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Periodical volume Nr. 185, 09.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Handlungen, die sich teils in Läden, teils im Parterre 
geschoß oder im ersten Stockwerk befinden. Dort sind alle 
nur möglichen Gegenstände aufgestapelt, wie Möbel, alte 
kunstvolle Porzellane, Waffen, Goldsachen, Musikinstrumente 
und namentlich Bilder in großer Menge. Alle diese 
Dinge finden ihre Käufer, denn es ist eine Tatsache, daß 
gerade in unserer modernen Zeit, in der die Technik auf 
allen Gebieten so gewaltige Fortschritte gemacht hat, sich 
viele Menschen nach dem Alten zurücksehnen und in ihren 
Zimmern Gegenstände aufstellen, die frühere Generationen 
geschaffen haben. In der Mitte des Biertels aber ragen 
zwei große Antiquitäten-Stätten empor, das Museum für 
Völkerkunde und das Kunst-Gewerbe-Museum, die alle die 
kleinen Museen, denn als solche kann man die Antiquitäten- 
Handlungen mit gutem Recht bezeichnen, ganz gewaltig 
übertreffen. 
§ Die Gaslaternen in den 5 Durchfahrten des 
Brandenburger Tores, die an wagerechten, in das Mauer 
werk eingelaffenen Eisenstäben befestigt waren und zu den 
ältesten Laternen Berlins gehörten, sind jetzt entfernt 
worden, da die verstärkte elektrische Beleuchtung des 
Pariser Platzes und namentlich die beiden vor Kurzem 
vor dem Tor errichteten 20 Fuß hohen Kandelaber auch 
in den 5 Durchfahrten eine genügende Helligkeit ver 
breiten. 
8 Während in der Markgrafenstraße die alten 
Siemensschen Häuser, die den Grundstock der weltbe 
kannten Fabrik bildeten, abgerissen werden, erweisen sich 
die neuen Fabrikgebäude der Siemenswerke am Nonnen 
damm bei Charlottenburg, die erst in diesem Jahre dem 
Betrieb übergeben worden sind, schon jetzt wieder als zu 
klein. Um nur die notdürftigsten Erweiterungen schaffen 
zu können, sind vorläufig verschiedene Baracken errichtet 
und ist gleichzeitig mit einem großen Anbau begonnen 
worden. Später werden auch die jetzt an der Franklin- 
straße zu Charlottenburg untergebrachten Fabrikabteilungen 
nach dem Nonnendamm verlegt werden. 
8 Königsschiesten. Bei dem diesjährigen Königs 
schießen der Berliner Schützengilde errang der Meierei 
besitzer August Zeitner die Königswürde. Erster Ritter 
wurde der Gärtnereibesitzer Hermann Faßbender und 
zweiter Ritter der zweite Vorsitzende der Gilde, der städt. 
Lehrer Emil Heuer. 
8 Mit den Arbeiten für die Berlängerung 
der nach Mariendorf führenden Straßenbahn 
linien über die alte Kirche, ihrem jetzigen Endpunkt, 
hinaus ist begonnen worden. Die Wagen werden in Zu 
kunft einen Teil der von Mariendorf nach Lichtenrade 
führenden Chaussee bis in die Nähe des an dieser neu 
angelegten Kirchhofs der Berliner Christus-Gemeinde hinauf 
fahren. Rechts von der Chaussee wird auf einem Stück 
Feld eine Schleife hergestellt werden, die für das Wenden 
der Wagen bestimmt ist. 
Steglitz. ^.Am Sonntag Abend erschien in dem 
Ebert'schen Schanklokal in der Schützenstraße Hierselbst der 
Seilermeister Fitzky, um seinen Abendschoppen zu trinken. 
