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Periodical volume Nr. 189, 14.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Slyoneoerg. 
— Urlaub deS Oberbürgermeisters. Herr Ober 
bürgermeister Wilde tritt heute einen 3 wöchentlichen 
Urlaub an. Die Vertretung während dieser Zeit über 
nimmt der Stadtältefte und Stadtrat, Herr Heyl. Zu 
der am 4. September stattfindenden ersten Stadtver- 
ordneten-Bersammlung nach den Ferien wird Herr Ober 
bürgermeister Wilde wieder zurück sein. 
— Eine Auslosung unter 8 Stadtverordneten- 
Mandaten, von denen 4 zur Ausscheidung gelangen, 
wird jedenfalls in der ersten Sitzung nach den Ferien 
erfolgen. Die Wahlzeit von 16 Stadtverordneten läuft 
am Ende dieses Jahres ab, so daß im ganzen 20 Neu 
wahlen zu erfolgen haben. 
— Fahrstuhluufall. Der Molkereibesitzer und 
Fuhrherr Friedrich Glau, Akazienstraße 12, hat durch 
mangelnde Vorsicht den Tod gefunden. Im Schacht des 
Fahrstuhls war etwas in Unordnung geraten und Glau 
wollte den Schaden beseitigen. Während er nun unten 
auf dem Boden des Schachtes hantierte, sauste der Fahr 
stuhl aus großer Höhe herab. Glau vermochte sich nicht 
mehr zu retten. Der 200 Zentner schwere Lift traf ihn 
und brach ihm Genick, so daß der Tod sofort eintrat. 
Wertin und Wororte. 
8 I« der neuen städtischen Gasanstalt zu 
Tegel, der größten des Kontinents, wird der Betrieb in 
dieser Woche teilweise eröffnet werden, trotzdem die Anlage 
noch nicht in ihrem ganzen Umfange fertig ist. Der bereits 
vollendete Teil liegt zu beiden Seiten der Berlinerstraße 
und nimmt ein ganz bedeutendes Gelände ein. Sämtliche 
Baulichkeiten sind im Ziegelrohbau aufgeführt worden und 
machen im Gegensatz zu anderen Gasanstalten einen recht 
gefälligen Eindruck. Überall sieht man kleine und große 
Türme, hübsche Giebel und Erker. Zur Verbindung des 
östlichen mit dem westlichen Teil dienen zwei große eiserne 
Brücken, die über die Berlinerstraße hinwegführen und 
von denen die eine zum Transport der Kohlen dient und 
die andere ein mächtiges Druckrohr trägt. Der Hauptein 
gang zur Anstalt befindet sich links von der Berlinerstraße, 
daneben erhebt sich ein Gebäude, das einige Säle für die 
Unterbringung von mehreren Tausend Arbeitern und eine 
Kantine enthält. Auf der anderen Seite der Berliner 
straße liegt das große Laboratorium, in dem u. a. schon 
seit einiger Zeit Versuchslicht hergestellt wird. In dem 
Laboratoriumsgebäude befindet sich auch die Wohnung für 
den Chemiker der städttschen Gaswerke Prof. Drehschidt. 
8 Die Aachwehen der heißen Julitage machen 
sich jetzt in den statistischen Nachweisen über die Sterblich 
keit der Berliner Bevölkerung deutlich bemerkbar. Der 
hastige und übermäßige Genuß kalter Getränke, von Eis, 
Obst rc. haben die Zahl der an Darmkrankheiten Ge 
storbenen in erschreckendem Maße erhöht: es starben in 
der Woche vom 26. bis 29. Jult an Darmkatarrh, Durch 
sall rc. nicht weniger als 225 Personen (gegen 194 in der 
Vorwoche, 16. bis 22. Fuli), davon allein an Brechdurch 
fall 109 (gegen 89 in der Vorwoche). Es ist dies beinahe 
der dritte Teil aller in der letzten Juliwoche Gestorbenen, 
deren Zahl sich auf 716 belief. 
8 Eine Kundgebung gegen die Fleischnot 
veranstaltete die Gemeindevertretung von Weißensee. in 
dem sie einen von den Sozialdemokraten ausgehenden 
Antrag annahm, beim Bundesrat um Aufhebung der 
Grenzsperren für Schlachtvieh vorstellig zu werden. Für 
den Antrag stimmten sämtliche Gemeindevertreter mit 
einer einzigen Ausnahme. 
vermischtes. 
