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Periodical volume Nr. 174, 27.07.1905

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 12.1905

die natürlich den unmittelbaren und ersten Vorteil Zur Erschließung 
ihrer Grundstücke haben, scheint mir eine gerechtfertigte Maßnahme, 
denn andere Leute als sie haben kein oder nur wenig Jntereffe an 
der Anlegung einer solchen Straße. 
Stiftern von Anliegerbeiträgen bleibt es ja nach wie vor unbe 
nommen, ihren wertvollen unbebauten Grundbesitz durch einige 
Tausend Märker freiwillig im Werte zu erhöhen, im Grunde 
genommen, riskieren sie nichts dabei. Der Hausbesitzer aber denkt 
anders. Wo hernehmen und den Mieter nicht weggraulen? 
B s. 
Vermischtes. 
• Ein Schuelladewagen zu rascher Überladung der Postpakete 
in den Bahnwagen und umgekehrt ist von einem Postinspektor 
erfunden worden. Der Wagen besteht aus einem vierrädrigen Unter- 
gestell, auf dem sich zwei ebenfalls mit vier Rädern versehene, aus 
Etsenrohrstäben, weitmaschigem Drahtgeflecht und starken Holzböden 
hergestellte Paketkörbe befinden. Auf einer am Untergestell beweglich 
angebrachten Klappbrücke können die Körbe in den Bahnpostwagen 
hinein- oder herausgerollt werden. Dieser Schnelladeverkehr wird an 
solchen Orten mit Borteil zu verwenden sein, an denen die Haltezeit 
der Züge kurz, der Paketverkehr aber stark ist. 
' Die Schwimmerin von Ahlbeck. Im hiesigen Damenbad, 
so schreibt man uns aus Ahlbeck, erregte eine korpulente Berlinerin 
durch ihre extravaganten Schwimmtouren im Damenbade einiges 
Aufsehen. Testern früh schwamm die Dame, trotz der etwas bewegten 
See wohlgemut ins freie Meer hinaus und achtete nicht der warnenden 
Pfeifenstgnale, welche die Badefrau ertönen ließ. Da überkamen aber 
die kühne Schwimmerin hohe Sturzwellen, gegen die sie vergeblich 
ankämpfte, ihre Kräfte schwanden und sie rief kläglich um Hilfe. 
Sofort stürzten ihr zwei des Schwimmens kundige Damen nach, 
jedoch vermochten diese den in den Wellen treibenden Körper nicht zu 
bemeistern. Zum Glück nahte in letzter Minute die Badefrau, die rn 
voller Kleidung herangeschwommen kam, als Helferin in der Not und 
den Bemühungen der drei Frauen gelang es, die schwere Last den 
Fluten zu entreißen. In der Krankenzelle kam die Bewußtlose 
allmählich wieder zu sich und dankte, freudig bewegt, ihren Retterinnen. 
Als sie aber darauf aufmerksam gemacht wurde, daß Jede, die über 
die Grenzen des Damenbades hinausschwimmt, und dadurch das Ein- 
schreiten des Aufsichtspersonals notwendig macht, zehn Mark Strafe 
zahlen müffe, meinte sie kleinlaut, es sei nicht so schlimm gewesen. 
Der Ehemann der kühnen Schwimmerin soll ein sauer-süßes Gesicht 
gemacht haben, als ihm zu der Kurtaxe noch eine Extraquittung für 
die Schwimmkünste der teuren Gattin präsentiert wurde. 
Gemeinnütziges. 
Eine praktische Neuheit für die Küche. Die 
durch ihre Produkte: Maggi's Würze, Maggi's Suppen 
und Maggi's Bouillon-Kapseln rühmlichst bekannte Maggi- 
Gesellschaft bringt wieder ein neues Erzeugnis an den 
Markt, welches stch den eben genannten durchaus würdig 
anschließt. Es sind dies „Maggi's Grundsoßen mit dem 
Kreuzstern." Dieselben dienen zur augenblicklichen Her 
stellung — nur durch Aufkochen mit Wasser — voll 
ständig fertiger Soßen und zur Verlängerung und Ver 
feinerung vorhandener Soßen. Bisher war die Soße so 
wohl in Privat- als auch Restaurationsküchen oft ein 
Gegenstand berechtigter Sorge. Woher sollte auch die 
Hausfrau bei unerwartetem Besuch, der der Küchenchef bei 
plötzlichem Gästeandrang das Material für eine wohl- 
fchmeckende, richtig gewürzte Soße von tadelloser Farbe 
nehmen?! Eine mangelhafte Soße verdirbt aber den 
besten Braten, während eine gute Soße auch einmal über 
ein weniger vorzügliches Stück Fleisch hinwegsehen läßt. 
