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Periodical volume Nr. 192, 17.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

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is- 
192 
Friedenau, Donnerstag den 17. August 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Bingerbrück. Nach einer hierher gelangten Meldung 
ist die-Maschine des Schnellzuges 113 Frankfurt a. M.— 
Köln, ab Frankfurt 5 Uhr 47 Min. Nachmittags, bei 
Ober-Wesel entgleist. Nähere Einzelheiten fehlen. 
Straßburg. Laut „Lothr. Biirgerztg." wurden in 
Algringen 5 alte italienische Arbeiter, die dort schon lange 
ansässig waren, wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem 
Algringer italinischen Unterstlitzungskomitees ausgewiesen. 
Ihr. Gesuch an den Landrat um Rücknahme der Aus 
weisung wurde abgelehnt. 
Nürnberg. Eine sehr stark besuchte Volksversamm 
lung faßte nach einem Referat des Sozialdemokraten, 
Landtagsabgeordneten Segitz, eine längere Resolution die 
eine unbeschränkte Einfuhr allen ausländischen Schlacht 
viehs verlangt für Orte, mit ausreichender Kontrolle und 
guter Fleischbeschau. 
Wien. Betreffs der Auslassungen der „Morning- 
Post über die angebliche Zusammenkunft zwischen Kaiser 
Franz Joseph und König Eduard wird in hiesigen 
kompetenten Kreisen versichert, daß dieselben jeder Be 
gründung entbehren. Der Dreibund habe sich bisher so 
gut bewährt, daß Österreich-Ungarn gar keinen Anlaß habe, 
in eine neue Allianz einzutreten. 
Budapest. Der Banus von Kroatien hat 
demissioniert, weil er mit den energischen Maßregeln des 
Kabinetts Kajevary nicht einverstanden ist. Die Reise 
Kajevarys nach Ischl wird in den nächsten Tagen erfolgen. 
Lüttich. Dem Leibarzt des Schah von Persien, 
Dr. Schneider, der im Gefolge des Schah hier weilte, ist 
ein Handkoffer mit Juwelen im Werte von 50 000 M. 
und Wertpapieren von gleichem Betrage, den er an der 
Kasse eines Hotels abgegeben hatte, abhanden gekommen. 
Die Nachforschungen der Polizei sind bisher ergebnislos 
gewesen. 
Paris. Auf Antrag der Lütticher Polizei, wurde 
hier der Belgier Bohüme und seine beiden Schwestern 
verhaftet. Bohöme ist Zeichner und soll sich großer Be 
trügereien in Lüttich schuldig gemacht haben. 
London. Der japanische Gesandte dementiert, daß 
im nächsten Jahre eine japanische Flotte England zu be 
suchen beabsichtige. 
Petersburg. Die „Nowoje Wremja" bestätigt, daß 
das Verfassungsmanifest am 19. August erscheinen werde. 
Born russtsch-japanische» Kriegsschauplatz 
und den Friedensverhandlungen. 
Petersburg. Nach hierher gelangten Meldungen 
aus Portsmouth herrscht unter den beiderseitigen Delegierten 
Einigkeit über die minder wichtigen Punkte der japanischen 
Forderungen. In unterrichteten Kreisen hofft man sogar 
auch, daß sich in der Frage der Abtretung von Sachalin, 
wie der Kriegskostenentschädigung ein Ausweg finden lassen 
werde. — In Regierungskreisen versichert man. daß die 
letzten Instruktionen, welche an Witte gegangen sind, die 
äußerste Grenze der russischen Zugeständnisse bilden. 
Tokio. In Regierungskreisen hat man nach wie vor 
eine optimistische Auffassung in Bezug auf die Friedens- 
„Sie Kache ist mein." 
Kriminal-Roman von L. Haid heim. 
31. («nLdruü vorboien. Alle Hechle »ordrbalt-n.) 
Ganz still hörte Palmieri sie an, mechanisch mit einem 
zerbrochenen Manschcttcnknopfe spielend, den er gedankenlos 
ans einer kleine» Schale nahm, die vor ihm auf dem Tische 
stand und'Rllerlci nutzlose Kleinigkeiten enthielt, wie sie sich 
wohl auf einem Herrenschreiblisch ansammeln. Ganz bewußt 
los drehte er das zerbrochene Ding in den Fingern, nur ein 
mal dachte er, es sei hübsch gewesen — in Gold ein Kleeblatt 
von Smaragden. 
