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Periodical volume Nr. 200, 26.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Dachstuhl des Presienraumes und eines kleineren Neben 
raumes sofort in Brand. Die beiden Dachstühle wurden 
durch daS Feuer zerstört, dagegen wurden von Maschinen 
nur einige leicht ersetzbare Pressen beschädigt. Die In 
betriebsetzung der Fabrik erleidet durch den Brand keine 
nennenswerte Verzögerung. Der entstandene Feuerschaden 
ist ausreichend durch Versicherung gedeckt. Nach zwei 
stündiger Tätigkeit der Teltower und Lichterfelder Wehr, 
sowie der später eintreffenden Feuerwehren aus Mariendorf, 
Steglitz, der Mannschaft der Gutsverwaltung Osdorf, der 
Fabrikwehr der Neuen Photographischen Gesellschaft 
Steglitz (in einem Sechssitzer), der Wehren von Marien 
felde. Schönow, Ruhlsdorf. Lankwitz, Zehlendorf, Heiners- 
dorf, Gütergotz, wurde der große Brand gelöscht. Die 
Feuerwehren hatten ein hartes Stück Arbeit zu leisten, 
zumal geraume Zeit Wassermangel herrschte. 
f Polizeibericht. AIS gefunden sind hier ange 
meldet worden: ein Paar Kinderschuhe, 1 Geldstück ein 
braunes Damenportemonnaie ein Paar weiße Trikothand 
schuhe und als zugeflogen 1 Kanarienvogel und als zuge 
laufen zwei Hunde, ein Schottischer Schäferhund. Die 
rechtmäßigen Eigentümer vorbenannter Gegenstände werden 
aufgefordert ihre Ansprüche binnen 3 Monaten im hiesigen 
Amtsbureau Feurigstraße 8, Zimnrer 26, geltend zu 
machen, widrigenfalls anderweit Uber die Fundobjekte ver- 
fügt werden wird. 
Schöneöerg. 
— Die Schöneberger Stadtverordneten-Ber- 
fammlnng wird nach ihrem Wiederzusammentritt nach 
den Sommerferien sich mit der äußerst wichtigen An 
gelegenheit der Ergänzung und Erweiterung des Magistrals 
kollegiums beschäftigen. Am 30. August 1904 hatte der 
Magistrat den Stadtverordneten eine Vorlage betreffs 
Schaffung einer neuen Stelle für einen besoldeten 
juristischen Stadtrat unterbreitet. Diese Vorlage wurde 
nach längeren Vorberatungen am 20. März d. I. mit dem 
Zusatze angenommen, daß der zu Wählende auf dem 
Gebiete der öffentlichen Armenpflege erfahren sein müsse, 
und daß außerdem die Zahl der unbesoldeten Stadtrats 
stellen um zwei zu vermehren sei. Diese Verstärkung des 
Magistrats hat auch die Genehmigung der Aufsichtsbehörde 
gefunden. Nun ist aber durch die Wahl des zweiten 
Bürgermeisters Dr. Gerhardt zum ersten Bürgermeister in 
Halberstadt insofern eine Änderung der Sachlage einge 
treten, als jetzt der Magistrat die Kämmererstelle, die bis 
her mit der Stelle des zweiten Bürgermeisters vereinigt 
war, mit einem besonderen besoldeten Stadtrat besetzt zu 
sehen wünscht. Diese Frage ist von den Stadtverordneten 
noch nicht endgiltig gelöst, da verschiedene Mitglieder sich 
für die Ausschreibung der beiden Stellen, des Bürger- 
meisters und des Kämmerers, ausgesprochen haben. 
Werlin und Wororle. 