In bester Laune nahm der in der genannten Gastwirt 
schaft bestens bekannte,. in den siebziger Jahren stehende 
Herr auch an einer Skatparfie teil. Doch plötzlich ver 
wandelte sich die Lustigkeit des Gastes, denn — zum Ent 
setzen seiner Skatfreunde entfielen ihm die Karten und F. 
sank wie leblos vom Stuhl. Man brachte ihn in seine 
nahegelegene Wohnung und holte schleunigst Dr. Wegener 
herbei, indes der Arzt bemühte sich vergeblich um den 
Patienten, der gleich darauf unter seinen Händen einem 
Schlaganfalle erlag. 
Marienfelde. Eine Unfallstation wurde jetzt auch 
hier eingerichtet. Für plötzlich auf der Straße vor 
kommende Erkrankungen oder für eingetretene Unglücksfälle 
ist Berlinerstraße 41 eine Unfallstation eröffnet worden, 
wo Verunglückten die erste Hilfe zuteil werden kann. 
Kerichtttches. 
(:) Verstößt ei« Vertrag, im Versteigeruugstermin nicht 
höher zu bieten, gegen die gute« Titte«? Diese Frage hat 
das Reichsgericht durch Urteil vom 11. Juli 1904 bejaht. Es hält 
die Entscheidung für so wichtig, daß eS sie mit ausführlichen 
Gründen versieht, und wir glauben sie umsomehr veröffentlichen zu 
sollen, als durch sie einem armen Handwerker, der Arbeiten für einen 
Hausbau geliefert hatte, seine Forderung gerettet wurde. Seiner 
Hypothek von 1562 M. gingen fünf andere mit etwa 84 000 M. vor, 
hinter ihr war eine sechste in Höhe von 4000 M. für einen gewissen 
V. eingetragen. Der Beklagte betrieb in dem Grundstück ein Fuhr- 
werksgeschäft und hatte großes Interesse, dasselbe zu erwerben. V. 
hatte bestimmt erklärt, daß er bieten werde, bis er gedeckt sei und er 
war auch in der Lage, ernstlich zu steigern. Er hätte soviel bieten 
müssen, daß auch der Kläger gedeckt war. Um das Grundstück aber 
billiger zu erstehen, bot der Angeklagte ihm 3500 M. dafür, daß er 
nicht biete. V. ging darauf ein und das Grundstück wurde dem 
Beklagten zu einem so niedrigen Preis zugeschlagen, daß der Kläger 
leer ausging. Er forderte in Höhe seiner Forderung Schadenersatz. 
Das Landgericht verurteilte; das Berufungsgericht wies die Klage ab; 
das Reichsgericht erblickte in der Vereinbarung zwischen V. und dem 
Beklagten, nicht zu bieten, einen Verstoß gegen die guten Sitten und 
hob das Urteil auf. Allerdings ist eine Bestrafung derartiger Ver- 
träge bei der Beratung des Strafgesetzbuches abgelehnt worden. 
Allein das beweist noch nicht, daß der Gesetzgeber solche Handlungen 
auch als nicht gegen die guten Sitten verstoßend erachtet. Auch ob 
V. ein Vorwurf trifft, darauf kommt es nicht an. Der Beklagte war 
sich bewußt, daß er das Grundstück nur erstehen könne, wenn er so 
viel biete, daß alle, auch die Hypothek des Klägers gedeckt werde. Er 
wußte ferner, daß der Kläger nicht in der Lage war, die seiner 
Forderung vorgehenden Hypotheken zu überbieten und er hätte auch 
im übrigen jede Konkurrenz beseitigt, so daß er in der Tat als 
einziger Bieter in Betracht kam. Er wollte nur eine bestimmte 
Summe aufwenden. Mit dieser konnte er aber das Grundstück nicht 
erstehen, wenn auch der Kläger befriedigt werden mußte. Deshalb 
traf er mit K. die Vereinbarung, daß er ihn nicht überbieten.solle 
und daß er entgegen den gesetzlichen Bestimmungen und unter Über 
gehung des Klägers von ihm auf seine Hypothek 3500 M. erhalten 
solle, Eine solche Gebarung geht über das, was anständige und 
redlich denkende Menschen als bei der Verfolgung ihres Vermögens 
vorteils erlaubt ansehen, unzweifelhaft hinaus und ist als gegen die 
guten Sitten verstoßend anzusehen. Sind, wie das Oberlandesgericht 
bemerkt, gleiche oder ähnliche Übereinkommen bei Zwangsversteigerungen 
von Grundstücken nicht seilen, so handelt es sich dabei nicht um eine 
der Beachtung würdige Gestaltung des Geschäftslebens, sondern um 
Auswüchse desselben, die nicht Sitte, sondern Unsitte sind. 