Einnial stönte Ducetti unruhig.und angstvoll. Als er 
iveiter schlief, schlichen sie zu ihn: hinein; — er sah ganz 
friedlich aus, aber äußerst blaß und dabei stunipf ivie ein 
Mensch in halber oder ganzer Bewußtlosigkeit. 
Dann kam Sordegna von Constanze zurück. Er und der 
Diener blieben die Nacht wach in Ducettis Zimmer, nachdem 
Palmieri gegangen. 
Stilndenlang irrte dieser durch die nächtlich stillen Straßen 
und aus aller Verworrenheit in ihm kämpfte sich siegreich das 
Pflichtgefühl gegen Constanze und ihre Brüder empor. Irene 
und ich müsse,: warten, bis wir Zeit haben, an unser eigenes 
Glück zu denken, sagte er sich niedergeschlagen. 
* * 
War es wohl zu glauben, daß am andern Morgen 
Ducetti ihm ganz rnhig und unbefangen gegenübertrat, als 
er in aller Frühe schon kam, sich zu erkundigen? Nicht 
Ducetti war' der Beschämte, er und sogar auch Sordegna 
waren es momentan, kamen sich fast vor, als seien sie es selber 
die gestern Abend wahnsinnig gewesen. 
Verhandlungen und glaubt an einen baldigen glücklichen 
Abschluß. 
Neuyork. Es bestätigt sich, daß die Eisenbahnfrage 
auf der Friedenskonferenz in Neucastle gestern auch in der 
Nachmittagssitziing beraten wurde. Indessen war es bis 
spät Abends noch nicht bekannt, ob eine Einigung erzielt 
wurde. Man erwartet das Resultat mit größter 
Spannung und hofft, daß es heute über die Frage zu 
einer Verständigung kommt. 
Wie der „Herald" aus Neucastle meldet, hat weder 
Witte noch Komura bisher die zahlreichen Vorschläge 
geprüft, welche in Bezug auf die Frage der Abtretung 
von Sachalin und der Friedenskostenentschädigung gemacht 
worden sind. Witte erklärte einem Interviewer, daß 
man noch keinen dieser beiden Punkte bisher.erörtert habe. 
Die russischen Friedensdelegierten haben sich ver 
schiedentlich sehr pessimistisch über den Stand der Ver 
handlungen geäußert. Einer von ihnen soll bereits 
Vorbereitungen getroffen haben, um am nächsten Montag 
die Rückreise nach Rußland anzutreten. 
Portsmouth. Es scheint sicher, daß die Russen auf 
die ostchinesische Bahn verzichten werden, da diese keinen 
strategischen Wert für sie hat. Dagegen fordern sie eine 
bedeutende Entschädigung für die russisch-chinesische Bank, 
welche Eigentümerin dieser Bahnlinie ist. 
Neucastle. Trotz der großen Diskretion, welche die 
japanischen Delegierten über den Gang der Friedens 
verhandlungen bewahren, verlautet, däß unter diesen die 
vollste Einigkeit herrsch«. w^»^drtzAM»Wt,ei"ch'er. 'XinTfetin 
nicht der Fall sei. Witte entscheide alles, ohne sich um 
die Meinung seiner Kollegen zu kümmern, indessen gehe 
er so geschickt vor, daß man ihm allseitig Lob ausspreche 
mit Ausnahme seitens seiner Landsleute. — Gestern Nach 
mittag wurde in die Beratung des Punktes 8 eingetreten. 
Punkt 9 und 10 betreffen die internationale russische 
Schiffahrtsbeschränkung, die Entfestigung von Wladiwostok 
und die Geldentschädigung. Punkt 12 soll einen Bündnis- 
Vorschlag enthalten. 
Tokio. Der russische General Liapunow und 
5 Offiziere seines Stabs sind als Gefangene in Tokio 
eingetroffen. Dem General wurde sein Degen gelassen. 
Von seinen Offizieren ist die Mehrzahl schwer erkrankt. 
Wom Aröeilsmarkl. 
Überall spricht man davon, auf dem Markte, im 
Theater, beim Kaffeeklatsch, ja sogar draußen an der Ost 
see in der Sommerfrische ertönt das alte Friedenauer 
Klagelied: „Wir bekommen keine Dienstboten." Man 
braucht gerade nicht Pessimist zu sein, um in diesen 
Klageruf mit einzustimmen, die gegebenen Verhältnisse 
liegen wirklich schlimm und unwillkürlich drängt sich von 
selbst die Frage auf, warum sind in Friedenau keine 
Dienstboten zu bekommen oder doch nur schwer zu be 
kommen und wie wäre vielleicht diesem Mißstande ab 
zuhelfen. 