8 Über die geplanten Untergrund- und Hoch 
bahnen äußerte sich der Direktor der Großen Berliner 
Straßenbahn, Ministerial-Direktor Dr. Micke, im Anschlüsse 
an einen vom Geh. Baurat Bork im „Verein für Eisen 
bahnkunde" gehaltenen Vortrag, wie folgt: „Die Be 
merkung des Herrn Vortragenden, daß man in der Folge 
mit den Niveau-Bahnen nicht auskommen wird, sondern 
zu Hoch- und Untergrundbahnen schreiten muß, gibt mir 
die erwünschte Gelegenheit zu erklären, daß die Berliner 
Straßenbahn es ganz außerordentlich bedauert, wenn durch 
den bekannten Rechtsstreit mit der Stadt Berlin der An 
schein erweckt wird, als ob sie den öffentlichen Verkehrs- 
intereffen irgend wie entgegentreten wolle. Wir sind weit 
davon entfernt, an sich nützliche Unternehmungen zu 
hindern oder zu bekämpfen, es handelt sich für uns nur 
lediglich um die Wahrnehmung wichtiger Privatrechte, zu 
der der Vorstand der Gesellschaft gesetzlich verpflichtet ist, 
es sind Rechte, die ich vergleichen möchte mit denen des 
Grundbesitzers, dem Schienen über sein Grundstück gelegt 
werden sollen und der nicht ohne Weiteres nachgibt, 
sondern Entschädigung verlangt, der aber darum noch nicht 
ein Feind der Bahn ist. Den Vorwürfen, die gegen uns 
aus der Wahrnehmung unserer Rechte und Pflichten her 
geleitet werden, hier irw dieser ansehnlichen Versammlung 
von vorurteilslosen Fachmännern entgegentreten zu dürfen, 
freut mich im Interesse der Verwaltung, der ich an 
gehöre." 
8 KreiS-Schulinspektionen in den Vororten. 
Die Gemeinden Lichtenberg, Weißensee, Heinersdorf und 
Hohen-Schönhausen sind zu einem neuen Kreisschul-Jn- 
spektionsbezirk Berlin-Lichtenberg vereinigt worden. Die 
Verwaltung übernimmt Kreisschulinspektor Mokier in 
Berlin. Die Gemeinde Rummelsburg, Stralau und 
Treptow hingegen sind mit dem Kreisschul-Jnspektions- 
bezirk Köpenick verbunden worden, dessen Kreisschul 
inspektor Sakobielski in Köpenick, Hohenzollern Platz 3, 
wohnt. 
8 Auf den» Potsdamer Platz ist jetzt die Ver 
breiterung des Fahrdammes durch die Verkürzung des 
weitvorgeschobenen Bürgersteiges vor Cafö Josty beendet. 
Die Bordsteinschwelle, die früher einen ziemlich spitz zu 
laufenden Bogen bildete, hat jetzt eine ziemlich flache 
Rundung. Durch diese Umgestaltung wird den Wagen 
der Vehrkehr zwischen der Bellevue- und der Potsdamerstrabe 
bedeutend erleichtert, da sie nicht mehr soweit in den 
Platz hineinzufahren brauchen. Auch die Fuhrwerke, die 
von Osten nach Westen, also vom Leipziger Platz nach 
der Potsdamer Straße zu, den Platz durchqueren, haben 
ein leichteres Fahren, da ihnen nach Rechts zu jetzt ein 
größerer Raum zur Verfügung steht und sie besser Aus 
weichen können. 
8 Die Umwandlung des Ringbahuhofes 
Jungfernhaide ist jetzt in Angriff genommen worden. 
Zunächst findet die Verlegung der Geleise für den 
Hamburger Fernverkehr statt, die ganz nach Süden herüber 
gerückt worden, sodann erfolgt die Auseinanderlegung der 
jetzigen Spandauer Vorortgeleise, zwischen welchen parallel 
zu dem jetzigen Ringbahnhof der neue Perron hergestellt 
wird. Diese wird das Dienstgebäude und 2 Wartepavillons 
für das Publikum sowie die erforderlichen Nebenräume 
erhalten. Der Aufgang erfolgt von einem neuen Tunnel, 
der sowohl direkt vom Tegeler Weg wie von Norden und 
Süden Zugänge erhält. Die Kartenausgabe wird im 
Tunnel angelegt gegenüber der bestehenden. Der Bau 
soll bis zum 1. April 1906 vollendet sein. 
8 Der nächste Lehrkursus in der Kgl. Hebammen- 
Lehranstalt der Charitö zu Berlin beginnt am 2. Oktober. 
Die Einberufung der Schülerinnen wird in der ersten 
Hälfte des September erfolgen. Diese haben sich am Er 
öffnungstage bis 9 Uhr Vormittags in der Lehranstalt 
einzufinden. 
