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Periodical volume Nr. 197, 23.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Züge auf genannter Strecke noch nach dem jetzt geltenden | 
Fahrplan. 
§ Für das nette AmtSgebäude des Polizei- 
PräfidiumS in Charlottenburg, das an dem Sophie 
Charlottenplatz und der Bismarckstraße errichtet werden 
soll, ist nunmehr der Plan fertiggestellt und der königlichen 
Regierung zur Genehmigung vorgelegt worden. Gleich 
zeitig mit der Einbringung dieses Bauwerks in den Etat 
wird eine Vermehrung des Beamtenpersonals und eine 
Verstärkung der Exekutiv-Polizei für Charlottenburg be 
antragt werden. 
tz Auf dem Bahnhof Jannowitz-Brücke wird 
jetzt eine Erweiterung vorgenommen, die lediglich den 
Fahrgästen zu Gute kommt. Die Überdachung des Bahn 
steigs wird nämlich nach Osten zu ganz bedeutend ver 
längert und zwar mit Rücksicht auf die Vorortzüge, die 
erheblich länger sind als die Stadtbahnzllge, so daß in 
Zukunft auch die Fahrgäste der zuerst genannten Züge 
beim Ein- und Aussteigen nicht unter der Ungunst des 
Wetters zu leiden haben werden. 
§ Das dritte der großen Chorfenster im neuen 
Dom, das die Auferstehung Christi darstellt, ist nunmehr 
vollständig. Als das Fenster vor einiger Zeit eingesetzt 
wurde, stellte es sich heraus, daß an den Köpfen der 
Engel zu beiden Seiten des Heilandes eine Umänderung 
vorgenommen werden mußte. Dies ist nun vor kurzem 
geschehen, so daß auch die bisher noch fehlenden beiden 
Fensierteile eingesetzt werden konnten. Der Eindruck, den 
die drei Chorfenster machen, von denen das zur Linken 
die Geburt und das in der Mitte die Himmelfahrt Christi 
zeigt, ist von großer Schönheit. 
8 Das alte „Pankedorf", wie man den mittleren 
Teil der Pankstraße auf der Nordseite wegen des voll 
kommen ländlichen Gepräges, das sich hier noch erhalten 
hatte, nennt, schwindet immer dahin. Von den uralten 
niedrigen Hänschen mit ihren breiten Vorgärten und 
den von Ställen und Scheunen umsäumten Hof sind nur 
noch 3 vorhanden und auch diese werden bald abgerissen 
werden, denn überall hat sich in der Nachbarschaft eine 
rege Bautätigkeit entfaltet. Fast unmittelbar an die 
Häuschen und ihr Hinterland grenzt der Brunnen Platz, 
auf dem sich das seiner äußeren Vollendung entgegen 
gehende Amtsgericht „Wedding" erhebt. Auf der anderen 
Seite stehen die neue höhere Töchterschule und eine Ge 
meinde-Doppelschule im Rohbau fast fertig da, an denen 
eine neu angelegte Querstraße der Pankstraße vorbeiführt. 
Überall sind neue moderne Wohnhäuser entstanden oder 
im Entstehen begriffen, in deren Rahmen die Dorfhäuschen 
nicht mehr hineinpassen. Von den Wedding-Ländereien, 
bei deren Pazellierung die Pankstraste im Jahre 1827 ent 
standen ist, wird hier keine Spur mehr zu sehen sein. 
Gerichtliches. 