Wer sich jemals mit diesen Fragen eingehender be 
schäftigt hat, wird zugestehen müssen, daß die Beant- 
Er sah allerdings krank ans, seine Züge trugen den 
Stempel großer Abspannung, oder er halte fast mit Gier 
gefrühstückt, saß jetzt und guckte auf eine Slelle, autwortete 
aber vollkommen logisch. 
„Trauen Sie ihm nicht, dies ist alles Simulation," gab 
Sordegna ihm durch Blicke und Zeichen heimlich zu verstehen. 
Aber nichts deutete an, daß des jungen Arztes Annahme 
berechtigt sei; — Ducetti schien seine Fürsorge, ja seine An 
wesenheit im Zimmer sogar unbequem zu iverden. 
„Gehen Sie doch, nach Constanze zu sehen, Sordegna!" 
forderte er, und es schicir Palmieri, als habe Ducetti ihm 
irgendwas zu sagen. Doch Ducetti schwieg hartnäckig; — 
dann ging er an seinen Schreibtisch und schien Palmieris 
Anwesenheit vollständig zu vergessen. 
Bald schrieb er eifrig. Es blieb letzterem nichts übrig, 
als ihn allein zu lassen, wie er es zu wünschen kein Hehl hatte. 
Draußen erwartete Sordegna ihn. 
„Ich habe von derartigen Zuständen gelesen —* erklärte 
der junge Arzt, und sie kanien überein, daß er unvermerkt 
diese Ueberwachung fortsetzen und sich schriftlich mit einer 
Aritorität ersten Ranges in Verbindung setzen sollte, um eine 
längere Beobachtung des llnglücklichcn zu veranlassen. 
Die Damen ivaren noch nicht sichtbar geivorden. Palmieri 
ging. Er schrieb zu Haus einen anderen Brief als Antwort 
auf Constanzes Absage! Gewiß, er stimmte ihr zu in der 
Hauptsache, ihre Charaktere paßten nicht füreinander; aber 
ivollte sie ihm nicht gestatten, ihr ein Freund, ein Bruder zu 
sein, über den sie zu allen Stunden verfügen, auf dessen Treue 
und Hilfe sie sich verlassen konnte? 
Und diesen Brief schickte er ab. Nun wußte sie doch, daß 
er nur auf ihren Ruf wartete. 
Ter Tag war ein Sonntag und das Wetter unfreundlich; 
wortung schwer, wenn nicht unmöglich ist. Wenn man 
im allgemeinen über Dienstbotenmangel am Orte klagen 
hört, so kommen in erster Linie Aufwärterinnen inbetracht. 
Während es in Berlin für eine Aufwärterin schwer ist, 
überhaupt Stellung zu finden, liegen die Verhältnisse in 
Friedenau umgekehrt. Auf ein Zeitungsinserat melden sich 
im wiederholten Falle, vielleicht nach Tagen erst Personen, 
die nicht selten sogar in Berlin wohnen. Melden sich 
vielleicht sogar Aufwärterinnen aus Friedenau, so stellen 
diese oft Forderungen, die den Herrschaften schwer sind, zu 
erfüllen. Da die betreffenden Personen genau wissen, daß 
die Konkurrenz keine große ist, glauben sie mitunter zu 
den unverschämtesten Forderungen berechtigt zu sein. Hat 
dann eine Herrschaft schließlich das Glück, eine Aufwärterin 
zu erhalten, die ihr tüchtig genug erscheint, die über 
tragenen Arbeiten auszuführen, und nicht zu unverschämte 
Forderungen stellt, so erfreut sie sich oft nicht zu lange 
dieses Glückes. Schon nach einigen Tagen erklärt die 
Frau, daß ihr die Arbeit zu schwer sei „daß sie es nicht 
länger schaffen könne." — — Das Suchen nach einer 
tüchtigen Aufwärterin kann von neuem beginnen. 
Nicht viel besser liegen die Verhältnisse bei den Dienst 
mädchen, Kindermädchen und dem sonstigen Hauspersonal. 
