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Periodical volume Nr. 176, 29.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

Fmdklmer foltdl^iiirigtt. 
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gte. 176 
Friedenau, Sonnabend den 29. Juli 1905. 
12. Iatzrg. 
Depeschen. 
Wie«. Die Meldung des „Nagyar Orszag", wo 
nach Goluchowski im Herbst zurückzutreten beabsichtige 
und durch den Grafen Tisza ersetzt werden soll, werden 
kompetenterseits als freie Erfindung bezeichnet. 
Budapest. Die ungarischen Sozialisten beabsichtigen 
für morgen zu Gunsten der Einführung des allgemeinen 
und direkten Wahlrechts einen imposanten Demonstrations 
zug durch die Straßen Budapests zu veranstalten. 
Lemberg. Die Ausstandsbewegung der hiesigen 
Bauarbeiter nahm gestern Abend einen sehr ernsten 
Charakter an. Die Ausständigen gehen bereits mit Ge 
walt vor, sodaß die Polizei einschreiten mußte. Alle 
Läden blieben geschloffen, 
Paris. Der „Temps" beklagt sich sowohl in seinem 
Leitartikel wie in einer aus Berlin datierten Korrespondenz 
über die Haltung Deutschlands in der Marokkofrage. 
London. «Daily Telegraph" meldet aus Tanger, 
Graf Tattenbach hat den Sultan benachrichtigt, daß 
Deutschland als Bedingung der Annahme der Konferenz 
einladung die vorherige Mitteilung der Programmpunkte 
fordere. Frankreich, England und Spanien haben ähnliche 
Bedingungen dem Sultan gestellt. Es verlautet, Frankreich 
habe bereits Deutschland seine Vorschläge über die 
Programmpunkte unterbreitet, die Antwort Deutschlands 
werde jedoch erst nach einiger Zeit eintreffen, sodaß ein 
endgiltiges Einverständnis sich noch verzögere. Außerdem 
bleibt noch die Annahme des Programms durch den Sultan 
abzuwarten. 
Odesta. Neuerdings werden hier maffenhaft Prokla 
mationen der revolutionären Partei verbreitet, in welchen 
zur Revolution aufgefordert wird. 
Tientsin. In Hsinmintun ist die Pest ausgebrochen. 
In zwei Tagen sind 40 Chinesen gestorben. Auch Japaner 
sind trotz ihrer Vorsicht erkrankt. 
Vom RusstschrJapanische« Kriegsschauplatz. 
Petersburg. Die Mobilmachung im Bezirk von 
Kasan wird fortgesetzt, obgleich sich zahlreiche Zwischenfälle 
ereignen. 1200 Mann haben sich geweigert, nach dem 
Kriegsschauplatz abzugehen. 
Tokio. Einer Blättermeldung zufolge ist die 
Provinz Kirin und das ganze Küstengebiet von Wladi- 
wostock von den Japanern besetzt. Wladiwostok sei nun 
mehr von einem starken japanischen Geschwader blokiert, 
wodurch auch die Untätigkeit der noch im Hafen befind 
lichen russischen Schiffe erklärt wird. Die Blockade hat 
die russischen Schiffe daran gehindert, die Besetzung 
Sachalins durch die Japaner zu verhindern, wie auch die 
japanische Besitzergreifung der Passtet- und der Ungeni- 
Bay. Ein weiteres japanisches Geschwader überwacht die 
übrigen Küstengebiete von Sachalin, Sibirien und Korea. 
«Oie Mache iß «ein." 
Kriminal-Roman von L. Haid heim. 
15. (Nachdruck verboten. All« Rechte vorbehalten.) 
In der Ferne tauchten Monto und Constanze auf. Sie 
schritten einander entgegen. 
»Herr Ducetti, wir wollen nichts sagen, niemand soll es 
wissen, bat flüsternd Irene/ 
Er nickte ernst. Welche Komödie spielte er doch? Wie 
kam er nur dazu? 
„Signorina Irene wird uns nach Mailand begleiten und 
uns die Ehre geben, unser Gast zu sein," sagte er zn Constanze. 
Diese jubelte fröhlich aus. 
Monto verriet mit keiner Miene sein Mitwissen — er 
sah in dieser Einladung nur den ersten einleitenden Schritt 
zur Heirat der beiden. Die Marchcsa hatte ihn ins Ver 
trauen gezogen lind seine erste Frage: „Halten Sie Ducelti 
für einen vertrauenswürdigen Charakter?" mit einem Lächeln 
ganz eigner Art beantwortet. 