(.) In Dachen Ttratzenbahn contra Stadt Berlin ist den 
Parteien jetzt das Urteil des Reichsgerichts vom 10. Juli d. I. zuge 
gangen. Dasselbe umfaßt nur 14 Seiten, von denen kaum drei auf 
den Tenor und Tatbestand entfallen. In den Entscheidungsgründen 
tritt das Reichsgericht den bekannten Ausführungen des Kammer- 
gerichtö bei, welche die Auslegung der zwischen den Parteien 
geschloffenen Verträge bezw. die Feststellung des Bertragswillens zum 
Gegenstand haben. Aus der Revisionsschrift wird sodann Folgendes 
hervorgehoben. Die beklagte Gesellschaft vertrete den Standpunkt, 
daß durch Verträge der vorliegenden Art dem Unternehmen die aus- 
schließliche, finanzielle Ausnutzung des Verkehrsgebietes, zu dem die 
zur Benutzung eingeräumten Straßen gehörten, ohne weiteres über- 
tragen werde, .sodaß die Stadtgemeinde nicht berechtigt sei, Dritten 
die Zustimmung zum Bau von Linien zu erteilen, die den Verkehr 
au8 jenem Gebiet an sich ziehen würden; das ergebe schon die Er- 
wägung, daß große finanzielle Opfer für den Bau und Betrieb der 
Bahn aufgewendet und verhältnismäßig große Summen von dem 
Gewinn an die Stadtgemeinde abgegeben werden mußten. Alle diese 
Aufwendungen würden verloren gehen, ja, das Unternehmen selbst in 
seiner Existenz bedroht werden, wenn es der Stadt freistünde, Kon 
kurrenz zn treiben oder treiben zu laffen. Das letztere widerspreche 
der Natur solcher Verträge und müffe darum ausdrücklich vereinbart 
werden. Es sei daher irrig, daß das Berufungsgericht das Wesen 
des Vertrages lediglich in der entgeltlichen Benutzung der Straßen 
erblicke und auf die Vorverhandlungen, sowie auf außerhalb der 
Vertragsurkunden liegende Umstände eingehe; es sei ausschließlich, 
und zwar auf Grund der Verträge, die Frage zu prüfen gewesen, ob 
die Stadlgemeinde den mit den übertragenen Linien verbundenen 
Verkehr noch einmal an einen anderen Unternehmer vergeben dürfe. 
Das Reichsgericht stimmt darin der Straßenbahn-Gesellschaft bei, baß 
es für die Entscheidung der Streitfrage nicht darauf ankomme, welcher 
rechtliche Charakter den in Rede stehenden Verträgen im allgemeinen 
beizulegen sei: Der Inhalt der Verträge insbesondere, wenn man sie 
als Mietsverträge auffaffe, gehe weit über das Maß dessen hinaus, 
was der Mieter an Verpflichtungen regelmäßig zu übernehmen pflege. 
„Diese Bestimmungen jedoch", so heißt es wörtlich weiter, „wie ins 
besondere auch der Umstand, daß der Unternehmer bei dem Bau und 
dem Betriebe der Bahn bedeutende Kosten hat aufwenden müffen und 
fortgesetzt aufwenden muß, rechtfertigen für sich allein noch nicht die 
Auffassung, es liege in dem Wesen des Vertrages, daß dem Unter 
nehmer ein gewisses Verkehrsgebiet zur Ausnutzung des Verkehrs 
unter Ausschluß jeder Konkurrenz überwiesen worden sei, dies um so 
gewisser, als die Festlegung eines bestimmten Verkehrsgebietes bei 
den sich in dieser Beziehung fortwährend verändernden Verhältnissen 
einer Großstadt sich tatsächlich gar nicht bewerkstelligen läßt. Anderer 
seits kann ebensowenig die Auffassung gebilligt werden, daß es in der 
Natur dieser Verträge liege, daß die Stadtgemeinden berechtigt seien, 
nach freiem Belieben den Unternehmern Konkurrenz in dem von der 
Beklagten angeführten Sinne zu machen, auch wenn der Vorwurf der 
Chikane ausgeschlossen ist. Vielmehr ergibt der Grundsatz von Treu 
und Glauben, der für die Auslegung dieser Verträge ebenso nach dem 
hier maßgebenden Allgemeinen Landrecht, wie nach dem Bürgerlichen 
Gesetzbuch gilt, daß bei Beurteilung der Rechte und Pflichten beider 
Vertragsschließenden ihre Interessen in tunlichst gleichem Maße zu 
berücksichtigen sind und dies muß zur Zurückweisung der Auffassung 
der Beklagten von der grundsätzlichen Natur der in Rede stehenden 
Verträge führen, wie auch der der Klägerin, falls sie das Recht für 
sich in Anspruch nimmt. 
