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Periodical volume Nr. 179, 02.08.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Frir-kimer fikil-Jliwiift 
Gleichzeitig Organ für den ßriedenaner Grtsteil 
Unpacküsche Zeitung für Kummumle 
von Schöneberg und den Vezirksverein Süd-West. 
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»*. 179. 
Friedenau, Mittwoch den 2. August 1905. 
12. Iahrg. 
Depeschen 
Klagenfurth. Der Eisenbahnbeamte Georg Bourdon 
aus München ist von der „Kleinen Zinne" abgestürzt. Er 
erlitt einen Schädelbruch. Sein Begleiter, der ihn am 
Seil festhalten wollte, hat sich hierbei erheblich an der 
Hand verletzt. 
Budapest. Sowohl Kossuth als auch Graf Apponyi 
erklären in einem Interview die Blättermeldung von einer 
angeblich neuen Koalition auf Grund der 1867 er Basis 
als völlig aus der Luft gegriffen. In den Kreisen der 
Opposition ist man der Ansicht, daß noch vor Zusammen 
tritt deS Reichsrates ein Kompromiß mit der Krone statt 
finden wird. — Der offiziöse „Magyar Nemzet" bezeichnet 
die Berliner Nachricht, wonach im Herbst eine Zusammen 
kunft Kaiser Wilhelms mit Kaiser Franz Josef stattfinden 
soll, wobei die ungarische Krise zur Besprechung kommen 
soll, als ungeschickt erdichtete Fabel. 
Lemberg. Hiesigen Blättermeldungen zufolge wird 
noch im Laufe dieses Monats in einer noch zu bestimmen 
den Stadt Rußlands eine Zusammenkunft sämmtlicher in 
Rußland nicht anerkannter Nationalitäten stattfinden, 
um über die Frage zu beraten, wie die Nationalitäten sich 
zum Verfassungsproblem stellen und auf welche Weise eine 
nationale Autonomie erstrebt werden könne. 
Nom. Der Papst hat beschlossen, in Zentralafrika 
15 katholische Kolonien zu gründen, welche unter das 
Protektorat amerikanischer Bischöfe gestellt werden sollen. 
Brüssel. Eine Anzahl Mitglieder der Linken hat 
einen Gesetzentwurf eingebracht, dahingehend, einen Kredit 
von.-5 Millionen Frank zur Unterstützung der durch die 
jüngsten schweren Gewitter geschädigten Landwirte zu 
gewähren. — Die letzten Meldungen aus dem Kongo 
staate berichten, daß die Unruhen in Kassai beigelegt sind. 
Antwerpen. Im Monat Juli sind 498 Schiffe im 
hiesigen Hafen eingelaufen mit insgesamt 881 554 Tonnen 
Gehalt, was eine geringe Zunahme gegen den gleichen 
Monat des Vorjahres bedeutet. Während der ersten 
sieben Monate dieses Jahres sind 3454 Schiffe mit ins 
gesamt 5 476 188 Tonnen Gehalt im Hafen eingelaufen. 
Dies bedeutet eine Zunahme von 79 Schiffen mit 55 846 
Tonnen Gehalt. 
Haag. Der frühere Ministerpräsident Dr. Kuyper 
wird sich nach Beendigung seines Kurgebrauches nach 
Nord-Rußland begeben und später nach der Levante; er 
wird erst im Laufe des nächsten Jahres nach Holland 
zurückkehren. 
Gestern wurde hier die Baustelle erworben, auf 
welcher die neue katholische Universität errichtet werden soll. 
London. Das atlantische Kreuzergeschwader unter 
Befehl des Vizeadmirals Prinzen Ludwig von Battenberg 
ist gestern von Gibraltar nach Quebeck abgegangen. 
Der König und die Königin verlassen heute Schloß 
Goodwoot, um sich nach Portsmouth zu begeben, wo sie 
sich an Bord der königlichen Dacht „Viktoria and Albert" 
einschiffen. Die Kanalflotte trifft am Sonnabend in 
Spithead ein, das Kreuzergeschwader bereits am Donnerstag, 
desgleichen die Torpedoflottille. Das gesamte englische 
»Oie Mache iß mein." 
Kriminal-Roman von L. Haidheim. 
18. (Nachdruck verboten. Nile Rechte »orbebalten.) 
Ja, Flucht! Sie war die einzige Rettung. 
Er mußte Irene fliehen, sie meiden! Aber wie sollte er 
das möglich machen, ohne ihr die Heimat in Tucettis Hause 
zu rauben? 