„Er ist ein vermögender Mann, das genügt Irene," 
sagte sie ohne jede Schärfe. 
So sah er in dem schönen Mädchen nur das, wofür die 
Marchesa sie gehalten haben wollte. 
* ♦ 
Es war eine schöne, sehr stille Rückfahrt. Constanze 
fühlte sich schwer ermüdet, die andern drei waren froh, sich 
ihren Gedanken hingeben zu dürfen. 
Unterdes vollzog sich vor ihren Augen einer dieser glor 
reichen Sonuenun'ergänge. dessen zauberhafte Farben und 
Lichter Ne ganze stille Campagna in Nosenglut tauchten, die 
Volsker- und Sabinerberge in lila und dunkelblau, und am 
Horizont eine ganze Skala vom hellsten, zartesten Grün durch 
alle Nüancen des Gelb und Rot bis zum tiefsten, reinsten 
Himmelblau sich entivickeln ließen. 
Die vieleil Erschütterungen des Tages hatten Ducetti 
doch mehr mitgenommen, als er verraten ivollte. 
Militärischerseits wird versichert, daß die Japaner, 
sobald der ihnen geeignet erscheinende Moment gekommen 
sei, Liniewitsch zwingen würden, sich auf Charbin zurück 
zuziehen, da er sonst verloren sei. Diese Anschauung 
teilen alle aus der Mandschurei heimgekehrten Offiziere. 
Alle auf Sachalin gefangenen Russen loben die 
Tapferkeit der Japaner. Die Russen beklagen sich über 
die erzwungene Untätigkeit und erklären, daß man seit 
längerer Zeit die Entsendung mehrerer russischer Divisionen 
zur stärkeren Besetzung der Insel gefordert hatte. 
Schanghai. Die Japaner haben in der Nähe des 
Kap Patience einem gestrandeten Dampfer, welcher Sachalin 
verlassen hatte, Unterstützung geleistet. Der Schiffskapitän 
des japanischen Dampfers nahm den bekannten Kriegs 
korrespondenten Baron von Binder - Kriegelstein, sowie 
weitere vier Deutsche und zweiEngländer, einen Norweger 
und 21 Chinesen, die sich auf dem gestrandeten Schiffe 
befunden hatten, an Bord. Der Kapitän des gestrandeten 
Dampfers, ein früherer deutscher Marineoffizier, begab sich 
auf dem Landwege nach Nikolajew. 
Neuyork. Im Weißen Hause ist man nach wie vor 
der festen Überzeugung, daß die Friedensverhandlungen 
zu einem positiven Resultat führen werden. 
Lokales. 
t Ob sich unser Leben reich oder kümmerlich 
gestaltet, ob die Verhältnisse uns Spielraum gewähren 
für unsere geistige Entwickelung oder sie einengen, ob die 
Sonne der Äiebe über unserm Pfade leuchtet oder nur 
das mildere Sternenlicht der Freundschaft seinen ver 
klärenden Schein darüber wirft — alle müssen wir ent 
behren lernen. Aber gleichviel, ob es materielle Güter 
sind oder höhere geistige oder beides zusammen, was eine 
Lücke in unserem Dasein läßt, es liegt in der Natur des 
Lebens, daß es sich überhaupt nur um den Preis des 
Kampfes und der teilweisen Selbstaufopferung zu behaupten 
vermag. Je inniger die Fäden uns mit unseren Nächsten 
verknüpfen, je mehr ihre Freuden und Leiden ein Echo in 
uns erwecken, je mehr wir uns nur als Atome im 
gewaltigen Bau der Schöpfung empfinden, desto mehr 
wird sich uns auch die Notwendigkeit aufdrängen, daß wir 
uns eines Teils unserer materiellen oder geistigen 
Errungenschaften zugunsten anderer freiwillig entäußern 
müffen. Im ersten Augenblick scheint das seltsam, ja sogar 
hart, unbillig, grausam. Und doch, wenn wir näher 
zusehen, finden wir, daß es schließlich nur ein Tausch ist, 
den wir eingehen, daß wir dafür wertvolleres uns an 
eignen. Die Eltern, die auf persönlichen Luxus verzichten, 
um ihren Lieblingen gesundheitliche Vorteile oder eine 
beffere Ausbildung zuteil werden zu lassen, der Freund, 
der dem Freunde einen Teil seiner kostbaren Zeit opfert, 
„Wenn Sie nach Mailand komme», besuchen Sie uns, 
Siqnor Monto!" bat er höflich beim Abschied. 
