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Periodical volume Nr. 187, 11.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Nachmittags. Zur Entlastung dieses Zuges wird um 
4.58 Uhr ein Ertrazug abgelassen. Die Nachzügler fahren 
Sonntag den 13. August, früh 7.35 Uhr vom Stettiner 
Vorortbahnhof ab. Treffpunkt für die Friedenauer Turner 
ist das „Hotel Reichsadler" — Oranienburg, Bernauer 
Straße 40 — woselbst am Sonntag gemeinsam da§ 
Mittagmahl eingenommen wird. Die Verteilung der 
Wohnungskarten erfolgt am Sonnabend gleich nach dem 
Empfang im Restaurant Nicolas, Bernauer Straße. Die 
Wohnungskartendernochnicht anwesenden Turngenossen'wird 
der Oberturnwart an sich nehmen und beim Festkommers 
im Schützenhaus verteilen. — Sämtliche Turngenossen 
haben in der vorgeschriebenen Turnkleidung zu erscheinen. 
Vereinsabzeichen sind anzulegen, die Liederbücher mitzu 
bringen. — Sämtliche Friedenauer Turner, die am Sonn 
abend mit dem Zug 5.25 ab Stettiner Bahnhof, nach 
Oranienburg fahren, versammeln sich um 4.25 auf dem 
Bahnsteig des Wannsee-Bahnhofs in Friedenau. Pünkt 
liches Erscheinen ist jedem Beteiligten zur Pflicht gemacht. 
f Führmann-Walde-Sänger. Das Ensemble 
gibt morgen Sonnabend im Kaiser Wilhelmgarten wieder 
eine Vorstellung mit vollständig neuem Programm. Wer 
sich für einige Stunden amüsieren will, der komme zu den 
Führmann-Walde-Sängern, er wird sicher von dem Ge 
botenen befriedigt sein. An, Sonntag veranstaltet die 
Direktion Brosini eine Theater- und Spezialitäten-Vor- 
stellung im gleichen Etablissement, deren Besuch wir eben 
falls nur empfehlen können. 
-j- Mn entdeckte« Verbrechen. Zu der unter 
dieser Spitzmarke gestern gebrachten Nachricht können wir 
heute unseren Lesern noch mitteilen, daß heute Nachmittag 
5 Uhr in der Leichenhalle des hiesigen Kirchhofes in An 
wesenheit einer Gerichtskommission eine Obduktion der 
Leiche vorgenommen worden ist. Die Verstorbene, 
Ottilie Sauer aus Starbel, ist 27 Jahre alt und war 
bisher auf einem Gute in Stellung. Selbst ihrer Mutter 
hatte sie keinerlei Mitteilung gemacht, daß sie einer Ent 
bindung entgegensehe. Am 2. August traf sie bei der 
nun verhafteten Familie Moritzky in Berlin 80 ein, bei 
der sie für die Behandlung, wie erwähnt, 80 M. bezahlen 
mußte. Die Frau war früher Hebamme. Der behandelnde 
Arzt war Herr Dr. Manchö, auf dessen Anzeige ein 
Friedenauer Polizeibeamter die weitere Untersuchung des 
Verbrechens übernahm. 
-j- Von Krämpfen befallen wurde gestern Nach 
mittag 4 Uhr der Schlosser Uckermann auf einem Neubau 
in der Wiesbadenerstraße. Der junge Mann, bei dem 
sich zugleich Erbrechen einstellte, wurde zur Sanitätswache 
gebracht, wo ihm Hilfe geleistet und seine Überführung in 
die Wohnung mittels Droschke angeordnet wurde. 
t Bei der Arbeit die Hand ausgerenkt hat 
sich gestern Nachmittag 6 Uhr der Arbeiter Meißner aus 
Mariendorf auf einem Neubau in der Wilhelmshöher- 
straße. Die hiesige Sanitätswache leistete sofortige Hilfe. 
f Unfall. Der Arbeiter Gornack aus Lankwitz erlitt 
gestern auf dem Arbeitsplätze in der Stierstraße eine 
Quetschung der linken Hand. G. suchte die Sanitätswache 
auf, wo ihm ein Notverband angelegt wurde. 
