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Periodical volume Nr. 184, 08.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Gleichzeitig Organ für den Hriedenauer Grtsteil von 5chöneberg nnd den Bezirkrverein Süd - West. 
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Ar- 184. 
Friedenau, Dienstag den 8. August 1905 
12. Iahrg. 
Depeschen. 
Spremberg. Zu dem Eisenbahnunfall wird noch 
berichtet, daß von einer Familie Vater, Mutter und Sohn 
umkamen, die 12jährige Tochter ist unverletzt. Die 
Personen des Görlitzer Zuges kamen weit glimpflicher 
davon. Das Geleise ist gesperrt. 
Wie der „Spremb. Anz." meldet, sind bisher aus den 
Trümmern des verunglückten Schnellzuges insgesamt 
18 Tote geborgen worden. 
Stettin. 200 organisierte Maurer lind in den 
Ausstand getreten. 
Dresden. Die Jahresversammlung des Zentral 
verbandes deutscher Ortskrankenkassen faßte einen Beschluß, 
die Krankenversicherungspflicht möge auch auf die Heim 
arbeiter und auf die Hausgewerbetreibenden ausgedehnt 
werden. 
Posen. Der Kaiser traf hier früh 6 Uhr 25 Min. 
von Swinemünde kommend auf Bahnhof Gerberdamm 
ein. Er wurde enthusiastisch begrüßt und trat sofort im 
Automobil die Weiterreise zum Truppenübungsplatz 
Weißenburg an. 
Merane. Drei stark besuchte Textilarbeiterversamm 
lungen beschäftigten sich gestern mit der Aussperrung. Es 
wurde den Arbeitern anheimgegeben, durch ihre Arbeiter 
ausschüsse mit oder ohne Vertreter neue Verhandlungen 
anzubahnen. In einer Resolution wurde die Ansicht aus 
gesprochen, das der Aussperrung der Weber ruhig entgegen 
gesehen wird. Allgemein ist die Stimmung für Aufnahme 
des Kampfes. 
Trier. Der hier tagende Internationale Eisen 
bahnrat europäischer Bahnen verhandelt wegen eines Aus 
gleiches der Wagengestellung für den Internationalen 
Verkehr. 
Budapest. Kurz vor Mitternacht wurden in Neu- 
Pest gegen die Schiffswerft Danubius und gegen die 
Lederfabrik der Gebrüder Mautner wahrscheinlich von ent- 
laffenen Arbeitern zwei Dynamitbomben geworfen, die 
jedoch nur einen geringen Materialschaden verursachten. 
Saloniki. Eine griechische Bande tötete im Dorfe 
Pojarsko, im Kreise Bodena, aus Rache 12 Bulgaren, 
darunter 6 Frauen und verwundete zwei Personen. 
Paris. Entgegen allen Dementis wird dem „Echo 
de Paris" erneut aus Fez gemeldet, daß der Sultan tat 
sächlich die von deutschen Banken angebotene Anleihe von 
21 Millionen angenommen habe. Die Güter des Maghzen 
sollen als Garantie für die Anleihe dienen. Auch die 
Hafenbauten in Larache und Saidia werden jedenfalls den 
deutschen Unternehmern übertragen werden. Beide Häfen 
befinden sich an der Mittelmeerküste nahe der algerischen 
Grenze. Das Ereignis wird in den europäischen Kreisen 
Tangers sehr lebhaft besprochen. Die Gesandten Frank- 
»Sie Rache ist «ei«." 
Kriminal-Roman von L. Haid heim. 
23. (Nachdruck verboten. Alle Rechte vorleballen.) 
Wochen und Monate vergingen und Constanze Ducetti 
rang in der langen Zeit zwischen Tod und Leben. Die ganze 
Stadt nahm nach und nach Teil an dem Schicksal der Tochter 
des Millionärs Ducetti, dieser reizenden jugendlichen Braut 
des vielbeneideten Richters, der mit dem Vermögen derselben 
und seinen bedeutenden Kenntnissen und Gaben eine schnelle 
Karriere vor sich hatte. 
Für Ducettis eigenartige geniale Arbeiten konnten sich 
nur Fachleute mit Verständnis interessieren; dafür beschäftigte 
man sich im Publikum um so eingehender mit seiner Person 
und seinen Verhältnissen, indem man ivie immer Tatsachen 
und Phantasie kraus durcheinander wirrte. 
