soll in London 
eingerichtet werden. Ihm wird zunächst die Ausarbeitung eines Ver- 
kehrsplanes zufallen, dessen Ausführung etwa 480 Millionen Mark 
kosten soll. Diese Summe soll teils durch eine Anleihe, teils durch 
Wiedereinführung abgeschaffter Steuern aufgebracht werden. London 
hat zur Zeit kaum 560 Km Straßenbahnen i n Betriebe (Berlin über 
760 Km) und um die City dem Straßenbahn-Berkehr zu erschließen, 
müssen hier den Straßen-Verbreiterungen Millionen geopfert werden. 
Einer der Hauptgegner der geplanten Neuerungen ist der Herr — 
Lordmayor, der gleichzeitig Vorsitzender einer — OmnibuS-Gesell- 
schaft ist. 
* Bier fahnenflüchtige Soldaten, darunter zwei geborene Ber- 
liner, werden von den Gerichten ihrer Div sion steckbrieflich verfolgt. Der 
eine ist der Matrose Joh. Walter Krovelt von der zweiten Kompagnie 
der zweiten TorPedwAbteilung, gebürtig aus Berlin, der außer deutsch 
noch englich, französisch, spanisch und italienisch sprechen soll, der 
zweite der Musketier Paul Wilhelm Wille aus Berlin, der bei den 
24. in Neu Ruppin steht, der dritte der Musketier Ernst Andre» 
Müller l vom 129. Regiment, der sich zuletzt in Berlin aufhielt und 
schon zum zweiten Male fahnenflüchtig ist und der vierte der Husar 
Otto Gust. Joh. Zcntzkow aus.' Prenzlau, der von der 6. Division 
in Brandenburg a. d. Havel gesucht wird. 
' Teuere Medikamente. AIS Papst Clemens XVII. im 
Jahre 1539 krank war, verbrauchte er in zehn Tagen für 40000 
Dukaten Arznei, die nach dem damaligen Stande der Medizin 
aus Gold, Edelsteinen und Perlen, besonders aus Diamanten 
bereitet war. 
Humoristisches. 
* „Lieber Mann, wollen wir den Bühnendichter H. nicht zum 
Diner einladen?" — Mann: „Laß das, Frauchen, der schreibt doch 
ab, das ist so seine Gewohnheit." 
' Professor: „Herr Kandidat, zu einem Vertrage gehören zwei 
Personen, einen Gläubiger und — ?" — Kandidat schweigt.) — 
Professor: „Nun, das Gegenteil?" — Kandidat eifrig: „Ein Un- 
gläubiger." 
' Faust: „Habe nun ach — ach — (Blick auf den Souffleur) 
Philosophie, Juristerei und — und (abermaliger Blick auf den 
Souffleur) und leider auch — auch" — Souffleur (zornig): — „Die 
Medizin — hören Sie, Sie können heute wieder gar nichts!" — 
Faust (mit Pathos): „Die Medizin — und hören Sie, Eie können 
heute wieder gar nichts I" 
" Zwei Knaben, bei denen StoffbeinkleiderjdurchanS nicht hielten, 
bekamen solche von Leder angezogen, mit denen sie spornstrichs hin 
ausliefen und ganz verschämt in „bodenlosem" Zustande zurückkehrten. 
— „Jungens, wie habt Ihr das angefangen?" — „Wir haben unS 
auf den Schleifstein gesetzt. 
' Bräutigam. „Kann man etwas schöneres sehen, alS diesen 
schönen grünen Wald?" — Braut: „O pfui Otto, daß sagst 
du mir?" 
" Drolliges Ttammbuchblatt. Der Wiener Komiker Scholz 
hat ein drolliges Stammbuchblatt geliefert. Er besaß einen Schwager 
namens Melzer und diesem schrieb er ius Album: „Melzer ist stolz 
auf seinen Schwager Scholz; aber Scholz ist stölzer auf seinen 
Schwager Melzer. 
" „Gestern müffen's unsere Männer aber wieder arg getrieben 
haben, meiner kam erst zwischen 2 und 3 llhr heim." — „Und der 
meinige ist von 2 bis 3 llhr nach Haus gekommen." 
^^ÄmtticheHzeigen?'^^ 
Bekanntmachung. 
Die Anmeldung der zum 1. Oktober 
d. I. schulpflichtig werdenden Kinder hat von 
Montag, den 28. August d. IS. ab 
bi« Freitag, den 1. September d. I. 
zwischen 11 und 12 Uhr 
im Amtszimmer des Rektors, Albestr. 32, 
zu erfolgen. 
Schulpflichtig sind alle Kinder, welche in 
der Zeit vom 1. April bis 30. September 
1905 sechs Jabre alt werden. 
Vorzulegen sind Impf- und Taufschein, 
von ungetauften Kindern die Geburts- 
urkunde. 
Friedenau, den 11. Augnst 1905. 
Der Gemeinde-Vorstand. 
Schnackenburg. 
Bekanntmachung. 
L. 14841. Berlin, den 11. August 1905. 
Mt Ermächtigung des Herrn Ober- 
Präsidenten habe ich der Gesellschaft zur 
Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit in 
Berlin die Genehmigung erteilt, am 2. Sep 
tember d.Js. auf den Terrassen am Halensee 
eine Tombola nach Maßgabe des darge- 
legten Planes zu veranstalten, gemäß 
welchem 1000 Lose zu j: 1 M. ausgegeben 
und 500 Gewinne gezogen werden sollen. 