• Zum Eisenbahn-Unglück bei Spremberg macht die 
Zeitung deS Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen darauf auf. 
merksam, daß im Ausbau zweigleisiger Strecken auf den deutschen 
Staatsbahnen in den letzten Jahren sehr große Fortschritte gemacht 
worden sind. Nack der letzten Nachweisung beträgt der Prozentsatz 
der zwei- und mehrgleisigen Strecken auf deutschen Bahnen überhaupt 
35.7 Prozent, auf den preußisch-hesfiscken Staatsbahnen 40 Prozent 
der BetriebSIänge, in der Schweiz nur 12,6, in Österreich.Ungarn 
10.7 Prozent, in den Niederlanden 37,6 und in Belgien mit seinem 
dichten Verkehr 40,8 Prozent. Rechnet man in Deutschland die 
Nebenbahnen ab, so ergeben sich 53,6 Prozent zweigleisiger Haupt- 
bahncn, in Preußen sogar 62,7 Prozent. Der Prozentsatz der Doppel- 
! >leisigkeit in Großbritannien beträgt nur 55,8 des Gesamtnetzes 
einer Bahnen, deren B-rkehrSstärke bekanntlich die der deutschen 
wett übertrifft. Der Prozentsatz der zweigleisigen Bahnen in 
Deutschland ist fest mehreren Jahren fast unverändert, trotz deS 
starken Zuwachses an verkehrsschwachen und daher durchweg eingleisigen 
Nebenbahnen; auf Hauptbahnen berechnet, ist der Prozentsatz daher 
im steten Steigen. — Der Zusammenstoß zweier gegeneinander fahrenden 
Züge auf freier Strecke ist, so schreibt das Blatt weiter, etwas in 
entwickelten Eisenbahnländern höchst seltenes, weil überall die sonnen- 
klare Vorschrift besteht, daß ein Zug die Station nicht verlaffen darf, 
ehe der ablcffende Beamte (Fahrdienstleiter) von der Freiheit des 
Fahrgleises sich durch Anfrage bei der Nackbarstation Überzeugung 
geschafft hat. Versäumt er dies oder weiß er gar, daß die eingleisige 
Strecke durch einen anfahrenden Zug besetzt ist und läßt er trotzdem 
«Uten Zug auf diese ab, so handelt er entweder völlig kopflos oder 
verbrecherisch. Diese Grundsätze find so selbstverständlich, so jedem 
Eisenbahnmann in Fleisch und Blut übergegangen, daß Verstöße 
gegen sie höchst selten vorkommen. Für das Befahren eingleisiger 
Strecken sind auch noch andere Vorsichtsmaßregeln vorgeschrieben, 
deren Nichtbeachtung ebenso, wie jener Verstoß jedenfalls den 
Gegenstand der Untersuchung bilden wird. Der Fall zeigt von neuem 
die Schwäche und Unzuverlässigkeit der menschlichen Natur, und gibt 
wieder Anlaß zu dem Wunsche, daß eS mehr und mehr gelingen 
möge, die Bewegung der Züge von der menschlichen Fehlbarkeit 
tunlichst unabhängig zu machen. Wir besitzen bekanntlich in der 
elektrischen Streckenblockung ein vorzügliches Mittel hierzu. In 
Deutschland werden von Jahr zu Jahr immer weitere Strecken mit 
ihr versehen, fortgesetzt wird an der Vervollkommnung dieser Ein- 
« en gearbeitet. Der Spremberger Fall lehrt wieder eindringlich, 
st auf Strecken mit einfachen Betriebsverhältniffen die außer- 
halb jeder Berechnung liegende Kopflosigkeit eines Beamten schweres 
Unheil anrichten kann, und es wird sich daraus für die Eisenbahn- 
Verwaltungen ein neuer Anspom ergeben, durch Vervollkommnung 
der selbsttätigen Einrichtungen den unheilvollen Folgen menschlicher 
Fehlbarkeit möglichst entgegenzuwirken. 
* Eine Dame (der sich ein Dienstmädchen vorstellt): „Warum 
sind Sie von Ihrer vorigen Herrschaft entlasten?" — „Nanu," ant 
wortet diese bescheiden, „habe ick Ihnen denn schon jefragt, warum es 
Ihre Vorige nich bei Ihnen ausjehalten hat?" 
Völker bei Tische. 
Gastronomische Studie von Wilhelm Clobes»Stettin. 
Nachdruck verboten. 
kill. Wenn je ein Sprichwort den Nagel auf den Kopf 
getroffen, so ist es das bekannte Wort der alten Römer, 
daß sich über den Geschmack nicht streiten läßt. Die 
Zahl der Geschmäcke, sagt der bekannte Gastronoin Brillat- 
Savarin, ist eine unendliche, denn jeder lösliche Körper 
besitzt einen besonderen Geschmack, der nie völlig einein 
andern gleicht. Fanden es die fanatischen Asketen der 
vorreformatorischen Zeit als eine köstliche Speise Heuschrecken 
zu verzehren und traut man verschiedenen Völkerstämmen 
zu, daß sie in aller Gemütsruhe Soldatenstiefeln mit 
Paprika zubereitet, zu genießen imstande wären, so wird 
ruan ebensowenig dagegen eintvenden können, wie gegen die 
Liebhaberei bevorzugter Zeitgenossen für Chanipagner 
und Austern. Mit demselben Behagen, wie der Hofbräu- 
Haus-Münchner seine Haxen verspeist, läßt sich der bar 
barische, noch nicht von der Kultur beleckte afrikanische Ur 
mensch die gerösteten oder geschmorten Gebeine eines be 
sonders leckeren weißen „Bruders" schmecken. Wer wollte 
es bestreiten, daß der Geschmack grundverschieden ist? 
