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Periodical volume Nr. 180, 03.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Punkte meiner damaligen Aussprache hat Herr L. S. scheinbar kurz 
zusammengefaßt und ist damit zu einer falschen Meinung über meine 
Auffassung über «nliegerbeiträge gekommen. Hochachtungsvoll James 
Ruhemann. 7Was Herr Ruhemann. die Anliegerbeiträge betreffend 
vorstehend ausführt, deckt sich vollständig mit dem von mir in der 
Enigegnung der Zuschrift des Herm B. Gesagten. L. S.) 
Gerichtliches. 
(:) Auf de» Umsteige-Station. Ein für Reisende sehr inter- 
effanics Urteil bringt die Zeitung des Vereins D. Eisenb.-Verw. 
Beim Umsteigen aus einem Zuge in den anderen war eine Frau, 
während sie die Schienen des Nebengleises überschreiten mußte, zu 
Falle und zu Schaden gekommen. Der Eiienbahnfiskus bestritt, daß 
der Unfall sich im Betriebe zugetragen habe, die Gerichte haben ihn 
aber für haftbar erklärt. Auch die Gestattung und Ermöglichung desEin-und 
Aussteigens. sowie des Umsteigens gehöre zu der Beförderung, also zu 
den B^triebshandlungen des Eisenbahn-Unternehmers. Zu den be- 
sonderen Gefahren, die mit dem Betriebe verbunden seien, gehöre die 
besondere Eile, die für den zum Umfingen genötigten Reisenden er- 
forderlich werde, wenn der ankommende Zug mit Verspätung eintreffe 
und dem Reisenden daher nur wenig Zeit übrig bleibe, zu dem zur 
Abfahrt bereitstehenden Zuge zu gelangen. Eine weitere Gefahr liege 
auch da vor, wenn der Reisende auf dem Wege dorthin nicht den ge- 
»ähnlichen, bequemen Weg benutzen könne, sondern Eisenbahngleise 
überschreiten müfle. Von einem Verschulden der Klägerin könne keine 
Rede sein; in dem ras-ben Laufen liege ein solches nicht, da die Bahn- 
beamten selbst den Reisenden zugerufen hätten, sie müßten sich mit 
dem Umsteigen beeilen. Aber auch wenn der andere Zug erst neun 
Minuten nach der Ankunft des ersteren abgefahren sei, könne man 
der Klägerin aus ihrer Eilfertigkeit keinen Vorwurf machen, denn 
ihre Eile sei durch den Zuruf der Beamten gerechtfertigt gewesen. 
Ebensowenig findet das Oberlandesgericht ein Verschulden dann, daß 
die Frau einen Reisekorb vor sich hertrug. Denn damit habe sie 
nichts Außergewöhnliches getan. Das Mitnehmen solcher Gepäckstücke 
sei etwas im Eisenbahn-Verkehr ganz Gebräuchliches. 
(:) Für Hansmieter sowohl als anch für Hauswirte von 
-größter Wichtigkeit ist eine Entscheidung, die gestern durch das 
Schöffengericht der Landgerichts H gefällt worden ist. Der Haus- 
besitzer S. in Schöneberg war von einem Mieter, der infolge eines 
Falles von der Kellertreppe sich eine Gehirnerschütterung zugezogen 
hatte, bei der Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Körperverletzung, 
verursacht durch die Nichtbelcuchtung eines Kellerdurchganges, angezeigt 
worden. Der Vorgang, der der Anklage zugrunde lag, war folgender: 
Der Mieter, der im Januar d. I. gegen 6 Uhr Abends nach Hause 
kam. konnte nicht in seine Wohnung gelangen. Er benutzte nun den 
Kellerdurchgang des Quergebäudes nach dem zweiten Hof, um von 
dort aus durch das Fenster in seine Wohnung zu gelangen. Zu 
diesem Kellerdurchgang führt eine neunstufige Treppe hinunter. Diese 
Treppe, sowie die nach dem zweiten Hof führenden Stufen waren 
nicht beleuchtet. In der Dunkelheit trat der Mieter fehl, überschlug 
sich und stürzte hinab. Auf dem zweiten Hof befinden sich keine 
Wohnungen, derselbe wird nur beim Teppichklopfen usw. betreten. 
Eine Verpflichtung des Eigentümers, den nach dem zweiten Hof 
führenden Kellerdurchgang zu erleuchten, besteht nicht. Das Gericht 
entschied dahin, daß in der Nichtbeleuchtung des Kellerdurchganges 
ein Verschulden des Hauswirts nicht zu erblicken sei und sprach den 
Angeklagten von der Anklage der fahrläsfigen Körperverletzung frei. 