(:) Ob eine öffentliche städtische Sparkaffe verpflichtet 
ist, über die Einlagen in der Sparkasse Auskunft zu erteilen? . der 
diese Frage hat das Landgericht in Liegnitz eine bemerkenswerte Ent- 
scheidung gefällt. Ein Erblasser war gestorben, und seine Erben ver- 
muteten, daß auf der städtischen Sparkasse in Bunzlau noch ein Gut 
haben rorhanden sein müffe. D: die Sparkasse behaupteie, zu einer 
solchen Auskunftserteilung an die Erben nicht verpflichtet zu sein, 
jede Mitteilung auch ablehnte, so kam es zur Klage. Vom Amts- 
gericht in Bunzlau wurde die Sparkasse zur «uskunstserteilung ver- 
urteilt, wogegen die Verwaltung Berufung einlegte. DaS Landgericht 
in Liegnitz hob die erste Entscheidung auf und erkannte dahin, daß 
die Sparkasse ,u der verlangten Auskunft nicht verpflichtet sei; denn 
ebensowenig wie der Darl-Hnsgläubiger selbst ein Recht auf AuSkunfts- 
erteilung habe, ebensowenig haben es auch die Erben, da es sich um 
ein reines Darlehnsgeschäft handele. 
Vermischtes. 
* Bei der Sonnenfinsternis. Im Jahre 1654 erschien 
wegen der Sonnenfinsternis, die eintreten sollte, in Bayreuth eine 
Verordnung; in derselben wurde befohlen, vor dem Anfang der 
Sonnenfinsternis eine Betstunde zu halten, Mäßigkeit im Essen und 
Trinken zu wahren, Mittel, dle wider Gift dienlich seien, zu sich zu 
nehmen, nicht unter freiem Himmel zu wandeln und die Bedürfnisse 
für Küche und Vieh vorher anzuschaffen. 
' Wie alt find die Niagarafälle! Es ist dies eine Frage 
bei deren Beantwortung sich zwischen den einzelnen Geologen, welche 
sich mit ver Lösung derselben beschäftigten, Uuterschiede bis zu 45 000 
Jahren ergaben. Zunächst nahm man an, daß der Niagarafall durch 
Niveauveränderungen der an den großen Seen gelegenen Länder vor 
ca. 55 000 Jahren zur Entstehung gelangte. Spater verminderte man 
diesen Zeitraum auf 12 000 Jahre. Der berühmte Geologe Charles 
Lyell erhöhte die Schätzung wieder auf 35 000 Jahre, während nach 
neueren Angaben sogar nur 9000 Jahre bewilligt werden. Die letzte 
Schätzung, welche auf Grund der jüngsten Untersuchungen von Dr. 
S. W. Spencer abgegeben wurde, gibt dem Niagarafluß ein Alter 
von 32 000 und den Fällen ein solches von 31 000 Jahren. 
* „Also richtig bei der Oper! Sagte es ja gleich! Solchen Zauber 
klang der Stimme kann nur Opernsängerin haben. Welches Fach 
haben Sie, mein Fräulein?" — „Friseurin bin ich." 
Gemeinnütziges. 
Das Trocknen der Pilze geschieht entweder in 
der Sonne, auf dem Herde oder im Backofen. Die kleinen 
Schwämme werden an eine Schnur gereiht und dann auf 
gehängt; die größeren schneidet man zunächst in Stücke, 
legt sie auf Horden oder weißes Papier, aber niemals auf 
Küchenbleche; so stellt man sie in die Sonne oder in den 
Backofen. Die getrockneten Pilze müssen in einem 
trockenen Raume in Gläsern oder in Papierdüten hängend 
aufbewahrt werden. Will man die getrockneten Pilze ver 
wenden, so muß man sie vor dem Gebrauch wie 
getrocknetes Obst in lauwarmem Wasser einweichen oder 
man zerstoße sie zu Pulver und füge dasselbe als Würze 
zu den Soßen. Manche Hausfrauen zerstoßen die Pilze 
gleich nach dem Trocknen zu Pulver und bewahren dieses 
in Gläsern auf. Getrocknete Steinpilze oder Champignons 
schmecken recht gut, wenn man sie mit getrockneten 
Zwetschken aufkocht. 
Geschäftliches. 
WM" Die Firma Johannes Wolgie«, Handjerystraße 53, 
läßt der heutigen Nummer unseres Blattes einen Prospekt über 
Installationen beifügen, aus den wir unsere Leser besonders aufmerk- 
sam machen. 
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