Inzwischen brachten die Zeitungen über die Untersuchung 
gegen den sogenannten Grafen Renard allerlei Einzelheiten, 
aber wenig Tatsächliches. — Derselbe war eine in Monte Carlo 
sehr bekannte Persönlichkeit und hatte im Frühling den unver 
meidlichen Begleiter einer reichen Russin gemacht. — In den 
Verhören gab er an, seine ausfallend bedeutenden Ankäufe 
nninittclbar nach der Ermordung der Mrs. Heudcrson für die 
Russin gemacht zu haben, was diese leugnete. 
Die Geschichte spann sich immer weiter, und immer neue 
belastende Tatsachen ergaben sich gegen den Verhafteten. Er 
war, wie sich herausstellte, schon mehrfach wegen Betrugs, 
Wechselfälschung re. besttast, sein Vorleben auch sonst nicht rein 
und sein Lebenslauf stellenweise in tiefes Dunkel gehüllt. Er 
hieß auch nicht Graf Renard, aber alles sprach dafür, daß er 
der verkonimene Abkömmling einer vornehmen französischen 
Familie sei, und von seiner Verschwendung hatte man gerade 
zu verblüffende Beweise; auch die Erwerbung eines Diamant 
schmucks unmittelbar nach dem Morde belastete ihn schwer. 
In Mailand redete man viel von diesen Dingen, da es sich 
um einen Angeklagten handelte, der vor einigen Jahren auch 
dott als Grandseigneur eine Rolle gespielt. Zudem erfuhr man 
durch die Zeitungen, daß die nächsten Erben der Mrs. 
Geschwader wird unter dem Oberbefehl des Vizeadmirals 
Wilson stehen. Das zum Besuch eintreffende französische 
Geschwader wird zwischen dem englischen Geschwader und 
der königlichen Dacht Aufstellung nehmen. 
Konstantinopel. Wie es heißt, werden die Bot 
schafter sämtlicher Mächte gegen die Verhaftung des be- 
kannten Albanesenführers Rüsten Kubsh protestieren. 
Allgemeines. —— 
[] Anläßlich der bevorstehenden Eröffnung 
der Hühnarjagd macht der Herr Landrat die Jagd 
berechtigten des Kreises, auf das Gesetz betreffend den 
Schutz der Brieftauben und den Brieftaubenverkehr im 
Kriege (vom 28. Mai 1894) aufmerksam gemacht. 
sj Für die Beseitigung des Beschwerdebuchs 
im Eisenbahn-Verkehr tritt die „N. D. Eisenb. Ztg." 
wiederholt ein, indem sie zur Begründung dieses Ver 
langens jetzt den folgenden, charakteristtschen Vorfall er 
zählt: Drei Herren, darunter ein Rechtsanwalt, vertrieben 
sich in weinfröhlicher Stimmung die Zeit im Warlesaal 
1. Klasse mit allerlei Scherzen. Unter andern veran 
stalteten sie auf dem Marmortisch ein Autodafö, welchem 
eine Wandreklame und unzählige Streichhölzer zum Opfer 
fielen. Der Wirt, welcher sich diesen sachbeschädigenden 
Unfug verbat, wurde verhöhnt, ebenso der herbeigerufene 
Portier und Stationsbeamte. Eine Entschädigung des 
Wirts, sowie die Angabe der Personalien wurde hohn 
lachend verweigert. Erst nach Einfahrt des Zuges, als 
man die Herren an der Bahnsteigsperre stellte, bequemte 
der Rechtsanwalt sich, dem Bahnhofswirt 10 M. hinzu 
werfen, .wobei noch die Worte gefallen sein sollen: „Das 
werde ich Euch anstreichen, Ihr Schweinehunde!" Infolge 
der sich hieran knüpfenden Auseinandersetzungen ver 
säumten die 3 Herren den Zug und trugen nun eine ge 
pfefferte Beschwerde über „Freiheitsberaubung", Schadens 
ersatz für Nachtquartier rc. in das Beschwerdebuch. Die 
Folge dieser edlen Dreistigkeit war eine Anklage gegen die 
drei wegen Beamten-Beleidigung und groben Unfugs. Das 
Schöffengericht zu Schlettstadt verurteilte jeden der An 
geklagten — wohl in Anbetracht ihrer gehobenen Stimmung 
zur Zeit der Tat — zu der niedrigen Strafe von 43 M. 
eventuell 4 Tagen Gefängnis. 