8 „PlantagenhauS". Die Abänderung des 
Namens des forstfiskalischen Gutsbezirks „Potsdamer Forst, 
Kreis Zauch-Belzig" in „Plantagenhaus" hat die Königl. 
Genehmigung erhalten. 
8 Ein großer „Brückenschlag" wird non der 
11. Infanterie-Brigade am Dienstag, den 5. September, 
zwischen 3 und 6 Uhr Morgens bei der Fährstelle, 
l'/a Kilometer südöstlich Ketzin ausgeführt werden. Die 
Brücke soll bis 2 Uhr Nachmittags wieder abgebrochen 
werden. Am folgenden, Tage wird dann zu derselben 
Stunde der Sakrow-Garetzer-Kanal, südlich Vitz, sowie die 
Havel bei der Fährstelle Phöben überbrückt werden. Hier 
können die Kanal- bezw. Havelbrücken einige Stunden 
früher freigegeben werden. Während der Übungen wird 
das Fahrwaffer zeitweise gesperrt. 
Charlottenburg. Das Landgericht III, das jetzt 
im Rohbau vollendet ist, wird für eine Besetzung bis zu 
11 Zivilkammern und 3 Kammern für Handelssachen mit 
1 Präsidenten, 11 Direktoren, 3 Vorsitzenden der Handels 
kammern und 23 Landrichtern eingerichtet und behält 
außerdem eine bedeutende Erweiterungsfähigkeit. Für das 
Amtsgericht Schöneberg, deffcn Bau sehr weit vorge 
schritten ist, hat man zunächst eine Besetzung bis zu 
26 Zioilrichtern vorgesehen, doch kann das Gebäude für 
eine Besetzung bis zu 40 Richtern erweitert werden. Das 
im Rohbau ziemlich vollendete Amtsgericht Wedding ist 
zunächst für eine Besetzung mit 22 Zivilabteilungen, bei 
einer Erweiterungsfähigkeit bis zu 35 Abteilungen, bemesseu 
worden. Die Strafabteilungen aller dieser Gerichte sollen 
gemeinsam in dem Kriminalgericht zu Moabit und zwar 
in dem umfangreichen Erweiterungsbau untergebracht 
werden, der zur Zeit an der Rathenower- und Thurm 
straße errichtet und mehr als doppelt so groß sein wird 
als das jetzige Kriminalgericht. ' 
Zuschriften. 
Sehr verehrrer Herr Redakteur! 
Sie haben schon so o>t durch den „Friedenauer Lokal-Anzeiger' 
Abhülfe geschaffen und so bitte ich um sehr gefällige Aufnahme: Auf 
Grund der Ortspoli,ei>Verordnung vom 23. November 1901. §. 72, 
Absatz 2. Niedstraße und Friedrich-Wilhelm-Platz Ecke liegt das 
Grundstück schon jahrelang unbebaut urd in einem vollständig ver 
wahrlosten Zustand, eS dient ' als Abladeplatz für Allerlei Gerümpel, 
als da find: alte Stiefel, Blechsachen usw Der Zaun der an Alters- 
schwäche leidet, wird, wenn die H rbststllrme sich einstellen, sehr oft 
umgeworfen, aber stets wieder aufgerichtet und zusammengenagelt. 
Jeder Fremde der dort den Platz passiert, bleibt unwillkürlich stehen 
und frägt sich, wie kann so etwas an einem unbebauten Platz vis a 
vis des schönen Denkmals und der Kirche noch vorkommen. Ich 
meine sehr verehrter Herr Redakteur und Gemeinde-Vertreter, daß jetzt 
wohl der Zeitpunkt gekommen sein dürfte und nachdem die Kaiser 
Alle in eine Prachtstraße umgewandelt wird hier den §. 72 Absah 2 
sofort in Anwendung zu bringen und dem Eigentümer dabei aufge 
geben wird, daS Stück Land so herzustellen, daß Niemand daran An 
stoß nimmt. Ein alter Frieoenauer. 
Die Zustände in der Kaiserallee sind augenblicklich sehr 
ungemütliche. Fast die ganze Kaiseralle, soweit sie auf Friedenauer 
Neblet liegt, gleicht einer Alpenlandschaft, überall Berge und Täler. 