-i- * 
In einem kleinen Gebirgsdorf der südlichen Alpen hatte 
die Familie''Ducetti früher manchen Sommer verlebt, er sich 
in einer verlassenen, ruincnhaften Eisenhütte ein dürftiges 
Laboratorium eingerichtet und in stiller Unbeachtetheit seine 
Versuche geiitacht. 
Jetzt nach dem glänzenden Erfolge derselben fühlten sich 
Donna Laura und Constanze bitter enttäuscht, daß es wieder 
nach dem kleinen Detri gehen sollte, Ducetti ließ sich aber 
nicht davon abbringen. 
In der Villa war alles oberste zn unterst gekehrt, Wochen 
würde es noch dauern, bis dieselbe fertig gestellt sein konnte; — 
die große Hitze vertrieb sie überdies ans Mailand, man ging 
also nach Detri, und wenn etwas Donna Laura darüber 
trösten konnte, so war es die Entdeckung, daß aus dem arm 
seligen, kleinen Dorfivirtshaus dort plötzlich ein Hotel mit 
Pension geworden und daß sogar schon ein paar Genfer 
Familien sowie ein Engländer und ein Russe das weltverlorene 
Plätzchen entdeckt und die ersten Kurgäste darin geworden 
waren. „Also wenigstens ein paar Menschen!" 
Tie Tucettis wurden als älteste Gäste nüt großen Ehren 
aufgenommen, und man richtete sich ein wie früher, nur daß 
Irene Sordagna den kleinen Kreis vergrößerte. 
Donna Laura hatte sie mit größtem Mißtrauen empfangen, 
denn die Maler hatten geplaudert von der schönen neuen 
Herrin, für die man so schöne Zimmer einrichtete. 
Als sie dann aber so gar nichts bemerkte, was auf ein 
Liebesverhältnis zwischen Ducetti und Irene schließen ließ, als 
dieser sich in Detri völlig seinen alten Gewohnheiten hingab, 
sich kaum sehen ließ nnd sich ganz in neuen Arbeiten begrub, 
zufrieden, nur nicht gestört zu iverden. da beruhigte sich Donna 
Lauras Argwohn, und die passive Abwehr gegen den schönen 
jnngen Gast verwandelte sich nach und nach in ihre gewohnte, 
gutherzige Freundlichkeit. 
Ducetti arbeitete, angefeuert durch den Erfolg, ermutigt 
durch neues Gelingen seiner Berechnungen, mit glühendem 
um ihn aufzurichten und ihm eine Arbeit abzunehmen, die 
Unbequemlichkeiten, die ein hochgesinnter Mensch in den 
Kauf nimmt, um einem anderen hilfreich beizuspringen, 
das ist also nur der Preis, mit dem wir höhere Güter 
bezahlen. Oder ist das Gedeihen der kommenden 
Generation, der geistige Genuß, der aus dem Zusammen 
klingen verwandter Seelen entsteht, und eine tiefe Be 
friedigung, die uns als schönster Lohn des Wohltuns 
erfüllt, nicht hundertmal mehr wert, als was wir dafür 
hingegeben haben? Es sei gern zugegeben, daß uns das 
selten sofort einleuchtet. Meist spüren wir nur die augen 
blickliche Last davon und hadern mit unserem Schicksal, 
daß es uns so schweres auferlegte. In der Regel erst 
viel später, wenn wir eine größere Reife erlangt haben, 
sehen wir unsere Kurzsichtigkeit ein. Der starre, blinde 
Egoismus allerdings, der sich als Mittelpunkt der Welt 
betrachtet, der sich nie dazu versteht, kleine unmittelbare 
Vorteile aufzugeben zugunsten eines späteren, größeren, 
der findet schwerlich seine Rechnung dabei. Doch mit 
diesem Egoismus kommt weder der einzelne weit, noch die 
Menschheit als solche. Die höchsten Güter des Lebens 
lassen sich nie von derartigen Naturen erringen, denn sie 
alle fordern einen gewissen Grad der Entsagung. Es hat 
immer einen Menschen gegeben, der sich in den Dienst 
einer Idee stellte und das vorgesteckte Ziel erreichte, ohne 
Verzicht zu leisten auf tausend kleine Annehmlichkeiten und 
Behaglichkeiten des Alltagsdaseins. Aber war etwa das 