Wie ein Alp lag Constanzes schwere Krankheit auf dem 
ganzen Hause, bis endlich — endlich der Tag erschien, der die 
gewisse Zuversicht zur Genesung brachte. 
Was Palmieri in dieser langen Zeit unter tiefem 
Schweigen mit sich herum getragen, war mehr als Folter ge 
wesen. — Die Leidenschaft für Irene, die er völlig tot Und 
erloschen geglaubt, war plötzlich wieder aufgewacht wie eine 
Feuersbrunst aus einem Fünkchen in der Asche, und wie ver- 
ivirrt starrte er in sein eigenes Innere, ohne zu wissen, ivie 
er sich helfen solle. 
Wußte er ja doch nicht einmal, wie denn dies alles 
wieder wach geworden und zurückgekommen! So lange der 
stete Kampf von Furcht und Hoffen um ihr Leben dauerte, 
dachte Palmieri nur an Constanze. Er sah sie nur selten, 
und dieses immer fremder und verheerter aussehende Kranken 
bild schien ihm zuletzt gar nichts mehr gemein zu haben mit 
seiner „kleinen Con." 
Eben weil das arme Kind bis zur Unkenntlichkeit ent 
stellt, mager wie ein Skelett da auf dem Krankenlager ihm 
nur schmerzlichste Eindrücke, neue Sorgen machen konnte, 
darum ließ Donna Laura ihn nicht gern zu ihr. — 
reichs und Englands sind, wie es heißt, bereits bei dem 
Sultan vorstellig geworden und haben ihm mitgeteilt, 
daß diese Konzessionen Gegenstand der Beratungen der 
internationalen Marokkokonferenz bilden würden. 
Neuyork. Der Finanzminister begab sich gestern 
nach Oysterbay zum Präsidenten Roosevelt, um über die 
Maßnahmen zu berichten, welche seitens der Regierung 
gegen das Umsichgreifen der gelben Fieberepidemie in 
Neu-Orleans getroffen worden ist. Der Minister teilte 
mit, daß alles geschehen sei, um die Krankheit einzu 
dämmen. 
Nenyork. In Neu-Orleaus sind bisher 534 Er 
krankungen am gelben Fieber zu verzeichnen mit 106 
Todesfällen. Gestern Nachmittag erkrankten sechs Personen, 
während sechs Personen verstarben. — Der Ausschuß des 
Panamakanalbaues erhielt die Mitteilung von Erkrankungen 
am gelben Fieber in Magone. 
Born Nustsch-Japanischen Kriegsschauplatz. 
Petersburg. Auf das lebhafteste kommentiert man 
hier die Entsendung eines langen chiffrierten Telegrammes 
seitens des Zaren an Herrn von Witte. In gut 
informierten Kreisen verlautet hierüber, der Zar sei von 
General Liniewitsch überzeugt worden, daß er unter allen 
Umständen auf seine Armee rechnen könne und habe 
infolgedessen andere Instruktionen nach Neuyork gesandt. 
Wien. Das „N. Wiener Tagebl." erhält von be 
sonderer Seite die Mitteilung, daß Rußland wahrscheinlich 
folgende Friedensbedingungen acceptieren würde: Rück 
gabe der Mandschurei an China, Übergabe der Pachtung 
der Liaotung-Halbinsel mit Port Arthur an Japan, Ab 
tretung Sachalins an Japan, Anerkennung des Protekto 
rates Japans über Korea, Übergabe der ost-chinesischen 
Eisenbahn unter gewissen Modalitäten an japanische Ver 
waltung. Weiter wird Rußland eine Kriegsentschädigung 
in Bar zugestehen. Sie dürfte aber keinesfalls den 
Charakter einer demütigenden Kriegsentschädigung haben, 
sondern in eine Form gekleidet sein, die dieselbe als 
Spende seitens des Zaren charakterisiert für im Krieg Ge 
fallene und deren Hinterbliebene, sowie teilweise als 
Ersatz, der durch den Krieg entstandenen sonstigen großen 
Schäden. 
Paris. Aus Boston wird dem „Echo de Paris" 
gemeldet: Als Herr von Witte sich per Eisenbahn von 
Neuyork nach Portsmouth begab, umarmte er den Zug 
führer (!) und drückte dem Heizer die Hand. Die 
Zeitungen besprechen die Leutseligkeit Wittes, meinen, er 
sei eifrig bemüht, sich die.Sympathien der amerikanischen 
Bevölkerung zu erwerben. 
Vogelwiese ä la Dresden in Ariedenau? 