Maggi's Grund-Soßen sind hier Reiter in der Not. Mit 
ihnen kann jedermann sofort daS gerade benötigte 
Quantum Soße Herstellen. Drei Sorten, eine weiße, eine 
braune und eine vorzüglich gewürzte Trüffel-Soße ermög 
lichen es auch der weuiger geübten Hausfrau in Hand 
umdrehen auserlesene Spezialplatten auf den Tisch zu 
bringen. Dazu ist der Preis ein wirklich niedriger. Ein 
Päckchen für 5 Personen kostet nur 25 Pf. Wir können 
einen Versuch nur bestens empfehlen und machen noch be 
sonders darauf aufmerksam, daß alle Maggi-Erzeugnisse 
an ihrer sympathischen Schutzmarke, dem Kreuzsterrr, leicht 
erkenntlich sind. 
Das chinesische Altontecarlo. 
Von Carl Oehlmann-Gera. 
Nachdruck »erboten. 
UR. Was für die Europäer die Hauptstadt des Fürsten 
tums Monaco, das herrliche Monte Carlo ist, das ist für die 
Ostasiaten, insonderheit für die mit genügenden Glücks 
gütern gesegneten Bewohner der chinesischen Ostküste die 
portugiesische Besitzung Macao, — ein Spiel-Eldorado 
sans phrase. Hier sammelt sich alles, was der Göttin For 
tuna huldigt; die reichen Chinesen, die Zerstreuung, Ab 
wechslung und Sinnenreiz suchen, die europäischen Handels- 
Herren des Ostens, sowie deren Beamten, die den „Schwin 
del" kennen lernen wollen, und — last not least! — 
Abenteurer und Gauner aller Nationen und Stämme, um 
dort am Tische Mammons ihre Glücksgüter zu verbessern 
oder das berühmte oorriger la fortune ganz sans gene 
zu betreiben. Werden sie dabei ertappt und entlarvt, — 
was tut's? Ihre Ehre verlieren können sie nicht, denn sie 
haben keine. Es wird auch keine bei ihnen vorausgesetzt. 
Sie verschwinden einfach von dem Schauplatze ihrer genialen 
Wirksamkeit, aber nur für heute und morgen, höchstens 
auch noch für übermorgen, für längere Zeit jedoch nur 
selten; sie erscheinen gar bald wieder in Macao, mög 
licherweise unter anderem Namen und anderer Gestalt, — 
vielleicht aber auch nicht. Wo so viele Gauner und Falsch 
spieler zusammenkommen, wird der einzelne leicht über 
sehen, beziehungsweise kaum beachtet. Zur Pistole oder 
einem sonstigen Mordinstrument greift dort fast niemals 
ein entlarvter Betrüger oder ein durch das Spiel Ruinier 
ter; der indolente, aber schnell nivellierende asiatische Osten 
macht das Gestern schnell vergessen; man lebt dort nur 
dem Heute — und dieses ist schön in Macao — überall 
und zu jeder Jahreszeit — besonders aber für Kenner, an 
den Spieltischen des öffentlichen Spiels und in den ver 
schwiegenen Spielzimmern der zahlreichen geheimen Spiel 
höllen, in denen außerdem noch eine „holde Weiblichkeit" 
aller Länder und Zonen jederzeit gern bereit ist, das sonst 
so armselige Dasein durch Liebesgetändel zu verschönen. 