[] Postalisches. Aus Anlaß der bevorstehenden 
militärischen Herbstübungen läßt die Kaiserliche Ober-Post 
direktion hierdurch wieder auf die Wichtigkeit der An 
wendung richtiger und deutlicher Aufschriften bei dem 
Manöver-Postsendungen hinweisen. Zur genauen Auf 
schrift gehören: Familienname (möglichst auch Vorname), 
Dienstgrad, Truppenteil — Regiment, Bataillon, Kom 
pagnie, Eskadron. Batterie, Kolonne usw. — und für ge 
wöhnlich der ständige Garnisonort, eintretendenfalls mit 
dem Zusatze „oder nachzusenden." Zur Vermeidung von 
Auslassungen in der Aufschrift und zur Erhöhung der 
Deutlichkeit empfiehlt sich die Verwendung von Briefum- 
schlägen mit entsprechendem Vordruck. 
f Zur allgemeinen Einsicht liegt im Gemeinde- 
bureau, Feurigstraße 8, Zimmer 1, vom 3. August bis 
Henderson sich vor kurzem in der Stadt heimisch gemacht. 
Einmal hatte auf der Durchreise der Rechtsanwalt Monto 
aus Rom bei Palmieri seine Karte abgegeben, ihn aber nicht 
getroffen. Das alles schrieb Palmieri seiner Braut, erzählte 
ihr von dem Fortschritt der Arbeit in der Villa und versuchte 
vergeblich, den alten Ton in seinen Briefen anzustimmen. 
Wie wenig ihm dies gelungen sein mußte, sah er mit 
Schrecken aus Constanzes Antwort, die auch plötzlich eine 
große Veränderung zeigte. 
Während seine Briefe sich „ihr zu Liebe" verflacht hatten, 
in dem ehrlichen Wunsche, auf ihre Art und Weise mehr als 
früher einzugehen, schrieb sie plötzlich ernste Betrachtungen, 
die ohne jeden Zweifel ganz aus ihr selbst kamen. 
„Mir ist in der Zeit unseres Zusammenseins klar ge 
worden, wie wenig ich wohl dem Bilde entspreche, das Du 
Dir einst gemacht," schrieb sie. „Du mußt Dich zu mir her 
ablassen und ich bin zu einfach, um zu Dir hinaufzureichen. 
Was wirst Du empfinden, wenn Du eine derartige Frau 
hast? Ich verzage, wenn ich an d"> Abstand denke zwischen 
uns. Wenn meine Liebe auch noch so groß ist, es ist und 
bleibt die Liebe eines Mädchens, das Deiner geistigen Höhe so 
gar nichl gewachsen ist, und wäre Deine Liebe noch so tief 
und innig, es würde sich bald das Mitleid, das Vermissen 
hineinmischen. — Du hast mir dergleichen nie gesagt, es mich 
auch nie fühlen lassen, aber solche Gedanken wachen in der 
Seele auf und schlafen nicht wieder ein. Und von all der 
Schlaflosigkeit und dem Grübeln wird die Seele ganz matt 
und zerschlagen." 
Palmieri war gewiß nicht der Mann, der solche Worte 
seiner Braut ohne tiefe Bewegung zu lesen vermochte. — 
Und daß sie so dachte und sann und so richtig empfand, das 
10. August die Urliste der hier wohnhaften Personen aus, 
die zu dem Amte eines Schöffen oder Geschworenen 
berufen werden können. 
f Allerlei von unserer Post. Friedenau kann 
durchaus nicht in den schlimmen Ruf kommen, schreibfaule 
Einwohner zu haben. Nach der eben zur Veröffentlichung 
gelangenden Statistik der Reichspostverwaltung wurden im 
abgelaufenen Kalenderjahre nicht weniger als 5 644 400 
Briefe, Postkarten usw. hier aufgegeben. Eingegangen sind 
5 084 700 Briefe usw. Die Zahl der aufgegebenen Pakete 
ohne Wertangabe betrug 92 638, mit Wertangabe 608 und 
der Geldbriefe 608. Eingegangen sind 114 637 Pakete 
ohne, 2 414 Pakete mit Wertangabe und 3 395 Geldbriefe. 
Der Betrag der aufgelieferten Postanweisungen betrug 
4 889 000 M., ausbezahlt wurden über 6 500 000 M. 