Schöneöerg. 
— Vermißt. Der Kapellmeister Fritz Krause, 
wohnhaft Neue Winterfeldstraße 39, wird seit dem 
27. Juli d. I. früh 6 Uhr vermißt. Er hat von seinem 
Weggehen weder seine Ehefrau, noch seine Kapelle, die er 
im Zelt 2 im Tiergarten dirigierte, in Kenntnis gesetzt. 
Alle diejenigen, die in der Lage sind, über den Ver 
schwundenen irgend welche Nachricht zu geben, wollen unter 
Angabe der eigenen Adresse sich an Frau Klara Krause W 30, 
Neue Winterfeldstraße 39, wenden. 
Berlin und Wororte. 
8 Straßenregulierung. Mit der Beseitigung des 
berüchtigten Engpaßes vor dem historischen Turnplatz in 
der Hasenheide wird bereits in der nächsten Zeit endlich 
begonnen werden. Vor dem alten häßlichen Bretterzaun, 
der den Platz einschließt, zieht sich ein schmaler unge- 
pflasterter und unbeleuchteter Fußweg hin, der sich bei 
Regenwetter in einen Morast verwandelt und um dessen 
Verbreiterung und Regulierung die Bewohner und Vereine 
der Gegend schon seit langen Jahren vergeblich vorstellig 
geworden sind. Es wurde namentlich auf die Gefahr 
hingewiesen, der die Fußgänger ausgesetzt sind, da un 
mittelbar an diesem schmalen Wege die Straßenbahn ent 
lang führt. Solange der südliche Teil der Hasenheide zu 
Tempelhof gehörte, konnte eine Einigung mit dem Fiskus, 
dem Besitzer des Platzes, nicht erzielt werden. Nachdem 
jedoch im vorigen Jahre dies Gebiet in Rixdorf einver- 
leibt worden ist, sind die Verhandlungen zu einem 
günstigen Abschluß gelangt. Der Weg erhält dieselbe 
Breite wie die Bürgersteige der Hasenheide und das alte 
Holzgitter wird durch ein schönes Msengitter ersetzt. 
8 Mit der Fortführung der Alten Jacob- 
straße bis zur Gitfchinerstratze verschwindet auch der 
alte „Bullenwinkel", wie im Volksmunde der südliche, eine 
Sackgasse bildende Teil der Straße von der Neuenburger 
straße bis zu dem noch stehenden Zaun genannt wird, der 
sich früher vor den längst beseitigten Ställen der Kürassier 
kaserne hinzog. Vor seiner im Jahre 1904 erfolgten 
Asphaltierung hatte er ein uraltes Steinpflaster, zwischen 
dem Gras hervorwuchs. Die Bezeichnung „Bullenwinkel" 
kam ftüher sehr häufig in Berün vor. Zuletzt hieß so, 
wie älteren Berlinern noch erinnerlich sein wird, der östliche 
Teil der Taubenstraße von der Markgrafenstraße bis zu 
dem alten Festungsgraben, der einst hier entlangfloß und 
vor etwa 20 Jahren zugeschüttet worden ist. 
8 Dichterstätten in der Friedrichstraße. Der 
bevorstehende Abbruch des Hauses Friedrichstrabe 10, in 
dem^Geibel eine Zeitlang gewohnt hat, erinnert daran, 
daß es in keiner Straße Berlins so viele Dichterstätten 
gibt wie in dieser Straße. Natürlich sind die alten Häuser 
zum größten Teil verschwunden und an ihrer Stelle neue 
entstanden. Das' Haus Nr. 108 bezeichnet die Städte, wo 
Ludwig Tiek, der Vater der Romantik, längere Zeit seine 
Wohnung hatte, und da, wo jetzt das neue Haus Nr. 208 
steht, ist er im Jahre 1853 gestorben. Nr. 123 hat im 
Jahre 1804 der unglückliche Dichter Heinrich v. Kleist ge 
wohnt, von dessen Grabstätte in der letzten Zeit soviel die 
Rede gewesen ist. Auf dem Grundstück 104, wo sich jetzt 
das Gebäude der Komischen Oper erhebt, stand früher das 
Haus, in dem Paul Heyse seine Knabenzeit verlebt hat. 