Die Kosten des Verfahr.ns wurden der Staatskaffe auferlegt. 
vermischtes. 
* Unwetter. Am 2. Juli ging über dem westlichen Teile des 
Croffener und den angrenzenden Feldmarken des West-Sternberger 
Kreises ein furchtbares Unwetter nieder. Die angerichteten Ver 
wüstungen spotten jeder Beschreibung. In vielen Stallen wurde das 
Vieh nur mit Mühe aus den Wafferfluten gerettet, welche die Dörfer 
kniehoch überschwemmten, uiit elementarer Gewalt ganze Strecken 
Weges und Ackerlandes fortrissen und tieferliegende Felder mit Sand 
bedeckten. Durch den orkanartigen Sturm wurden viele Dächer 
demoliert, mächtige Bäume umgebrochen oder mit ihren, bis zu 
Hundert-Zentner schweren Wurzelballen aus der Erde geriffen. Manche 
Wege waren trotz eifriger Arbeit erst nach drei Tagen wieder passier- 
bar. Das Schlimmste aber war der Hagel, deffen Körner die Größe 
von Gänseeiern erreichten, vielfach bis zu zwei Fuß Höhe sich auf- 
schichteten, und deffen Reste stellenweise noch nach 8 Tagen gefunden 
wurden. Zahllose Fenster sind durch ihn zertrümmert, die Obsternte 
vernichtet. Draußen lag das Getreide wie gewalzt, die Körner aus- 
geschlagen und vielfach weggeschwemmt, unzählige Ähren abgeriffen, 
das Kartoffelkraut und die Futterpflanzen zermalmt. Und das 
wenige Tage bevor die verheißungsvolle Ernte beginnen sollten. Nun 
fehlt das Brot und das Saatkorn. Die Arbeit und Mühe eines 
Jahres ist dahin; denn die seitdem anhaltende Näffe hat den Rest 
der Körner auf dem Felde zum Keimen gebracht, das Stroh als 
Futter verdorben; die verkümmerten Kartoffeln beginnen zu faulen. 
Die Allermeisten der Betroffenen sind nicht versichert. Wir dürfen 
ihnen dies nicht zum Vorwurf machen; sie sind durch böse Erfahrungen 
abgeschreckt: Vor Jahren hatten sich die Meisten von ihnen der 
V.rsichrrungs-Gesellschaft Germania anvertraut, durch deren baldigen 
Konkurs sie bitter enttäuscht und mit ungeheuren Nachzahlungen 
enorm belastet wurden. Möchten doch recht viele Herzen die große 
Not mitempfinden, unter der die Bewohner der heimgesuchten Dörfer 
seufzen, und recht viele Hände solcher, die mit Glücksgütern gesegnet 
und derartigen Schädigungen nicht ausgesetzt sind, mildtätig sich auf- 
tun, die Tränen zu trocknen, die reichlich fließen. Wir bitten, den 
Aufruf im Inseratenteile der heutigen Nummer zu beachten. 
* Ein drittes Krematorium soll in Schweden errichtet werden, 
deffen Feuerbestattungsvereine über 3 700 Mitglieder zählen. Zur 
Zeit existieren dort zwei Krematorien, in Göteborg und Hagaland, 
das dritte ist für Stockholm geolant. Zu dem Bau Haren der ver 
storbene Generalkonsul Smitt 20 000 Kronen und der Großkaufmann 
Cederlaud .'-0 000 Kr. gestiftet; außerdem stehen noch über.20 000 Kr. 
aus dem Doiationsfond k. zur Verfügung. Wegen Überlastung 
eines Bauplatzes sind bereits Verhandlungen mit der Kirchhofs-Ver 
waltung eingeleitet. Die Zahl der Einäscherungen betrug im vorigen 
Jahre 67. 
' Aus dem Untersee-Tunnel [zwischen Frankreich und 
England wird nichts: Die Engländer wollen für sich bleiben. Den 
Tunnelplänen, durch die man in England die „isolierte Lage" bedroht 
glaubt, stehen dort die maßgebenden Kreise völlig ablehnend gegen 
über. Auf eine Anfrage im Unterhause, ob wegen des Tunnel« 
zwischen Frankreich und England Verhandlungen schwebten und ob die 
englische Regierung gegebenenfalls die Arbeiten auf der englischen 
Seite des Kanals verhindern werde, antwortete der Unterstaats. 
Sekretär des Handelsamtes: Er wüßte nicht, daß in letzter Zeit Ver 
handlungen stattgefunden oder daß sich irgend etwas ereignet hätte, 
was auf den betreffs des Tunnels eingenommenen Standpunkt von 
Einfluß wäre. 