Die Zahl der aufgegebenen Telegramme betrug 19 297, 
der eingegangenen 27 977. Anschluß an das Telephonnetz 
haben 456 Abonnenten, vermittelt wurden 1 454 155 Ge 
spräche. An Porto- und Telegrammgebühren wurden 
300 000 M. eingenommen. 
ch Amtliche Bekanntmachung. Wir verweisen 
auf die amtliche Bekanntmachung im Anzeigenteile betr. 
die Versendung von Wild aus Kühlhäusern während der 
Schonzeit nach außerhalb. 
f Beerdigung. Unter einer ungewöhnlich großen 
Anteilnahme seitens der Einwohnerschaft fand gestern Nach 
mittag die Beerdigung des so unerwartet rasch am Freitag 
Abend aus dem Leben geschiedenen Herrn Schlächter 
meisters Carl Matschke statt. Um 4 Uhr versammelten 
sich die Hinterbliebenen mit den Abordnungen der Vereine, 
denen der Verstorbene angehörte und seinen zahlreichen 
Freunden im Trauerhause. Herr Pastor Kleine widmete 
dem Entschlafenen in herzlichen, tröstenden Worten einen 
warmen Nachruf. Während dann der Sarg zum Leichen 
wagen getragen wurde, bildeten die Mitglieder der 
Schützengilde Spalier. Die einzelnen Vereine hatten in 
zwischen in der Rheinstraße Aufstellung genommen und 
erwiesen, als der Sarg in den Wagen gehoben wurde, 
ihrem toten Kameraden chnd Mitgliede die letzte Ehren 
bezeugung. Unter Vorantritt der Schützenkapelle setzte sich 
der imposante Leichenzug durch die Kirchstraße in Be 
wegung. Der Musikkapelle folgten die Steglitzer Schützen 
gilde, die Friedenauer Schützengilde, Abordnungen des 
Schützenverbandes Teltow, des Berliner Schützenbundes 
und der hiesigen Feuerwehr, sowie die Schlächterinnung 
mit Fahne und Musik. Hinter dem von vier 
Pferden gezogenen Leichenwagen schritten die Söhne und 
Verwandten des Entschlafenen, Herr Bürgermeister 
Schnackenburg, Herr Schöffe Wosstdlo, mehrere Herren der 
Gemeindevertretung, der Handel- und Gewerbeverein, 
Mitglieder !des Haus- und Grundbesitzervereins, Kollegen 
und Freunde des Verstorbenen und zahlreiche Bürger des 
hiesigen Gewerbestandes. Langsam unter den Klängen von 
Trauerweisen bewegte sich der endlos scheinende Leichenzug 
durch die Kirchsttaße über den Friedrich Wilhelmplatz durch 
die Wilhelmstraße zum Friedhofe, wo der tteue Kamerad 
zur letzten Ruhestätte gebettet wurde. Nach Einsegnung 
der Leiche durch Herrn Pastor Kleine wurde eine Fülle 
bewies doch schon, Constanze war nicht so oberflächlich, wie es 
ihm nach ihrer spielerigen Art geschienen. Sein Interesse an 
ihr wuchs wieder. 
Er machte sich auch ernste Vorivürse. Ohne Zweifel hatte 
er selbst den Anlaß zu ihrer Selbstschau gegeben, und wenn 
es Constanze nur zum Segen gereichen, ihn selbst nur be 
glücken konnte, daß sie innerlicher und ernster denken lernte, 
so lag doch eine Härte darin, daß er sie so gedemütigt. 
Ohne es zu wollen! Ja. Dennoch bedrückte ihn Mehr als 
je sein eigenes Schuldbewußtsein. 
Er schrieb herzlicher und bedeutsamer denn je zurück; sie 
dankte erfreut und glücklich, aber der in ihr angeregte Ge 
dankengang setzte sich fort. 
„Mir ist, als sähe ich plötzlich alle Menschen mit anderen 
Augen, besonders die Damen; unsere Genferinnen haben 
Damen aus London zum Besuch — und ich bin so klein und 
unbedeutend neben ihnen allen." 
Von Irene keine Silbe! — Nicht die leiseste Andeutung. 
Das sagte Palmieri mehr, als Bogen gekonnt hätten. Und 
wie sehnte er sich doch, von Irene zu hören; wie quälte ihn die 
Sorge, ob Constanzes stille Eifersucht ihr nicht auch das Asyl 
verleide, ihr, die außer einer alten Verwandten in einen: 
Kloster in Venedig keine Seele hatte, zu der sie flüchten konnte. 
Mit ehrlichen: Willen zwang er sein Herz zu seiner Ver 
lobten zurück; aber unbezwungen fand er hundertmal seine 
Gedanken bei Irene wieder. Es war ein aufreibender Zustand. 
Dennoch wurde er ruhiger, je mehr Zeit verstrich. Er 
pries jenen alten Geistlichen, den er nie wiedergesehen, für 
den Rat, den er ihm gegeben. Ja, gewiß, für ihn lag der 
sicherste Weg in der Flucht.
        
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