(:) Entscheidung drs Oberverwaltungsgerichts. In 
Sachen Berlin und Ersetzung der Schullasten der Vororte hat das 
Oberverwaltungsgericht, wie bekannt, das Urteil des Bezirksaus- 
schuffes zu Potsdam, wonach Berlin verurteilt wurde, an Weißensee 
einen dauernden Schullastenbeitrag zu zahlen, bestätigt. Jetzt liegt 
die eingehende Urteilsbegründung des Ober-Verwaltungsgerichts vor. 
Es heißt da u. a.: „daß die Steuerzahler von Weißensee überbürdet 
sind, erkennt die Beklagte (Berlin) an; sie bestreitet aber, daß die 
Ueberbürdung durch die Schulverhältniffe hervorgerufen sei. Dieser 
Einwand ist verfehlt. Der Bezirksausschuß hat überzeugend dargetan, 
daß die an sich schon jetzt zu hohe Belastung durch die Mehrauf 
wendung für die Schule noch gesteigert werde und zwar im erheb 
lichen Umsange. Bei den besonderen Verhältniffen in Weißensee muß 
in der Tat eine Vermehrung der Lasten um etwa 8 v. H. als er- 
heblich bezeichnet werden," Weiter lautet die Urteilsbegründung: 
„Im Vordergrund steht der Angriff der Berufung, die Steigerung 
des Bodenwertes, welchen die Nähe Berlins verursache, sei nicht oder 
nicht genügend berücksichtigt worden. Demgegenüber ist jedoch zunächst 
darauf hinzuweisen, daß eine etwaige Wertsteigerung des Bodens an 
sich noch keinen „der Gemeinde" als solcher zugewachsenen Vorteil 
darstellt. Die Steigerung kommt d.n einzelnen Besitzern zu gute". 
Weiter wird dann noch zu der Angabe Berlins, die Selbstkosten für 
Kranke beliefen sich auf höhere Beträge als Weißensee sür seine 
Kranke an Berlin zahlt, erwidert, daß hier besondere Verträge vor 
lägen und die Abrechnung schon geschehen sei. Ein Vorteil im 
Sinne des § 53 des Kommunalabgabengesetzes könne hier nicht 
anerkannt werden. 
Vermischtes. 