Hinter dem mit einer Gedenktafel geschmückten Chamisso- 
Hause, Nr. 235, liegt in einem Garten noch ganz in 
seiner alten Gestalt und von zwei uralten Kastanien be 
schattet das in Rokokostil gehaltene Häuschen, in dem der 
Dichter mit Vorliebe geweilt und geschaffen hat. An der 
Ecke der Krausenstraße endlich steht noch das alte Haus, 
in dem Kgl. Hofschauspielerin und dramatische Schrift 
stellerin Birch-Pfeiffer lange Jahre hindurch gewohnt hat. 
Cs trägt die Bezeichnung Krausenstraße 79. . 
8 Auf der Treptow-Sternwarte spricht Direktor 
Archenhold zum letztenmal vor seiner Abreise nach Spanien 
im Monat August nur noch am Sonntag, den 13. August, 
Nachm. 5 Uhr: „Über Wolken, Blitze und andere Er 
scheinungen in unserer Atmosphäre", um 7 Uhr lautet das 
Thema: „Wie finden unsere Schiffe ihren Weg über den 
Ozean?" — Am Montag Abend 9 Uhr über: „Das 
Geheimnis des Wellenbaues". — Auf der Sonne sind 
jetzt wieder große Flecken aufgetreten und werden dieselben 
täglich von 2 Uhr Nachmittags bis zum Sonnenunter 
gange gezeigt. — Abends ist der Mond und Saturn mit 
dem großen Feinrohr zu beobachten. 
Wilmersdorf. In den öffentlichen Platzanlagen 
werden künstlerische Schmuckgegenstände zur Aufstellung 
gelangen. Die Gemeindeverwaltung beabsichtigt, die 
Anlagen durch kleine Brunnengruppen, Standbilder, 
Hermen, ornamentale Bänke oder andere Kunstgegenstände 
zu beleben, und wird zu diesem Zwecke den bereits vor 
handenen 20 000 M. betragenden Kunstfonds jährlich um 
10 000 M. verstärken. Von der Verwendung großer, 
lediglich durch die Masse wirkender Ornamente soll Abstand 
genommen werden. 
Vermischtes. 7 
* Gehäufte Verneinung. Es gibt Fälle, in denen die 
deutsche Volkssprache — entgegen der strengen Sprachlehre — eine 
Verneinung mehrfach setzt, um dadurch ihren Begriff recht stark aus- 
zudrücken. Man denke an die „heimliche Liebe", von der niemand 
nichts weiß." Diese echt volkstümliche Ausdrucksweise hat zuweilen 
auch in die edle Dichtung Eingang gefunden; Schiller läßt seinen 
Wallenstein sagen: „alles ist Partei und nirgends kein Richter." 
Hiergegen ist nichts einzuwenden.- darin liegt eine urwüchsige Kraft. 
Matt aber und störend ist es, wenn bei einem „ohne zu" noch einmal 
ein „nicht" erscheint, wie es in der heutigen Umgangssprache so häufig 
geschieht. Wie oft kann man in Briefen solche Wendungen lesen: „ich 
kann nicht schließen, ohne nicht auss herzlichste ... zu danken" u. dgl. 
Eine Zeitung schreibte einmal: „die Regierung bringt keine richtige 
Vorlage ein, ohne nicht vorher die Führer der Unionisten konsultiert 
zu haben." Wozu hier das „nicht"? Ein ähnlicher Mißbrauch wird 
mit dem „nicht" nach „bis, ehe, bevor" getrieben. Zwar schreibt auch 
Gellert: „er wird sich nicht zur Ehe entschließen, bis er nicht eine 
hinlängliche Versorgung hat"; und Lcssing: „ehe ich die dramatische 
Arbeit nicht aus dem Kopfe habe, will keine andere hinein. Aber 
diese Faffulrgen sind nicht zu billigen. Das „nicht" muß fallen; oder 
es ist für „bis" und „ehe" das Bindewort „solange" einzusetzen: „so 
lange er nicht eine hinlängliche Versorgung habe", dann stimmt 
es wieder. 