Macao liegt auf einer Halbinsel an einer der Mün 
dungen des Kanton-Flusses und ist von Hongkong, der be 
deutendsten englischen Besitzung und Handelsstadt des chine 
sischen Ostens, nur durch die breite Mündung des ge 
nannten Flusses getrennt. Von der Seeseite macht die 
Stadt einen lieblichen und höchst anmutigen Eindruck, wäh 
rend sie von der Land- und Hafenseite aus den Anblick 
einer überaus schmutzigen und verkommenen Chinesenstadt 
bietet. Diesen unangenehmen Stadtteil muß man aber 
passieren, wenn man von der Landungsstelle der Dampfer 
nach dem Europäerviertel gelangen will. Die Scheide 
zwischen den beiden Stadtteilen bildet ein langgestreckter, 
bewaldeter Hügel. Das Leben in den großen Hotels und 
Pensionen ist durchaus europäisch und mit allen Errungen 
schaften neuzeitlichen Komforts umgeben. Die Hauptan 
ziehungskraft üben jedoch, wie bereits gesagt, die vielen Spiel 
häuser aus, öffentliche und geduldete, wie auch verbotene, 
die aber trotzdem allgemein bekannt und äußerst stark be 
sucht sind. Erst am Abend um 9 Uhr öffnen diese Häuser 
ihre lockenden Pforten, und dann strömt alles in buntem 
Gemisch zu den Hallen und Altären Fortunas herbei. 
Das Spiel, dem in Macao gefröhnt wird, heißt „Fau- 
tau". Von der Bank, die das Spiel unterhält, .sind an 
jedem Tstche stets drei Beamte stationiert, die das Spiel 
leiten und für Ordnung sorgen. In der Mitte einer langen 
Tafel befindet sich eine viereckige Platte aus Stein oder 
Metall. Zahlen oder Schriftzeichen sind darauf nicht ver 
merkt. Einer der Beamten, stets Chinesen, nimmt die Be 
träge, die gesetzt worden, entgegen. Die Seite der Tafel, 
vor der dieser Spielbcamte steht, stellt die Nummer 2 dar 
(yee sprich jie); rechts davon befindet sich Nummer 3 (sam), 
dann folgt Nummer 4 (sze), also 2 gegenüber, und hierauf, 
zwischen 2 und 4, Nummer 1 (yat). Ein zweiter Beamter 
der Bank, der Nummer 1 gegenübersteht, sich also auf Seite 
Nummer'3 befindet, hat Zeinen Hausen Münzen vor >ra> 
liegen, je nach Höhe des Spiels und dem höheren oder 
niederen Range des Spielhauses aus Gold-, Silber- oder 
Messingmünzen bestehend, aus dem er vor Anfang jeden 
Spiels ein oder zwei Hände voll separat hinlegt und mit 
einer Messingschale bedeckt. Jetzt beginnt das Setzen der 
Spieler. Wenn man nur eine einzelne Nummer setzt und 
diese schlägt, d. h. sie kommt heraus, so erhält man seinen 
Einsatz und den dreifachen Betrag, abzüglich acht Prozent 
als Honorar für die Bank, ausbezahlt. Setzt man jedoch 
eine Ecke (bob), vielleicht zwischen Nummer 1 und Num 
mer 2, und eine dieser Nummern schlägt, so erhält man 
das Doppelte seines Einsatzes ausbezahlt. Dasselbe gilt 
von gegenüberliegenden Nummern. Wenn man ferner einen 
Betrag auf eine Ecke (Kob) setzt, dabei aber bestimmt: 
„Nummer 1 zweimal und Nummer 2" (yat tap yee), so 
erhält man, falls Nummer 1 herauskommt, seinen Einsatz 
und den zehnfachen Betrag, falls Nummer 2 herauskommt, 
bloß den Einsatz zurückgezahlt. 
Geradezu staunenerregend ist sowohl das Gedächtnis der 
chinesischen Bankhalter, als auch ihre Geschicklichkeit im 
Auszahlen. Der Chinese, der das Geld aus dem vor ihm 
liegenden Haufen nimmt, weiß ganz genau, wieviel er 
herausnimnit, obwohl sein Griff fast blindlings geschieht, 
und regelmäßig Münzen in einer Anzahl von 70 bis 80 
Stück erfaßt werden. Wenn man solchen gelben Kerl fragt, 
wieviele Münzen er gesaßt hat, so kann man sicher sein, 
daß er die Zahl bestimmt und genau anzugeben verniag. 