Es mag daher gar nicht so uninteressant sein, sich an 
gesichts der soeben in Leipzig in Szene gehenden Inter 
nationalen Kochkunstausstellung, einmal näher 
aus den Tischen einzelner Völker umzusehen. 
Die ungefähre Kenntnis unseres deutschen Hauses 
voraussetzend, wende ich mich zunächst dem zurzeit be 
sonders „aktuell" gewordenen Rußland zu. Samowar 
und Tschai (Tee) — das sind die beiden Schlagworte 
der russischen Gastronomie. Deutsche praktisch veranlagte 
Großmütter würden sich bei aller Kenntnisse ' heilsamer 
Tecsorten, als da sind Kamillen-, Lindenblüten- und Hollun 
dertee, wundern, wenn sie den echten russischen Tee kosten 
dürften. Was der liebliche Gesang des Samowar verspricht, 
hält der vorzügliche Trunk, der in dem blanken Kessel 
brodelt. Unverfälscht und rein trinkt der Russe den Tee 
eigentlich zu jeder Tageszeit, wie Weber in seinen „Gastro 
nomischen Bildern" feststellt, unter Umständen 8—10 Gläser, 
wie der Deutsche das Bier trinkt. Höchstes Raffinement 
der Gastronomie steht im übrigen bei der Herstellung von 
Speisen neben der primitivsten Kochart. Das einfache Volk 
begnügt sich nicht selten mit einem Gericht aus ungeschälten 
Gurken, die nur mit etwas Salz angemacht werden. Da 
gegen versteht es der Russe wiederum in der Zuberei 
tung von Suppen den Rekord zu brechen. In erster Linie 
sei Quaß erwähnt, eine Suppe, die aus gegohrenen roten 
Rüben, Fleischbrühe, Sahne und einigen Eiern legiert wird. 
Ein Gläschen Stara Litewka (Littauischer Kornschnaps), 
Kaviarbrötchen, Flaki (Rinderfleck) sind weitere Speziali 
täten der russischen gut bürgerlichen Küche, aus der im 
allgemeinen kräftige, würzige und wohlschmeckende Speisen 
hervorgehen. 
Der Antipode des Russen auf dem europäischen Kon 
tinent ist der Franzose. Frankreich hat geradezu Klas 
siker der Gastrionirmie auszuweisen. Wie in den französischen 
Familien gegessen wird, versichert Weber, erfährt der 
Fremde weder in den feinsten Speisehäusern noch in den 
Gasthöfen, wo er herbergt. Gesundheit und Schmackhaftigkeit 
vermählen sich in der französischen Familienküche. Dort 
ist das Brot weiß und leicht, infolgedessen auch leicht ver 
daulich, ein guter Wein fehlt fast niemals. Geflügel, treff 
liche Suppen, Gemüse, Ragouts in den verschiedensten Pikan- 
terien sind am Bevorzugtesten. Dabei verfügt die Köchin 
.jenseits der Vogesen, ebenso wie der Kochkünstler über eine 
enorme Skala, die Gerichte so vielseitig wie möglich zu 
zubereiten. Man braucht nur das erste beste französische 
Kochbuch aufzuschlagen, um sich über die Mannigfaltigkeit 
der Zubereitungsweisen zu orientieren. 110 diverse Suppen, 
sechzigerlei Saucen, 170 Arten Rindfleisch, mehr als 300 
Arten Pasteten, Puddings und süße Entremets — das 
nur eine Stichprobe aus dem üblichen Repertoire des fran 
zösischen Herdes. Zunge, Gaumen und Magen werden dabei 
trotzdem von der verständnisvollen Hausfrau durchaüs 
individuell berücksichtigt. 