Wer jemals Gelegenheit hatte in einem Berliner Ver 
mietungsbureau längere Zeit als stiller Beobachter zu 
weilen, der kann über die Gründe, weshalb in Friedenau 
Dienstbotenmangel herrscht, etwas aus der Schule plaudern. 
„Wat. nach Friedenau willste gehn, da is ja man keene 
jitt-»«Eanzm'>stke." — „Wat in bet Nest willste gehn, det 
hat nich mal Militärs" — so flüstern sich die Küchenfeen 
gegenseitig zu und die schmucke Karoline, die schon hinaus 
fahren wollte, um sich die Herrschaft „einmal anzusehen", 
überlegt sich die Sache und wartet noch einen Monat zu, 
bis sie was besseres in Berlin findet. Die Gesinde-Ver 
mieterinnen in Friedenau selbst haben große Mühe, Dienst 
personal „auf Lager" zu schaffen, ja sie lassen sich das 
selbe in nicht seltenen Fällen aus den entlegensten Winkeln 
der Pronvinz, ja der ganzen Monarchie verschreiben. Bei 
einem Rundgang durch unseren Wochenmarkt kann man 
aus diesem Grunde die verschiedensten Dialekte zu hören 
bekommen und dabei am wenigsten den Berliner Dialekt. 
Um ein gutes Dienstmädchen zu erhalten, muß die Herr 
schaft oft auf Bedingungen eingehen, die so manchen Witz 
aus den „Fliegenden Blättern" oder den „Meggendorfern" 
zur Wahrheit werden lassen. Wenn irgend ein Ort unter 
den „modernen Dienstboten" zu leiden hat, so ist es sicher 
Friedenau. Schließlich genügt nicht einmal mehr der freie 
Sonntag, man will sich doch auch am Sonnabend amü 
sieren nach des Tages Müh und Lasten. Ist das Mädchen 
sonst fleißig und brav, was bleibt der Herrschaft anders 
übrig, wenn sie sich das Mädchen erhalten will, als daß 
sie am Ende auch noch eine freie Sonnabend-Nacht ge 
währt. Das sind eben die Leiden und Freuden einer 
Dienstherrschaft. Glücklich, wer sich keine Dienstboten zu 
halten braucht, denn der Arger beginnt hier schon mit dem 
Suchen der Arbeitskraft. 
Betrachten wir nun einmal die Verhältnisse beim 
er vergmg Palmieri unbeschreiblich trübselig. — Die Nach 
wirkung aller Gemütserschütterungen der letzten Zeit lag 
schwer auf ihm, noch schwerer die Verödung seines jetzigen 
Lebens. Tausend kleine und große Fäden hatten ihn und 
Constanze verknüpft, sie waren plötzlich zerrissen, und für seine 
wahre Liebe, seine Sehnsucht nach Irene hatte er nicht den 
geringsten Trost oder Anhalt. 
Welche Schändlichkeit! Da ließ man jenes arme Geschöpf 
abreisen, stieß es rücksichtslos zum Hause hinaus und kümmerte 
sich in schnöden Egoismus nicht weiter um sie. — 
Plötzlich kam Sordegna! Er brachte schon wieder eine 
Hiobspost, das sah Palmieri ihm an, schon che er gerufen: 
„Ducetti ist verschwunden! Ist nirgends aufzufinden!" 
„Pah, was kümmert mich Ducetti! Kümmern Sie sich 
lieber erst einmal um Ihre Schwester, Sordegna!" rief er ihm 
in leidschaftlicher Aufregung entgegen. 
O, er hatte nicht Worte der Bittxrkeit und des Zorns 
genug, auch für den Bruder, der sich seiner Pflicht als solcher 
so gar nicht bewußt schien. 
Sprachlos stand Sordegna dieser flammenden Entrüstung 
gegenüber. 
Das alles wußte er ja gar nicht! Das alles hatte man 
ihm ja ganz anders gedeutet! Aber warum? Warum? 
Irene war doch bei der Großtante ihrer Patin, der 
Schwester Eustachia vom heiligen Benedict? Es gab eine sehr 
erregte Anssprache. 
„Bin ich denn mit Blindheit geschlagen geivesen!" rief Leo 
ganz entsetzt. 
Und nun erfuhr er erst von Palmieri alles, was sich 
hinter den Kulissen zugetragen. 
Und zwischeil diese Aliseinandersetzuugen hinein berichtete 
Sordcaua bruchstückweise, daß Ducetti ausgegangen, ganz
        
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