Ziel dieses Opfer nicht wert? In sich selber, in der 
Betätigung der eigenen Kraft fanden solche Menschen 
Ersatz dafür. Diese Art des Entsagens haben nicht nur 
alle hervorragenden Menschen geübt, sie gehört sogar mit 
zum Wesen jeden ernsten Strebens. Während solches 
Entbehren bisweilen am Anfang schwer fällt, späterhin 
aber kaum mehr gespürt wird, verhält es sich mit einer 
andern Art des Entsagens gerade umgekehrt. All die 
Selbstgenügsamen, Oberflächlichen, alle, die weder den 
Mut noch die Kraft haben zu vollem Menschentum, sie 
sträuben sich mit Händen und Füßen dagegen, auch nur 
ein Tipfelchen ihres bequemen und doch im Grunde un 
wesentlichen Lebenszubehörs — wenn ich mich dieses 
Ausdrucks bedienen darf — auszugeben. Aber unbewußt, 
stillschweigend leisten sie damit auf viel höhere, ideale 
Dinge Verzicht. Wohl kommt ihnen deren Abwesenheit 
anfänglich meist kaum zum Bewußtsein. Aber mit der 
Länge der Zeit erzeugt sie eine gähnende Leere unde Öde 
in ihrem Dasein, die schwerer zu ertragen ist als alles 
andere. Frühzeitig sollen wir also den entbehrlichen 
Nichtigkeiten des Lebens entsagen lernen. Nichtigkeiten, 
die, je älter wir werden, wie Schlacken von uns abfallen. 
Und selbst, wenn das Schicksal uns des Herzens liebsten 
Wunsch verweigert, dessen Erfüllen uns gleichbedeutend 
mit Leben überhaupt deucht, auch dann werden große 
Eise,, daran, die Ausgabe zu losen. b:e man chm von seiten 
des Kriegsministeriums gestellt. Das dürftige Laboratorium 
war jetzt mit all den komplizierten Hülfsmitteln ausgestattet, 
die er früher schmerzlich entbehrt; ein schlauer, stiller Mensch 
— ein verkommener Apotbeker, den er aus völligem Versinken 
gerettet — half ihm als Famulus, und so hauste er, nach des 
Engländers Aussage, der ihn einmal vom Hotel ans dort 
besucht, in dem alten Gemäuer wie ein mittelalterlicher 
Alchimist. 
Er dachte nicht an Heirat, nur an seine Arbeit, die ihn 
völlig absorbierte, ihm Vergessen und Schlaf brachte. — So 
hätte er immer weiter leben mögen — in dieser tiefen Ver 
borgenheit, sicher vor allen spähenden Menschenaugen, vor 
peinigenden, arglos gesprochenen Worten, die ihn doch oft 
berührten ivie glühendes Eisen. 
Sein wahnsinniger, brennender Jammer, nicht ungeschehen 
machen zu können, was er getan, schwieg hier für einige Tage, 
und zuweilen fragte er sich allen Ernstes: War's denn nicht 
ein schrecklicher Traum? 
Die Seinen ahnten nichts davon. Sie liebten ihn zärtlich 
und dankbar, verehrten ihn stolz als berühmten Mann, und er 
hätte selbst arge Fehler haben können statt mancher Schwächen, 
man hätte sie ihin nicht nur vergeben, sondern sie am liebsten 
zu Tugenden gestempelt. 
Von Zeit zu Zeit kam Palmieri, seine Braut zu besuchen. 
Heute brachte er Ducettis Söhne mit, deren Schulferien begannen. 
Die beiden jungen Burschen behaupteten mit frohen 
Mienen, es sei ein ganz anderes Leben im Familienkreise,' 
seit Palmieri ihr Schwager geworden. Sie empfanden mit 
tiefer Verachtung das Weiberregiment und fühlten sich von 
Constanzes Verlobten endlich verstanden. 
Der junge Richter freute sich mit humoristischem Behagen 
dieser Anerkennung, und alle drei jubelten, als sie das stille 
grüne Waldtal erreicht hatten, das, von Schneebergen umgeben, 
ihnen die köstlichste Frische bot. 
Freiheit, Bergluft, tiefe Stille, welcher Genuß nach dem 
unerträglichen Staub und der Hitze Mailands! 
(Fortsetzung folgt.)
        
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