" Für nnb gegen den Alkohol. Die Weisen der Erde find 
immer noch nicht einig, ob der Alkohol schädlich oder nicht, oder nicht 
vielleicht gar nützlich ist. Im englischen Herrenhaus hielt eine« der 
Mitglieder neulich eine fast ketzerische Rede, in der er z. B. sagte: 
„Ein bekannter Arzt erklärte mir, daß übermäßiges Effen ebenso 
schlimme Krankheiten verursache wie übermäßiges Trinken. Weiter 
sei statistisch nachgewiesen worden, daß Waffertrinker durchschnittlich 
nur 57 Jahre alt würden, während berüchtigte Säufer immerhin noch 
2 bis 3 Jahre zulegen würden und mäßige Trinker es im Durch 
schnitt noch 12 Jahre länger aushalten. Der moderne menschliche 
Körper", so schloß er seine Rede, „scheint gewissermaßen ein wenig 
Alkohol zu brauchen." 
* Druckfehlerteufel. Ein netter Setzfehler ist einem Blatte in 
der Umgegend von Frankfurt a. M. passiert. In einem Festbericht 
heißt es, dem Turnverein sei von dem Bürgermeister eine schöne 
Zahnbürste überreicht worden. Das ist gewiß ein nützliches In- 
strument, eignet sich aber doch weniger zum allgemeinen Gebrauch. 
ES war auch gar keine Zahnbürste, sondern eine „Jahnbüste." 
* Zigeuuerschläue. Gutsbesitzer (einen frierenden und 
hungrigen Zigeuner am Wege findend): „Mifchko! Eines darfst Du 
wählen und das soll Dir auch zu teil werden, aber nur das Eine. 
Also wähle: willst Du einen Braten — oder ein warmeS Zimmer?" 
— Zigeuner: „Gib mir Speck und laß mich ihn braten!" 
Gemeinnütziges. 
Junge Gau« gebraten. 6 Personen. 3 Stunden. 
Die Gans wird sauber zurechtgemacht, gewaschen und ab 
getrocknet. Die Leber und den Magen hackt man nebst 
2 Schalotten und einein Sträußchen grüner Petersilie recht 
fein, mischt dies mit 5—6 gekochten feinzerdrückten Kar 
toffeln, 125 Gramm würflig geschnittenen rohen Schinken 
und ebenso viel geschabtem Luftspeck, dünstet diese Masse 
5 Minuten mit etwas Butter durch und gibt zuletzt Salz, 
ein wenig Muskatnuß und 2 Eier dazu. Mit dieser Farce 
wird die Gans gefüllt und- in Butter bei fleißigem Be 
gießen gebraten. Die Soße wird entfettet, abgeschmeckt, 
wenn nötig mit etwas Kraftmehl gebunden und mit zehn 
Tropfen Maggis Würze im Geschmack gehoben. 
Tötung von Fischen. Sobald der Fisch aus dem 
Wasser genommen ist, muß er durch Kopfschlag getötet 
werden. Der Fisch wird mit der Bauchseite auf eine 
feste Unterlage gelegt und mit Hammer oder Beil die 
Hirnschale zertrümmert. Ein kräftiger Schlag genügt. 
Um aber die Tötung ganz sicher herbeizuführen, ist es gut, 
rasch mehrere Schläge zu geben. Es ist die einzig richtige 
Art, Fische, besonners Aale, zu töten. Jede Bewegung 
des Tieres hört sofort auf, und man kann es in aller 
Ruhe ausnehmen und schuppen. Das Ausnehmen und 
Schuppen lebender Fische, das Abhäuten lebender Aale ist 
eine so entsetzliche Grausamkeit, daß man derer kaum die 
Wilden fähig halten sollte. 
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