Man muß ihre Geschicklichkeit sehen; sie erscheint säst nicht 
glaublich. Es ist vorgekommen, daß ein Bankhalter, da er 
merkte, daß sich ein Engländer auf die Nummer 4 kapri 
ziert hatte, diese Zahl 36 mal nicht herauskommen ließ, 
und sie sofort mehrere Male hintereinander schlagen ließ, 
sobald der hartnäckige Brite das Spiel aufgegeben hatte. 
Trotzdem konnte ihm niemand eine Ungehörigkeit nach 
weisen; auch ist kaum anzunehmen, daß der Bankhalter 
falsch spielt, da er ja die Münzen bereits herausnimmt, 
bevor die Spieler gesetzt haben. Es sieht fast aus, als ob 
die chinesischen Bankhalter die Kunst verständen, große 
gambeer (Spieler) zu hypnotisieren oder ihnen die Nummer 
zu suggerieren, die dem Bankhalter gerade paßt. 
Sämtliche Spielbanken — und ihrer sind viele in 
Macao — befinden sich in den Händen zweier Chinesen, 
die an die portugiesische Regierung eine Pauschalsumme 
von 1200 000 Mark als jährliche Steuer zahlen. Macao 
ist für Portugal eine sehr einträgliche Kolonie, und zwar 
einesteils durch seine Spielhöllen, sowie andernteils durch 
seinen großen Opiumhandel. Das Leben in Macao ist 
jedoch für die nicht dem Spiele fröhnenden Bewohner ein 
sehr billiges und angenehmes. Es herrscht fast Steuer 
freiheit, und die Preise für den Lebensunterhalt und die 
Wohnungen sind äußerst niedrig. Dabei ist das Klinra 
ein mildes und sehr gesundes. Auch landschaftliche Schön 
heiten fehlen nicht; prächtige Parks und großartige Alleen 
geben Gelegenheit zu stundenlangen Spaziergängen und 
Ausfahrten. Trotzdem ist Macao rein empfehlenswerter 
Wohnplatz, denn das Spiel beherrscht den ganzen Ort und 
dessen Umgebung und drückt den ganzen Verhältnissen 
seinen wirtschaftlich ungesunden Stempel auf. 
Litterarisches. 
Gottingen als Winteruniversirät von Adolf Kerrl aus 
Fallersleben, dem Verfasser des von dem Germanisten Moritz Heyne 
sehr anerkennend kritisierten Epos Hermann von Siebeneichen". Ein 
kleines Werk, das uns da vorliegt und doch erzählt uns auf den 
wenigen Seiten der Verfasser so viel, daß uns die Lust überkommt, 
im Winter das Ränzel zu schnüren und der so idyllisch gelegenen 
Musenstadt einen Besuch abzustatten. Es mag jede unserer deutschen 
Universitätsstädte ihre besonderen Reize haben, Göttingen hat sie auch. 
Adolf Kerrl führt uns durch die Stadt im Winter und schildert in 
anmutiger Sprache, die mit Bildern reich illustriert, das Leben und 
Treiben in den Wintermonaten. Es fehlt nicht an kunstsinnigen Ver- 
einigungen, an Theater, Konzerten, Zirkus, Varietse und Eisbahn 
und vor allem nicht an gutem „Stoff". — Das Büchlein wird auf 
Wunsch jedermann unentgeltlich vom Vorstande des Vereins für 
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Im Saale Tau?. 
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Danksagung. 
Anläßlich meines fünfundzwanzigjährigen Amtsjubiläums 
sind mir hier in der Sommerfrische aus meiner lieben Ge 
meinde, wie auch sonst von nah und fern viele und mannig 
fache Beweise der Liebe und des treuen Gedenkens zugegangen. 
Es ist mir ein Herzensbedürfnis auch auf diesem Wege herzlich 
dafür zu danken. Gott, an dessen Segen alles gelegen ist, 
wolle meinem ferneren Dienste Gnade verleihen! 
O st d e e p a. Rega, den 25. Juli 1904. >3552 
Görnandt, Pfarrer. 
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