Der Englishman verachtet keineswegs die Küche des 
Frankenlands, aber er wird sie stets zur englischen 
Kochkunst in Vergleich stellen. Solide und.kräftig verlangt 
der Engländer die Kost. Weniger die Suppe, als das Fleisch 
tritt bei ihm bestimmend in den Vordergrund. DerbeS 
Fleisch nebst Gemüse, hiernach einen Pudding — dies die 
Hauptgerichte des englischen Mittelstandes. Mageres Fleisch 
wird im allgemeinen dem fetten vorgezogen, dagegen sind 
pikante Saucen, Mixed-Pickles dem Magen nicht unwill 
kommen. Recht seltsam wird es manchen berühren, wenn 
er erfährt, daß das, was der Deutsche gemeinhin mit 
„englische Küche" bezeichnet, gar nichts mit dieser zu tun 
hat. Halbgares Fleisch würde der Engländer entsetzt zu 
rückweisen, da er lediglich eine rötliche Couleur beim An 
schnitt liebt, nicht aber ein innen noch bluttriefendes Stück 
Fleisch, wie vielfach irrtümlich angenommen wird. Haupt 
wert legt man in England auf das Frühstück, ebensowie 
auf das mit Luncheon bezeichnete zweite Frühstück. Tee 
oder Schokolade oder Kaffee, dazu Eier, Schinken, Hammel 
koteletten, kaltes Fleisch und das aus Weizen gebackene Boot 
bilden die Ingredienzien. Nachmittags um 5 Uhr ladet 
man zum five o'doolc-Tee ein. Um sechs, auch sieben 
oder acht Uhr ißt man in England — zu Mittag. Auf 
dieser Mahlzeit liegt natürlich das Hauptgewicht. Hier 
entwickeln sich die exquisitesten Gastmähler, die von der 
Suppe (Mocturtle, Oxtail, Windsor, Aalsuppe) bis zum 
obligaten Pudding oft wahre Hymnen darstellen. 
Wenden wir uns dem rauhen Norden zu, so finden wir 
den Schweden bei durchaus kraftvoller Nahrung. Dem 
französischen Brot gerade diametral gegenüberstehend ist 
das schwedische Brot, Kuäcke bröd, festes Roggenmehlge 
bäck von runder dünner Tafelform. Neben diesem ist aller 
dings auch das gelbe Sasranbrot, eine weichere Sorte, 
recht beliebt. Das Mittagsmahl beginnt der Schwede mit 
dem Smörgasbord, dem sog. Butterbrotstisch. Mitunter 
bis zu zwanzig verschiedenen Speisen begegnet man auf 
dieser nordischen Tafel. Sardinen, Kaviar, Heringe, Hum 
mer, Lachs in Gelee, Rentierbraten, Bratkartoffeln, Kasta 
nien, Käse, Fleischklöße beherrschen das Terrain und bilden 
jenes delikate Arrangement, das man in Deutschlaiid als 
schwedische Schüssel kennt. Neben dem Bier wird als Haus 
trunk das kühle, moussierende Sockerdricka, eine Art Met, 
gern getrunken. 
Die Spanier der mittleren Klassen sind hauptsäch 
lich auf Eierspeisen angewiesen. Braten bedeutet schon einen 
gewissen Luxus. Oel wird allgemein bei der Zu 
bereitung der Speisen verwendet. Eierkuchen macht inan 
ebensowie Zwiebelsuppen mit Oel an. Daneben spielen 
spanischer Pfeffer und Safran Hauptrollen in der Küche 
Spaniens. Unter den Nationalgerichten, von denen es eine 
ganze Anzahl gibt, seien der besonders im Sommer bevor 
zugte Gazpacho und der Puchevo erwähnt. Erstgenannte 
Speise setzt sich aus Gurken, Knoblauch, Brotkrumen, 
Piment, Essig, Oel und Wasser, letztere — ein beliebtes 
Fleischgericht — aus Rind- oder Hammelfleisch, Speck, 
Garavanzos (Erbsen), Kartoffeln, Kohl, gelben Rüben, Zwie 
beln, Schalotten, Knoblauch und Reis zusammen. 
Vielleicht dürfte schon diese kurzgefaßte Studie auf 
der gastronomischen Landkarte hinreichend die tiefe Wahr 
heit von der Verschiedenheit des Geschmacks bestätigen. Was 
hier nur in skizzenhaften Umrissen angedeutet wurde, hätte 
sich wahrlich bedeutend erweitern lassen. Schließlich kommt cs 
nicht darauf an, welche Geschmacksrichtung ein Volk als die 
hauptsächlich vorherrschende besitzt, ob man nun an Vogels 
guano oder Rcgenwürmern, an Eisbein mit Sauerkohl 
oder geschmorten Ratte« mit Remouladensaucen Geschmack 
und Wohlgefallen findet. Vielmehr kommt das Wort des 
Horaz in demselben Maße, >vie auf die schönen Künste der 
Poesie und Malerei, so auch auf die Gastronomie in An 
wendung: „Vermische Nützlichkeit mit Anmut!". 
Amtliche Anzeigen. 
Bekanntmachung. 
Die Räude unter den Pferden des Fuhr- 
Herrn Hertling in Charlottenburg, Sophie 
Charlottenstraße 15, ist erloschen. 
Friedenau, den 10. August 1905. 
Der Amts-Vorsteher. 
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von der Reise zurück. 
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[3665 
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