Von einem Freund unseres Blattes geht uns die 
Nachricht zu, daß man beabsichtigt auf dem Terrain der 
Nach und nach wünschte er es selbst immer weniger, 
dann kamen, nach den Aufregungen täglicher Todesgefahr, 
stille Zeiten, und sie gewöhnten sich alle, unter dem Damokles 
schwert zu leben, denn noch immer konnte ein Nichts den 
plötzlichsten Umschlag zum Schlimmen wieder bringen. 
In diesen langen Wochen erdrückender Einförmigkeit 
ohne jeden wirklichen Hoffnungsstrahl stürzte Dncetti sich, so 
schien es ihnen wieder, mit voller Leidenschaft auf ein neues 
Problem und wurde für die Seinen beinah unsichtbar, zu 
frieden, wenn man ihm täglich zweimal Nachrichten aus der 
Krankenstube brachte. — 
„Mit'dem Hochzeithalten ist's nun nichts!" sagte er gleich 
nach der Rückkehr damals zu Palmieri, und dieser sah, das 
Wort sprach nicht der selbst auf Hochzeit denkende Heirats 
kandidat, sondern lediglich der tief betrübte Vater. Die heiße 
Sorge um sein schwerkrankes Kind stand sichtlich auch später 
ganz im Vordergründe von Ducettis Gedanken. Er konnte 
sich nicht genug tun, alles herbei zu schaffen, was seinem 
Kinde Linderung versprach; er, der früher ängstlich Sparsame, 
warf das Geld mit vollen Händen aus, um die besten 
Pflegerinnen zu haben; die Idee seines Hausarztes, daß der 
junge Kollege die Nachtwachen halten solle, hatte sich Dncettis 
so ganz bemächtigt, daß ihm gar kein Zweifel um Sordegnas 
Bereitwilligkeit kam, und Leo blieb ohne Widerrede, froh, 
seinem Wohltäter damit danken zu können. 
Palmieris Groll gegen Irene mochte ibn wohl auch gegen 
Sordegna beeinflussen; er mied die Geschwister und zog sich 
finster und verschlossen ans dem Hause seiner Braut zurück, wo 
man ihn, wie er in gereizter Empfindlichkeit wiederholte, nicht 
gebrauchen konnte. — 
Was Irene von seinem Benehmen dachte, kümmerte ihn 
nicht. Er wollte sich selbst ihre Existenz leugnen, und wenn 
jemals sie sich trafen, sprachen sie kaum ein paar Worte mit 
einander. 
Das alles wurde mit einem Schlage anders, als eines 
Tages Palmieri di« Erkenntnis kam: die Liebe war dennoch 
wieder da, trotz alles Grolls, aller Wachsamkeit — trotz der 
„Flucht vor der Liebe" — sie war wieder da. Kein tückischer 
Firma Metz & Co., Schloß- Ecke Bornstraße, einen ständigen 
Platz für „Volksbelustigungen aller Art" zu errichten. So 
recht können wir eigentlich nicht an dieses neue Unter 
nehmen glauben, sollte jedoch der Plan bereits schon fest 
stehen, dann müßten allerdings alle Hebel in Bewegung 
gesetzt werden „unsern Ort rein zu halten". 
Es ist bereits durch die bisherigen Schaustellungen 
und Vergnügungsapparate schon viel getan worden und 
böse war man darüber gerade nicht als der Kinematograph 
und die Berg- und Talbahn mit ihren Orchestrions, die 
fliegenden Zirkusse, Reitbahnen, Schaukeln nach mehr 
wöchentlichem Aufenthalt ihr Domizil nach einem anderen 
Fleckchen Erde verlegten. Im Gegenteil, man ist hoch 
erfreut, daß endlich Ruhe eingetreten. Wenn nun tat 
sächlich dort eine ganze Budenstadt geschaffen werden soll, 
Menschenfresser (sogenannte Indianer aus dem Urwald von 
Treptow), die dicksten Damen der Welt, Schlesische Bauern 
familien, Tierbändigerinnen, Wachsfigurenkabinette und gar 
Schankzelte sich häuslich niederlassen würden, so wäre dies 
bestens geeignet den vornehmen Charakter unseres Friedenau 
sowie den unserer Nachbargemeinde Steglitz mit einem 
Schlage zu vernichten. 