Als Gewinne dürfen nicht ausgesetzt werden: 
Bares Geld — unmittelbar oder mittelbar 
durch Zusicherung oder Zahlung des Wertes 
der Gewinne —, unbewegliche Gegenstände, 
sowie Ba:ren, Säulen, Würfel, Tafeln, 
Kugeln. Blöcke und andere Gegenstände von 
edlem Metall, bei denen der Wert der Be 
arbeitung nur nebensächlich und in keinem 
richtigen Verhältnis zu dem Metallwerte 
steht. Zahl und Preis der auszugebenden 
Lose, das Absatzgebiet der letzteren, Ort 
und Zeit der Verlosung, Anzahl und Ge 
samtwert der Gewinne müssen auf den 
Losen angegeben sein. Außerdem muß 
jedes Los in hervortretendr Schrift folgen- 
den Vermerk enthalten: „Eine Auszahlung 
der Gewinne in Geld ist ausgeschlossen." 
Der Landrat. von Stubenrauch. 
Veröffentlicht: 
Friedenau, den 24. August 1905. 
Der Amts-Vorsteher 
Schnackenburg. 
Bekanntmachung. 
Die eichamtliche Prüfung der Maße und 
Gewichte findet in diesem Jahre hürselbst 
in der Zeit vom 24. bis 30. Oktober 
Spielplan der Kgl. Schauspiele 
Opernhaus. 
Dienstag. Mignon. 
Mitwoch. Tristan und Isolde. 
Donnerstag. Bajazzi. Die roten Schuhe. 
Freitag. D-r Roland von Berlin. 
Sonnabend. Coppelia. 
Sonntag. Die Zauberflöte. 
Montag. Die Meistersinger vonMrnberg. 
Schauspielhaus. 
Dienstag. Ein kritisch.r Tag. 
Mittwoch. Die Journalisten. 
Donnerstag. Wann wir altern. Die 
Romantischen. 
Freitag. G'ötz von Berlichingen. 
Sonnabend. Prinz Friedrich von Homburg. 
Sonntag. Die Räuber. 
Montag. Im stillen Gäßchen. 
(Vinn ertilllt in cker 
Verlagsanstalt Leo Schnitz 
Rhelnstr. 15 
den „Plan von Friedenau und 
Schöneberger Ortsteil“ 
die „Baupolizei-Verordnung 
für die Vororte von Berlin“ 
monatl. den tägl. erscheinenden 
.Friedenauer Lokal-Anzeiger* 
u. fUr IUU Pfg. 
das .Adressbuch für Friedenau 
u. den Schöneberger Ortsteil*. 
Neuausführung, Umarbeitung und In- 
standhallung von 
Garten- und Parkanlagen. 
Skizzen und Kostenanschläge gratis. 
a ß «Mi»!* Lands chastSgSrtuerei 
. Rheins«!*. SB. 
d. IS. statt. 
Den Gewerbetreibenden gebe ich hiervon 
mit dem Ersuchen Kenntnis, ihre Maße 
und Gewichte, soweit deren Richtigkeit 
zweifelhaft ist, zuvor zur eichamtlichen 
Prüfung zu bringen, da Unrichtigkeiten 
der ersteren Strafe nach sich ziehen. 
Friedenau, den 24. August 1905. 
Der Amts-Vorsteher. 
Schnackenburg. 
Mäuse 
Ratten vertilgt radikal „Muson 11 . Pak 
50, 100 Pfg. Bitte aber ausdrücklich 
n Muson" verlangen, dafür angebotenes 
energisch zurückweisen. Oolgurt'» Drogen- 
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Biifwärieriir 
verlangt Vormittags 
7,8 bis 7,10 und 
Nachmittags 4-5 [4130 
Broekiug, Moselstr. 7ä» 
Aufwärterin 
straffe 31/38« 
für Vormittag gesucht 
Friedenau, Menzel- 
Laporte [506 
I eh rin 3 rieh All sucht Damemchneiderer 
LtSIII IlldUullCll Adermaon, Friedenau- 
Schöneberg, Thorwaldsenstr. 14. [4132 
Unterricht. 
Erziehungsschule 
Friedenau. 
6- bis 7 jährige Kinder finden zu Michaeli 
d. Js. A:fnahme. Die Erziehungsschule 
bieict naturgemäße Ausbildung der kind 
lichen Fähigkeiten nach modernen Grund 
sätzen. Sie eignet sich insbesondere für 
schwächliche und nervöse Kinder. (Siehe 
Aufruf in Rr. 136.) Näheres durch die 
Leiterin der Schule [4131 
Kati Lotz 
z. Bt. Leipzig, Zudreasstr 1. 
Tägl. gewissenhafte Nachhilfe, monatl. 
8 M., Knaben der Vorschulkl. u. Sexta, 
wird erteilt Stierste. 14 II links. [4095 
^ An- und Verkäufe. 
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zu verk. Steglitz, Düntherstr. 9 I r [4094 
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17 Bände, 2 Sofatische. [4128 
Wichman», Kaiser-Allee 108. 
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gut erhalten, Verkauft billig [4128 
Friedenau, Albestraße LS. 
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Spiegel u. Schrank, Waschtisch. [4129 
Cranachstr. 8, Ouergebäude I r. 
Gsfcbrank 
verkauft Hoffmann, 
Lauterstr. 2 pt. [4056
        
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