Es wäre wohl angebrachter gewesen, nicht gleich die ganze Straße 
aufzureißen sondem die Asphaltierung ettappenweise vorzunehmen. 
Für Fuhrwerke ist die ganze Straße gesperrt, KreumnaSpunkt ist nur 
die Stubeurauchstraße. ES ist kein erhebendes Gefühl, wenn man 
Leichenwagen und die sie begleitenden Kutschen stber die alpinen 
Charakter tragende Kaiserallee nach dem Friedhof kraxeln sieht. Rur 
aus Umwegen können sie sich den Weg -um Kirchhof bahnen. 
— Herichltiches. 
(:) Einen interessanten Hastpflichtprozest teilt die Zeitung 
deS Vereins D. Eisenbahn-Verwaltung, mit. Ein Schaffner der 
städtischen Straßenbahn in Wien hatte einen angetrunkenen Fahrgast, 
der den Wagen nicht verlaßen wollte, herabgestoßen, so daß der Fahr 
gast sich an den Glasscheiben erhebliche Verletzungen zuzog. Wegen 
fahrlässiger Körperverletzung ist der Schaffner zu achttägiger Freiheits 
strafe verurteilt worden. Der Verletzte forderte nun klagend einen 
beträchtlichen Schadenersatz von der Gemeinde, der die Bahn gehört. 
Das Gericht erster Instanz wies ihn mit der Begründung ab. daß 
die Straftat zum Verkehr in keinem Kausalnexus stehe, auch nicht in 
den Rahmen der Funktionen des Schaffners und der Verwaltung, falle. 
Das Obcrlandesgericht sprach den Kläger eine geringe Entschädigung 
zu, indem es geteiltes Verschulden annahm. Die Revision der be- 
klagten Gemeinde gegen dies Urteil wurde zurückgewiesen: der 
Schaffner sei Vertreter der Gemeinde und diese hafte allerdings für 
das Verschulden ihres Angestellten. Daß dieser die Grenze seiner 
Dienstpflichten überschritten habe, ändere nichts an der Haftpflicht der 
Bahn, welche höchstens einen Rcgreßanspruch gegen ihren Bediensteten 
habe. DaS Mitverschuldcn des Klägers an dem Unfälle liege darin, 
daß er sich in den Zustand der Trunkenheit versetzt habe. 
Vermischtes. 
* Ei« gefährlicher Wilderer wird von der Staatsanwalt- 
schaft zu Frankfurt a. O. gesucht. Ein Wilddieb mit rotem Gesicht 
und flachsartigem Vollbart, der sich schon längere Zeit in der Möllener 
Forst herumgetrieben haben soll, hat auf den Jagdaufseher Brick zu 
Voigtsmühle einen scharfen Schuß abgegeben, der glücklicherweise fehl 
ging. Unmittelbar darauf hat der Jagdaufseher auf den Wilderer 
geschaffen und ihn möglicherweise verletzt. Der Jagdpächter, Bau 
meister Echtenmeyer aus Berlin, hat auf die Ermittelung des Wild 
diebs eine Belohnung von 100 M. ausgesetzt. 
" 18 768 Eisenbahu-Güterwage« hat die Etaatsbahn- 
Verwaltung im Lause dieses EtatsjahreS in Auftrag gegeben. Unter 
der letzten Bestellung befinden sich 1309 eiserne Kohlenwagen von je 
zwanzig Tonnen Ladegewicht und 883 bedeckte Güterwagen, davon 
222 mit Bremsvorrichtung. Die Lieferung dieser großen Zahl von 
Wagen muß bis Ende März k. I. beendet fein. 
Heschästkiches. ~ 
WM" Der heutige« Nummer lregt ein Prospekt der Ver 
einigung der Rechtssreunde, Berlin, Oranienburgersttaße 14, bei, 
worauf wir unsere Leser mit dem Bemerken Hinweisen, daß die 
Spezialabteilung (Internationale Detektiv-Zcutrale) nicht mehr durch 
Herrn Seifert geleitet wird, sondern auch, wie das RechtSinstitut, 
direkt der Leitung deS Herrn Dr. iur. Moser untersteht, welcher auch 
für diesen Zweig eine Anzahl tüchtiger Mitarbeiter gewonnen hat. 
Von der Reise zurück 
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