Man hat schon bei den jetzigen zeitweiligen Dar 
bietungen auf genanntem Grundstücke gefunden, daß es oer 
Tummelplatz für allerhand Gesindel war, und erzieherisch 
wirkte der dortige ungezwungene Aufenthalt unserer Jugend 
aufdiese jedenfalls auch nicht. So mancher Groschen ist vonihr 
„an den Mann" gebracht worden, der im Haushalte nötiger 
gewesen wäre. Die Anwohner dieses Gebietes haben an 
dem Skandal, der sich stets bi8-10 Uhr Abends und länger 
hinzog, sicherlich keine Freude gehabt und die auswärtigen 
Passanten, die unsern Ort nur in bestem Rufe stehend 
kennen, wohl keinen guten Eindruck bekommen. Außer der 
Störung aber, die solche Vogelwiese mit sich bringt, würde 
die Entwicklung unseres flott emporblühenden Ortes be 
deutend gehemmt werden und Steglitz hätte sicherlich auch 
keine Vorteile davon. In kommunaler Beziehung und im 
Interesse beider Gemeinden wäre die Bebauung des Terrains 
Schloß- Ecke Bornstraße mit prächtigen Wohnhäusern, bezw. 
die Durchlegung von Straßen und zwar sobald als möglich 
sicherlich zweckdienlicher im gegenseitigen Interesse. Gerade 
an dem Grenzpunkt der beiden Orte muß ein würdiger 
Zustand herrschen und yiird auch, wie man bestimmt an 
nehmen darf, die Steglitzer Behörde nicht für eine Vogel 
wiese plädieren. Das Publikum will auf alle Fälle kein 
Eldorado für unsichere Elemente haben und wird ebenfalls, 
wenn die Sache seitens der Unternehmer wirklich ernst 
genommen werden sollte, seinen Einspruch mit Recht erheben. 
So sehr wir für den steuerkräftigen Zuzug sind, aber auf 
das „Fahrende Volk en masse" müssen wir im Interesse 
unseres Ortes und seiner Einwohner verzichten. R. K. 
Zufall hatte ihn mit Irene zusammengeführt, keine Szene 
irgend einer Art, kein Zutun der beiden selbst! — Und plötz, 
lich — war der Funke zur Flamme geworden, die Flamme 
zur verheerenden Gewalt. 
In diesen schweren Wochen hatten sich alle Familienmit 
glieder und die Gäste Ducettis, ebenso ivie Palmieri, nach 
und nach daran gewöhnt, nebeneinander herzugehen, wie in 
der intimsten Zusammengehörigkeit. Wenn man sich traf, 
war das gegebene Gespräch die Kranke und die Krankheit — 
kaum, daß sie etwas anderes beschäftigte; darüber waren nun 
gerade in den letzten Wochen die Geschwister, wenn Palmieri 
kam, die Ausknnstgebeuden geworden, bald Leo, bald Irene, 
ivie es sich eben traf; Donna Laura stets eilig, Dncetti un 
sichtbar. 
Und heute war es Irene, die Palmieri beim Eintritt in 
das Haus sofort entgegenrief: „Sie ist außer Gefahr! Doktor 
Sinedi hat es bestätigt!" Und dabei streckte sie ihm die Hand 
entgegen mit warmem sonnigen Blick: „Nun schauen Sie auch 
einmal wieder froh aus, Signor Palmieri!" 
Ganz unbefangen meldete sie ihm die Freudenbotschaft, 
die auch für einen flüchtigen Moment die Freude in seinen 
Zügen aufleuchten ließ. — 
Nur einige Sekunden! Dann sagte er so steif wie nur 
je: „Ich danke Ihnen, Signorina! Darf ich zu ihr gehen?" 
Sic schüttelte den Kopf. Seine Zurückweisung verletzte 
sie heute mehr als je. 
Plötzlich flammten ihre Augen auf, glühendes, zorniges 
Rot trat ihr ins Gesicht, und — ein Bild der tiefsten Ent 
rüstung, stellte sie sich ihm in den Weg. 
„Signor Palmieri, was gab Ihnen in meinem Benehmen 
gegen Sie das Recht, mich zu behandeln, wie Sie sich das 
erlauben? Ich hab' es getragen, so lange ich eine Ent 
schuldigung für Sie in Constanzes Krankheit finden konnte; — 
jetzt aber fordere ich von dem Gentleman Auskunft, weshalb 
er mir seine Achtung versagt!" 
O, diese Augen, wie sie funkelten und zürnten! Wie schön 
sie war! — Wie er sie haßte, die Falsche! 
„Lie wollen Ducettis Weib werden! Sie sind mit dieser
        
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