* Erntezeit und Erntebräuche. Die Ernte ist in vollem 
Gange, hochbeladen schwanken die Wagen mit dem goldenen Sommer, 
fegen den Scheunen zu, und wenn die letzte Garbe geborgen ist, dann 
tritt nach der schweren Arbeit der letzten Wochen das Vergnügen in 
seine Rechte und munter schwingt sich das junge Volk der Schnitter 
zum Erntefeste im fröhlichen 'Reigen. Schon die alten Griechen 
kannten besondere Erntefeste, die Halsen zu Ehren der Frucht- 
spenderin Demeter, die Römer widmeten der Ceres ihre Cerealien, 
und unsere germanischen Altvordern priesen beim Ernten den Wodan. 
Erntefest sollte niemals nur aus Schmausen und Tanzen bestehen, 
sondern auch freudiger Dank an höhere Mächte wurde bekundet, und 
dieser Dank suchte sich einen feierlichen, gottesdienstlichen Ausdruck. 
So ist das kirchliche Ernte- uder Erntedankfest, wie wir es heute 
feiern, kulturgeschichtlich und Psychologisch tief innerlich begründet. 
Natürlich ist es auf dem Lande noch ungleich populärer als in der 
großen Stadt. Der Landmann, der täglich das Werden und Reifen 
der Saat vor Augen hatte, er, der im Schweiße seines Angesichts 
die Sense schwang und die Garben band, er muß den Erntesegen 
ganz unmittelbar und persönlich empfinden. Zahlreich sind 
die Erntebräuche, die sich in den verschiedenen Gegenden unseres 
Vaterlandes bis auf die heutige Zeit erhalten haben. Am meisten 
verbreitet ist aber wohl die Sitte des „Bindens." Verirrt sich nämlich 
ein städtischer Spaziergänger auf ein Feld, wo Garben gebunden 
werden, so schließen die Schnitterinnen und Schnitter sogleich einen 
Kreis um ihn, und eine der Dirnen bindet ihm die Arme und spricht dazu.- 
Seien Sie uns willkommen, dieweil Eie in unsre Arbeit kommen. 
Wir hoffen, Sie werden nicht böse sein; Sie können leicht wieder 
erlöset sein mit einer Flasche Bier oder Wein, oder was der gute 
Wille möchte sein. Darum werden Eie sich wohl bedenken und uns 
eine Kleinigkeit schenken." — Der „Gefangene" muß sich dann durch 
eine Gabe auslösen. In manchen Gegenden Pflegen die Schnitterinnen 
dem Gutsherrn von der letzten Garbe etliche Hände voll Ähren zu 
überreichen, wobei ein Berschen, wie etwa folgendes, hergesagt wird: 
„Es geschieht dem Herrn zu Ehren, diese Garbe zu verehren und sich 
nicht lange zu bedenken, die Arbeiter zu beschenken." Vor der letzten 
Garbe gingen dann auch an vielen Orten Schmuck und Verehrungen 
auf das sie mittransportierende Fuder über. So steckt man heute 
noch verschiedentlich einen bestickten Blumenkranz oder auch grüne, 
bänderverzierte Büsche aller Art auf den Ernteschlußwagen. Die 
letzte Garbe nennt man im Hessischen den „Waulroggen" (Wotans- 
roggen). Noch vor 100 Jahren fand bei dem Wotansroggen tat- 
sächlich eine Art Opferfeier durch die Schnitter statt, bei der diese mit 
aufgerichteten Sensen einen Kreis schloffen, mit den Wetzsteinen an die 
Sensen schlugen, Bier auf die Erde gossen und dann selbst tranken. 
Dann riefen sie dreimal unter Hüteschwenken: „Mode, hole deinem 
Roß nun Futter, Distel und Dorn; aufs andere Jahr beffer Korn." 
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Über das furchtbare Unwetter i« hiesiger Gegend ist im lokalen Teile 
dieser Zeitung berichtet. Mehr als 600 Familien sind schwer getroffen, viele in bitterste 
Not geraten, ja in ihrer Existenz gefährdet. Schnelle und reichliche Hülfe ist 
dringend erforderlich. Gaben werden erbeten an die Unterzeichneten, besonders 
Pastor Martiny, Kurtschow bei Tammendorf (Mark). Um Nachdruck in anderen 
Blättern wird gebeten. 
Kurtschow, Kreis Croffen a. O., im Juli 1905. 
von Kottderg, Königlicher Landrat, Croffen. Manisch, Kgl. Domänenpächter, Rampitz. 
Harlmann, Pf., Rampitz. Huhn, Pf., Tammendorf. langer, Pf., Mefsow. 
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