* Weshalb die Reichspost gerade da« Orangerot ge 
wählt hat, erfährt man aus einem intereffanten Artikel des Archivs 
für Post und Telegraghie, nach welchem die Uniform-Vorschriften der 
Postverwaltung nunmehr gerade 200 Jahre alt sind. Unter Friedrich 
den Großen, als die Kleiderpracht in Preußen ihren Gipfelpunkt er 
reicht hatte, war es, als auch für die Postbeamten eine Galakleidung 
eingeführt wurde, in der sie bei feierlichen Aufzügen usw. erscheinen 
mußten. Schon damals gehörte zu dem blauen Rocke ein orange- 
farbener Kragen und ebensolche Armelau'schläge. Es ist kein bloßer 
Zufall, daß gerade das Orangerot gewählt wurde. Da der damalige 
.General-Erb-Postmeister", Reichsgraf v. Wartenberg, gleichzeitig 
Erbstatthalter aller Fürstentümer war, die zu den oranischen Erb- 
landen gehörten, darf vielmehr angenommen werden, daß die Wahl 
jener Farbe auf ihn zurückzuführen ist, sei es, daß er sie selbst be- 
stimmte oder daß man ihn damit besonders ehren wollte. Als die 
Einkommens-Verhältuiffe der Beamten sich besserteu, führte die persön 
liche Eitelkeit zum Gebrauch noch kostbarerer Kleider und eS entwickelte 
sich nach und nach sogar eine bunte Manigfaltigkeit in der Amts 
tracht der Postbeamten. Erst General-Postmeister von Werder bean 
tragte 1785 eine einheitliche Dienstkleidung und bemerkte dabei: „es 
bestehe, besonders in den Provinzen, der Übelstand, daß die Post- 
meister einen stärkeren Aufwand als sie vertragen könnten, machten 
und dadurch sogar die Postklasse gefährdeten. Auch habe er aus 
seinen verschiedenen Reisen oft Postbeamten in einer lächerlichen, die 
Würde des Dienstes verletzenden Kleidung gesehen." An den Rand 
dieses Berichts schrieb der alte Fritz kurz und bündig: „Gantz recht, 
Fr." Am 28. Oktober des genannten Jahres, also vor 120 Jahren, 
erschien nun daS erste „Uniform-Reglement" für die preußischen Post- 
Beamten, das allerdings im Laufe dtr Zeit wechselvolle Schicksale 
erleben mußte. Erst trugen die Postmeister zu dem blauen Rock mit 
orangefarbenen Aufschlägen eine weiße Weste und einen dreikrempigen 
Hut mit schwarzer Band-Kokarde, dann kamen noch goldene Epaulettes 
mit Cantillen und ein Degen mit orange-golddurchwirktem Portepee 
hinzu. Später erhielt auch der Postdreimaster goldene Treffen und 
orange-goldenen Kordon. Der letztere Schmuck wurde, gleich den 
Epaulettes, Ende 1803 abgeschafft. Einige Jahre später heißt eS 
wieder in einer Verfügung des General-Postamtes Berlin: Die Post- 
schreiber mächten häufig Mißbrauch von den Uniformen, indem sie 
dergleichen gänzlich nach Art der Militär-Uniformen trügen und 
„sogar dreist genug sind, damit in hiesiger Residenz öffentlich zu 
erscheinen". Generalpostmeister von Nagler ging 1821 in der 
„Uniformierung" seiner Beamten soweit, das Tragen des Schnurr- 
bartes zu verbieten. Dies Verbot erhielt sich länger als ein Viertel- 
jahrhundert! Die heutige Postuniform stammt aus der Zeit Kaiser 
Wilhelms 1, Das Orangerot hat sich, wie bekannt, bis auf den 
heutigen Tag erhalten. 
' EineS der teuersten, wenn nicht das teuerste Buch war 
ein 1873 in einer Bücherauktion verkauftes, auf Pergament gedrucktes 
Exemplar der Bibel, das mit 68 000 Mark bezahlt ward. Es war 
eine der ältesten vrn Gutenberg, Faust und Schöffer hergestellten 
Bibeln. 
m AmtlicheHzeigen?^H 
Bekanntmachung. 
Die Numerierung der Rotdornstraße ist 
erfolgt und haben die Grundstücke nach 
dem aufgestellten Plane folgende Nummern 
erhalten: 
Lsd. 
Nr. 
Besitzer 
Nr. 
1 
Henze und Eichholz 
1 
2 
Nikleniewicz 
2 
3 
Wolf und Nauendorf 
3-8 
4 
Albrecht 
9 
Friedenau, den 4. August 1905. 
Der Amts-Vorsteher. 
Schnackenburg. 
Bekanntmachung. 
Unter dem Schweinebestande des Milch- 
Händlers Rudolf Kargus in Wilmersdorf, 
Augustastraße Nr. 72 ist die Schweine: 
seuche festgestellt worden 
Friedenau, den 7. August 1905. 
Der Amts-Vorsteher. 
Schnackenburg. 
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